Beitrag vom 14.04.2026 - 07:49 Uhr
Auch wenn ich direkt davon betroffen wäre und mich nach einer neuen Arbeit umsehen müsste, würde ich mir wünschen, dass die Lufthansa classic kaputtgeht.
Dieses unverhältnismäßige Auftreten beider Berufsgruppen ist einfach nur noch erschreckend.
Es geht ihnen ja ach so schlecht. Aber wenn’s dann an den Job geht wie während Corona heißt es auf einmal wieder meine Lufthansa.
Bei der Lufthansa alles so schlecht ist, warum geht man dann nicht einfach? Es hat keiner einen Knebelvertrag, aus dem er nicht wieder rauskommt.
Die sollen alle mal bei anderen Airlines arbeiten und dann schätzen zu wissen, was sie eigentlich haben und gerade dabei sind, es kaputt zu machen.
Wann kann von der Bild-Zeitung halten was man möchte, aber der Bericht zum Streik ist 100 % zutreffend.
Sie sollten sich in Spohrfreund umbennen.
Aber eigentlich egal, denn als offensichtlicher Bild Leser, disqualifizieren Sie sich sowieso von jeglicher Diskussion.
Beitrag vom 14.04.2026 - 08:57 Uhr
Auch wenn ich direkt davon betroffen wäre und mich nach einer neuen Arbeit umsehen müsste, würde ich mir wünschen, dass die Lufthansa classic kaputtgeht.
Dieses unverhältnismäßige Auftreten beider Berufsgruppen ist einfach nur noch erschreckend.
Es geht ihnen ja ach so schlecht. Aber wenn’s dann an den Job geht wie während Corona heißt es auf einmal wieder meine Lufthansa.
Bei der Lufthansa alles so schlecht ist, warum geht man dann nicht einfach? Es hat keiner einen Knebelvertrag, aus dem er nicht wieder rauskommt.
Die sollen alle mal bei anderen Airlines arbeiten und dann schätzen zu wissen, was sie eigentlich haben und gerade dabei sind, es kaputt zu machen.
Wann kann von der Bild-Zeitung halten was man möchte, aber der Bericht zum Streik ist 100 % zutreffend.
Sie sollten sich in Spohrfreund umbennen.
Aber eigentlich egal, denn als offensichtlicher Bild Leser, disqualifizieren Sie sich sowieso von jeglicher Diskussion.
Wow, die Antwort hat ja Karoline Leavitt Niveau. Statt sich sachlich mit den Argumenten auseinanderzusetzen, Polemik pur.
Nicht jeder, der den Streik kritisiert, ist gleich ein Spohrfreund. Und wenn man die Bild liest disqualifiziert einen das nicht gleich von jeglicher Diskussion. Das Geheimnis ist, verschiedene Quellen zu Nutzen, also nicht ausschließlich die Bild zu lesen und sich dann aus verschieden Quellen eine Meinung zu bilden. Wenn man nur die Zeitungen ließt, die die eigene Meinung wiederspiegeln, gerät man schnell in eine Cloud und verlernt es, andere Meinungen zu respektieren und sich damit auseinanderzusetzen.
Bei der VC und den Piloten hat man das Gefühl, dass sie auch in ihrer Cloud festsitzen und garnicht mehr realisieren, dass es im Konzern Mitarbeiter gibt, die wesentlich weniger verdienen und denen sie mit ihrem Verhalten ebenfalls schaden. Auch hat man das Gefühl, dass ihnen noch nicht bewusst ist, dass sich die Welt geändert hat und die Lufthansa Classic weit davon entfernt ist, akzeptable Gewinne zu erzielen. Letztendlich wird das dazu führen, dass weiter ausgelagert wird. Spätestens dann, wenn man sich einen neuen Job suchen muss, weil es keine mehr bei der Classic gibt, wird man feststellen, so schlecht wäre es da ja dann doch nicht gewesen, auch ohne die Erhöhung der Altersvorsorge.
Beitrag vom 14.04.2026 - 09:17 Uhr
Die ewiggestrigen Dinosaurier der LH Classic haben es einfach nicht verstanden -
die Kernmarke ist deutlich defizitär - Gewinn wird ausschließlich bei den Konzern- Töchter erwirtschaftet … Fakt !
Dazu ein völlig überzogener Streik über eine Woche /zum 100 Jahre Jubiläum des Kranichs -Unfassbar !
Lufthansa -der Letzte macht dann bitte das Licht aus !
Dieser Beitrag wurde am 14.04.2026 09:19 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 14.04.2026 - 09:51 Uhr
Die ewiggestrigen Dinosaurier der LH Classic haben es einfach nicht verstanden -
die Kernmarke ist deutlich defizitär - Gewinn wird ausschließlich bei den Konzern- Töchter erwirtschaftet … Fakt !
Dazu ein völlig überzogener Streik über eine Woche /zum 100 Jahre Jubiläum des Kranichs -Unfassbar !
Lufthansa -der Letzte macht dann bitte das Licht aus !
Wenn "Die ewiggestrigen Dinosaurier" aber kein Gehör finden, was schlagen Sie denn vor um zu einem Ergebnis zu kommen? Abwarten und die Forderungen einfach so akzeptieren? Sie wissen ja wie lange die Kabine ohne neuen MTV fliegt?
Leider war das kein cleverer Schachzug von der UFO, direkt an den VC Streik anzuknüpfen. Jetzt werden die Forderungen von UFO und VC in einen Topf geworfen und das zum Nachteil der Verhandlungsposition der UFO.
