Beitrag vom 10.02.2026 - 23:11 Uhr
Ich als Kunde (nein, ich arbeite nicht für LH, nicht mal in der Branche) wünsche mir ja fast das die LH Classic endlich dicht gemacht und durch ein neues AOC ersetzt wird. So ist die Realität, ich werd kein Fan wenn meine Dienstleistung nicht erbracht wird, im Gegenteil
Wow, wie kann man als LH Pax so argumentieren?
Respekt, so viel Respektlosigkeit gegen über LH Mitarbeitern ist wirklich next level.
Ich zum Beispiel habe großen Respekt vor den LH Mitarbeitern, die effektiv daran arbeiten, dass der Wunsch nach einem Ende der LH Classic wahr wird. Es gab (und gibt) hier im Forum auch LH Piloten, die das als Ziel ausgegeben haben und deshalb so viel wie möglich mitnehmen wollen. Streiks, die als eigentliches Ziel haben in Unternehmensstrategie einzugreifen sind von zweifelhafter Legitimität.
Beitrag vom 10.02.2026 - 23:15 Uhr
Ich vermisse etwas Nüchternheit in der Diskussion. Arbeitskampf ist legitim. Jeder vertritt halt zuerst sein Interesse. Am Ende einigt man sich. Das ist auch schon alles.
Kunden müssen ein gewisses Maß an Unbill ertragen. Das ist zwar ärgerlich, macht aber bewußt, wie wertvoll die vermißte Dienstleistung ist. Vielleicht denkt man ja auch darüber nach, daß man auf Verständnis hofft, wenn sich die eigene Branche im Arbeitskampf befindet.
Da würde ich widersprechen wollen: legitimer Arbeitskampf ist legitim. Diesen hier sind Kundinnen und Kunden nicht mehr bereit zu akzeptieren (denke ich). Immer wieder auf das Streikrecht zu verweisen bringt uns in diesem Land nicht weiter. Was die VC, UFO und wer weiß noch wollen ist die "gute alte Zeit" zurück. Die kommt nicht wieder. Wettbewerb, egal ob in der Wirtschaft oder in der Politik, ist knallhart. Aufwachen müssten wir alle mal.
Ich als Kunde (nein, ich arbeite nicht für LH, nicht mal in der Branche) wünsche mir ja fast das die LH Classic endlich dicht gemacht und durch ein neues AOC ersetzt wird. So ist die Realität, ich werd kein Fan wenn meine Dienstleistung nicht erbracht wird, im Gegenteil
Wahnsinn, was man hier lesen darf. Der groesste Wettbewerb ist ja mittlerweile im eigenen Unternehmen. Und das ist gewollt. Goennen sie es den Piloten nicht? Und wenn nicht, warum nicht?
Die einzigen die Leiden, sind die Passagiere. Und die Passagiere haben noch nie einen Arbeitskampf akzeptiert oder fanden ihn gerechtfertigt. (Bei Piloten)
Beitrag vom 10.02.2026 - 23:23 Uhr
Ich vermisse etwas Nüchternheit in der Diskussion. Arbeitskampf ist legitim. Jeder vertritt halt zuerst sein Interesse. Am Ende einigt man sich. Das ist auch schon alles.
Kunden müssen ein gewisses Maß an Unbill ertragen. Das ist zwar ärgerlich, macht aber bewußt, wie wertvoll die vermißte Dienstleistung ist. Vielleicht denkt man ja auch darüber nach, daß man auf Verständnis hofft, wenn sich die eigene Branche im Arbeitskampf befindet.
Da würde ich widersprechen wollen: legitimer Arbeitskampf ist legitim. Diesen hier sind Kundinnen und Kunden nicht mehr bereit zu akzeptieren (denke ich). Immer wieder auf das Streikrecht zu verweisen bringt uns in diesem Land nicht weiter. Was die VC, UFO und wer weiß noch wollen ist die "gute alte Zeit" zurück. Die kommt nicht wieder. Wettbewerb, egal ob in der Wirtschaft oder in der Politik, ist knallhart. Aufwachen müssten wir alle mal.
Ich als Kunde (nein, ich arbeite nicht für LH, nicht mal in der Branche) wünsche mir ja fast das die LH Classic endlich dicht gemacht und durch ein neues AOC ersetzt wird. So ist die Realität, ich werd kein Fan wenn meine Dienstleistung nicht erbracht wird, im Gegenteil
Wahnsinn, was man hier lesen darf. Der groesste Wettbewerb ist ja mittlerweile im eigenen Unternehmen. Und das ist gewollt. Goennen sie es den Piloten nicht? Und wenn nicht, warum nicht?
