Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Neuer Einstiegstarif bei Lufthansa

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Beitrag vom 27.04.2026 - 16:51 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4536 Beiträge)
Kriegen Sie sich mal wieder ein!
Ich soll mich wieder einkriegen??? Sagt der, der wegen der Überschrift eines Kommentars, den Journalisten der Lüge bezichtigt... selten so gelacht!
Ich sag da nur: Jo, is' schho recht, passt schon! Schöne Woche noch!

Niemand hat sich auf die Überschrift bezogen, das haben Sie auch nach 5 Tagen noch nicht verstanden. Es ging um die Aussage im FAZ-Kommentar, "Die Fluggesellschaft hat sich auf die Erzählung versteift, hoch bezahlte Mitarbeiter seien der Kern schwacher Gewinnmargen.".

Dann sollte man vielleicht auch mal die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit bei LH darauf hinweisen!?
Bei der Bevölkerung kommt halt nur an 'gierige Piloten sind schuld'.

Es wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass die Ansatzpunkte des "Turnaround"-Programms wesentlich umfangreicher sind, als nur die Personalkosten zu senken. Darauf hätte auch der FAZ-Kommentator Timo Kotowski kommen können, der übrigens erst eine Woche vorher ein ausführliches Interview mit Carsten Spohr geführt hat. Vielleicht hat er Spohr die falschen Fragen gestellt, vielleicht hat ihm seine eigene undifferenzierte "Erzählung" auch einfach besser gefallen. Guter Journalismus sieht meiner Ansicht nach anders aus.

Ausgewogene Medienarbeit sieht meiner Ansicht nach (aber auch) anders aus. Einseitige 'Stimmungsmache' ist nämlich keine.
Beitrag vom 27.04.2026 - 17:17 Uhr
UserBlotto
User (443 Beiträge)
Was der Artikel verschweigt oder nicht thematisiert, ist, dass damit auch eine neue Boarding-Gruppe eingeführt wird. Wer also versucht das System zu umgehen wird dann doppelt zur Kasse gebeten, da der Koffer am Gate selbstverständlich nicht lediglich 15€ Aufpreis kosten wird.

Soweit ich weiß, wird keine neue Boarding Gruppe eingeführt, sondern Paxe mit Basic Tarif bekommen alle Boarding Gruppe 5, egal wo sie sitzen. Dadurch sollen sie angeblich fürs Gate Personal leichter erkennbar sein.

Die bisherige Gruppe 4&5 wird zusammengefasst. Der Basic-Tarif boardet danach in Gruppe 5. Mal schauen wie das klappt. Dadurch hat man die meisten Debatten am Ende des Boardings. Entweder winkt man durch oder riskiert Verspätungen. Ausbaden dürfen es dann die Mitarbeiter am Gate.

Beitrag vom 27.04.2026 - 17:31 Uhr
UserA320Fam
User (2322 Beiträge)
@mucin
Sind Sie Journalist ... oder vielleicht gar _der_ Journalist?
Nein. Wieso?

Sie sind doch jetzt nicht wirklich so do.. wie Ihre Frage klingt, oder?
Beitrag vom 27.04.2026 - 18:07 Uhr
UserChristian159
User (1817 Beiträge)
Kriegen Sie sich mal wieder ein!
Ich soll mich wieder einkriegen??? Sagt der, der wegen der Überschrift eines Kommentars, den Journalisten der Lüge bezichtigt... selten so gelacht!
Ich sag da nur: Jo, is' schho recht, passt schon! Schöne Woche noch!

Niemand hat sich auf die Überschrift bezogen, das haben Sie auch nach 5 Tagen noch nicht verstanden. Es ging um die Aussage im FAZ-Kommentar, "Die Fluggesellschaft hat sich auf die Erzählung versteift, hoch bezahlte Mitarbeiter seien der Kern schwacher Gewinnmargen.".

Dann sollte man vielleicht auch mal die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit bei LH darauf hinweisen!?

Die 'Abteilung Öffentlichkeitsarbeit' ist meines Wissens klar in ihren Aussagen.

