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Beitrag 16 - 30 von 31
Beitrag vom 15.10.2007 - 21:54 Uhr
UserGast
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Der Flughafen Düsseldorf, könnte auch viel mehr Flugzeuge bewälltigen, wenn denn die volle auslastung der 05L/23L erlaubt wäre. Außerdem besitzt der Flughafen Köln/Bonn auch nur kein Nachtflug verbot, da dort die Flugbereitschaft der Luftwaffe stationiert ist und soweit ich weiß, wird dieser auch 2011 wieder zu auschreibung freigeben. Wer weiß, dann wie es mit Köln/Bonn und Nachtflugverbot steht. Außerdem finde ich persönlich den Flughafen Düsseldorf viel übersichtlicher als den Flughafen Köln/Bonn. Und Düsseldorf verfügt ebenfalls über gute Bus, Bahn und Autobahn anbindungen.
Beitrag vom 16.10.2007 - 09:40 Uhr
UserGast
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Hallo @ theo deine Bemerkung, dass ein wirklicher Großflughafen in NRW die Betreiber von FRA und MUC empfindlich stören würde trifft natürlich voll ins Schwarze. Hätten sie doch dann nicht mehr das heutige, politisch protegierte Beinahe-Monopol (wenn man mal von den paar LTU- und Emirates-Verbindungen absieht) im lukrativen Interkontverkehr ex Deutschland. Insbesondere MUC lebt stark vom Umsteigerverkehr (auch aus NRW), das originäre Verkehrsaufkommen im Raum München wäre für die meisten Interkontverbindungen nicht ausreichend. Aber auch die großen europäischen Netzwerkairlines hätten ein Problem, müssten sie sich doch ggf. für das Engagement an einem weiteren Hub entscheiden. Dazu kommt dann noch (irgendwann) BBI...also die Flughafenlandschaft in D würde sich schon spürbar ändern.
Beitrag vom 16.10.2007 - 11:25 Uhr
UserGast
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[quote:d7a227d863=´Gast67´]Hätten sie doch dann nicht mehr das heutige, politisch protegierte Beinahe-Monopol (wenn man mal von den paar LTU- und Emirates-Verbindungen absieht) im lukrativen Interkontverkehr ex Deutschland.[/quote:d7a227d863] Keine Fluggesellschaft ist für Flüge nach FRA oder MUC gezwungen. Doch warum sind wohl in den letzen jahrzehnten so viele Geselslchaften dorthin gewechselt? Genau: [quote:d7a227d863=´Gast67´]Insbesondere MUC lebt stark vom Umsteigerverkehr (auch aus NRW), das originäre Verkehrsaufkommen im Raum München wäre für die meisten Interkontverbindungen nicht ausreichend.[/quote:d7a227d863] Das gilt nämlich auch für alle anderen Plätze: Ohne Hub mindestens an einem Ende des Fluges geht nur wenig. EK greift auch nur ein paar Zusteiger in Hamburg über den Teich ab, während die Mehrheit der Passagiere schon in Dubai zusteigt. Das kann in den Veröffentlichungen des statistischen Bundesamtes nachgelesen werden. [quote:d7a227d863=´Gast67´]Dazu kommt dann noch (irgendwann) BBI...also die Flughafenlandschaft in D würde sich schon spürbar ändern.[/quote:d7a227d863] Bevor der Wunschtraum Realität wird, ist BBI schon Jahrzehnte in Betrieb. [quote:d7a227d863=´airlinestrategy.com´]Wenn es jemand stören würde, dann höchstens FRA... obwohl beide ihre Vor- und Nachteile haben, ist MUC doch ziemlich weit weg und kocht sehr erfolgreich sein Süppchen...[/quote:d7a227d863] ... lebt dabei aber noch extremer als FRA von einer einzigen Allianz. Zubringerflüge aus dem Ruhrgebiet nach FRA machen dabei zeitlich für den Passagier wenig Sinn, was sich auch in der schrittweisen Ausdünnung des LH-Flugplanes niederschlägt. Soll ein Dortmunder erst nach Düsseldorf fahren, um nach Frankfurt zu fliegen oder nimmt der nicht eher die A45 Richtung Süden? Wer also in der Luft zum Interkont-Hub anreisen will, landet von dort fast schon zwangsläufig in MUC.