Die einzigen die Leiden, sind die Passagiere. Und die Passagiere haben noch nie einen Arbeitskampf akzeptiert oder fanden ihn gerechtfertigt. (Bei Piloten)
Nochmal, zum letzten Mal, ich gönne allen alles. Ich wünsche mir nur Verständnis dafür das alles was bezahlt wird, erwirtschaftet werden muss. Und das bei LH Classic und nicht irgendwo sonst im großen LH Konzern. Das ist aktuell und seit längerem nicht der Fall, end of story
Beitrag vom 10.02.2026 - 23:31 Uhr
Was ist denn Ihre Alternative zu Tarifautonomie und Streikrecht?
Die Antwort bleiben Sie (und alle anderen Beiträge auch) bislang schuldig.
Zwei Aspekte:
- Die Lufthansa schwimmt nicht im Geld. Es ist ja jetzt nicht so, dass riesige Dividenden an Aktionäre ausgeschüttet werden.
- Es kämpfen hier einzelne Berufsgruppen im Konzern isoliert für sich. Jetzt ausnahmsweise mal Kabine und Cockpit zusammen. Aber am Ende verhandeln die auch wieder getrennt. Es wäre aus Kundensicht nachvollziehbarer, wenn da nicht alle paar Monate eine Gruppe streikt, dann wieder die nächste. Vielleicht wäre es für die Arbeitnehmer in der Gesamtheit sogar fairer und auch die, die nicht so eine Streikmacht mit direktem Impact haben, werden angemessen bedacht.
Beitrag vom 10.02.2026 - 23:37 Uhr
Ich vermisse etwas Nüchternheit in der Diskussion. Arbeitskampf ist legitim. Jeder vertritt halt zuerst sein Interesse. Am Ende einigt man sich. Das ist auch schon alles.
Kunden müssen ein gewisses Maß an Unbill ertragen. Das ist zwar ärgerlich, macht aber bewußt, wie wertvoll die vermißte Dienstleistung ist. Vielleicht denkt man ja auch darüber nach, daß man auf Verständnis hofft, wenn sich die eigene Branche im Arbeitskampf befindet.
Da würde ich widersprechen wollen: legitimer Arbeitskampf ist legitim. Diesen hier sind Kundinnen und Kunden nicht mehr bereit zu akzeptieren (denke ich). Immer wieder auf das Streikrecht zu verweisen bringt uns in diesem Land nicht weiter. Was die VC, UFO und wer weiß noch wollen ist die "gute alte Zeit" zurück. Die kommt nicht wieder. Wettbewerb, egal ob in der Wirtschaft oder in der Politik, ist knallhart. Aufwachen müssten wir alle mal.
Ich als Kunde (nein, ich arbeite nicht für LH, nicht mal in der Branche) wünsche mir ja fast das die LH Classic endlich dicht gemacht und durch ein neues AOC ersetzt wird. So ist die Realität, ich werd kein Fan wenn meine Dienstleistung nicht erbracht wird, im Gegenteil
Wahnsinn, was man hier lesen darf. Der groesste Wettbewerb ist ja mittlerweile im eigenen Unternehmen. Und das ist gewollt. Goennen sie es den Piloten nicht? Und wenn nicht, warum nicht?
Die einzigen die Leiden, sind die Passagiere. Und die Passagiere haben noch nie einen Arbeitskampf akzeptiert oder fanden ihn gerechtfertigt. (Bei Piloten)
Nochmal, zum letzten Mal, ich gönne allen alles. Ich wünsche mir nur Verständnis dafür das alles was bezahlt wird, erwirtschaftet werden muss. Und das bei LH Classic und nicht irgendwo sonst im großen LH Konzern. Das ist aktuell und seit längerem nicht der Fall, end of story
Und dass bei LH Classic nichts rum kommt ist die Schuld der Piloten. Ja so heisst es immer.
Classic fliegt mit uralt Gerät in der Gegend rum
Classic gibt neue Flieger an die Töchter ab.
Allegris ein absolutes Debakel bei der Classic
Profitable Strecken werden Töchtern gegeben und und und.
Lufthansa führt einen Machtkampf wie keine andere Airline
Lufthansa hat so viele Tochterunternehmen wie keine andere Airline
Sie geht ihren eigenen Weg, der nicht gerade erfolgreich ist.
Wäre die Classic erfolgreich und man hätte nicht die ganzen Töchter, so wären die Gewerkschaften noch mächtiger.
