Beitrag vom 29.03.2026 - 10:08 Uhr
Das Traurige daran ist doch, dass eine LHA nicht nur Piloten hat, aber man diese auch braucht, wie alle anderen eben. Wenn jetzt,wegen den Piloten, nach und nach die Flugzeuge "verschwinden", sind nicht nur die Piloten überflüssig ...>
Das Falsche daran ist vermutlich, dass über das wirtschaftliche Wohl der Lufthansa alleine die Höhe des Gehalts der Piloten entscheiden soll. Das halte ich für vollkommenen Quatsch.
Das Gehalt allein (samt Alterversorgung) entscheidet das sicher nicht, trägt aber sicher zum wirtschaftlichen (Un-)Wohl bei, vor allem die absolute Verweigerung, zum Wohl beizutragen. Sie selber stehen zur These, möglichst viel vor dem Ende rauszuholen und somit zu genau diesem Ende beizutragen.
Beitrag vom 29.03.2026 - 10:20 Uhr
Ich glaube, man muss bei der Diskussion etwas sauberer differenzieren.
Zum einen stimmt es schlicht nicht, dass der Markt generell "keine Piloten mehr hergibt". Andere Airlines – auch in Europa – schaffen es durchaus, ihre Cockpits zu besetzen. Teilweise zu deutlich anderen Konditionen. Das spricht eher dagegen, dass ein grundsätzlicher Mangel besteht, sondern eher dafür, dass Angebot und Nachfrage sehr stark vom jeweiligen Gesamtpaket abhängen.>
Da würde mich einmal interessieren, welcher Teil des Gesamtpakets es denn z.B. bei Ryanair oder Easyjet ist, der so attraktiv ist, dass man sich unbedingt dort verdingen möchte?
Mich würde interessieren, warum Ihnen bei "europäischen" Airlines immer nur Ryanair und Easyjet einfallen.
Der charismatische Chef, die Wochenstops Hawaii und Seychellen, das attraktive Gehalt und die Altersversorgung? Oder war es doch die Scheinselbstständigkeit und die Zeitverträge? Stimmt, da kann man sich so überhaupt nicht entscheiden.
Zum anderen wird oft ausgeblendet, auf welchem Niveau wir hier bei LH (Classic) sprechen. Die Vergütung und Rahmenbedingungen dort gehören – auch im internationalen Vergleich – zur absoluten Spitzengruppe.>
Da haben Sie leider schlecht, oder überhaupt nicht recherchiert. Man ist da sicher nicht schlecht, aber von der Spitzengruppe sieht man nur die Rücklichter.
Diese Spitzengruppe befindet sich überwiegend in den USA, wo allein die Lebenshaltungskosten sehr deutlich höher sind und so die absoluten Zahlen relativieren. Aber: die Piloten der LH Classic zählen in Europa klar zu den Topverdienern, aber nicht unbedingt in jeder Konstellation zur absoluten Spitze. Bei der Kernmarke Lufthansa werden für erfahrene Kapitäne Jahresgehälter von rund 281.000 bis 300.000 Euro, teils auch mehr, genannt; das liegt deutlich über den europäischen Durchschnittswerten und im oberen Branchenbereich.
>Es ist daher wenig überzeugend, so zu argumentieren, als würde es sich um einen schlecht bezahlten oder unattraktiven Job handeln, für den sich schlicht niemand mehr findet.>
Leider ist es tatsächlich so, dass LH in detzten Jahren häufiger Schwierigkeiten hatte, eine ausreichende Zahl an Bewerbern für Ihre Lehrgänge an der Fliegerschule zu finden. Selbst Bewerberzahlen zu den Tests sind stark zurück gegangen.
Wenn es trotzdem Schwierigkeiten gibt, Nachwuchs zu gewinnen oder zu halten, liegt die Ursache möglicherweise nicht primär am "Markt", sondern an strukturellen Themen: Zugangshürden, Ausbildungswege, interne Prozesse oder auch die Frage, wie attraktiv das Gesamtpaket im Vergleich zu Alternativen wahrgenommen wird.>
Zugangshürden, joa, heisst, die Anforderungen soll man absenken, weil es dann mehr schaffen könnten? Das Gesamtpaket kann ja nur positiv wahrgenommen werden. Das Geld mit der Schubkarre heim fahren, den ständig in 5 Sterne Hotels am Pool liegen, 18 Tage frei im Monat und dann noch mit 55 und fetter Altersversogung in den Ruhestand. Wenn das mal nicht attraktiv ist. Zumindest sollte das doch als attraktiver wahrgenommen werden, als bei allen anderen Alternativen. Ein Spitzenplatz im internationalen Vergleich. Und das sollen potentielle Bewerber nicht verstehen? Merken Sie, wo Ihre Argumentation hakt`?
Zugangshürden senken heißt eben nicht automatisch "Ansprüche runterdrehen, damit es mehr irgendwie schaffen". Es heißt ganz banal: unnötige Barrieren abbauen, die nichts mit fliegerischer Eignung zu tun haben – zum Beispiel astronomische Ausbildungskosten, intransparente Auswahlverfahren oder soziale Hürden. Wer daraus gleich eine Gefahr für die Sicherheit konstruiert, verwechselt bewusst oder unbewusst Qualität mit Exklusivität.
