Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Bundesregierung setzt F-35 wieder au...

Beitrag 1 - 15 von 26
1 | 2 | « zurück | weiter »
Beitrag vom 04.02.2022 - 08:03 Uhr
UserKuppenkiri
User (35 Beiträge)
Die F-18 oder F-35 sollen nicht die "Bomber" eskortieren, sie werden selbst die "Bomber" sein.
Beitrag vom 04.02.2022 - 08:31 Uhr
Usersf260
User (886 Beiträge)
Auf die EA-18G würde die Aussage zutreffen
Beitrag vom 04.02.2022 - 11:45 Uhr
Useren-zym
User (413 Beiträge)
Sehr schön, neben dem EF macht eine kleine Flotte an Spezialistenflugzeugen wie der F35 wirklich Sinn. Besser als die F18 ists eh.
Beitrag vom 04.02.2022 - 12:08 Uhr
UserReal Dreamliner
"Konstrukteur"
User (441 Beiträge)
Vielleicht sehe ich das ja zu eng, aber zum Transport einer B61-3/4 in das Zielgebiet würde ich schon gerne zwei Triebwerke am Transporter sehen.

Beitrag vom 04.02.2022 - 12:24 Uhr
UserMHalblaub
User (1299 Beiträge)
Vielleicht sehe ich das ja zu eng, aber zum Transport einer B61-3/4 in das Zielgebiet würde ich schon gerne zwei Triebwerke am Transporter sehen.

Nicht nur zwei Triebwerke sondern auch 2 Piloten.

Der Preis muss auch stimmen. Lockheed hat da irgendwie ein gutes Verkaufsteam am Start, das die richtigen Leute anspricht. Da es die Grünen eher nicht sind und die SPD schon bei der letzten Entscheidung gegen die F-35 dabei war, tippe ich auf die FDP.
Beitrag vom 04.02.2022 - 12:31 Uhr
UserBurntime
User (178 Beiträge)
Ich tippe auf einen Kuhhandel im Hintergrund, LMXT als KC-Y steht ja gerade zur Debatte....
Beitrag vom 04.02.2022 - 12:46 Uhr
UserPropeller45
User (355 Beiträge)
Ich tippe auf einen Kuhhandel im Hintergrund, LMXT als KC-Y steht ja gerade zur Debatte....

Das ist doch kein Kuhhandel, sondern eine Einbahnstraße zugunsten der USA.
Der deutsche Steuerzahler zahlt zu 100% die F-35. Und der Tanker wird bei Lockheed produziert...
Beitrag vom 04.02.2022 - 14:22 Uhr
UserAfterburner
User (555 Beiträge)
Vielleicht sehe ich das ja zu eng, aber zum Transport einer B61-3/4 in das Zielgebiet würde ich schon gerne zwei Triebwerke am Transporter sehen.

Nicht nur zwei Triebwerke sondern auch 2 Piloten.

Der Preis muss auch stimmen. Lockheed hat da irgendwie ein gutes Verkaufsteam am Start, das die richtigen Leute anspricht. Da es die Grünen eher nicht sind und die SPD schon bei der letzten Entscheidung gegen die F-35 dabei war, tippe ich auf die FDP.

Wieso sollen die Grünen rausfallen? Die haben dicke transatlantische Verbindungen. Ã?zdemir (aktuell der Landwirtschaftsminister) wurde nach seinem Bonusmeilenskandal und Amtsverzicht bei nem US-Thinktank durchgefüttert. Schon vorher nahm er am US "Young-Leader" Programm teil.

Ich frag mich ja, was los wäre, wenn es so ein Young-Leader Programm auch in Moskau gäbe ...

Aber zurück zu den Fliegern:
Alle anderen Länder der atomaren Teilhabe haben halt die F35 gekauft. Die F18 auch noch dafür anzupassen (ja es gab schon mal ne Atom-Version davon, aber das ist auch lange her), kostet möglicherweise extra. Dazu die gemeinsamen Ã?bungen ... außerdem gibts die F35 mittlerweile rel. günstig. Allerdings ist die Qualität des Fliegers nicht gerade das Gelbe vom Ei. Also nach meiner französischen Wunschlösung, die leider utopisch bleiben wird, wäre die F18 dann wenigstens die funktionierende Wahl.

Die Hauptpreisfrage ist dann auch noch die nach der Elokaversion. Dort dann auch F35 oder doch noch/wieder F18?



@Propeller45:
Nicht produziert, zusammengebaut. Die meisten Teile(gibt ja auch welche, die von Haus aus aus Amerika kommen) kämen aus Europa. Aber daran glaube ich eher nicht.
Beitrag vom 04.02.2022 - 15:15 Uhr
UserEricM
User (7369 Beiträge)
"Nukleare Teilhabe" mit "Bombern" ist schlicht Brauchtumspflege ohne jeden praktischen Nutzen - im Friedens- wie im Ernstfall

Der Einsatzradius der F35, etwa 1000km, reicht best-case gerade mal aus, um von Büchel aus Polen, Ungarn oder die Skowakei zu bombardieren.
Zudem ist die benötigte Infrastruktur für ein derartig hochkomplexes Kampfgerät nur in einer asymetrischen Auseinandersetzung aufrecht zu erhalten.
Angefangen bei einwandfreien Startbahnen und noch lange nicht endend bei einer durchgängigen und schnellen Ersatzteilversorgung mittels UPS aus den USA.

Ich frag mich echt, was der Quatsch soll.
Eine sinnvolle Zweitschlagfähigkeit oder Eskalationsfähigkeit im Falle eines erfolgreichen konventionellen Angriffs durch einen überlegenen Gegner ist mit der Kombination B61/F35 nicht mal ansatzweise gegeben.