Dies verhindert man eben, auch auf Kosten von Erfolg und Profit.
Beitrag vom 11.02.2026 - 00:04 Uhr
Was ist denn Ihre Alternative zu Tarifautonomie und Streikrecht?
Die Antwort bleiben Sie (und alle anderen Beiträge auch) bislang schuldig.
Nö, ich finde dass das Streikrecht und die Tarifautonomie, die grad mal noch für 50% der arbeitenden Bevölkerung dringend aus dem Jahr 1970 ins Jahr 2026 reformiert werden muss
Ihre Antwort ist blabla. Sie labern ohne konkret zu werden.
Was ist Ihre Branche? Politik? Oder Dauerstudent?
Woanders kommen Sie damit jedenfalls nicht durch.
Hier auch nicht!
Beitrag vom 11.02.2026 - 00:21 Uhr
Was ist denn Ihre Alternative zu Tarifautonomie und Streikrecht?
Die Antwort bleiben Sie (und alle anderen Beiträge auch) bislang schuldig.
Zwei Aspekte:
- Die Lufthansa schwimmt nicht im Geld. Es ist ja jetzt nicht so, dass riesige Dividenden an Aktionäre ausgeschüttet werden.
- Es kämpfen hier einzelne Berufsgruppen im Konzern isoliert für sich. Jetzt ausnahmsweise mal Kabine und Cockpit zusammen. Aber am Ende verhandeln die auch wieder getrennt. Es wäre aus Kundensicht nachvollziehbarer, wenn da nicht alle paar Monate eine Gruppe streikt, dann wieder die nächste. Vielleicht wäre es für die Arbeitnehmer in der Gesamtheit sogar fairer und auch die, die nicht so eine Streikmacht mit direktem Impact haben, werden angemessen bedacht.
Ja das würde ich auch so sehen
Beitrag vom 11.02.2026 - 00:22 Uhr
Was ist denn Ihre Alternative zu Tarifautonomie und Streikrecht?
Die Antwort bleiben Sie (und alle anderen Beiträge auch) bislang schuldig.
Nö, ich finde dass das Streikrecht und die Tarifautonomie, die grad mal noch für 50% der arbeitenden Bevölkerung dringend aus dem Jahr 1970 ins Jahr 2026 reformiert werden muss
Ihre Antwort ist blabla. Sie labern ohne konkret zu werden.
Was ist Ihre Branche? Politik? Oder Dauerstudent?
Woanders kommen Sie damit jedenfalls nicht durch.
Hier auch nicht!
Wieso ist die bla bla ?
Freie Wirtschaft, seit 20 Jahren, leitender Angestellter und dadurch leider auf LH mehr oder weniger angewiesen. Warum ist das relevant?
Beitrag vom 11.02.2026 - 00:25 Uhr
Ich vermisse etwas Nüchternheit in der Diskussion. Arbeitskampf ist legitim. Jeder vertritt halt zuerst sein Interesse. Am Ende einigt man sich. Das ist auch schon alles.
Kunden müssen ein gewisses Maß an Unbill ertragen. Das ist zwar ärgerlich, macht aber bewußt, wie wertvoll die vermißte Dienstleistung ist. Vielleicht denkt man ja auch darüber nach, daß man auf Verständnis hofft, wenn sich die eigene Branche im Arbeitskampf befindet.
Da würde ich widersprechen wollen: legitimer Arbeitskampf ist legitim. Diesen hier sind Kundinnen und Kunden nicht mehr bereit zu akzeptieren (denke ich). Immer wieder auf das Streikrecht zu verweisen bringt uns in diesem Land nicht weiter. Was die VC, UFO und wer weiß noch wollen ist die "gute alte Zeit" zurück. Die kommt nicht wieder. Wettbewerb, egal ob in der Wirtschaft oder in der Politik, ist knallhart. Aufwachen müssten wir alle mal.
Ich als Kunde (nein, ich arbeite nicht für LH, nicht mal in der Branche) wünsche mir ja fast das die LH Classic endlich dicht gemacht und durch ein neues AOC ersetzt wird. So ist die Realität, ich werd kein Fan wenn meine Dienstleistung nicht erbracht wird, im Gegenteil
Wahnsinn, was man hier lesen darf. Der groesste Wettbewerb ist ja mittlerweile im eigenen Unternehmen. Und das ist gewollt. Goennen sie es den Piloten nicht? Und wenn nicht, warum nicht?