1. Es gibt ein Renditeproblem bei der LHA, für das ein Programm 'Turnaround' aufgelegt wurde, das mit unterschiedlichen Maßnahmen dieses Problem lösen will. Diese Massnahmen werden auch beschrieben.

2. Es gibt ein Tarifstreit mit Cockpit und Kabine und angesichts des Renditeproblems kein Handlungsspielraum seitens der LHA. Das Cockpit und Kabine das Renditeproblem lösen können ist soweit ich weiß nicht von der Lufthansa verbreitet worden.

Bei der Bevölkerung kommt halt nur an 'gierige Piloten sind schuld'.

Tja, woran das wohl liegt!

Vielleicht liegt es ja daran, dass Journalisten sich nicht mit dem Thema beschäftigt haben und einfach entgegen der Informationen von LH etwas Unwahres behaupten. Klar, dann glaubt die Bevölkerung das ... und Menschen wie Sie finden das dann als einen 'fast alle Facetten/Probleme/ Hauptdarsteller berücksichtigender, und ohne einseitig zu werten, guter Artikel'.

Oder der Journalist hat einfach das Empfinden der Bevölkerung in Worte gefasst ohne selbst mal die Hintergründe zu ermitteln.

Aber nein, der Journalist kennt ja das Turnearound Programm!

 https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/mit-kostensenkungen-will-lufthansa-seine-kernmarke-wieder-fit-machen-110077475.html

Er hat tatsächlich schon des öfteren über Turnaround berichtet und trotzdem erhebt er "die teuren Mitarbeiter zum Kern schwacher Gewinnmargen".

"Erstaunlich ausgewogener Artikel",
"erfrischend unaufgeregt",
"fast alle Facetten/Probleme/ Hauptdarsteller berücksichtigender, und ohne einseitig zu werten, guter Artikel"

Wenn das guter Journalismus ist, dann gute Nacht!


Es wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass die Ansatzpunkte des "Turnaround"-Programms wesentlich umfangreicher sind, als nur die Personalkosten zu senken. Darauf hätte auch der FAZ-Kommentator Timo Kotowski kommen können, der übrigens erst eine Woche vorher ein ausführliches Interview mit Carsten Spohr geführt hat. Vielleicht hat er Spohr die falschen Fragen gestellt, vielleicht hat ihm seine eigene undifferenzierte "Erzählung" auch einfach besser gefallen. Guter Journalismus sieht meiner Ansicht nach anders aus.

Ausgewogene Medienarbeit sieht meiner Ansicht nach (aber auch) anders aus.

Die Medienarbeit ist ausgewogen, sie orientiert sich nur nicht nach dem Bauchgefühl der Bevölkerung und einzelner Kommentatoren mit Tunnelblick!

Dieser Beitrag wurde am 27.04.2026 18:12 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 27.04.2026 - 18:43 Uhr
Usercontrail55
User (6325 Beiträge)
Um mal wieder zum Thema zurückzukommen, was ja sonst von anderen gerne angemahnt wird aber von diesen selten auch so gelebt wird.

Frisch aus der Veranstaltung (für Mitarbeitende und solche mit Zugang, falls jemand fragt) aus dem Mund des CCO zur neuen Tarifgestaltung...

1. Warum gerade jetzt?
Das Thema ist schon eine Weile in Arbeit. Auslöser ist die Tarifgestaltung der Wettbewerber, die das so schon seit 6 Monaten haben. 50% der Ticketverkäufe gehen über digitale Plattformen im Direktvertrieb. Hier zählt, wer an den ersten Plätzen steht hat mehr Chancen den Deal zu machen. An 5. Stelle ist man schon raus (O-Ton). Das Default Setting der meisten Suchseiten ist der Preis. Um dort an erster Stelle zu stehen muss man den günstigsten Preis anbieten und dafür müsste man das alte Paket verramschen. Darum gibt es jetzt, analog der Wettbewerber, einen günstigen Preis mit einem abgespeckten Paket.

2.Werden die umfangreicheren Pakete heimlich teurer?
Jein. Da man immer versucht jedes einzelne Ticket so teuer wie möglich zu verkaufen und im Moment die Preise anziehen, werden die Preise teurer. Wieviel man da jeweils rausholen kann entscheidet der Wettbewerb, wie bisher auch.

