Beitrag vom 26.09.2008 - 15:31 Uhr
Moin,
na was bahnt sich denn da wider an, da wird sich doch nicht ein Europäischer CEO an einem Projekt beteiligen wollen, das vielleicht zum Teil aus Europa kommt. :D
(Nein ich meine mich da nicht selber, wer viel liest weiß natürlich mehr aus der Wirtschaft.)
Sachen gibt es :D
Gruß
P.S. Ja ja "Er" hat keine Angst, aber die Chinesen Ahnung wo das hinlaufen könnte.
Gruß
Beitrag vom 26.09.2008 - 17:23 Uhr
Das alte Sprichwort scheint wieder auferstanden zu sein: Der Kapitalst
wird am dem Strick aufgehangen, den er selsbt geliefert hat. Ist ja wohl
ein Witz, China ein Flugzeugwerk aufzubauen. Welche Interessen vertritt
Enders denn da?
Beitrag vom 26.09.2008 - 18:35 Uhr
[quote]Welche Interessen vertritt
Enders denn da? [/quote]
Leider nur KURZFRISTIGE, wie alle anderen Manager börsennotierter Gesellschaften auch... Da denkt man nur bis zur nächsten Bilanz und HV...
Was schert Enders, seine Vorstandskollegen UND AUCH den spekulativen Aktionär, was in 10 oder 15 Jahren sein wird?! - Bis dahin sind alle Manager entweder in anderen Unternehmen oder im Ruhestand. Und auch das Geld der Aktionäre liegt dann bereits ganz woanders.
Und wer badet dann die sich jetzt schon anbahnende Misere aus?! - Die, wo am wenigsten dafür können: die Airbus-Mitarbeiter und der Steuerzahler...
Beitrag vom 26.09.2008 - 18:41 Uhr
@daniel1138 - absolut richtig, kann ich nur unterstreichen.
Die richtige Meinung zu diesem Thema. Dürfte nicht vorkommen
so was, das ist Verrat am eigenen Unternehmen / an den
eigenen Mitarbeitern / am eigenen Staat, in dem wir leben
und arbeiten.
Beitrag vom 26.09.2008 - 18:51 Uhr
Ach da ist nichts ...dran würd ik mal sagen ...ist nur ne Beruhigungs nachricht für das liebe Volk in China um die eigenen Fehlschläge zu vertuschen ...... :!: :wink:
Airbus wird ein Teufel tun und den Chinesen beim Bau eines A350XWB Konkurenten helfen ....Enders ist ein schlauer Fuchs die Chinesen so "Ruhig zu stellen "....mal sehen ob es klappt :wink:
Beitrag vom 26.09.2008 - 19:56 Uhr
@Mik
Vielleicht werden die Chinesen ja auch nur fit gemacht, damit sie eines Tages unter streng geheimer "Airbus-Patenschaft" Boeing ein Angebot machen, das man nicht ablehnen kann... ;-)))
mfg n
.
Beitrag vom 26.09.2008 - 20:33 Uhr
@mik: Meinst Du Angebot machen zu Ã?bernahme..?
Sicherlich nicht, da sind zu viele (militärische) Interessen
im Spiel. Ein Angebot auf Zusammenarbeit (Produktion
etc.) wäre schon eher denkbar, da der asiatische Markt
extrem boomt. China eine Niederlassung von Amerika...!
haha!
Beitrag vom 26.09.2008 - 21:53 Uhr
Hier dicht machen und privatisieren und drüben dann die Zelte aufschlagen...
Was ein Saftladen!
Ein Hoch auf den engstirnigen Patriotismus der Amis...
Hoffentlich düsen se net selbst bald mit Spritverteilern "Made in China" rum...
Beitrag vom 26.09.2008 - 22:28 Uhr
Airbus soll bloß die Finger davon lassen :evil:
Beitrag vom 26.09.2008 - 22:28 Uhr
@jumpseatfleet:
Nene, es ist noch viel schlimmer!
Es geht nicht darum, ob Airbus Vorbereitungen trifft die Produktion von Europa nach Asien auszulagern - nein - die Chinesen machen sich nur die Eigenschaft aller westlicher Unternehmen und deren Führungsetagen zunutze: grenzenlose Gier nach kurzfristigem Profit.
Die Taktik der Chinesen ist dermaßen offensichtlich, dass es schon weh tut. Aber die Vorstände und Großaktionäre in Europa sind einfach zu gierig, dass sie die kluge, aber ansonsten leicht durchschaubare Assimilierungstaktik der Chinesen nicht sehen, oder schlimmer, ignorieren.