BTW: Sie verwechseln Argumentation mit Polemik, wie so oft. Versuchen Sie es doch einfach mal mit Sachlichkeit
Beitrag vom 29.03.2026 - 11:22 Uhr
Das Traurige daran ist doch, dass eine LHA nicht nur Piloten hat, aber man diese auch braucht, wie alle anderen eben. Wenn jetzt,wegen den Piloten, nach und nach die Flugzeuge "verschwinden", sind nicht nur die Piloten überflüssig ...>
Das Falsche daran ist vermutlich, dass über das wirtschaftliche Wohl der Lufthansa alleine die Höhe des Gehalts der Piloten entscheiden soll.
Das soll es ja auch nicht!
Das wirtschaftliche Wohl der Lufthansa soll durch das Programm 'Turnaround‘ sichergestellt werden.
Hier soll das Ergebnis um 2,5 Milliarden Euro p.a. verbessert werden, ein Drittel aus Erlössteigerung, zwei Drittel aus Kostensenkung.
Die Kostensenkung setzt sich u.a. zusammen aus dem Abbau von Verwaltungsstellen, Verschlankung komplexer Konzernstrukturen, Reduktion der Flugzeugtypen, Ausbau moderner, effizienterer Flugzeuge, Automatisierung und Digitalisierung im Betrieb, flexiblere Steuerung von Flugplanung und Ressourcen.
Der Beitrag, den die Piloten zum wirtschaftlichen Wohl der Lufthansa leisten sollen, liegt wahrscheinlich unter 5 Prozent. Aber das passt natürlich nicht ins Märtyrerdenken dieser ‚Führungskräfte‘.
Beitrag vom 29.03.2026 - 11:56 Uhr
Das Traurige daran ist doch, dass eine LHA nicht nur Piloten hat, aber man diese auch braucht, wie alle anderen eben. Wenn jetzt,wegen den Piloten, nach und nach die Flugzeuge "verschwinden", sind nicht nur die Piloten überflüssig ...>
Das Falsche daran ist vermutlich, dass über das wirtschaftliche Wohl der Lufthansa alleine die Höhe des Gehalts der Piloten entscheiden soll. Das halte ich für vollkommenen Quatsch.
Das Gehalt allein (samt Alterversorgung) entscheidet das sicher nicht, trägt aber sicher zum wirtschaftlichen (Un-)Wohl bei, vor allem die absolute Verweigerung, zum Wohl beizutragen. Sie selber stehen zur These, möglichst viel vor dem Ende rauszuholen und somit zu genau diesem Ende beizutragen.>
Dann sind wir ja schon einmal darüber einig, dass ein möglicher Untergang der LH nicht durch die Piloten verschuldet ist. Das dies zu mehr oder weniger Gewinn beiträgt, da bin ich bei Ihnen. Über ein Ende entscheidet der Vorstand, nicht die restlichen Mitarbeiter. Seit über 30 Jahren wird von der drohenden Pleite geredet, wenn man nicht bereit ist zu verichten und der Laden läuft immer noch. Jetzt ist die Situation nur in sofern anders, dass man sich Möglichkeiten zum Substitut geschaffen hat und dies auch durchziehen könnte und aus meiner Sicht auch über kurz oder lang wird. Nicht, weil die Mutter nicht mehr rentabel wäre, sondern weil andere rentabler erscheinen. Das macht einen Unterschied.
Beitrag vom 29.03.2026 - 12:43 Uhr
Ich glaube, man muss bei der Diskussion etwas sauberer differenzieren.
Zum einen stimmt es schlicht nicht, dass der Markt generell "keine Piloten mehr hergibt". Andere Airlines – auch in Europa – schaffen es durchaus, ihre Cockpits zu besetzen. Teilweise zu deutlich anderen Konditionen. Das spricht eher dagegen, dass ein grundsätzlicher Mangel besteht, sondern eher dafür, dass Angebot und Nachfrage sehr stark vom jeweiligen Gesamtpaket abhängen.>
Da würde mich einmal interessieren, welcher Teil des Gesamtpakets es denn z.B. bei Ryanair oder Easyjet ist, der so attraktiv ist, dass man sich unbedingt dort verdingen möchte?
Mich würde interessieren, warum Ihnen bei "europäischen" Airlines immer nur Ryanair und Easyjet einfallen.
Das ist einfach. Die haben in Europa wohl die größten Arbeitgeber dargestellt, wo Piloten als ready entries anheuern konnten. Das ging in der Regel weder bei LH, KLM, AF, oder sonstigen major carriern. Außerdem Sprechen wir ja über Spitzenverdiener mit besten Arbeitsbedingungen und da sind die low coster am unteren Ende schon der Vergleich. Denn da wird halt immer gerne drauf verwiesen, weshalb die Mitarbeiter dort denselben Job für viel weniger Gesamtpaket erledigen können. Da muss man dann schon die ehrliche Antwort vertragen können und die ist nicht, "weil deren Mitarbeiter damit sehr zufrieden sind"
Der charismatische Chef, die Wochenstops Hawaii und Seychellen, das attraktive Gehalt und die Altersversorgung? Oder war es doch die Scheinselbstständigkeit und die Zeitverträge? Stimmt, da kann man sich so überhaupt nicht entscheiden.