Dieser Beitrag wurde am 04.02.2022 15:16 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 04.02.2022 - 15:17 Uhr
Userfbwlaie
User (5429 Beiträge)
Wenn sich Europa nicht auf ein eigenes Produkt einigen kann, dann bleibt wohl nur ein amerikanisches Produkt über.
Wie gut ist die F35, falls das feindliche Radar die F35 besser erkennen würde?

Dieser Beitrag wurde am 04.02.2022 15:18 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 04.02.2022 - 15:55 Uhr
UserAfterburner
User (555 Beiträge)
"Nukleare Teilhabe" mit "Bombern" ist schlicht Brauchtumspflege ohne jeden praktischen Nutzen - im Friedens- wie im Ernstfall

Jo, das kann man wirklich so nennen. Wenn man die Politiker fragt, dann geht es nur darum in Nato-Ausschuss für den Atomkrieg zu bleiben und dort mitdiskutieren zu können.

Das könnte man auch anders regeln - wenn man es denn darauf ankommen lassen würde. Aber eskalieren will keiner ... weil da müsste man ja was arbeiten.
Beitrag vom 04.02.2022 - 15:56 Uhr
UserAfterburner
User (555 Beiträge)
Wenn sich Europa nicht auf ein eigenes Produkt einigen kann, dann bleibt wohl nur ein amerikanisches Produkt über.
Wie gut ist die F35, falls das feindliche Radar die F35 besser erkennen würde?

Stealth ist vollkommen wurst, wenn ne Atombombe draußen dran hängt. Da dürfte man wohl eher das Risiko Tiefflug eingehen.

Wenn man wenigstens einen Hauch von Praxisnähe wollte, dann würde man die franz. Bombe nehmen, das ist ne Rakete, die auch noch 300-500km eigenständig fliegt.

Dieser Beitrag wurde am 04.02.2022 16:10 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 04.02.2022 - 20:12 Uhr
UserMHalblaub
User (1299 Beiträge)
Der Einsatzradius der F35, etwa 1000km, reicht best-case gerade mal aus, um von Büchel aus Polen, Ungarn oder die Skowakei zu bombardieren.

Schon einmal etwas von Tankflugzeugen gehört? Es reicht die Tankflugzeuge bis ca. 250 km an die Grenze heranzuführen. Die Strecke Frankfurt-Königsberg sind ca. 1.000 km.
Beitrag vom 04.02.2022 - 20:19 Uhr
UserMHalblaub
User (1299 Beiträge)
Ich frag mich ja, was los wäre, wenn es so ein Young-Leader Programm auch in Moskau gäbe ...

Sarah Wagenknecht reißt jetzt keinen so recht vom Hocker.

Alle anderen Länder der atomaren Teilhabe haben halt die F35 gekauft.
Dann wäre es besser im Sinne der Diversifiaktion nicht die F-35 zu kaufen. Boeing soll ein Angebot zu einem fixen Preis für die atomwaffenfähige F/A-18 abgeben.

Die Hauptpreisfrage ist dann auch noch die nach der Elokaversion. Dort dann auch F35 oder doch noch/wieder F18?
Da wäre ich für die F/A-18 mit einem 2-Mann-Cockpit. Mit ALIS bei der F-35 kann kein anderes Land außer den USA und Israel die F-35 mit eigenen Systemen erweitern.

Stealth ist vollkommen wurst, wenn ne Atombombe draußen dran hängt. Da dürfte man wohl eher das Risiko Tiefflug eingehen.

Die B61 passt in die internen Waffenschächte der F-35.
Beitrag vom 04.02.2022 - 21:43 Uhr
UserEricM
User (7369 Beiträge)
Der Einsatzradius der F35, etwa 1000km, reicht best-case gerade mal aus, um von Büchel aus Polen, Ungarn oder die Skowakei zu bombardieren.

Schon einmal etwas von Tankflugzeugen gehört?
Es reicht die Tankflugzeuge bis ca. 250 km an die Grenze heranzuführen. Die Strecke Frankfurt-Königsberg sind ca. 1.000 km.

Was denken Sie denn, was das Einsatzszenario einer B61 ist?
Das typische Szenario eines Atombombeneinsatzes meiner Einheit in den 80ern sah etwa so aus:

Die Infrastruktur ist zu mind. 80% zerstört, wir haben 20-30% Verluste bei der Zivilbevölkerung und der Gegner hat Luftüberlegenheit und starke Geländegwinne erreicht.
Die gegnerischen Kampfgruppen sind zu noch mind. 50% intakt, unser Kräfte noch zu weniger als 20%.

Und da planen Sie "nukleare Teilhabe" mit einem gemütlichen Tankstop unterwegs?
Von wo aus denn? Aus einer der verglasten Flächen, die mal ein Fliegerhorst waren?

Wenn Die Flugzeuge von Büchel aus bei einem Erstschlag nicht innerhalb von 10 Minuten in der Luft sind, können wir uns den gesamten Aufwand auch gleich sparen. Dann werden die verdampften Ã?berreste der B61 Bomben Teil des Fallouts in der Eifel und im Hunsrück.

Wir reden hier nicht von einer begrenzten Polizeiaktionen gegen Terrorgruppen oder dahergelaufene Söldnergruppen, die man über ein paar Wochen am grünen Tisch per Powerpoint und MS Project planen kann, sondern vom WK III, in dem innerhalb der ersten 2 Stunden alle strategischen stationären Ziele verdampft werden und der uns vermutlich in weniger als 48h in die Steinzeit zurückbefördert.

Ich gebe @Afterburner recht. Hier geht es darum, mit an irgendeinem Tisch zu sitzen und sich wichtig vorzukommen.
Das können wir aber sicher auch billiger haben ...
1 | 2 | « zurück | weiter »