Als Nebeneffekt erwartet man auch eine sichtbare Reduzierung des Handgepäcks. Handgepäck war einer der Haupttreiber von selbst ausgelösten Verspätungen.

Dieser Beitrag wurde am 27.04.2026 18:45 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 27.04.2026 - 20:11 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4536 Beiträge)
Um mal wieder zum Thema zurückzukommen, was ja sonst von anderen gerne angemahnt wird aber von diesen selten auch so gelebt wird.

Frisch aus der Veranstaltung (für Mitarbeitende und solche mit Zugang, falls jemand fragt) aus dem Mund des CCO zur neuen Tarifgestaltung...

1. Warum gerade jetzt?
Das Thema ist schon eine Weile in Arbeit. Auslöser ist die Tarifgestaltung der Wettbewerber, die das so schon seit 6 Monaten haben. 50% der Ticketverkäufe gehen über digitale Plattformen im Direktvertrieb. Hier zählt, wer an den ersten Plätzen steht hat mehr Chancen den Deal zu machen. An 5. Stelle ist man schon raus (O-Ton). Das Default Setting der meisten Suchseiten ist der Preis. Um dort an erster Stelle zu stehen muss man den günstigsten Preis anbieten und dafür müsste man das alte Paket verramschen. Darum gibt es jetzt, analog der Wettbewerber, einen günstigen Preis mit einem abgespeckten Paket.

Das würde dann ja dem entsprechen, was ich hier am 24.04., 9:17 Uhr hier geschrieben habe. Günstiger als jetzige ECOlight Tarif.
Schauen wir mal, bzw. warten wir es ab ;)

2.Werden die umfangreicheren Pakete heimlich teurer?
Jein. Da man immer versucht jedes einzelne Ticket so teuer wie möglich zu verkaufen und im Moment die Preise anziehen, werden die Preise teurer. Wieviel man da jeweils rausholen kann entscheidet der Wettbewerb, wie bisher auch.

Was ja auch legitim ist:
höhere Nachfrage, rechtfertigt höhere Preise.

Als Nebeneffekt erwartet man auch eine sichtbare Reduzierung des Handgepäcks. Handgepäck war einer der Haupttreiber von selbst ausgelösten Verspätungen.

Da würde ich gespannt sein wie das von Handling her abläuft. Also vor allem beim Boarding. Sicherlich wird es am Anfang Diskussionen geben... .
Beitrag vom 27.04.2026 - 20:26 Uhr
UserChristian159
User (1817 Beiträge)
1. Warum gerade jetzt?
Das Thema ist schon eine Weile in Arbeit. Auslöser ist die Tarifgestaltung der Wettbewerber, die das so schon seit 6 Monaten haben. 50% der Ticketverkäufe gehen über digitale Plattformen im Direktvertrieb. Hier zählt, wer an den ersten Plätzen steht hat mehr Chancen den Deal zu machen. An 5. Stelle ist man schon raus (O-Ton). Das Default Setting der meisten Suchseiten ist der Preis. Um dort an erster Stelle zu stehen muss man den günstigsten Preis anbieten und dafür müsste man das alte Paket verramschen. Darum gibt es jetzt, analog der Wettbewerber, einen günstigen Preis mit einem abgespeckten Paket.

Das würde dann ja dem entsprechen, was ich hier am 24.04., 9:17 Uhr hier geschrieben habe. Günstiger als jetzige ECOlight Tarif.

Wo lesen Sie heraus, dass der Tarif günstiger sein muss als der _jetzige_ Tarif? Das hat @Contrail nicht geschrieben! Er sollte niedriger sein als der der Konkurrenz, um möglichst weit oben im Ranking zu stehen.

2.Werden die umfangreicheren Pakete heimlich teurer?
Jein. Da man immer versucht jedes einzelne Ticket so teuer wie möglich zu verkaufen und im Moment die Preise anziehen, werden die Preise teurer. Wieviel man da jeweils rausholen kann entscheidet der Wettbewerb, wie bisher auch.