Beitrag vom 14.04.2026 - 10:01 Uhr
>Bei diesen regelmäßigen Umfragen habe ich eine Beteiligung schon längst aufgegeben. Es fehlt an jeglichem gesunden Menschenverstand und wertschätzendem Umgang in der Führungskultur dieses Konzerns. Was bringen da solche Umfragen? Es ist leider wirklich zum verzweifeln. Und das liegt nicht an den direkten Vorgesetzten, die geben teilweise ihr Bestes. Das Problem ist die aus der Konzernzentrale vorgegebene Firmen - und Führungskultur. Tut mir leid, aber dieser Konzern ist ein kultureller Sanierungsfall. Management mit der Brechstange, befreit von jeglichem gesunden Menschenverstand. Der Startschuss für einen Kulturwandel kann leider NUR vom Konzernvorstand ausgehen. Das kann nicht von Mitarbeiterseite kommen.
Und by the way: Abfällige und unsachliche Beiträge einiger Forenteilnehmer zeigen doch auch, wie erfolgreich die Unternehmensgesteuerte Diskreditierung gegen das fliegende Personal und die vertretenden Gewerkschaften gerne und erfolgreich übernommen wird. Natürlich kann man über die Verhältnismäßigkeit von Forderungen diskutieren, diese Streikwelle ist aber ein Stellvertreterkonflikt für eine fehlgeleitete Führungskultur, der sich über viele Jahre aufgebaut hat. > > Im Lufthansa Intranet: 150 Daumen hoch für Streikkritiker. In den Portalen für Austrian und Swiss wurde mir von Kollegen gesagt es gäbe ähnliche Bilder, ein Screenshot zeigt beispielsweise einen einzigen Kommentar dort, einen "Kotzsmiley" mit fast 200 Zustimmungen und kaum Gegenstimmen.
Die restliche Belegschaft und andere Konzerngesellschaften haben dermaßen die Schnauze voll vom fliegenden Lufthansapersonal. Ich denke, dass wäre Mal einen Artikel auf aero.de wert. Das ist kein Kampf von Belegschaft gegen Management, das ist der Kampf einer sich wichtig machenden Randgruppe gegen die restliche Belegschaft. Und das sollte medial auch so dargestellt werden - der Rückhalt ist gleich null. Sonst sind hier doch auch immer Insider unterwegs die alles gleich nach außen bringen.
Dieser Beitrag ist ähnlich wie Spohrs Aussage, dass die Mitarbeiterzufriedenheit so hoch ist wie noch nie.
Dass die Beteiligung an der internen Mitarbeiterbefragung stetig sinkt und bei fliegenden Personal nur noch bei ca. 40% liegt, dass erwähnt man nicht.
Wenn nur noch Spohr die Umfrage macht, dann liegt die Zufriedenheit bei 100%. Der Rest ja egal????
Beitrag vom 14.04.2026 - 10:52 Uhr
>Bei diesen regelmäßigen Umfragen habe ich eine Beteiligung schon längst aufgegeben. Es fehlt an jeglichem gesunden Menschenverstand und wertschätzendem Umgang in der Führungskultur dieses Konzerns. Was bringen da solche Umfragen? Es ist leider wirklich zum verzweifeln. Und das liegt nicht an den direkten Vorgesetzten, die geben teilweise ihr Bestes. Das Problem ist die aus der Konzernzentrale vorgegebene Firmen - und Führungskultur. Tut mir leid, aber dieser Konzern ist ein kultureller Sanierungsfall. Management mit der Brechstange, befreit von jeglichem gesunden Menschenverstand. Der Startschuss für einen Kulturwandel kann leider NUR vom Konzernvorstand ausgehen. Das kann nicht von Mitarbeiterseite kommen.
Und by the way: Abfällige und unsachliche Beiträge einiger Forenteilnehmer zeigen doch auch, wie erfolgreich die Unternehmensgesteuerte Diskreditierung gegen das fliegende Personal und die vertretenden Gewerkschaften gerne und erfolgreich übernommen wird. Natürlich kann man über die Verhältnismäßigkeit von Forderungen diskutieren, diese Streikwelle ist aber ein Stellvertreterkonflikt für eine fehlgeleitete Führungskultur, der sich über viele Jahre aufgebaut hat. > > Im Lufthansa Intranet: 150 Daumen hoch für Streikkritiker. In den Portalen für Austrian und Swiss wurde mir von Kollegen gesagt es gäbe ähnliche Bilder, ein Screenshot zeigt beispielsweise einen einzigen Kommentar dort, einen "Kotzsmiley" mit fast 200 Zustimmungen und kaum Gegenstimmen.
Die restliche Belegschaft und andere Konzerngesellschaften haben dermaßen die Schnauze voll vom fliegenden Lufthansapersonal. Ich denke, dass wäre Mal einen Artikel auf aero.de wert. Das ist kein Kampf von Belegschaft gegen Management, das ist der Kampf einer sich wichtig machenden Randgruppe gegen die restliche Belegschaft. Und das sollte medial auch so dargestellt werden - der Rückhalt ist gleich null. Sonst sind hier doch auch immer Insider unterwegs die alles gleich nach außen bringen.
Dieser Beitrag ist ähnlich wie Spohrs Aussage, dass die Mitarbeiterzufriedenheit so hoch ist wie noch nie.
