Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Lufthansa schlägt Cockpit moderiert...

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Beitrag vom 20.02.2026 - 13:42 Uhr
UserHop234
User (130 Beiträge)
Ah. Das übliche.
Zeit schinden um bloß streikfrei durch den 100 jährigen Sommer zu kommen.
Beitrag vom 20.02.2026 - 14:35 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1561 Beiträge)
Die festgefahrene Tarifauseinandersetzung bei Lufthansa zeigt, wie schnell sich Konflikte verhärten, wenn wirtschaftlicher Druck und berechtigte Interessen aufeinandertreffen. Umso richtiger ist der Schritt, einen externen Moderator einzuschalten. Gerade bei völlig zerstrittenen Partnern kann eine unabhängige Moderation helfen, wieder eine sachliche Gesprächsbasis zu schaffen.
Die von der Vereinigung Cockpit vertretenen Piloten pochen auf Verbesserungen bei der Betriebsrente, während Lufthansa fehlenden finanziellen Spielraum betont. Wenn beide Seiten auf Maximalpositionen verharren, droht eine Eskalation ohne Gewinner – zulasten von Belegschaft, Unternehmen und Kunden.
Die Unterstellung, Lufthansa wolle mit einer Moderation lediglich Zeit schinden, greift zu kurz. Ein strukturiertes, extern begleitetes Verfahren kostet selbst Zeit und Ressourcen – es ist kein Verzögerungsinstrument, sondern ein ernsthafter Versuch, Bewegung in verhärtete Fronten zu bringen. Wer moderieren lässt, signalisiert Gesprächsbereitschaft und die Suche nach tragfähigen Kompromissen.
Besonders sinnvoll ist, dass neben den Renten auch Themen wie Neueinstellungen, Upgrades und Flottenperspektiven einbezogen werden sollen. So können Gesamtpakete entstehen, die Geben und Nehmen ermöglichen. Moderation ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck von Verantwortung – und eine echte Chance auf nachhaltige Lösungen.
Beitrag vom 20.02.2026 - 17:54 Uhr
Userflydc9
User (895 Beiträge)
Der Konflikt zwischen Konzernführung und Lufthansa-Classic Piloten ist vor ca 25 Jahren entstanden, und hat seit der Führung durch Spohr eine ungeahnte Dimension erreicht.
Ein Moderator wird jetzt garnichts erreichen.
Der Point of no return ist schon seit langem erreicht worden.....
Leider
Beitrag vom 20.02.2026 - 18:25 Uhr
UserScio nescio
User (81 Beiträge)
Der Konflikt zwischen Konzernführung und Lufthansa-Classic Piloten ist vor ca 25 Jahren entstanden, und hat seit der Führung durch Spohr eine ungeahnte Dimension erreicht.
Ein Moderator wird jetzt garnichts erreichen.
Der Point of no return ist schon seit langem erreicht worden.....
Leider

Die Aussage, dass der Point of no return schon seit langem erreicht worden ist, zeugt von wenig bis null Gesprächsbereitschaft. Warum wird dann überhaupt noch geflogen und nicht durchgehend gestreikt, bis der Arbeitgeber tot ist?
Ein Gesprächsangebot bzw. ein Angebot zur Moderation auszuschlagen halte ich für Betonkopf-hafte Verweigerungshaltung.
Beitrag vom 20.02.2026 - 21:16 Uhr
UserLavendel
User (93 Beiträge)
Hieß der 2017 geschlossene Tarifvertrag nicht bereits Perspektiven-Vereinbarung?

Hat nicht Lufthansa diesen Tarifvertrag einseitig Ende 2021 schon wieder aufgekündigt
(also nach Adam Riese ganzen 2 Jahren "Perspektive" ohne Corona)...?
Beitrag vom 20.02.2026 - 22:05 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1561 Beiträge)
Hieß der 2017 geschlossene Tarifvertrag nicht bereits Perspektiven-Vereinbarung?

Hat nicht Lufthansa diesen Tarifvertrag einseitig Ende 2021 schon wieder aufgekündigt
(also nach Adam Riese ganzen 2 Jahren "Perspektive" ohne Corona)...?
Die Lufthansa handelte folgerichtig, als sie den Tarifvertrag von 2017 – die sogenannte Perspektivvereinbarung – kündigte. Der drastische Wandel des Marktes, der immense Wettbewerbsdruck und die wirtschaftliche Realität ließen keinen anderen verantwortbaren Schritt zu. Eine überholte Vereinbarung darf kein Korsett sein, das unternehmerische Handlungsfähigkeit lähmt. Die Kündigung war eine notwendige Konsequenz.

