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Beitrag 1 - 9 von 9
Beitrag vom 05.07.2008 - 16:14 Uhr
Userhighfly-oi
User (248 Beiträge)
Das ist doch alles Spekulation auf den Finanzmärkten:
 http://www.rigzone.com/news/article.asp?a_id=63021

Die Nachfrage steigt innerhalb eines Jahres um ca. 1,5%, die Förderquote wird um ca. 1,5% erhöht --> in der Theorie bleibt der Preis gleich

Stattdessen steigt der Preis auf Dollarbasis von 75 auf 146 Dollar, also um 94%, auf Eurobasis von 56,12 (1.3386$/%u20AC) auf 93 (1.57$/%u20AC), damit 66%!


@aero.de: Euer Eurozeichen geht nur in der Bearbeiten-Ansicht ;-)
Beitrag vom 05.07.2008 - 17:02 Uhr
UserBlablupp
User (141 Beiträge)
[quote]West-Europa und ein paar weitere Länder können diese Preise noch zahlen. Aber in Schwellenländer ist auch irgendwann mal Schluss damit. Zum Vorteil jener die es sich leisten können vermute ich dass das Ende der Fahnenstange langsam erreicht ist.[/quote]

Problem: In Schwellenländer werden energiekosten subventioniert bzw. zB in China werden sie vom staat festgelegt. d.h. , wenn die preise steigen, geht das auf die regierung zurück und das steigert ja nicht sonderlich die popularitätswerte :D
und in autoritären regimen wollen sie ungern die bevölkerung gegen sich aufbringen...
Soweit ich weiß liegt in china der ölpreis bei 56$ pro barrel (EIN DRITTEL des weltmarktpreises)
viele andere schwellenländer haben gleiche regelungen...
naja in Thailand glaub ich kriegen sie langsam das problem, dass es den staatshaushalt ganz stark in die knie zwingt und sie deshalb die preise erhöhen müssen....
Beitrag vom 06.07.2008 - 11:37 Uhr
UserMik
User (1367 Beiträge)
Die Swiss Mutter LH reagiert auch auf den hohen Ã?lpreis und flottet alle B737-500 bis ende 2009 und alle B737-300 bis Anfang 2012 aus .....!
Beitrag vom 06.07.2008 - 18:37 Uhr
UserBlablupp
User (141 Beiträge)
@Gebrüder Wright:

Klar geht das natürlich nicht ins unendliche, zB gabs in china im letzten monat ne anpassung um 16% aber trotzdem sind die preise da richtig niedrig.

In Irgendeinem Land in Ostasien hatte ich darüber gelesen, dass diese Subventionsausgaben zum größten Kostenpunkt der Staatsausgaben angewachsen sind...

auf jeden fall ist es interessant, wie diese Länder reagieren, zB China hat einen Festgelegten Wchselkurs zum Dollar, d.h. wenn sie ihn erhöhen würden, würden importe preiswerter (natürlich geht das zu lasten der Exporte, weshalb der wechselkurs künstlich so niedrig gehalten wird im moment)

naja abwarten und Tee trinken :D
Beitrag vom 06.07.2008 - 20:46 Uhr
Usertobiisco
User (40 Beiträge)
LH flottet nicht nur die B737er Flotte aus, sondern ersetzt zusammen mit SWISS auch sämtliche ARJ85 und ARJ100 durch Embraer 190/195 und CRJ900 ab 2008 oder 2009. SWISS ersetzt zusätzlich noch ihre A332 durch neue A333 zwischen 2009 und 2011.
Beitrag vom 08.07.2008 - 07:31 Uhr
Userdidijaja
Tech Pub
User (93 Beiträge)
Die Diskussionen sind ja in Ordnung, aber weiter kommt die Wirtschaft damit nicht. Da gibt es nur ein Mittel, durch gekonnte Strategie die Kosten vom Ã?l auf dem Weltmarkt zu senken. Wie, das ist mein Geheimnis, aber das funktioniert. Solln sich doch mal die verantwortlichen Manager ein paar satte Gedanken machen.
- USA limitieren
- China limitieren und schon sinkt der Preis.
Ã?l-Preis vom Dollar abkoppeln und auf den Euro umlegen und schon sinkt der Preis, aber eine Krise unbekannten Ausmaßes steht dann ins Haus. Resumee, kein Mittel Taugt wirklich, nur die internationale Sparsamkeit wäre tauglich.
Gruß
Beitrag vom 08.07.2008 - 10:08 Uhr
UserOldfly1
*
User (1570 Beiträge)
Moin,