Hier lesen Sie es: Es geht um den Vergleich zur Konkurrenz, nichts anderes. Das Ticketpreise in Zukunft alleine wegen des Ölpreises steigen werden ist doch kein Geheimnis. Dies hat Spohr schon vor 3 Wochen angekündigt:

"Die Lufthansa hat zwar rund 80 Prozent ihres Treibstoffbedarfs gegen Preisschwankungen abgesichert. Dennoch führen die stark gestiegenen Kerosinpreise zu erheblichen Zusatzkosten von etwa 1,5 Milliarden Euro. Der Konzernchef kündigt daher auch die Erhöhung der Ticketpreise an."

 https://www.fr.de/wirtschaft/iran-konflikt-belastet-luftverkehr-lufthansa-verkleinert-flotte-ryanair-warnt-vor-teuren-tickets-zr-94248281.html


Dieser Beitrag wurde am 27.04.2026 20:27 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 28.04.2026 - 09:28 Uhr
Usermucin
User (348 Beiträge)
@mucin
Sind Sie Journalist ... oder vielleicht gar _der_ Journalist?
Nein. Wieso?

Sie sind doch jetzt nicht wirklich so do.. wie Ihre Frage klingt, oder?
Sie erwarten auf diese ziemlich dumme Frage keine Antwort, oder...??
Beitrag vom 28.04.2026 - 09:37 Uhr
Usermucin
User (348 Beiträge)

Niemand hat sich auf die Überschrift bezogen, das haben Sie auch nach 5 Tagen noch nicht verstanden. Es ging um die Aussage im FAZ-Kommentar, "Die Fluggesellschaft hat sich auf die Erzählung versteift, hoch bezahlte Mitarbeiter seien der Kern schwacher Gewinnmargen.".

Besagter Satz kommt in der Überschrift vor. Und nur dort. Er kommt also ein einziges Mal vor und so manch einer hier hat das nach 5 Tagen immer noch nicht erkennen können und versteift sich so derart drauf, tut so als ob das die einzige oder gar die Kernaussage des Kommentars wäre. Das stimmt aber nun mal nicht, er ist recht ausgewogen und sieht die Schuld auf beiden Seiten. Aber manche hier sind eben so verbohrt, dass sie das nicht erkennen wollen/können.

Es wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass die Ansatzpunkte des "Turnaround"-Programms wesentlich umfangreicher sind, als nur die Personalkosten zu senken. Darauf hätte auch der FAZ-Kommentator Timo Kotowski kommen können, der übrigens erst eine Woche vorher ein ausführliches Interview mit Carsten Spohr geführt hat. Vielleicht hat er Spohr die falschen Fragen gestellt, vielleicht hat ihm seine eigene undifferenzierte "Erzählung" auch einfach besser gefallen. Guter Journalismus sieht meiner Ansicht nach anders aus.

Es wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass die angeblich hohen Personalkosten so ziemlich das einzige sind, was in der Öffentlichkeit ankommt. Oder hat die Bild schon mal was zum Turnaround Programm geschrieben?? Ein Schelm wer dabei böses denkt...

Aber bevor die Diskussion jetzt wieder von vorne losgeht und sich zum x-ten Mal im Kreis dreht: Ich geb auf. Ich hab besseres zu tun, als gegen eine Wand zu reden.
Aus dieser "Diskussion" steig ich jetzt aus.
Tschüss.
Beitrag vom 28.04.2026 - 10:01 Uhr
Usercontrail55
User (6325 Beiträge)

Niemand hat sich auf die Überschrift bezogen, das haben Sie auch nach 5 Tagen noch nicht verstanden. Es ging um die Aussage im FAZ-Kommentar, "Die Fluggesellschaft hat sich auf die Erzählung versteift, hoch bezahlte Mitarbeiter seien der Kern schwacher Gewinnmargen.".

Besagter Satz kommt in der Überschrift vor. Und nur dort. Er kommt also ein einziges Mal vor und so manch einer hier hat das nach 5 Tagen immer noch nicht erkennen können und versteift sich so derart drauf, tut so als ob das die einzige oder gar die Kernaussage des Kommentars wäre. Das stimmt aber nun mal nicht, er ist recht ausgewogen und sieht die Schuld auf beiden Seiten. Aber manche hier sind eben so verbohrt, dass sie das nicht erkennen wollen/können.