Der festgefahrene Tarifkonflikt verlangt nun eine klare Lösung. Eine unabhängige Moderation bietet die Chance, ideologische Gräben zu überwinden und eine zukunftsfähige, realistische Einigung zu erreichen.
Beitrag vom 21.02.2026 - 01:37 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4345 Beiträge)
Hieß der 2017 geschlossene Tarifvertrag nicht bereits Perspektiven-Vereinbarung?

Hat nicht Lufthansa diesen Tarifvertrag einseitig Ende 2021 schon wieder aufgekündigt
(also nach Adam Riese ganzen 2 Jahren "Perspektive" ohne Corona)...?
Die Lufthansa handelte folgerichtig, als sie den Tarifvertrag von 2017 – die sogenannte Perspektivvereinbarung – kündigte. Der drastische Wandel des Marktes, der immense Wettbewerbsdruck und die wirtschaftliche Realität ließen keinen anderen verantwortbaren Schritt zu. Eine überholte Vereinbarung darf kein Korsett sein, das unternehmerische Handlungsfähigkeit lähmt. Die Kündigung war eine notwendige Konsequenz.

Sind Sie neuerdings Sprecher der Geschäftsleitung der LH ;):);):)?
Der festgefahrene Tarifkonflikt verlangt nun eine klare Lösung. Eine unabhängige Moderation bietet die Chance, ideologische Gräben zu überwinden und eine zukunftsfähige, realistische Einigung zu erreichen.

Wie lange ist 'zukunftsfähig - realistisch'?
Beitrag vom 21.02.2026 - 08:15 Uhr
UserHeinzi
User (551 Beiträge)
Hieß der 2017 geschlossene Tarifvertrag nicht bereits Perspektiven-Vereinbarung?

Hat nicht Lufthansa diesen Tarifvertrag einseitig Ende 2021 schon wieder aufgekündigt
(also nach Adam Riese ganzen 2 Jahren "Perspektive" ohne Corona)...?
Die Lufthansa handelte folgerichtig, als sie den Tarifvertrag von 2017 – die sogenannte Perspektivvereinbarung – kündigte. Der drastische Wandel des Marktes, der immense Wettbewerbsdruck und die wirtschaftliche Realität ließen keinen anderen verantwortbaren Schritt zu. Eine überholte Vereinbarung darf kein Korsett sein, das unternehmerische Handlungsfähigkeit lähmt. Die Kündigung war eine notwendige Konsequenz.

Da stellt sich doch die Frage, wie "zukunftsfähig" denn eine neue Lösung sein kann? Ein Kündigungsrecht wird man sich immer in eine Vereinbarung einbauen wollen, wie 2017 auch. Korsett geht ja nicht, so weit so gut. Wettbewerbsdruck wird es auch zukünftig zur genüge geben, womit man dann wieder da steht, wo heute ist. Die Einen geben gegen Versprechungen, die dann wegen Wettbewerbsdruck oder Wandel des Marktes wieder vom Tisch genommen werden. Nur die, die gegeben haben müssen sich damit abfinden, dass sie dies umsonst gemacht haben und täglich grüßt das Murmeltier.
Der festgefahrene Tarifkonflikt verlangt nun eine klare Lösung. Eine unabhängige Moderation bietet die Chance, ideologische Gräben zu überwinden und eine zukunftsfähige, realistische Einigung zu erreichen.>
Grundsätzlich ist Moderation nichts schlechtes. Die würde ich aber von vorn herein auf einen kurzen Zeitraum begrenzen. Vielleicht zwei Monate. Ihnen fehlt wahrscheinlich die Lebenserfahrung, oder schlicht die Kenntnis von Tarifverhandlungen z.B. zwischen der VC oder UFO der letzten zwanzig Jahre. Das ist meist über 6,9 oder 12 Monate gegangen und jedes mal zum Nachteil der GW`s. Dann gehört halt auch Anfang an klar gemacht, dass es eine Einigung nur auf Basis eines Datums rückwirkend zum regulären Ende des letzten Tarifvertrags geben kann.
Verdächtig erscheint mir allerdings an den Aussagen der Lufthansa, das man plötzlich wieder über festgeschriebene Flottenzusagen verhandelnkönnte, die doch angeblich ein Eigriff in die unternehmerische Freiheit bedeuten und wieder über Karrieren verhandeln möchte, denen die VC doch klar gegen Monetäre Forderungen abgeschworen hatte. Warum bietet man etwas an, was der Verhandlungspartner nicht mehr möchte, weil der LH nicht mehr auf dessen Zusagen vertraut. Und "ideologische Gräben schließen" ist nun reichlich naiv. Schön wäre es, aber das wird nicht passieren, solange CS irgendwo im Unternehem noch ein Wort hat. Das hat man bei der VC in den letzen zwanzig Jahren auch gelernt, CS kann man nicht vertrauen. Neues Miteinander und so, totaler Humbug.
Beitrag vom 21.02.2026 - 10:47 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1561 Beiträge)
Hieß der 2017 geschlossene Tarifvertrag nicht bereits Perspektiven-Vereinbarung?