Dass die Beteiligung an der internen Mitarbeiterbefragung stetig sinkt und bei fliegenden Personal nur noch bei ca. 40% liegt, dass erwähnt man nicht.
Wenn nur noch Spohr die Umfrage macht, dann liegt die Zufriedenheit bei 100%. Der Rest ja egal????
Ja klar, Umfragen sind alle nicht repräsentativ, Wahlen gefälscht, und die anderen Mitarbeiter sind nur so dumm und lassen sich von der Geschäftsleitung gegen die Unschuldslämmer im Cockpit aufhetzen. Wenn Sie glauben, dass die restlichen Beschäftigten und Konzerngesellschaften (zu denen zählt übrigens auch fliegendes Personal, die meisten negativen Kommentare in Brüssel, Zürich und Wien kommen von Piloten, da deren Bonus an der LHG hängt) einfach nur zu blöd sind um ihre höheren Ziele zu erkennen, und nicht etwa die Schnauze voll von Ihrem Anspruchsdenken haben, dann zweifle ich etwas an Ihrer Zurechnungsfähigkeit. Da verbringt man wohl so viel Zeit im Himmel, dass Wolkenschlösser ein naheliegendes Konstrukt sind.
Ihr steht alleine da und rammt unsere Firma in den Boden, nichts anderes. Manchmal muss man es direkt sagen, sonst begreift es ja anscheinend keiner.
Beitrag vom 14.04.2026 - 11:02 Uhr
Ganz ehrlich: Dieses endlose Theater zwischen Lufthansa, VC und UFO ist nur noch ermüdend. Beide Seiten haben sich so tief in ihre Schützengräben eingegraben, dass sie längst vergessen haben, worum es eigentlich geht: um die Zukunft einer Airline, die einmal Symbol deutscher Ingenieurskunst und Zuverlässigkeit war. Heute wirkt das Ganze wie ein Machtspiel ohne Sieger.
Die Gewerkschaften pochen auf immer neue Forderungen, als gäbe es kein Morgen – ein bisschen mehr hier, ein Sondertarif dort. Natürlich sind faire Arbeitsbedingungen wichtig, aber irgendwann kippt das Verhältnis zwischen Anspruch und Realität. Wer ständig streikt, sägt am eigenen Ast, denn jede ausgefallene Rotation kostet Vertrauen – bei Kunden wie bei Investoren.
Das Management allerdings macht es auch nicht besser. Statt Führung zu zeigen, hangelt man sich von Kompromiss zu Kompromiss, reaktiv statt strategisch, und verkauft selbst kleine Einigungen als große Erfolge. Vision? Fehlanzeige. Man wirkt eher damit beschäftigt, Brände zu löschen, die man zuvor selbst gelegt hat – durch Sparrunden, Kürzungen und fehlende Kommunikation.
So entsteht ein Teufelskreis: Gewerkschaften pochen auf mehr, weil das Vertrauen ins Management fehlt, und das Management spart, weil die Kosten explodieren. Am Ende verliert die gesamte Belegschaft – und mit ihr eine Marke, die einmal für Stolz stand. Wenn das so weitergeht, ist das Ende des Kranichs keine Frage des Ob, sondern nur noch des Wann.
Beitrag vom 14.04.2026 - 11:17 Uhr
Ganz ehrlich: Dieses endlose Theater zwischen Lufthansa, VC und UFO ist nur noch ermüdend. Beide Seiten haben sich so tief in ihre Schützengräben eingegraben, dass sie längst vergessen haben, worum es eigentlich geht: um die Zukunft einer Airline, die einmal Symbol deutscher Ingenieurskunst und Zuverlässigkeit war. Heute wirkt das Ganze wie ein Machtspiel ohne Sieger.
Die Gewerkschaften pochen auf immer neue Forderungen, als gäbe es kein Morgen – ein bisschen mehr hier, ein Sondertarif dort. Natürlich sind faire Arbeitsbedingungen wichtig, aber irgendwann kippt das Verhältnis zwischen Anspruch und Realität. Wer ständig streikt, sägt am eigenen Ast, denn jede ausgefallene Rotation kostet Vertrauen – bei Kunden wie bei Investoren.
Das Management allerdings macht es auch nicht besser. Statt Führung zu zeigen, hangelt man sich von Kompromiss zu Kompromiss, reaktiv statt strategisch, und verkauft selbst kleine Einigungen als große Erfolge. Vision? Fehlanzeige. Man wirkt eher damit beschäftigt, Brände zu löschen, die man zuvor selbst gelegt hat – durch Sparrunden, Kürzungen und fehlende Kommunikation.
So entsteht ein Teufelskreis: Gewerkschaften pochen auf mehr, weil das Vertrauen ins Management fehlt, und das Management spart, weil die Kosten explodieren. Am Ende verliert die gesamte Belegschaft – und mit ihr eine Marke, die einmal für Stolz stand. Wenn das so weitergeht, ist das Ende des Kranichs keine Frage des Ob, sondern nur noch des Wann.
Genau so ist es!
Beitrag vom 14.04.2026 - 11:23 Uhr
Also im Artikel, zu dem hier diskutiert wird, geht es um den Streik der UfO Gewerkschaftsmitglieder, nicht dem der VC.
Natürlich ist es denkbar das sich die beide GW abgestimmt haben, was ja der These 'jeder kocht sein eigenes Süppchen' widersprechen würde, und andererseits eine neue 'Kultur' der Auseinandersetzung der GW mit dem Management bedeuten würde.
