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Beitrag 1 - 5 von 5
Beitrag vom 21.03.2008 - 11:58 Uhr
Userhighfly-oi
User (248 Beiträge)
Wenn man von den Fähigkeiten von OHB überzeugt ist, kann man doch auch ihnen erstmal den Anteil verkaufen, den sie bezahlen können. Denn Rest kann man später an Cerberus oder wenn auch immer verkaufen wenn die sich selbst refinanzieren können.
Beitrag vom 21.03.2008 - 12:11 Uhr
UserEnergija65
User (65 Beiträge)
Ich denke das Thema ist etwas komplexer und von den Fähigkeiten von OHB bin ich keineswegs überzeugt. Diese Firma hat in der Vergangenheit ihr Hauptgeschäft in der steuerfinanzierten Raumfahrt gemacht und musste sich nie richtig in einem marktwirtschaftlichen Umfeld behaupten. Aus meiner Sicht sind das keine guten Voraussetzung auch, oder gerade weil die Präferenz für OHB wieder vorrangig auf deren gute politische Verbindungen zurückzuführen ist.
Beitrag vom 21.03.2008 - 19:33 Uhr
UserGast
User (-4 Beiträge)
Sorry, für mich hat diese Diskussion langsam den Anschein,
als würde Airbus seine Werke verkaufen müssen, um Kasse
zu machen und demnächst dazu übergehen, unter freiem
Himmel ihre hochtechnische Hightec-Flugzeuge bauen.

Für mich bleibt es nicht nachvollziehbar, dass ein Unternehmen
(und dann noch von der Grösse wie Airbus) überhaupt über den Verkauf seiner Produktionsanlage nachdenkt. Für diesen Fall gibt es Sale-an-Leasback, also den Verkauf an eine Immobilien-Leasing und die Rückmietung, wie es viele Großen machen.
Solch eine Diskussion um den Verkauf von Produktionsanlagen
schadet nur dem Image von Airbus, das ist nichts positives.
Das bringt im übrigen kaufm. auch wahrscheinlich gar nichts.
Beitrag vom 21.03.2008 - 20:18 Uhr
User13503berlin
Senior
User (2 Beiträge)
Hi und Frohe Ostern
Der neue haut mal einen rein:
Nur durch die Kabelschlappe der A380 wurde es bei Airbus eng, aber gleich ganze Werke verkaufen?
Man wollte doch nur etwas Druck auf die Arbeiter machen, das die mehr schaffe und die finanzielle Last dadurch für Airbus nicht so hoch wird. Die Werke sollten nie veräußert werden denk ich mal laut nach. Deshalb die Verzögerungen und keine Abschlüsse sondern Ausreden. Geht doch, siehste.
Airbus ist gesund und ertragreich. Mit halb so vielen Managern ginge es Airbus noch besser.
Kann man nicht vieleicht Manager verkaufen?
Die sind es die den Mist bauen und verzappen!
Beitrag vom 22.03.2008 - 12:12 Uhr
Usermitglied
Flugzeugbauer
User (27 Beiträge)
Bin auch mal gespannt, wie es letztlich weitergeht, schätze mal, das unsere achsotollen Manager sich völlig überschätzt haben, und nicht mit so viel Gegenwehr von allen Seiten gerechnet haben. Okay , "Dollar" und "Bankenkrise" spielen sicher auch eine nicht so unwichtige Rolle, aber trotz allem , ist das was die Typen hier aufgezogen haben , nichts anderes als ein völliges Debakel. :o
Und komischerweise werden solche Meldungen oder Mitteilungen wiedermal zum Wochenende und an einem Feiertag lanciert.

Ich wünsch euch allen trotzdem ein schönes Osterfest :D

Gruß