Hat nicht Lufthansa diesen Tarifvertrag einseitig Ende 2021 schon wieder aufgekündigt
(also nach Adam Riese ganzen 2 Jahren "Perspektive" ohne Corona)...?
Die Lufthansa handelte folgerichtig, als sie den Tarifvertrag von 2017 – die sogenannte Perspektivvereinbarung – kündigte. Der drastische Wandel des Marktes, der immense Wettbewerbsdruck und die wirtschaftliche Realität ließen keinen anderen verantwortbaren Schritt zu. Eine überholte Vereinbarung darf kein Korsett sein, das unternehmerische Handlungsfähigkeit lähmt. Die Kündigung war eine notwendige Konsequenz.

Sind Sie neuerdings Sprecher der Geschäftsleitung der LH ;):);):)?
Argumente? Oder doch - wie so oft - nur zur Polemik fähig?
Der festgefahrene Tarifkonflikt verlangt nun eine klare Lösung. Eine unabhängige Moderation bietet die Chance, ideologische Gräben zu überwinden und eine zukunftsfähige, realistische Einigung zu erreichen.

Wie lange ist 'zukunftsfähig - realistisch'?
Wird sich zeigen...Oder können Sie zukünftige wirtschaftliche und politische Entwicklungen voraussehen ?
Beitrag vom 21.02.2026 - 11:01 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1561 Beiträge)
Hieß der 2017 geschlossene Tarifvertrag nicht bereits Perspektiven-Vereinbarung?

Hat nicht Lufthansa diesen Tarifvertrag einseitig Ende 2021 schon wieder aufgekündigt
(also nach Adam Riese ganzen 2 Jahren "Perspektive" ohne Corona)...?
Die Lufthansa handelte folgerichtig, als sie den Tarifvertrag von 2017 – die sogenannte Perspektivvereinbarung – kündigte. Der drastische Wandel des Marktes, der immense Wettbewerbsdruck und die wirtschaftliche Realität ließen keinen anderen verantwortbaren Schritt zu. Eine überholte Vereinbarung darf kein Korsett sein, das unternehmerische Handlungsfähigkeit lähmt. Die Kündigung war eine notwendige Konsequenz.

Da stellt sich doch die Frage, wie "zukunftsfähig" denn eine neue Lösung sein kann? Ein Kündigungsrecht wird man sich immer in eine Vereinbarung einbauen wollen, wie 2017 auch. Korsett geht ja nicht, so weit so gut. Wettbewerbsdruck wird es auch zukünftig zur genüge geben, womit man dann wieder da steht, wo heute ist. Die Einen geben gegen Versprechungen, die dann wegen Wettbewerbsdruck oder Wandel des Marktes wieder vom Tisch genommen werden. Nur die, die gegeben haben müssen sich damit abfinden, dass sie dies umsonst gemacht haben und täglich grüßt das Murmeltier.
Was haben die Piloten konkret abgegeben? Die letzten Tarifabschluss von 2023 umfasst schrittweise 18% Gehaltssteigerung bis Ende 2026 und sorgte ab 2025 für Reallohnzuwachs.
Der festgefahrene Tarifkonflikt verlangt nun eine klare Lösung. Eine unabhängige Moderation bietet die Chance, ideologische Gräben zu überwinden und eine zukunftsfähige, realistische Einigung zu erreichen.>
Grundsätzlich ist Moderation nichts schlechtes. Die würde ich aber von vorn herein auf einen kurzen Zeitraum begrenzen. Vielleicht zwei Monate. Ihnen fehlt wahrscheinlich die Lebenserfahrung, oder schlicht die Kenntnis von Tarifverhandlungen z.B. zwischen der VC oder UFO der letzten zwanzig Jahre.
Wie wollen Sie das beurteilen? Klar, an den Verhandlungen bei der LH(G) war ich nicht dabei. Aber bei vielen anderen Verhandlungen in meinem beruflichen Umfeld, auch als Moderator. Und Lebenserfahrung? Reichen deutlich über 60 Jahre Ihrer Meinung nach aus?
Das ist meist über 6,9 oder 12 Monate gegangen und jedes mal zum Nachteil der GW`s. Dann gehört halt auch Anfang an klar gemacht, dass es eine Einigung nur auf Basis eines Datums rückwirkend zum regulären Ende des letzten Tarifvertrags geben kann.
Verdächtig erscheint mir allerdings an den Aussagen der Lufthansa, das man plötzlich wieder über festgeschriebene Flottenzusagen verhandelnkönnte, die doch angeblich ein Eigriff in die unternehmerische Freiheit bedeuten und wieder über Karrieren verhandeln möchte, denen die VC doch klar gegen Monetäre Forderungen abgeschworen hatte. Warum bietet man etwas an, was der Verhandlungspartner nicht mehr möchte, weil der LH nicht mehr auf dessen Zusagen vertraut. Und "ideologische Gräben schließen" ist nun reichlich naiv. Schön wäre es, aber das wird nicht passieren, solange CS irgendwo im Unternehem noch ein Wort hat. Das hat man bei der VC in den letzen zwanzig Jahren auch gelernt, CS kann man nicht vertrauen. Neues Miteinander und so, totaler Humbug.
Ihr Beitrag zeigt nur, wie fest gefahren die Positionen sind und wie ausgeprägt Ihr Beißreflex gegenüber der LHG und insbesondere gegenüber CS ist. Als ob CS alles allein entscheidet. Welches Bild von einem Vorstand in einer AG haben Sie denn?
Und gerade in einer solchen Situation bietet sich Moderation als ziemlich einziger konstruktiver Ausweg an, da weder VC noch die LH (LHG) ihre Positionen und Forderungen werden umfänglich durchsetzen können.