Was ich jedoch dazu anmerken möchte, und was m.E. bei dem allgemeinen GW- Bashing untergeht:
der Zeitpunkt dieses Streiks der Ufo.
Denn der 'versaut' ja nun wahrlich massiv die geplanten Feierlichkeiten zum 100jährigen Firmenjubiläum (mal völlig aussen vor gelassen das es diese 100 Jahr Lufthansa eigentlich (noch) nicht gibt, da Unterbrechung nach WK II).
Wie weit muss das Betriebsklima, das Verhältnis Belegschaft - Geschäftsleitung zerrüttet sein, dass sich die eine Seite zu einer so drastischen Maßnahme genötigt sieht, dieses Ereignis, auf das man eigentlich stolz sein sollte, so drastisch zu stören.
Ich bin der festen Überzeugung kein MA und keine GW (Leitung) macht das aus puer Böswilligkeit oder Lust am Streik.
Beitrag vom 14.04.2026 - 12:33 Uhr
>Bei diesen regelmäßigen Umfragen habe ich eine Beteiligung schon längst aufgegeben. Es fehlt an jeglichem gesunden Menschenverstand und wertschätzendem Umgang in der Führungskultur dieses Konzerns. Was bringen da solche Umfragen? Es ist leider wirklich zum verzweifeln. Und das liegt nicht an den direkten Vorgesetzten, die geben teilweise ihr Bestes. Das Problem ist die aus der Konzernzentrale vorgegebene Firmen - und Führungskultur. Tut mir leid, aber dieser Konzern ist ein kultureller Sanierungsfall. Management mit der Brechstange, befreit von jeglichem gesunden Menschenverstand. Der Startschuss für einen Kulturwandel kann leider NUR vom Konzernvorstand ausgehen. Das kann nicht von Mitarbeiterseite kommen.
Und by the way: Abfällige und unsachliche Beiträge einiger Forenteilnehmer zeigen doch auch, wie erfolgreich die Unternehmensgesteuerte Diskreditierung gegen das fliegende Personal und die vertretenden Gewerkschaften gerne und erfolgreich übernommen wird. Natürlich kann man über die Verhältnismäßigkeit von Forderungen diskutieren, diese Streikwelle ist aber ein Stellvertreterkonflikt für eine fehlgeleitete Führungskultur, der sich über viele Jahre aufgebaut hat. > > Im Lufthansa Intranet: 150 Daumen hoch für Streikkritiker. In den Portalen für Austrian und Swiss wurde mir von Kollegen gesagt es gäbe ähnliche Bilder, ein Screenshot zeigt beispielsweise einen einzigen Kommentar dort, einen "Kotzsmiley" mit fast 200 Zustimmungen und kaum Gegenstimmen.
Die restliche Belegschaft und andere Konzerngesellschaften haben dermaßen die Schnauze voll vom fliegenden Lufthansapersonal. Ich denke, dass wäre Mal einen Artikel auf aero.de wert. Das ist kein Kampf von Belegschaft gegen Management, das ist der Kampf einer sich wichtig machenden Randgruppe gegen die restliche Belegschaft. Und das sollte medial auch so dargestellt werden - der Rückhalt ist gleich null. Sonst sind hier doch auch immer Insider unterwegs die alles gleich nach außen bringen.
Dieser Beitrag ist ähnlich wie Spohrs Aussage, dass die Mitarbeiterzufriedenheit so hoch ist wie noch nie.
Dass die Beteiligung an der internen Mitarbeiterbefragung stetig sinkt und bei fliegenden Personal nur noch bei ca. 40% liegt, dass erwähnt man nicht.
Wenn nur noch Spohr die Umfrage macht, dann liegt die Zufriedenheit bei 100%. Der Rest ja egal????
Ja klar, Umfragen sind alle nicht repräsentativ, Wahlen gefälscht, und die anderen Mitarbeiter sind nur so dumm und lassen sich von der Geschäftsleitung gegen die Unschuldslämmer im Cockpit aufhetzen. Wenn Sie glauben, dass die restlichen Beschäftigten und Konzerngesellschaften (zu denen zählt übrigens auch fliegendes Personal, die meisten negativen Kommentare in Brüssel, Zürich und Wien kommen von Piloten, da deren Bonus an der LHG hängt) einfach nur zu blöd sind um ihre höheren Ziele zu erkennen, und nicht etwa die Schnauze voll von Ihrem Anspruchsdenken haben, dann zweifle ich etwas an Ihrer Zurechnungsfähigkeit. Da verbringt man wohl so viel Zeit im Himmel, dass Wolkenschlösser ein naheliegendes Konstrukt sind.
Ihr steht alleine da und rammt unsere Firma in den Boden, nichts anderes. Manchmal muss man es direkt sagen, sonst begreift es ja anscheinend keiner.
Es tut mir leid, dass Sie mit aggressiver Rhetorik auf meine Ausführung reagieren. Sie unterstellen mir eine Haltung, die ich weder habe, noch (hoffe ich) zum Ausdruck gebracht habe.
Die Grundproblematik ist ein kultureller Bankrott in diesem Konzern. Der lässt sich eigentlich nicht am Tariftisch lösen, wie Ihre Antwort auf mein Post ja zeigt. Tut mir wirklich sehr leid.
Beitrag vom 14.04.2026 - 13:06 Uhr
Ihr steht alleine da und rammt unsere Firma in den Boden, nichts anderes. Manchmal muss man es direkt sagen, sonst begreift es ja anscheinend keiner.