Zum anderen wird oft ausgeblendet, auf welchem Niveau wir hier bei LH (Classic) sprechen. Die Vergütung und Rahmenbedingungen dort gehören – auch im internationalen Vergleich – zur absoluten Spitzengruppe.>
Da haben Sie leider schlecht, oder überhaupt nicht recherchiert. Man ist da sicher nicht schlecht, aber von der Spitzengruppe sieht man nur die Rücklichter.
Diese Spitzengruppe befindet sich überwiegend in den USA, wo allein die Lebenshaltungskosten sehr deutlich höher sind und so die absoluten Zahlen relativieren. Aber: die Piloten der LH Classic zählen in Europa klar zu den Topverdienern, aber nicht unbedingt in jeder Konstellation zur absoluten Spitze. Bei der Kernmarke Lufthansa werden für erfahrene Kapitäne Jahresgehälter von rund 281.000 bis 300.000 Euro, teils auch mehr, genannt; das liegt deutlich über den europäischen Durchschnittswerten und im oberen Branchenbereich.
Die Zahlen sind interessant und betreffen eine kleine Gruppe, vorwiegend von Uraltverträgen und sehr langen Dienstzeiten in den Endstufen. Alles, was heutige 40-jährige MA im Cockpit kaum erreichen werden, insbesondere nicht die Altersbezüge. Wenn Sie einen Branchendurchschnitt vergleichen und dies auf die legacy player beziehen ist man sicher am Ende der Spitzengruppe dabei, und?
>Es ist daher wenig überzeugend, so zu argumentieren, als würde es sich um einen schlecht bezahlten oder unattraktiven Job handeln, für den sich schlicht niemand mehr findet.>
Mache ich nicht. Der Job ist sicher gut bezahlt und man versucht dies auch für die Zukunft zu manifestieren. Dass der Job unattraktiv ist liegt sicher in den Augen eines jeden einzelnen und muss subjektiv betrachtet werden. Allerdings sprechen die Bewerberzahlen der letzten 10-15 Jahre eine klare Sprache. Viel weniger Bewerber und selbst von denen, die alle Tests bestehen, kommt ein erheblicher Teil letztlich nicht zur Ausbildung. Das hat es in den guten alten Zeiten nicht gegeben. Da gab es lange Wartezeiten auf einen Test und jeder, der bestand, kam auch. Die Gründe mögen individuell und vielfältig sein, aber so isses halt bei LH.
Leider ist es tatsächlich so, dass LH in detzten Jahren häufiger Schwierigkeiten hatte, eine ausreichende Zahl an Bewerbern für Ihre Lehrgänge an der Fliegerschule zu finden. Selbst Bewerberzahlen zu den Tests sind stark zurück gegangen.
Wenn es trotzdem Schwierigkeiten gibt, Nachwuchs zu gewinnen oder zu halten, liegt die Ursache möglicherweise nicht primär am "Markt", sondern an strukturellen Themen: Zugangshürden, Ausbildungswege, interne Prozesse oder auch die Frage, wie attraktiv das Gesamtpaket im Vergleich zu Alternativen wahrgenommen wird.>
Zugangshürden, joa, heisst, die Anforderungen soll man absenken, weil es dann mehr schaffen könnten? Das Gesamtpaket kann ja nur positiv wahrgenommen werden. Das Geld mit der Schubkarre heim fahren, den ständig in 5 Sterne Hotels am Pool liegen, 18 Tage frei im Monat und dann noch mit 55 und fetter Altersversogung in den Ruhestand. Wenn das mal nicht attraktiv ist. Zumindest sollte das doch als attraktiver wahrgenommen werden, als bei allen anderen Alternativen. Ein Spitzenplatz im internationalen Vergleich. Und das sollen potentielle Bewerber nicht verstehen? Merken Sie, wo Ihre Argumentation hakt?
Zugangshürden senken heißt eben nicht automatisch "Ansprüche runterdrehen, damit es mehr irgendwie schaffen". Es heißt ganz banal: unnötige Barrieren abbauen, die nichts mit fliegerischer Eignung zu tun haben – zum Beispiel astronomische Ausbildungskosten, intransparente Auswahlverfahren oder soziale Hürden. Wer daraus gleich eine Gefahr für die Sicherheit konstruiert, verwechselt bewusst oder unbewusst Qualität mit Exklusivität.>
Die Ausbildungskosten mögen sie für astronomisch halten, allerdings sind sie, zumindest bei LH, immer noch nicht kostendeckend. Man könnte natürlich darüber nachdenken, einen größeren Teil zu übernehmen.