Beitrag vom 16.10.2007 - 11:38 Uhr
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[quote:5844062f6b=´airlinestrategy.com´]speziell aus Italien...[/quote:5844062f6b] Ach ja, stimmt. Lufthansa führt von dort viele ARJ- und ATR-Flüge durch. Die Air Dolomiti sieht man weiter im Norden seltener.
Beitrag vom 16.10.2007 - 11:48 Uhr
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Irgendwie nach Mailand oder zukünftig nur noch nach Rom zu kommen, um dann mit einer permanent streikenden Alitatia zu fliegen? Nicht dein Ernst!
Beitrag vom 16.10.2007 - 13:06 Uhr
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[quote:41606f5089=´airlinestrategy.com´]Ich hätte ja gedacht, dass die neuen, schnellen Bahnverbindungen einen weiteren Flughafen in der Region überflüssig machen. Man ist von dort aus ja schnell in AMS, BRU, PAR und bald auch schnell in LON... eigentlich gut so.[/quote:41606f5089] Die wollen einen eigenen Interkont-Flughafen, da hilft auch kein Zug. Selbst der Stoiber-Express wäre da zu langsam. Die "Hauptstadt der Bewegung" hat einfach Glück gehabt, dass die rechtzeitig ihren neuen Flughafen fertig hatten, als FRA vollzulaufen begann.
Beitrag vom 16.10.2007 - 13:26 Uhr
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[quote:80ef69b1d0=´airlinestrategy.com´]Hauptstadt der Bewegung?[/quote:80ef69b1d0] Jau, wird gerne von den Einheimischen "vergessen":  http://www.stadtmuseum-online.de/aktuell/chiffre.htm
Beitrag vom 16.10.2007 - 15:28 Uhr
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[quote:5983c314c4=´airlinestrategy.com´]1992 fertig war. Mit FRA hatte dies alles nichts zu tun. Das Drehkreuz entstand ja auch erst 10 Jahre später. Zu diesem Zeitpunkt war klar, dass es Destinationen von MUC aus gibt, die auch ohne den ´Ã?berlauf´-faktor aus FRA gut zu betreiben sind.[/quote:5983c314c4] Bereits spätestens Mitte der 90er war abzusehen, das FRA vollläuft, so dass 1998 die Mediationsrunde zum Ausbau ihre Arbeit aufnahm. Nach Deiner Aussage kam die Entwicklung zum Star Alliance-Hub später. Das soll nichts mit Frankfurt zu tun haben? O&D laufen in dezentral strukturierten Deutschland nur sehr wenige Interkont-Ziele so gut, dass sich tägliche Linienflüge überhaupt rechnen würden. Der Rest sind Umsteiger, die von den Airlines den Flughäfen zugeführt werden. Die Wahl von München als erste Flughafen der 2003 gegründeten Etihad folgte auch dieser Logik, schließlich arbeitete man schon früh mit der dba zusammen. Aber zurück zum eigentlichen Thema: Die Geschichte des Neubaus in Erding oder auch der Erweiterung von Schönefeld zeigen den Zeithorizont für den neuen Ruhrgebiet-Flughafen auf. Bis dieser nicht vor 2035 in Betrieb gehen könnte, werden Berlin, Frankfurt und München trotz aktueller Aubaumaßnahmen auch schon wieder wenig Wachstumsreserven bieten. Dort hat man die Entwicklung verschlafen, schließlich war z.B. Garzweiler schon vor ewigen Zeiten mal als möglicher Flughafenstandort kurz im Gespräch und einfacher ist der Neubau eines Flughafens in den letzen Dekaden auch nicht geworden. Mit über 10 Millionen Einwohnern in der Metropolregion Rhein-Ruhr wäre da eher O&D gegangen als bei 5,2 in Rhein/Main bzw. 2,4 Millionen in der Metropolregion München. Doch da haben die Amis 1946 und die Umlandgemeinden Düsseldorfs in den 60ern eine andere Richtung vorgegeben.