Es wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass die Ansatzpunkte des "Turnaround"-Programms wesentlich umfangreicher sind, als nur die Personalkosten zu senken. Darauf hätte auch der FAZ-Kommentator Timo Kotowski kommen können, der übrigens erst eine Woche vorher ein ausführliches Interview mit Carsten Spohr geführt hat. Vielleicht hat er Spohr die falschen Fragen gestellt, vielleicht hat ihm seine eigene undifferenzierte "Erzählung" auch einfach besser gefallen. Guter Journalismus sieht meiner Ansicht nach anders aus.

Es wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass die angeblich hohen Personalkosten so ziemlich das einzige sind, was in der Öffentlichkeit ankommt. Oder hat die Bild schon mal was zum Turnaround Programm geschrieben?? Ein Schelm wer dabei böses denkt...
Hat sie, mehrfach. Nirgendwo kommen da die Personalkosten vor. War jetzt nicht so schwer zu finden.

Aber bevor die Diskussion jetzt wieder von vorne losgeht und sich zum x-ten Mal im Kreis dreht: Ich geb auf. Ich hab besseres zu tun, als gegen eine Wand zu reden.
Aus dieser "Diskussion" steig ich jetzt aus.
Tschüss.
Beitrag vom 28.04.2026 - 10:05 Uhr
UserChristian159
User (1817 Beiträge)

Niemand hat sich auf die Überschrift bezogen, das haben Sie auch nach 5 Tagen noch nicht verstanden. Es ging um die Aussage im FAZ-Kommentar, "Die Fluggesellschaft hat sich auf die Erzählung versteift, hoch bezahlte Mitarbeiter seien der Kern schwacher Gewinnmargen.".

Besagter Satz kommt in der Überschrift vor. Und nur dort. Er kommt also ein einziges Mal vor und so manch einer hier hat das nach 5 Tagen immer noch nicht erkennen können und versteift sich so derart drauf, tut so als ob das die einzige oder gar die Kernaussage des Kommentars wäre. Das stimmt aber nun mal nicht, er ist recht ausgewogen und sieht die Schuld auf beiden Seiten. Aber manche hier sind eben so verbohrt, dass sie das nicht erkennen wollen/können.

Nein, ich habe mich überhaupt nicht zu Schuldfrage geäußert. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass besagter Satz falsch ist. Und wenn man die Hintergründe des Journalisten kennt und weiß, dass er sich mit Turnaround beschäftigt hat, ist dieser Satz wissentlich falsch.


Es wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass die Ansatzpunkte des "Turnaround"-Programms wesentlich umfangreicher sind, als nur die Personalkosten zu senken. Darauf hätte auch der FAZ-Kommentator Timo Kotowski kommen können, der übrigens erst eine Woche vorher ein ausführliches Interview mit Carsten Spohr geführt hat. Vielleicht hat er Spohr die falschen Fragen gestellt, vielleicht hat ihm seine eigene undifferenzierte "Erzählung" auch einfach besser gefallen. Guter Journalismus sieht meiner Ansicht nach anders aus.

Es wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass die angeblich hohen Personalkosten so ziemlich das einzige sind, was in der Öffentlichkeit ankommt.

Ja natürlich kommt das so in der Öffentlichkeit an, wenn selbst ein FAZ Journalist nicht fähig ist zu differenzieren. Aber das ist weder die Schuld der Lufthansa noch die der Öffentlichkeit ... das haben dann die Medien bzw. die Journalisten zu verantworten. Und die von seriösen Zeitungen noch mehr als die von der Bild.

Oder hat die Bild schon mal was zum Turnaround Programm geschrieben?? Ein Schelm wer dabei böses denkt...

Selbst die Bild hat sich - soweit ich das recherchieren konnte - nicht dazu hinreißen lassen, die 'teuren Mitarbieter' als Kernpunkt der Renditeschwäche zu bezeichnen.

Aber selbst wenn, dann muss das, was die Bildzeitung schreibt, ja nicht der Wahrheit entsprechen. Ein wenig Recherche würde genügen, ein objektives Bild zu schaffen.
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