Was würden transparente Auswahlverfahren ändern? Das man sich besser "verstellen" könnte um dem zu entsprechen, was gesucht wird? Genau das ist nicht gewollt. Letztlich entscheiden am Ende des Tests nicht nur die gemachten Kreuzchen in den Tests, sondern auch Psychologen, Ingenieure und Piloten darüber, ob man den Bewerber für geeignet hält. Manchmal entspricht der Aspirant halt nicht dem gesuchten "Täterprofil" und das muss man wohl nicht vorab transparent machen. Man möchte hier bei vielen Soft skills nicht antrainierte Verhaltensmuster prüfen sondern natürlich, persönlich vorhandene. Im übrigen glaube ich kaum, dass es LH jemals auf Exklusivität Ihrer Bewerber abgesehen hatte. Da galt es Qualifikationen zu erbringen und sonst nix.
BTW: Sie verwechseln Argumentation mit Polemik, wie so oft. Versuchen Sie es doch einfach mal mit Sachlichkeit>
In der Tat fällt mir da Sachlichkeit manchmal schwer. Alle paar Jahre, wenn bei LH gestreikt wird, kann man dieselben "Argumente" lesen, warum das LH Personal so unverschämt ist, die Gesellschaft als Geisel nimmt, ohnehin zu viel verdient, am eigenen Ast sägt, unverantwortlich ist und was auch immer. Alle subjektiven Statements dazu sind getauscht, es gibt nix neues und nichts falscheres oder wahreres als beim letzten Streik. Das kann einem schon mal zu den Ohren raus hängen. Ach ja, die Neider hatte ich noch vergessen und die, die vermeintlich den Test nicht bestanden haben sollen.
Dieser Beitrag wurde am 29.03.2026 21:50 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 29.03.2026 - 13:03 Uhr
Das Traurige daran ist doch, dass eine LHA nicht nur Piloten hat, aber man diese auch braucht, wie alle anderen eben. Wenn jetzt,wegen den Piloten, nach und nach die Flugzeuge "verschwinden", sind nicht nur die Piloten überflüssig ...>
Das Falsche daran ist vermutlich, dass über das wirtschaftliche Wohl der Lufthansa alleine die Höhe des Gehalts der Piloten entscheiden soll.
Das soll es ja auch nicht!
Das wirtschaftliche Wohl der Lufthansa soll durch das Programm 'Turnaround‘ sichergestellt werden.
Hier soll das Ergebnis um 2,5 Milliarden Euro p.a. verbessert werden, ein Drittel aus Erlössteigerung, zwei Drittel aus Kostensenkung.
So weit so gut. Wer die LH seit 30 Jahren begleitet kennt diese Programme sehr gut. Alle paar Jahre ein neues Programm mit anderem Namen und ähnlichem Inhalt. Wenn die Mitarbeiter dies auf der Personalkostenseite immer im gewünschten Maße mitgespielt hätten, wäre heute nicht mehr viel vom Gehalt und den MTV Bedingungen übrig. Und trotzdem gibt`s den Laden noch.
Die Kostensenkung setzt sich u.a. zusammen aus dem Abbau von Verwaltungsstellen, Verschlankung komplexer Konzernstrukturen, Reduktion der Flugzeugtypen, Ausbau moderner, effizienterer Flugzeuge, Automatisierung und Digitalisierung im Betrieb, flexiblere Steuerung von Flugplanung und Ressourcen.
Verwaltungsstellen vom Vorstand aufgeblasen, komplexe Konzernstrukturen von CS mit größeren und langfristigen Zielen geschaffen, Flottenstruktur, von wem gerade nochmal erschaffen? Wer hatte nochmal die Flottenerneuerung seit Jahren verpennt und was konnte LH noch nie, selbst als eine LH Systems sich noch für das Datenchaos verantwortlich zeichnete? Richtig, IT? Das zumindest sind und waren klassische Managementaufgaben, die lange hätten geräuschlos von denen erledigt werden sollen, die sich auch fürstlich dafür die bezahlen lassen. Dafür hätte es auch keinen neuen Programmnamen gebraucht.
Der Beitrag, den die Piloten zum wirtschaftlichen Wohl der Lufthansa leisten sollen, liegt wahrscheinlich unter 5 Prozent. Aber das passt natürlich nicht ins Märtyrerdenken dieser ‚Führungskräfte‘.
Da liegen Sie vermutlich gar nicht so falsch, was die Zahl angeht. Das zeigt allerdings auch, dass man nur möchte, dass sich alle gleich "solidarisch" zeigen, weil die meisten Mitarbeitergruppen es nicht auf die Reihe bekommen, sich gegen ein Begehren der LH aufzulehnen. Das kleine gallische Dorf wird da mit, was auch immer, betrachtet. Und noch einmal: Die Lufthansa war vor fast 20 Jahren der Meinung, man müsse die Cpt. in den Führungskräfteadelsstand erheben. Dies auch aufgrund einer Dienstwagenregelung zur indirekten Gehaltserhöhung. Denen war das total Latte und ist es heute noch genau so. Viele haben so ein Fahrzeug nie in Anspruch genommen.
Schön aber, dass sie sehr gut heraus gearbeitet haben, dass der 5% Beitrag des Cockpits kaum Krieg entscheidend im Sparprogramm sein wird. Es ist lediglich ein kleiner Baustein, der die Uffregung kaum wert ist.