Dieser Beitrag wurde am 21.02.2026 11:03 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 21.02.2026 - 13:55 Uhr
UserEricM
User (7196 Beiträge)
Die Lufthansa handelte folgerichtig, als sie den Tarifvertrag von 2017 – die sogenannte Perspektivvereinbarung – kündigte. Der drastische Wandel des Marktes, der immense Wettbewerbsdruck und die wirtschaftliche Realität ließen keinen anderen verantwortbaren Schritt zu. Eine überholte Vereinbarung darf kein Korsett sein, das unternehmerische Handlungsfähigkeit lähmt. Die Kündigung war eine notwendige Konsequenz.

Sind Sie neuerdings Sprecher der Geschäftsleitung der LH ;):);):)?
Argumente? Oder doch - wie so oft - nur zur Polemik fähig?

Ihre völlig unkritische Übernahme der Position der Geschäftsführung in diesem Post erscheint für einen Außenstehenden durchaus schon sehr einseitig zu sein.
Das Statement oben könnte daher durchaus aus einer PM der Geschäftsleitung stammen.
Sehen Sie so gar keine Berechtigung für einen Tarifkonflikt seitens VC und UFO?

Dieser Beitrag wurde am 21.02.2026 13:58 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 21.02.2026 - 14:13 Uhr
Usercontrail55
User (6204 Beiträge)
Hieß der 2017 geschlossene Tarifvertrag nicht bereits Perspektiven-Vereinbarung?

Hat nicht Lufthansa diesen Tarifvertrag einseitig Ende 2021 schon wieder aufgekündigt
(also nach Adam Riese ganzen 2 Jahren "Perspektive" ohne Corona)...?
Die Lufthansa handelte folgerichtig, als sie den Tarifvertrag von 2017 – die sogenannte Perspektivvereinbarung – kündigte. Der drastische Wandel des Marktes, der immense Wettbewerbsdruck und die wirtschaftliche Realität ließen keinen anderen verantwortbaren Schritt zu. Eine überholte Vereinbarung darf kein Korsett sein, das unternehmerische Handlungsfähigkeit lähmt. Die Kündigung war eine notwendige Konsequenz.

Da stellt sich doch die Frage, wie "zukunftsfähig" denn eine neue Lösung sein kann? Ein Kündigungsrecht wird man sich immer in eine Vereinbarung einbauen wollen, wie 2017 auch. Korsett geht ja nicht, so weit so gut. Wettbewerbsdruck wird es auch zukünftig zur genüge geben, womit man dann wieder da steht, wo heute ist. Die Einen geben gegen Versprechungen, die dann wegen Wettbewerbsdruck oder Wandel des Marktes wieder vom Tisch genommen werden. Nur die, die gegeben haben müssen sich damit abfinden, dass sie dies umsonst gemacht haben und täglich grüßt das Murmeltier.
Schön beschrieben. Vor diesem Hintergrund zurück zu Ihrer ersten Frage, wie müsste eine zukunftsfähige Lösung denn aussehen, damit sie wirklich zukunftsfähig wäre? Die aktuellen Modelle mit ihren umfangreichen Absicherungen funktionieren nicht mehr, sie sind zudem viel zu starr, das Umfeld ist viel dynamischer geworden.
Das gilt es aufzubrechen, sonst ist man morgen genau wieder in der gleichen Schleife. Alles was dafür helfen könnte, wirklich alles, muss versucht werden. Selbst wenn man den Verdacht hat, es wäre, wieder mal, nur Verzögerungstaktik. Die Alternative wäre katastrophal.