Es reicht ja wenn Sie das verstehen!
(zu denen zählt übrigens auch fliegendes Personal, die meisten negativen Kommentare in Brüssel, Zürich und Wien kommen von Piloten, da deren Bonus an der LHG hängt)
Ach ja... wer hat denn die drei angesprochenen Airlines übernommen, am Leben gehalten und ausgebaut? Richtig die LH Group und ohne die würde es vielleicht gar keinen Bonus geben, oder sehen Sie das anders?
Beitrag vom 14.04.2026 - 13:31 Uhr
Die UFO tut sich da denke ich keinen Gefallen damit, im Fahrwasser der VC zu streiken.
Bei den Piloten geht es um eine ganz andere Gehaltsklasse als beim Kabinenpersonal, insofern ergibt sich alleine schon daraus eine ganz andere Rechtfertigung und Relevanz der Tarifkonflikte.
Die Forderungen der VC bei der Altersversorgung kann man echt nicht mehr ernst nehmen. Ich warte noch auf das Argument, dass man ja (ca. 30-40 Jahre vor dem Ruhestand) in eine teure Ausbildung investiert hat und dann reicht Gehalt von 150k-200k und mehr im Ruhestand (!) natürlich nicht aus. Und ja klar, man hat man ja als Lufthansa Classic vor über 20 Jahren mal die Swiss und die danach die ganzen anderen Airlines übernommen oder aufgebaut - jetzt sollen die gefälligst mal arbeiten und den Konzern finanzieren und es ist doch total egal, ob die Lufthansa Airlines profitabel sind. Das ist ungefähr genauso sinnvoll in der Argumentation wie dass Bayern im Länderfinanzausgleich irgendwann mal ein Empfängerland war.
Die anderen Beschäftigten am Boden etc. dürfen es jetzt wieder ausbaden. Ich frage mich manchmal, ob es der VC nicht peinlich ist, diesen Bereichen zu erklären, warum man auf dieser Einkommensebene wegen der Altersversorgung streikt. Vielleicht sollte die Piloten 2x pro Jahr verpflichten, sich am Flughafen im Servicebereich zu arbeiten oder Gepäck im Flugzeug zu verladen - natürlich zu den dort gezahlten Gehältern. Das würde vielleicht helfen, wieder in der Realität anzukommen.
Beim Kabinenpersonal ist das finanziell fudamental im Gehaltsgefüge und daher sollte man da in der Streik-Bewertung vorsichtiger sein.
Das Grundvertrauen im Konzern ist jedenfalls zerstört. Da nehmen sich in der Verantwortung Gewerkschaften und Management nichts. Ich glaube nicht, dass das mit den jetzt noch verantwortlichen Personen eine Besserung gibt. Es braucht im Management und bei den Gewerkschaften einen personellen Wechsel, um den Konzern zu befrieden.
Beitrag vom 14.04.2026 - 15:24 Uhr
Die UFO tut sich da denke ich keinen Gefallen damit, im Fahrwasser der VC zu streiken.
Bei den Piloten geht es um eine ganz andere Gehaltsklasse als beim Kabinenpersonal, insofern ergibt sich alleine schon daraus eine ganz andere Rechtfertigung und Relevanz der Tarifkonflikte.
Die Forderungen der VC bei der Altersversorgung kann man echt nicht mehr ernst nehmen.
>
Fordern kann man vieles und vieles muss man fordern, damit am Ende etwas übrig bleibt. Blöd halt, wenn die Gegenseite substanziell und mit Zahlen hinterlegt überhaupt kein, noch so geringes, Angebot macht. Dann lässt sich auch nichts verhandeln.
>Ich warte noch auf das Argument, dass man ja (ca. 30-40 Jahre vor dem Ruhestand) in eine teure Ausbildung investiert hat und dann reicht Gehalt von 150k-200k und mehr im Ruhestand (!) natürlich nicht aus.
>
Die Zahlen sind Mumpitz. Wenn die das alle bekommen würden, gäbe es jetzt keine Streiks.
>Und ja klar, man hat man ja als Lufthansa Classic vor über 20 Jahren mal die Swiss und die danach die ganzen anderen Airlines übernommen oder aufgebaut - jetzt sollen die gefälligst mal arbeiten und den Konzern finanzieren und es ist doch total egal, ob die Lufthansa Airlines profitabel sind.>
Natürlich nicht, aber wie bereits erwähnt wurde, hätte man mit dem Geld auch die LH in Schuss halten können. Z.B. durch rechtzeitiges Kauf von neuem Gerät, Investitionen in Produkt und Mitarbeiter, denn dann wäre die Mutter heute nicht der Schrottplatz des Gewerbes, mit dem sich nicht genug Geld verdienen lässt.
>Das ist ungefähr genauso sinnvoll in der Argumentation wie dass Bayern im Länderfinanzausgleich irgendwann mal ein Empfängerland war.
Die anderen Beschäftigten am Boden etc. dürfen es jetzt wieder ausbaden. Ich frage mich manchmal, ob es der VC nicht peinlich ist, diesen Bereichen zu erklären, warum man auf dieser Einkommensebene wegen der Altersversorgung streikt.>
Weil man kaum erwarten kann, dass man, nur weil man gut verdient, einen erheblichen Teil seines Gehaltes an die Seite legen müsste, um dasselbe Lohnniveau zu erreichen, wie ein "normaler" Rentner. Den Anspruch darf man haben, unabhängig davon wie hoch das Gehalt ist. Spohr und Co machen das bei Ihren Millionengehältern in noch ganz anderen Dimensionen.