Beitrag vom 29.03.2026 - 14:22 Uhr
Das Traurige daran ist doch, dass eine LHA nicht nur Piloten hat, aber man diese auch braucht, wie alle anderen eben. Wenn jetzt,wegen den Piloten, nach und nach die Flugzeuge "verschwinden", sind nicht nur die Piloten überflüssig ...>
Das Falsche daran ist vermutlich, dass über das wirtschaftliche Wohl der Lufthansa alleine die Höhe des Gehalts der Piloten entscheiden soll.
Das soll es ja auch nicht!
Das wirtschaftliche Wohl der Lufthansa soll durch das Programm 'Turnaround‘ sichergestellt werden.
Hier soll das Ergebnis um 2,5 Milliarden Euro p.a. verbessert werden, ein Drittel aus Erlössteigerung, zwei Drittel aus Kostensenkung.
Die Kostensenkung setzt sich u.a. zusammen aus dem Abbau von Verwaltungsstellen, Verschlankung komplexer Konzernstrukturen, Reduktion der Flugzeugtypen, Ausbau moderner, effizienterer Flugzeuge, Automatisierung und Digitalisierung im Betrieb, flexiblere Steuerung von Flugplanung und Ressourcen.
Der Beitrag, den die Piloten zum wirtschaftlichen Wohl der Lufthansa leisten sollen, liegt wahrscheinlich unter 5 Prozent. Aber das passt natürlich nicht ins Märtyrerdenken dieser ‚Führungskräfte‘.
Ja, probates Mittel, wenn man keinerlei blassen Dunst hat, worüber man da redet! Einfach das Wort "wahrscheinlich" davorsetzen, muhahahahaaaa! Und einfach mal eine Zahl in den Raum werfen, komplette Ahnungslosigkeit ist doch immer wieder schön...
Wahrscheinlich ist die Erde eine Scheibe....woher ich das habe? Na, steht doch hier!
Über 5% hätte man noch nicht mal diskutiert, sondern einfach geleistet - es waren 30-40% die da aufgerufen wurden von LH, die die Mainline-Piloten gefälligst billiger zu werden haben! Es gab sogar mal eine detaillierte Liste mit den angedachten Maßnahme(monetär und Produktivitätsverbesserungen), die dummerweise auch noch in die Hände der Belegschaft geraten ist....hahaha.
Dafür sollte es dann an Gegenleistungen geben: NICHTS! Nur ein paar hohle Versprechungen über neue Flieger aus der Karotten-Kiste - kennt die Belegschaft zur Genüge.
Einen Dreck werden die Piloten für Turnaround oder irgendein anderes Lächerlichkeitsprogramm geben, wenn sie weiter so verarscht werden durch Ausflaggungen.
Außerdem hat doch der arme Ritter von der traurigen Gestalt schon vor Wochen rumposaunt, wie fantastisch das Turnaround-Programm liefe, man käme gut voran. Muss er ja auch, ein Vorstand ohne Erfolgsmeldungen(die natürlich alle auf SEIN Konto gehen) ist ja nur ein halber Mensch!
Da scheint man den Piloten-Beitrag ja dann auch nicht zu brauchen!
Beitrag vom 29.03.2026 - 14:52 Uhr
…
Ja, probates Mittel, wenn man keinerlei blassen Dunst hat, worüber man da redet! Einfach das Wort "wahrscheinlich" davorsetzen, muhahahahaaaa! Und einfach mal eine Zahl in den Raum werfen, komplette Ahnungslosigkeit ist doch immer wieder schön...
Wahrscheinlich ist die Erde eine Scheibe....woher ich das habe? Na, steht doch hier!
Vielleicht nochmal lesen, was @christian159 eigentlich (für mich offensichtlich) gemeint hat.
Über 5% hätte man noch nicht mal diskutiert, sondern einfach geleistet - es waren 30-40% die da aufgerufen wurden von LH, die die Mainline-Piloten gefälligst billiger zu werden haben! Es gab sogar mal eine detaillierte Liste mit den angedachten Maßnahme(monetär und Produktivitätsverbesserungen), die dummerweise auch noch in die Hände der Belegschaft geraten ist....hahaha.
@Chr159 bezieht die 5 % auf den Gesamtbeitrag im Turnaround. Neben den von ihm zuvor genannten Beiträgen anderer Berufsgruppen.
EDIT: PS: @ Heinzi hat @Chr159 wohl aus offensichtlich so verstanden.
Dafür sollte es dann an Gegenleistungen geben: NICHTS! Nur ein paar hohle Versprechungen über neue Flieger aus der Karotten-Kiste - kennt die Belegschaft zur Genüge.
Einen Dreck werden die Piloten für Turnaround oder irgendein anderes Lächerlichkeitsprogramm geben, wenn sie weiter so verarscht werden durch Ausflaggungen.
Das ist bekanntlich ein Henne-Ei-Problem. Kann man fortführen, hat keine Seite was davon.
Außerdem hat doch der arme Ritter von der traurigen Gestalt schon vor Wochen rumposaunt, wie fantastisch das Turnaround-Programm liefe, man käme gut voran. Muss er ja auch, ein Vorstand ohne Erfolgsmeldungen(die natürlich alle auf SEIN Konto gehen) ist ja nur ein halber Mensch!