@didijaja, :roll:

[quote]Da gibt es nur ein Mittel, durch gekonnte Strategie die Kosten vom Ã?l auf dem Weltmarkt zu senken.[/quote]genau, solange es nicht weh tut passiert da aber nichts, und jetzt tut es langsam weh. :wink:

[quote]Resumee, kein Mittel Taugt wirklich, nur die internationale Sparsamkeit wäre tauglich.[/quote]stimmt auch, das löst aber nicht das eigentliche Problem. :shock:

Wir die Energie Verbraucher sind die Heuschrecken der Erde, und die Erde ist stärker als wir, wir sollten möglichst schnell damit aufhören uns, etwas anderes tun wir nämlich nicht, zu schädigen und Sinnvoll mit den Möglichkeiten umgehen.

Ich bin noch nicht ganz Sicher, aber die USA wird in 10 Jahren, wenn es so weiter geht mit dem Klimawechsel, nicht mehr bewohnbar sein, wer lebt schon gern in einer Waschmaschine die Verrückt spielt, viele Amerikaner werden dann auswandern, der Trend dazu fängt schon an.

Schau nach Kalifornien, und was hat Schwarzenegger gesagt, früher war das eine Saison und jetzt ist es schon das ganze Jahr so dass wir Kalifornier immer am Feuer stehen.

Gruß
Beitrag vom 31.10.2008 - 07:59 Uhr
UserGast
User (-4 Beiträge)
Frage!
Durch die geringer werdende Nachfrage an Flügen in Nordamerika und Europa sinkt doch auch der Treibstoffbedarf der Airlines. Schlägt sich das nicht irgendwann auf den Ã?lpreis durch. Ich meine, wenn weniger Treibstoff gekauft wird, müsste doch durch die geringere Nachfrage der Ã?lpreis wieder sinken oder wenigsten konstant bleiben. Auch das US-Energieministerium sieht erste Tendenzen einer verlangsamten Ã?lnachfrage aus Fernost.
Ich vermute mal dass das Barrel Ã?l seinen Höchststand von aktuell 145$ noch auf max. 150$ für die kommenden 6 Monate erreichen wird.

West-Europa und ein paar weitere Länder können diese Preise noch zahlen. Aber in Schwellenländer ist auch irgendwann mal Schluss damit. Zum Vorteil jener die es sich leisten können vermute ich dass das Ende der Fahnenstange langsam erreicht ist.
Beitrag vom 31.10.2008 - 07:59 Uhr
UserGast
User (-4 Beiträge)
@Blablupp :P


Dass die Subventionen so großzügig ausfallen war mir nicht geläufig. Aber auch ein Land wie China wird sich das auf Dauer nicht leisten können und dürfen. Bin mir sicher dass die WTO zwecks Wettbewerbsverzerrung ein Wörtchen mitreden möchte. Aber wie bereits geschrieben, erste Prognosen ergaben eine verlangsamte Ã?lnachfrage in Fernost.

Solange in Europa die Wirtschaft und damit das BIP wächst wird auch der Konsum weiter florieren. Mal mehr, mal weniger.

Ich verstehe natürlich die Sorgen der Airlines, letztlich geht es aber darum die dahinter sitzenden Aktionäre zu befriedigen. Und da muss man halt mal sparen. Und von amerikanischen Verhältnissen sind wir ja auch noch ein Stückweit entfernt.

God save the good old Europe