>Vielleicht sollte die Piloten 2x pro Jahr verpflichten, sich am Flughafen im Servicebereich zu arbeiten oder Gepäck im Flugzeug zu verladen - natürlich zu den dort gezahlten Gehältern. Das würde vielleicht helfen, wieder in der Realität anzukommen.
Mich würde nicht wundern, wenn die da noch nicht einmal ein Problem mit hätten. Aber mal der Richtigkeit halber bleibt zu erwähnen, dass die kein LH Personal sind
Beim Kabinenpersonal ist das finanziell fudamental im Gehaltsgefüge und daher sollte man da in der Streik-Bewertung vorsichtiger sein.
Bei denen geht's auch nicht um Gehalt, sondern MTV, alao Arbeitsbedingungen.
Das Grundvertrauen im Konzern ist jedenfalls zerstört. Da nehmen sich in der Verantwortung Gewerkschaften und Management nichts. Ich glaube nicht, dass das mit den jetzt noch verantwortlichen Personen eine Besserung gibt. Es braucht im Management und bei den Gewerkschaften einen personellen Wechsel, um den Konzern zu befrieden.
Dem würde ich in weiten Teilen zustimmen. Daher gab es bereits den Gedanken eines Kapitäns, dass der Aufsichtsrat, der dem Wohl des Unternehmens und den Eigentümern verpflichtet ist, Carsten Spohr in den Ruhestand schickt und im Gegenzug die gesamte TK der VC und UFO zurücktritt und nicht wieder gewählt werden kann. Kein schlechter Gedanke. Mein Reden seit langer Zeit.
Dieser Beitrag wurde am 14.04.2026 15:34 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 14.04.2026 - 16:42 Uhr
Die UFO tut sich da denke ich keinen Gefallen damit, im Fahrwasser der VC zu streiken.
Bei den Piloten geht es um eine ganz andere Gehaltsklasse als beim Kabinenpersonal, insofern ergibt sich alleine schon daraus eine ganz andere Rechtfertigung und Relevanz der Tarifkonflikte.
Die Forderungen der VC bei der Altersversorgung kann man echt nicht mehr ernst nehmen.
>
Fordern kann man vieles und vieles muss man fordern, damit am Ende etwas übrig bleibt. Blöd halt, wenn die Gegenseite substanziell und mit Zahlen hinterlegt überhaupt kein, noch so geringes, Angebot macht. Dann lässt sich auch nichts verhandeln.
>Ich warte noch auf das Argument, dass man ja (ca. 30-40 Jahre vor dem Ruhestand) in eine teure Ausbildung investiert hat und dann reicht Gehalt von 150k-200k und mehr im Ruhestand (!) natürlich nicht aus.
>
Die Zahlen sind Mumpitz. Wenn die das alle bekommen würden, gäbe es jetzt keine Streiks.
>Und ja klar, man hat man ja als Lufthansa Classic vor über 20 Jahren mal die Swiss und die danach die ganzen anderen Airlines übernommen oder aufgebaut - jetzt sollen die gefälligst mal arbeiten und den Konzern finanzieren und es ist doch total egal, ob die Lufthansa Airlines profitabel sind.>
Natürlich nicht, aber wie bereits erwähnt wurde, hätte man mit dem Geld auch die LH in Schuss halten können. Z.B. durch rechtzeitiges Kauf von neuem Gerät, Investitionen in Produkt und Mitarbeiter, denn dann wäre die Mutter heute nicht der Schrottplatz des Gewerbes, mit dem sich nicht genug Geld verdienen lässt.
>Das ist ungefähr genauso sinnvoll in der Argumentation wie dass Bayern im Länderfinanzausgleich irgendwann mal ein Empfängerland war.
Die anderen Beschäftigten am Boden etc. dürfen es jetzt wieder ausbaden. Ich frage mich manchmal, ob es der VC nicht peinlich ist, diesen Bereichen zu erklären, warum man auf dieser Einkommensebene wegen der Altersversorgung streikt.>
Weil man kaum erwarten kann, dass man, nur weil man gut verdient, einen erheblichen Teil seines Gehaltes an die Seite legen müsste, um dasselbe Lohnniveau zu erreichen, wie ein "normaler" Rentner. Den Anspruch darf man haben, unabhängig davon wie hoch das Gehalt ist. Spohr und Co machen das bei Ihren Millionengehältern in noch ganz anderen Dimensionen.
>Vielleicht sollte die Piloten 2x pro Jahr verpflichten, sich am Flughafen im Servicebereich zu arbeiten oder Gepäck im Flugzeug zu verladen - natürlich zu den dort gezahlten Gehältern. Das würde vielleicht helfen, wieder in der Realität anzukommen.
Mich würde nicht wundern, wenn die da noch nicht einmal ein Problem mit hätten. Aber mal der Richtigkeit halber bleibt zu erwähnen, dass die kein LH Personal sind
Beim Kabinenpersonal ist das finanziell fudamental im Gehaltsgefüge und daher sollte man da in der Streik-Bewertung vorsichtiger sein.
Bei denen geht's auch nicht um Gehalt, sondern MTV, alao Arbeitsbedingungen.