Die einzigen die Leiden, sind die Passagiere. Und die Passagiere haben noch nie einen Arbeitskampf akzeptiert oder fanden ihn gerechtfertigt. (Bei Piloten)
Nochmal, zum letzten Mal, ich gönne allen alles. Ich wünsche mir nur Verständnis dafür das alles was bezahlt wird, erwirtschaftet werden muss. Und das bei LH Classic und nicht irgendwo sonst im großen LH Konzern. Das ist aktuell und seit längerem nicht der Fall, end of story
Und dass bei LH Classic nichts rum kommt ist die Schuld der Piloten. Ja so heisst es immer.
Classic fliegt mit uralt Gerät in der Gegend rum
Classic gibt neue Flieger an die Töchter ab.
Allegris ein absolutes Debakel bei der Classic
Profitable Strecken werden Töchtern gegeben und und und.
Lufthansa führt einen Machtkampf wie keine andere Airline
Lufthansa hat so viele Tochterunternehmen wie keine andere Airline
Sie geht ihren eigenen Weg, der nicht gerade erfolgreich ist.
Wäre die Classic erfolgreich und man hätte nicht die ganzen Töchter, so wären die Gewerkschaften noch mächtiger.
Dies verhindert man eben, auch auf Kosten von Erfolg und Profit.
Genau. Weil a350 und 787 altgerät sind. Da gefällt mir die 3er Reihe bei EK doch viel besser. Die Flotte ist ein komplett anderes Thema, viel diskutiert, auch hier, es gibt 1000 Gründe warum die Situation ist wie sie ist.
Allegris ein absolutes Debakel? Ich flieg im April in allegris und freu mich drauf (sofern niemand streikt)
Beitrag vom 11.02.2026 - 01:29 Uhr
Natürlich gab es Managementfehler und Fehler bei den Dienstleistern/Lieferanten, an denen die Lufthansa leidet. Flotte, Allegris, sicher auch teilweise beim Service Konzept. Service ist halt auch ein Punkt der an den Mitarbeitenden mit liegt - wäre der viel besser und freundlicher, wenn es 10% mehr Gehalt gibt?
Wie auch immer. Am Ende sind die Zahlen so wie sind. Und die geben aktuell keine riesigen Sprünge her.
Die Annahme, man verzichte lieber auf Profit, statt dass die Gewerkschaften mächtig sind, halte ich für Unfug. Das wäre unvernünftig als Management sowie auch als Inhaber/Aktionär. Es wäre sicher jeder froh, man hätte mehr Profit und weniger Töchter.
Töchter haben im übrigen auch viele andere europäische Airline Gruppen in nicht geringen Umfang, auch AA z. B. mit American Eagle hat da ein bisschen was im Portfolio. Das ist jetzt nicht so super LH spezifisch. Mag sein, dass sie durch die verschiedenen Staaten (Belgien, Österreich, Schweiz, ...) etwas mehr haben als andere.
Beitrag vom 11.02.2026 - 06:57 Uhr
Ich vermisse etwas Nüchternheit in der Diskussion. Arbeitskampf ist legitim. Jeder vertritt halt zuerst sein Interesse. Am Ende einigt man sich. Das ist auch schon alles.
Kunden müssen ein gewisses Maß an Unbill ertragen. Das ist zwar ärgerlich, macht aber bewußt, wie wertvoll die vermißte Dienstleistung ist. Vielleicht denkt man ja auch darüber nach, daß man auf Verständnis hofft, wenn sich die eigene Branche im Arbeitskampf befindet.
Da würde ich widersprechen wollen: legitimer Arbeitskampf ist legitim.
Das ist eine Kreis-Definition. Was unterscheidet legitimen von illegitimem Arbeitskampf?
Diesen hier sind Kundinnen und Kunden nicht mehr bereit zu akzeptieren (denke ich).
Das tun Kunden nie, deswegen werden die ja auch nicht gefragt. Klar ist: Streiks schaden der Firma und damit indirekt auch den Beschäftigten, deswegen versuchen ja auch die meisten Firmen und Belegschaften ohne auszukommen und weniger konfrontativ miteinander umzugehen.
Immer wieder auf das Streikrecht zu verweisen bringt uns in diesem Land nicht weiter.
Stimmt in gewisser Weise: Nur aufs Recht zu verweise bringt in der Tat keinem was. Aber konkrete Streiks haben in den letzten 70 Jahren viel erreicht.