Da scheint man den Piloten-Beitrag ja dann auch nicht zu brauchen!
Er hat nicht gesagt, dass es geschafft ist.
Dieser Beitrag wurde am 29.03.2026 15:34 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 29.03.2026 - 17:16 Uhr
Ganz ehrlich: Wer als LH-Classic Pilot dauerhaft unzufrieden mit den aktuellen Arbeits- und Tarifbedingungen ist, sollte vielleicht einmal ernsthaft darüber nachdenken, welche Alternativen es am Markt gibt. Die Luftfahrtbranche bietet inzwischen zahlreiche Optionen – sowohl innerhalb Europas als auch weltweit – mit teils sehr unterschiedlichen Modellen, Vergütungen und Arbeitszeitregelungen.
Niemand ist gezwungen, bei einem Arbeitgeber zu bleiben, dessen Rahmenbedingungen man als nicht mehr tragbar empfindet. Statt immer wieder die gleichen Kritikpunkte zu drehen, könnte ein konstruktiver Schritt sein, den eigenen Marktwert zu prüfen und sich aktiv nach attraktiveren Möglichkeiten umzusehen.
Das ist weder illoyal noch ungewöhnlich, sondern schlicht Teil eines funktionierenden Arbeitsmarktes. Wer überzeugt ist, anderswo bessere Bedingungen zu finden, sollte diese Chance nutzen – und wer bleibt, tut dies idealerweise bewusst und mit einer gewissen Akzeptanz der Gegebenheiten.
Vielleicht würde diese Perspektive die Diskussion insgesamt etwas versachlichen.
Beitrag vom 29.03.2026 - 22:13 Uhr
Ganz ehrlich: Wer als LH-Classic Pilot dauerhaft unzufrieden mit den aktuellen Arbeits- und Tarifbedingungen ist, sollte vielleicht einmal ernsthaft darüber nachdenken, welche Alternativen es am Markt gibt. Die Luftfahrtbranche bietet inzwischen zahlreiche Optionen – sowohl innerhalb Europas als auch weltweit – mit teils sehr unterschiedlichen Modellen, Vergütungen und Arbeitszeitregelungen.
Niemand ist gezwungen, bei einem Arbeitgeber zu bleiben, dessen Rahmenbedingungen man als nicht mehr tragbar empfindet. Statt immer wieder die gleichen Kritikpunkte zu drehen, könnte ein konstruktiver Schritt sein, den eigenen Marktwert zu prüfen und sich aktiv nach attraktiveren Möglichkeiten umzusehen.
Das ist weder illoyal noch ungewöhnlich, sondern schlicht Teil eines funktionierenden Arbeitsmarktes. Wer überzeugt ist, anderswo bessere Bedingungen zu finden, sollte diese Chance nutzen – und wer bleibt, tut dies idealerweise bewusst und mit einer gewissen Akzeptanz der Gegebenheiten.
Vielleicht würde diese Perspektive die Diskussion insgesamt etwas versachlichen.>
Ganz ehrlich: Versachlichen würde es, wenn viele Foristen hier z.B. und gerade den Piloten nicht immer Worte in den Mund legen würden, die sie nie gesagt haben. Da ist keiner dauerhaft unzufrieden. Man lässt sich nur nicht gerne die Butter vom Brot nehmen. Pauschal betrachtet ist vermutlich kein LH Pilot ist dauerhaft unzufrieden. Man versucht lediglich seinen Status quo zu sichern und auf die Einhaltung von Verabredungen und Verträgen zu pochen. Im Moment geht es um Altersversorgungen. Das war`s. Andere unterstellen fehlende Weitsichtigkeit, dauernde Unzufriedenheit, den eigenen Ast absägend und was sonst noch alles.
Wenn sie z.B. in Frankfurt wohnen, dort Kinder in Schulen verwurzelt sind und Ihre Partnerin vielleicht selbstständig, oder sich gar im Beamtentum befindet, dann ist halt eine Arbeitsstelle im weit entfernten Ausland nicht wirklich eine Alternative. Zudem verzichtet man auf eine erhebliche Menge an Geld aus Altersversorgungen und Übergangsversorgungen, mit Ausstiegsmöglichkeit mit 55 Jahren. Zudem kann man sich im neuen Betrieb kaum noch eine Altersversorgung aufbauen. Sie sehen, diese Möglichkeit ist zumindest mit vielen Dienstjahren bei LH kaum eine sinnvolle Alternative.
Wenn Sie einen At-Job haben verhandelnen Sie nicht selten direkt mit Ihrem Vorgesetzten. Andere Angestellte tun dies mittels Ihrer Gewerkschaft. Insofern tun beide dasselbe. vielleicht haben Sie in der Gruppe bessere Chancen aufgrund der Möglichkeiten Ihre Ziele durchzusetzten. Als At-ler müssen Sie im Zweifel gehen, wenn der Chef mauert, oder sie Ihn nicht von Ihrem Wert für das Unternehmen überzeugen können. So ist Lebbe.