Das Grundvertrauen im Konzern ist jedenfalls zerstört. Da nehmen sich in der Verantwortung Gewerkschaften und Management nichts. Ich glaube nicht, dass das mit den jetzt noch verantwortlichen Personen eine Besserung gibt. Es braucht im Management und bei den Gewerkschaften einen personellen Wechsel, um den Konzern zu befrieden.
Dem würde ich in weiten Teilen zustimmen. Daher gab es bereits den Gedanken eines Kapitäns, dass der Aufsichtsrat, der dem Wohl des Unternehmens und den Eigentümern verpflichtet ist, Carsten Spohr in den Ruhestand schickt und im Gegenzug die gesamte TK der VC und UFO zurücktritt und nicht wieder gewählt werden kann. Kein schlechter Gedanke. Mein Reden seit langer Zeit.
Ein paar Fragen dazu, woher kommt überhaupt der Anspruch, mehr bekommen zu wollen? Hat sich die Effizienz der Piloten gesteigert oder ähnliches? In der Regel muss es doch einen Grund für höhere Forderungen geben. Die Gehaltssteigerungen der letzten Jahre waren schon weit über der Inflation.
Dass zu spät Gerät bestellt wurde (dieses aber auch viel zu spät geliefert wird) ändert ja nichts an der Situation - wenn ein Unternehmen kein Geld verdient, ist eben keines da für Forderungen, daran ändert auch nicht wer an der Situation Schuld hat. Dieser muss nur ggf. Konsequenzen ziehen, dass wäre ein Punkt den man diskutieren könnte.
Hier wird oft der Vergleich nach oben zum Topmanagement gemacht - ja dieser verdient extrem gut und das mag zum Teil nicht gerechtigfertigkeit sein, aber gleichzeitig hinkt dieser Vergleich doch gewaltig. Passender wäre doch ein Vergleich zum mittleren Management. Es ist völlig normal zu erwarten, dass man privat für den Ruhestand vorsorgt, dies ist fast überall Standard, in vielen Betrieben gibt es nicht mal ansatzweise eine vergleichbare Altersvorsorge, wenn überhaupt (idR. setzt sich die deutsche Altersvorsorge aus 3 Faktoren zusammen, gesetzliche Rente, betriebliche Altersvorsorge und private Vorsorge). Außerdem ist die betriebliche Altersvorsorge ja bereits sehr gut und man sollte keinerlei Einschränkungen in der Rente erleben.
Einstiegsgehalt (!) bei der LH Classic als Pilot sind aktuell ca. 90k€, so sehr mumpitz sind die Zahlen denke ich nicht, außer sie haben genauere Quellen.
Dieser Beitrag wurde am 14.04.2026 17:13 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 14.04.2026 - 21:17 Uhr
Die UFO tut sich da denke ich keinen Gefallen damit, im Fahrwasser der VC zu streiken.
Bei den Piloten geht es um eine ganz andere Gehaltsklasse als beim Kabinenpersonal, insofern ergibt sich alleine schon daraus eine ganz andere Rechtfertigung und Relevanz der Tarifkonflikte.
Die Forderungen der VC bei der Altersversorgung kann man echt nicht mehr ernst nehmen.
>
Fordern kann man vieles und vieles muss man fordern, damit am Ende etwas übrig bleibt. Blöd halt, wenn die Gegenseite substanziell und mit Zahlen hinterlegt überhaupt kein, noch so geringes, Angebot macht. Dann lässt sich auch nichts verhandeln.
>Ich warte noch auf das Argument, dass man ja (ca. 30-40 Jahre vor dem Ruhestand) in eine teure Ausbildung investiert hat und dann reicht Gehalt von 150k-200k und mehr im Ruhestand (!) natürlich nicht aus.
>
Die Zahlen sind Mumpitz. Wenn die das alle bekommen würden, gäbe es jetzt keine Streiks.
>Und ja klar, man hat man ja als Lufthansa Classic vor über 20 Jahren mal die Swiss und die danach die ganzen anderen Airlines übernommen oder aufgebaut - jetzt sollen die gefälligst mal arbeiten und den Konzern finanzieren und es ist doch total egal, ob die Lufthansa Airlines profitabel sind.>
Natürlich nicht, aber wie bereits erwähnt wurde, hätte man mit dem Geld auch die LH in Schuss halten können. Z.B. durch rechtzeitiges Kauf von neuem Gerät, Investitionen in Produkt und Mitarbeiter, denn dann wäre die Mutter heute nicht der Schrottplatz des Gewerbes, mit dem sich nicht genug Geld verdienen lässt.
>Das ist ungefähr genauso sinnvoll in der Argumentation wie dass Bayern im Länderfinanzausgleich irgendwann mal ein Empfängerland war.
Die anderen Beschäftigten am Boden etc. dürfen es jetzt wieder ausbaden. Ich frage mich manchmal, ob es der VC nicht peinlich ist, diesen Bereichen zu erklären, warum man auf dieser Einkommensebene wegen der Altersversorgung streikt.>
Weil man kaum erwarten kann, dass man, nur weil man gut verdient, einen erheblichen Teil seines Gehaltes an die Seite legen müsste, um dasselbe Lohnniveau zu erreichen, wie ein "normaler" Rentner. Den Anspruch darf man haben, unabhängig davon wie hoch das Gehalt ist. Spohr und Co machen das bei Ihren Millionengehältern in noch ganz anderen Dimensionen.
>Vielleicht sollte die Piloten 2x pro Jahr verpflichten, sich am Flughafen im Servicebereich zu arbeiten oder Gepäck im Flugzeug zu verladen - natürlich zu den dort gezahlten Gehältern. Das würde vielleicht helfen, wieder in der Realität anzukommen.