Was die VC, UFO und wer weiß noch wollen ist die "gute alte Zeit" zurück. Die kommt nicht wieder. Wettbewerb, egal ob in der Wirtschaft oder in der Politik, ist knallhart. Aufwachen müssten wir alle mal.
Welche Ziele der Gewerkschaften sind denn heute angeblich nicht mehr realistisch?
Ich als Kunde (nein, ich arbeite nicht für LH, nicht mal in der Branche) wünsche mir ja fast das die LH Classic endlich dicht gemacht und durch ein neues AOC ersetzt wird.
Na dann hoffen wir mal, dass Ihnen auch eine Änderungskündigung ins Haus steht, nach der Sie für 30-50% weniger die gleiche Leistung erbringen sollen.
So ist die Realität, ich werd kein Fan wenn meine Dienstleistung nicht erbracht wird, im Gegenteil
Wie gesagt: Es gibt ja durchaus Alternativen zu einem Arbeitskampf - dazu müssen aber beide Seiten einer Verhandlung auch bereit sein...
Beitrag vom 11.02.2026 - 08:14 Uhr
Ich vermisse etwas Nüchternheit in der Diskussion. Arbeitskampf ist legitim. Jeder vertritt halt zuerst sein Interesse. Am Ende einigt man sich. Das ist auch schon alles.
Kunden müssen ein gewisses Maß an Unbill ertragen. Das ist zwar ärgerlich, macht aber bewußt, wie wertvoll die vermißte Dienstleistung ist. Vielleicht denkt man ja auch darüber nach, daß man auf Verständnis hofft, wenn sich die eigene Branche im Arbeitskampf befindet.
Da würde ich widersprechen wollen: legitimer Arbeitskampf ist legitim.
Das ist eine Kreis-Definition. Was unterscheidet legitimen von illegitimem Arbeitskampf?
Diesen hier sind Kundinnen und Kunden nicht mehr bereit zu akzeptieren (denke ich).
Das tun Kunden nie, deswegen werden die ja auch nicht gefragt. Klar ist: Streiks schaden der Firma und damit indirekt auch den Beschäftigten, deswegen versuchen ja auch die meisten Firmen und Belegschaften ohne auszukommen und weniger konfrontativ miteinander umzugehen.
Immer wieder auf das Streikrecht zu verweisen bringt uns in diesem Land nicht weiter.
Stimmt in gewisser Weise: Nur aufs Recht zu verweise bringt in der Tat keinem was. Aber konkrete Streiks haben in den letzten 70 Jahren viel erreicht.
Was die VC, UFO und wer weiß noch wollen ist die "gute alte Zeit" zurück. Die kommt nicht wieder. Wettbewerb, egal ob in der Wirtschaft oder in der Politik, ist knallhart. Aufwachen müssten wir alle mal.
Welche Ziele der Gewerkschaften sind denn heute angeblich nicht mehr realistisch?
Ich als Kunde (nein, ich arbeite nicht für LH, nicht mal in der Branche) wünsche mir ja fast das die LH Classic endlich dicht gemacht und durch ein neues AOC ersetzt wird.
Na dann hoffen wir mal, dass Ihnen auch eine Änderungskündigung ins Haus steht, nach der Sie für 30-50% weniger die gleiche Leistung erbringen sollen.
So ist die Realität, ich werd kein Fan wenn meine Dienstleistung nicht erbracht wird, im Gegenteil
Wie gesagt: Es gibt ja durchaus Alternativen zu einem Arbeitskampf - dazu müssen aber beide Seiten einer Verhandlung auch bereit sein...
Was legitim von nicht legitim unterscheidet habe ich doch mehrfach argumentiert. Gewerkschaften die unter dem Schein Argument betriebliche AV zum Streik aufrufen nur weil
Sie sich ärgern das sie (zu Recht ) keine unternehmerischen Entscheidungen beeinflussen können rufen zu einem nicht legitimen Streik auf. Es wäre super wenn sie alles lesen würden bevor sie kommentieren.
Danke für ihre Wünsche, aber bitte stellen sie es nicht so da, als wäre der LH Pilotenschaft irgendwo Reallohn weggenommen worden. Das ist nicht der Fall, das wissen sie auch. Und während im ganzen Land Betrieb Inflationsausgleichszahlingen und Zulagen streichen , der reale Lohn ihn vielen Betrieben also wirklich sinkt, beschert sich eine Berufsgruppen hier das Zuschüsse zu einer AV nicht hoch genug sind und man eine gemeinsam geschlossene Vereinbarung aus 2017 jetzt halt ganz doof findet. Sie müssen mir nicht zustimmen, aber das ist nur noch realitätsfern.