Beitrag vom 30.03.2026 - 08:48 Uhr
@Heinzi … von wegen
" Seit über 30 Jahren wird von der drohenden Pleite geredet, wenn man nicht bereit ist zu verzichten und der Laden läuft immer noch"
da liegen Sie klar falsch -offenbar die Hausaufgaben nicht gemacht -Lufthansa war mehrfach bereits de facto pleite -
Wurde letztmalig in 2020 durch einen 6 Mrd.€ Staatskredit vor der Abwicklung gerettet..
Die anderen Fälle der drohenden Zahlungs-Insolvenz von Lufthansa dürfen Sie selbst ergoogleln -
jedes Mal wurde Lufthansa vor der Pleite durch den Staat als "systemrelevanter" Staatscarrier finanziell mit Steuergeldern gerettet…Fakt !
Dieser Beitrag wurde am 30.03.2026 08:48 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 30.03.2026 - 15:58 Uhr
@Heinzi … von wegen
" Seit über 30 Jahren wird von der drohenden Pleite geredet, wenn man nicht bereit ist zu verzichten und der Laden läuft immer noch"
da liegen Sie klar falsch -offenbar die Hausaufgaben nicht gemacht -Lufthansa war mehrfach bereits de facto pleite ->
Mir bleibt eine mögliche eigenverschuldete Insolvenz aus dem Anfang der 1990-ziger Jahre in Erinnerung. Das sind nun einmal mehr als 30 Jahre, da müssen Sie meine Aussage schon einmal genau lesen. Neben strukturellen Problemen war der 1. Golfkrieg mit verantwortlich
Wurde letztmalig in 2020 durch einen 6 Mrd.€ Staatskredit vor der Abwicklung gerettet..>
Der, der die Lufthansa mit einem Kredit gestützt hat war der gleiche, der der Lufthansa Ihr Geschäft de facto verboten hatte. Eine Fluggesellschaft transportiert hauptsächlich Personen und wenn der Statt oder alle Staaten das reisen verbieten, wurde hier letzlich die Geschäftsgrundlage verboten. Insofern ist auch hier nicht ein Missmanagement, zu hohe Gehälter oder sonst etwas im Einflussbereich der LH an der Misere Schuld gewesen. Wenn der deutsche Staat ab morgen den Autexport verbietet, geht auch ne Menge den Bach runter, von Autoherstellern, bis zu Zulieferbetrieben.
Die anderen Fälle der drohenden Zahlungs-Insolvenz von Lufthansa dürfen Sie selbst ergoogleln -
jedes Mal wurde Lufthansa vor der Pleite durch den Staat als "systemrelevanter" Staatscarrier finanziell mit Steuergeldern gerettet…Fakt !
>
Fakt ist auch, dass die Lufthansa alle Steuergelder inklusive Zinsen und Gewinnen längst an den Steuerzahler zurück überwiesen hat und zwar ziemlich zügig. Sie dürfen mir aber gerne noch Ihren Kenntnisstand zu Teil werden lassen, wann und wie oft denn die Lufthansa aus Eigenverschulden seit 1992 noch fast insolvent war und auf Steuerzahlerkosten "gerettet" wurde. Meine Tante Google spuckt da nämlich nichts aus, was aus meinem Unvermögen resultieren könnte adäquat zu befragen und mein Hirn vielleicht mehr unter Altersdemenz leidet als erhofft.
Beitrag vom 30.03.2026 - 16:49 Uhr
@Heinzi … von wegen
" Seit über 30 Jahren wird von der drohenden Pleite geredet, wenn man nicht bereit ist zu verzichten und der Laden läuft immer noch"
da liegen Sie klar falsch -offenbar die Hausaufgaben nicht gemacht -Lufthansa war mehrfach bereits de facto pleite ->
Mir bleibt eine mögliche eigenverschuldete Insolvenz aus dem Anfang der 1990-ziger Jahre in Erinnerung. Das sind nun einmal mehr als 30 Jahre, da müssen Sie meine Aussage schon einmal genau lesen. Neben strukturellen Problemen war der 1. Golfkrieg mit verantwortlich
Ich habs nochmal gelesen, das ist sehr allgemein gehalten. Von Eigenverschulden hab ich da nichts gefunden. Wie meinen Sie das?
Wurde letztmalig in 2020 durch einen 6 Mrd.€ Staatskredit vor der Abwicklung gerettet..>
Der, der die Lufthansa mit einem Kredit gestützt hat war der gleiche, der der Lufthansa Ihr Geschäft de facto verboten hatte. Eine Fluggesellschaft transportiert hauptsächlich Personen und wenn der Statt oder alle Staaten das reisen verbieten, wurde hier letzlich die Geschäftsgrundlage verboten. Insofern ist auch hier nicht ein Missmanagement, zu hohe Gehälter oder sonst etwas im Einflussbereich der LH an der Misere Schuld gewesen. Wenn der deutsche Staat ab morgen den Autexport verbietet, geht auch ne Menge den Bach runter, von Autoherstellern, bis zu Zulieferbetrieben.