Mich würde nicht wundern, wenn die da noch nicht einmal ein Problem mit hätten. Aber mal der Richtigkeit halber bleibt zu erwähnen, dass die kein LH Personal sind
Beim Kabinenpersonal ist das finanziell fudamental im Gehaltsgefüge und daher sollte man da in der Streik-Bewertung vorsichtiger sein.
Bei denen geht's auch nicht um Gehalt, sondern MTV, alao Arbeitsbedingungen.
Das Grundvertrauen im Konzern ist jedenfalls zerstört. Da nehmen sich in der Verantwortung Gewerkschaften und Management nichts. Ich glaube nicht, dass das mit den jetzt noch verantwortlichen Personen eine Besserung gibt. Es braucht im Management und bei den Gewerkschaften einen personellen Wechsel, um den Konzern zu befrieden.
Dem würde ich in weiten Teilen zustimmen. Daher gab es bereits den Gedanken eines Kapitäns, dass der Aufsichtsrat, der dem Wohl des Unternehmens und den Eigentümern verpflichtet ist, Carsten Spohr in den Ruhestand schickt und im Gegenzug die gesamte TK der VC und UFO zurücktritt und nicht wieder gewählt werden kann. Kein schlechter Gedanke. Mein Reden seit langer Zeit.
Ein paar Fragen dazu, woher kommt überhaupt der Anspruch, mehr bekommen zu wollen? Hat sich die Effizienz der Piloten gesteigert oder ähnliches? In der Regel muss es doch einen Grund für höhere Forderungen geben. Die Gehaltssteigerungen der letzten Jahre waren schon weit über der Inflation.
Zunächst einmal geht ja nicht um mehr Gehalt, sondern Altersversorgung. Die Forderung stammt aus der Umstellung der Altersversorgungen auf ein neues System. Dort wurden Vereinbarungen getroffen, die seitens LH nicht eingehalten wurden. Weiterhin hat sich die Altersversorgung in Ihrer Rendite schlecht Entwickelt und Lh hat es über Jahre abgelehnt, dieses System zu modifizieren. Dies führt zu gesuunkenen Zahlungen in den Betriebsrenten. Daher verlangt die VC nun diese durch erhöhte Einzahlungen seitens LH auf das damals in Aussicht gestellte Niveau zurück zu führen.
Dass zu spät Gerät bestellt wurde (dieses aber auch viel zu spät geliefert wird) ändert ja nichts an der Situation - wenn ein Unternehmen kein Geld verdient, ist eben keines da für Forderungen, daran ändert auch nicht wer an der Situation Schuld hat. Dieser muss nur ggf. Konsequenzen ziehen, dass wäre ein Punkt den man diskutieren könnte.
Geld ist im Konzern vorhanden.
Hier wird oft der Vergleich nach oben zum Topmanagement gemacht - ja dieser verdient extrem gut und das mag zum Teil nicht gerechtigfertigkeit sein, aber gleichzeitig hinkt dieser Vergleich doch gewaltig. Passender wäre doch ein Vergleich zum mittleren Management. Es ist völlig normal zu erwarten, dass man privat für den Ruhestand vorsorgt, dies ist fast überall Standard, in vielen Betrieben gibt es nicht mal ansatzweise eine vergleichbare Altersvorsorge, wenn überhaupt (idR. setzt sich die deutsche Altersvorsorge aus 3 Faktoren zusammen, gesetzliche Rente, betriebliche Altersvorsorge und private Vorsorge). Außerdem ist die betriebliche Altersvorsorge ja bereits sehr gut und man sollte keinerlei Einschränkungen in der Rente erleben.
Ahh, wie gut ist denn so die Altersversorgung? Wenn der Pilot der LH am letzten Tag 100% verdient, hat er dann wieviel Netto davon, wenn er in Rente geht? Kann er seinen Lebensstandard damit halten und wieviel hätte er denn jeden Monat so an die Seite legen sollen? Während seiner aktiven Zeit hat er sehr gut und überdurchschnittlich verdient. Kein Zweifel. Muss er sich deswegen mit einem Bruchteil, der nicht einmal dem gesetzlichen Rentenanspruch prozentual entspricht zufrieden geben? Zudem geht man früher in den Ruhestand, was nochmals erhebliche Abschäge in der staatlichen Rente mit sich bringt. Genau das war der Grundgedanke ursprünglich einmal bei der Altersversorgung der Piloten und daher kommt die Höhe der Zahlungen. Gerade die heutige Generation der ausscheidenden Piloten hatte Wartezeiten von mehreren Jahren vor Einstellung mit Ausfallzeiten in der Rente. Die Ihr folgende Generation wurde noch gravierender über den Leisten gezogen und auch da gibt es noch größere Ausfallzeiten, die dann auch auf die Firmenaltersversorgung durchschlagen.
Einstiegsgehalt (!) bei der LH Classic als Pilot sind aktuell ca. 90k€, so sehr mumpitz sind die Zahlen denke ich nicht, außer sie haben genauere Quellen.>
Und? Wer viel verdient, zahlt mehr Steuern und Abgaben. Dazu eine fette Berufsunfähigkeitsversicherung und zusätzlich mal noch einen Tausender die nächsten zehn Jahre, um seine Schulungskredite zurück zu zahlen. Bleibt trotzdem Geld übrig, aber eine Sensation ist das dann nun auch nicht mehr.