Beitrag vom 11.02.2026 - 08:19 Uhr
Natürlich gab es Managementfehler und Fehler bei den Dienstleistern/Lieferanten, an denen die Lufthansa leidet. Flotte, Allegris, sicher auch teilweise beim Service Konzept. Service ist halt auch ein Punkt der an den Mitarbeitenden mit liegt - wäre der viel besser und freundlicher, wenn es 10% mehr Gehalt gibt?
Wie auch immer. Am Ende sind die Zahlen so wie sind. Und die geben aktuell keine riesigen Sprünge her.
Die Annahme, man verzichte lieber auf Profit, statt dass die Gewerkschaften mächtig sind, halte ich für Unfug. Das wäre unvernünftig als Management sowie auch als Inhaber/Aktionär. Es wäre sicher jeder froh, man hätte mehr Profit und weniger Töchter.
Töchter haben im übrigen auch viele andere europäische Airline Gruppen in nicht geringen Umfang, auch AA z. B. mit American Eagle hat da ein bisschen was im Portfolio. Das ist jetzt nicht so super LH spezifisch. Mag sein, dass sie durch die verschiedenen Staaten (Belgien, Österreich, Schweiz, ...) etwas mehr haben als andere.
Naja, die Struktur der LH ist in der Form schon einzigartig. Österreich, Belgien, Schweiz, 2x Italien, 50% Sunexpress, plus 4 Töchter im Inland. Das gibt es in der Form bei keiner anderen Airline.
Die Strategie von CS und seinem Team, hat ganz sicher eine Besonderheit. In jedem Offen gesagt, bei jeder Gelegenheit wird den Mitarbeitern in unterschiedlicher und abwechselnder Härte gesagt, wie teuer, unflexibel und überflüssig sie sind. Ständig wird von Kostendruck gesprochen, Mitarbeiter in der Interkont Kabine gekürzt. Nach dem Umbau der A380 in C wieder ein FB weniger, in der A350 Allegris F nur ein qualifizierter FB, der zweite zur Unterstützung wird "freiwillig" bestimmt...
Qualitätsoffensive geht anders, aber das werden die Kunden dann entscheiden, die Hinweise der Mitarbeiter werden zuverlässig überhört.
Dann werden Verhandlungen mit VC, UFO oder Cityline immer wieder vertragt, Termine verschoben, Angebote vermieden.
Als Motivator taugt das Management nicht wirklich als Freund der Börse auch nicht.
Schade, das LH wieder Verhandlungen vermeidet und für die Streikkosten dann wieder nur die Mitarbeiter verantwortlich macht. Ein bisschen Verantwortungsgefühl gegenüber den Mitarbeitern und minimales Verständnis wäre sicherlich hilfreich Streiks zu vermeiden.
BEIDE Seiten müssen miteinander sprechen und Kompromisse eingehen... eigentlich ist es so einfach
Beitrag vom 11.02.2026 - 08:23 Uhr
Ich verstehe die ganze Uffregung net. Der Carsten sieht das Thema Streiks total entspannt. Keine Ahnung, ob überhaupt, oder was in der LH Teppichetage so angepflanzt und geraucht wird, aber sonst kann man kaum so relaxt sein, würde ich mal annehmen. In einem Interview/Diskussion sagte er gerade: (Übersetzt) "Wir haben 14, 15 airlines und damit insgesamt etwa 50 verschiedene Gewerkschaften. Da ist immer irgendwo Streik, in einer solchen Stuktur. Mit der derzeitigen Mitarbeiterzufriedenheit auf Rekordniveau, erwarte ich keine großen Streiks" Joa dann... ist doch alles gut.
Beitrag vom 11.02.2026 - 08:29 Uhr
Was legitim von nicht legitim unterscheidet habe ich doch mehrfach argumentiert. Gewerkschaften die unter dem Schein Argument betriebliche AV zum Streik aufrufen nur weil
Sie sich ärgern das sie (zu Recht ) keine unternehmerischen Entscheidungen beeinflussen können rufen zu einem nicht legitimen Streik auf. Es wäre super wenn sie alles lesen würden bevor sie kommentieren.
Was legitim ist und was nicht entscheidet einzig und allein ein Arbeitsgericht und nicht die Argumente einer Privatperson in einer Kommentarfunktion auf einer Webseite.
Kann mich nicht erinnern, dass irgend ein Streik bei LH als nicht legitim eingestuft wurde.
Ob es nun schmeckt oder nicht.