Bei uns wird eben (systembedingt) nur kurzfristig gedacht. Der Chinese denkt da in längeren, nachhaltigeren Zeiträumen und wird daher am Ende immer der Lachende sein.
Hmm, jetzt weiss ich auch, warum der Chinese immer so heuchlerisch grinst... :twisted:
Beitrag vom 27.09.2008 - 12:04 Uhr
Mahlzeit und Gruß :) an alle NUTZER,
besuche diese page regelmäßig, aber nach dieser Meldung musste ich mich einfach registrieren.
Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln und sagen: Haben die denn nichts gelernt?.
Tausende von Managern rügen den Ideenklau made in China, aber die Gier nach schnellem Wachstum und hohen Renditen, wenn auch nur kurzfristig, lässt sie die absurdesten Wege einschlagen. Als ob die Chinesen nicht schon genug know how im neuen AIRBUS-Werk in China einpacken, nein jetzt hilft Ihnen der Enders auch noch, das Wissen richtig anzuwenden. Gute Nacht Europa!
Ein schönes Wochenende!
Beitrag vom 27.09.2008 - 20:47 Uhr
Aktionäre intressiert es eben nicht dass hier dann volkswirtschaftlich die Lichter ausgehen.
Von europäischen Steuerzahlern gegründet, groß geworden und jetzt extrem Ã?berheblich.
Als Dank verkauft Airbus Standorte schädigt die Volkswirtschaften in denen Airbus entstanden ist. Pfui. Alles wegen dem schnöden Gewinn, weil 5 bis 7 Prozent eben nicht reicht. 25% müßen es sein. Den will man haben. GIER
Aber wehe sie fliegen auf die Schnauze!!! Dann schreien Sie nach Steuergeld. Ebenso wie jetzt Reeder, die am Horn von Afrika nach deutscher Kriegsmarine schreien. Aber unter welcher Flagge laufen die? Deutsche?? Die sollten doch nach der Kriegsmarine von Nassau rufen die kommen bestimmt :-)
Munter bleiben
Beitrag vom 28.09.2008 - 09:19 Uhr
Nun mal halblang. Man muss schon unterscheiden können zwischen freundlichen Gesten (Eröffnung Airbus China) um im Gespräch zu bleiben und realen vertraglichen Vereinbarungen.
Und was den Gewinn betrifft. Woher sollen die 10 Mrd. Euro kommen für die Entwicklung des A350?. Eine klare Antwort gibt es darauf noch nicht und mit dem A380 und 400M hat Airbus 2 Projekte die auf 10 Jahre nur Verluste bringen. Wenn der Dollarkurs wieder auf 1,60 steigt sind auch die bisherigen kärglichen Gewinne futsch. Wirtschaft ist nun mal nicht so einfach wie sich das der kleine Moritz vorstellt.
Beitrag vom 28.09.2008 - 10:37 Uhr
Auch wenn vielleicht noch nichts Diesbezügliches unternommen wurde, aber man muss nicht einmal ein talentierter Prophet sein, um zu sehen, dass es genau so kommen wird...
Wie heisst es so schön:
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme:
Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen.
Und ich lächelte und war froh - und es kam schlimmer.
Und gerade weil Airbus das Geld braucht (oder meint zu brauchen), wird man den Chinesen in die offenen Arme laufen.
Beitrag vom 28.09.2008 - 12:51 Uhr
Zunächst mal Hallo an die illustere Runde!
Ich denke, da das Thema China immer wieder heiss und gern dikutiert wird, beteilige ich mich auch einmal etwas daran.
Denn mal ganz ehrlich, so wahnsinnig kompliziert ist Flugzeugbau dann auch wieder nicht, als dass die Chinesen dass nicht auch irgendwann alleine hinbekämen. Schließlich produziert China huntertausende ehrgeiziger Ingenieure jährlich und Luftfahrindustrie ist Staatsinteresse wie bei uns vor 40 Jahren. Also ist die Taktik von Enders und co. meiner Ansicht nach garnicht so falsch: getreu dem Motto: den Feind den Du nicht besiegen kannst, umarme ihn so stark, dass er sich nicht wehren kann...
Und jeder Autoladen oder Maschienenbauer muss im Markt vertreten sein, in dem er Geschäfte machen will. Das gilt natürlich noch mehr für die Luftfahrt!
Ich denke, dass unser Heil nur darin liegen kann, besser zu sein als irgendein Chinese und den Vorsprung durch Innovation zu wahren, anstatt sich auf abwehrschlachten einzulassen.