Die anderen Fälle der drohenden Zahlungs-Insolvenz von Lufthansa dürfen Sie selbst ergoogleln -
jedes Mal wurde Lufthansa vor der Pleite durch den Staat als "systemrelevanter" Staatscarrier finanziell mit Steuergeldern gerettet…Fakt !
>
Fakt ist auch, dass die Lufthansa alle Steuergelder inklusive Zinsen und Gewinnen längst an den Steuerzahler zurück überwiesen hat und zwar ziemlich zügig. Sie dürfen mir aber gerne noch Ihren Kenntnisstand zu Teil werden lassen, wann und wie oft denn die Lufthansa aus Eigenverschulden seit 1992 noch fast insolvent war und auf Steuerzahlerkosten "gerettet" wurde. Meine Tante Google spuckt da nämlich nichts aus, was aus meinem Unvermögen resultieren könnte adäquat zu befragen und mein Hirn vielleicht mehr unter Altersdemenz leidet als erhofft.
Beitrag vom 30.03.2026 - 16:58 Uhr
@Heinzi … von wegen
" Seit über 30 Jahren wird von der drohenden Pleite geredet, wenn man nicht bereit ist zu verzichten und der Laden läuft immer noch"
da liegen Sie klar falsch -offenbar die Hausaufgaben nicht gemacht -Lufthansa war mehrfach bereits de facto pleite -
Wurde letztmalig in 2020 durch einen 6 Mrd.€ Staatskredit vor der Abwicklung gerettet..
Die anderen Fälle der drohenden Zahlungs-Insolvenz von Lufthansa dürfen Sie selbst ergoogleln -
jedes Mal wurde Lufthansa vor der Pleite durch den Staat als "systemrelevanter" Staatscarrier finanziell mit Steuergeldern gerettet…Fakt !
Ui, da bin ich gespannt. Wann soll das gewesen sein? 2001 oder 2008/09? Das war aber in keinster Weise mit 2020 vergleichbar. Vor der Privatisierung, würde ich sagen zählt nicht, das es ein Staatsunternehmen war..
Dieser Beitrag wurde am 30.03.2026 16:59 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 30.03.2026 - 17:41 Uhr
@Heinzi … von wegen
" Seit über 30 Jahren wird von der drohenden Pleite geredet, wenn man nicht bereit ist zu verzichten und der Laden läuft immer noch"
da liegen Sie klar falsch -offenbar die Hausaufgaben nicht gemacht -Lufthansa war mehrfach bereits de facto pleite ->
Mir bleibt eine mögliche eigenverschuldete Insolvenz aus dem Anfang der 1990-ziger Jahre in Erinnerung. Das sind nun einmal mehr als 30 Jahre, da müssen Sie meine Aussage schon einmal genau lesen. Neben strukturellen Problemen war der 1. Golfkrieg mit verantwortlich
Ich habs nochmal gelesen, das ist sehr allgemein gehalten. Von Eigenverschulden hab ich da nichts gefunden. Wie meinen Sie das?>
2020 war es eben kein Eigenverschulden und, ja, ohne Darlehen und staatl. Beteiligung wäre es eine Insolvenz geworden. In Jahr 1992 kam es nach einem Börsencrash 1987 zu einer weltweiten Rezession, veraltete Organisations- und Kostenstrukturen der Lufthansa führten beinahe in die Insolvenz. Das könnte man zumindest zum Teil als Eigenverschulden ansehen.
Wurde letztmalig in 2020 durch einen 6 Mrd.€ Staatskredit vor der Abwicklung gerettet..>
Der, der die Lufthansa mit einem Kredit gestützt hat war der gleiche, der der Lufthansa Ihr Geschäft de facto verboten hatte. Eine Fluggesellschaft transportiert hauptsächlich Personen und wenn der Statt oder alle Staaten das reisen verbieten, wurde hier letzlich die Geschäftsgrundlage verboten. Insofern ist auch hier nicht ein Missmanagement, zu hohe Gehälter oder sonst etwas im Einflussbereich der LH an der Misere Schuld gewesen. Wenn der deutsche Staat ab morgen den Autexport verbietet, geht auch ne Menge den Bach runter, von Autoherstellern, bis zu Zulieferbetrieben.
Die anderen Fälle der drohenden Zahlungs-Insolvenz von Lufthansa dürfen Sie selbst ergoogleln -
jedes Mal wurde Lufthansa vor der Pleite durch den Staat als "systemrelevanter" Staatscarrier finanziell mit Steuergeldern gerettet…Fakt !
>
Fakt ist auch, dass die Lufthansa alle Steuergelder inklusive Zinsen und Gewinnen längst an den Steuerzahler zurück überwiesen hat und zwar ziemlich zügig. Sie dürfen mir aber gerne noch Ihren Kenntnisstand zu Teil werden lassen, wann und wie oft denn die Lufthansa aus Eigenverschulden seit 1992 noch fast insolvent war und auf Steuerzahlerkosten "gerettet" wurde. Meine Tante Google spuckt da nämlich nichts aus, was aus meinem Unvermögen resultieren könnte adäquat zu befragen und mein Hirn vielleicht mehr unter Altersdemenz leidet als erhofft.