Der festgefahrene Tarifkonflikt verlangt nun eine klare Lösung. Eine unabhängige Moderation bietet die Chance, ideologische Gräben zu überwinden und eine zukunftsfähige, realistische Einigung zu erreichen.>
Grundsätzlich ist Moderation nichts schlechtes. Die würde ich aber von vorn herein auf einen kurzen Zeitraum begrenzen. Vielleicht zwei Monate. Ihnen fehlt wahrscheinlich die Lebenserfahrung, oder schlicht die Kenntnis von Tarifverhandlungen z.B. zwischen der VC oder UFO der letzten zwanzig Jahre. Das ist meist über 6,9 oder 12 Monate gegangen und jedes mal zum Nachteil der GW`s. Dann gehört halt auch Anfang an klar gemacht, dass es eine Einigung nur auf Basis eines Datums rückwirkend zum regulären Ende des letzten Tarifvertrags geben kann.
Verdächtig erscheint mir allerdings an den Aussagen der Lufthansa, das man plötzlich wieder über festgeschriebene Flottenzusagen verhandelnkönnte, die doch angeblich ein Eigriff in die unternehmerische Freiheit bedeuten und wieder über Karrieren verhandeln möchte, denen die VC doch klar gegen Monetäre Forderungen abgeschworen hatte. Warum bietet man etwas an, was der Verhandlungspartner nicht mehr möchte, weil der LH nicht mehr auf dessen Zusagen vertraut. Und "ideologische Gräben schließen" ist nun reichlich naiv. Schön wäre es, aber das wird nicht passieren, solange CS irgendwo im Unternehem noch ein Wort hat. Das hat man bei der VC in den letzen zwanzig Jahren auch gelernt, CS kann man nicht vertrauen. Neues Miteinander und so, totaler Humbug.
Beitrag vom 21.02.2026 - 14:17 Uhr
Usercontrail55
User (6204 Beiträge)
Die Lufthansa handelte folgerichtig, als sie den Tarifvertrag von 2017 – die sogenannte Perspektivvereinbarung – kündigte. Der drastische Wandel des Marktes, der immense Wettbewerbsdruck und die wirtschaftliche Realität ließen keinen anderen verantwortbaren Schritt zu. Eine überholte Vereinbarung darf kein Korsett sein, das unternehmerische Handlungsfähigkeit lähmt. Die Kündigung war eine notwendige Konsequenz.

Sind Sie neuerdings Sprecher der Geschäftsleitung der LH ;):);):)?
Argumente? Oder doch - wie so oft - nur zur Polemik fähig?

Ihre völlig unkritische Übernahme der Position der Geschäftsführung in diesem Post erscheint für einen Außenstehenden durchaus schon sehr einseitig zu sein.
Mindestens genauso einseitg, wie umgekehrt ;-) Welcher Teil der Aussage ist denn falsch?
Das Statement oben könnte daher durchaus aus einer PM der Geschäftsleitung stammen.
Sehen Sie so gar keine Berechtigung für einen Tarifkonflikt seitens VC und UFO?
Beitrag vom 21.02.2026 - 14:53 Uhr
UserEricM
User (7196 Beiträge)
Mindestens genauso einseitg, wie umgekehrt ;-) Welcher Teil der Aussage ist denn falsch?
Wo hab ich denn behauptet, daran wäre etwas falsch?
Solche sehr vereinfachenden, pointierten Aussagen werden aber idR primär durch Interessen getrieben. Eben durch Gewerkschaften oder Geschäftsleitung, die im akuten Konflikt stehen.
Unbeteiligte Beobachter äußern sich idR differenzierter. Auch passt diese sehr eindeutige Aussage schlecht zur 2 Posts darüber geäußerten Meinung als Mediator.
Daher meine Frage an @F11.
Beitrag vom 21.02.2026 - 15:36 Uhr
Usercontrail55
User (6204 Beiträge)
Mindestens genauso einseitg, wie umgekehrt ;-) Welcher Teil der Aussage ist denn falsch?
Wo hab ich denn behauptet, daran wäre etwas falsch?
Na ja, Sie haben es als unkritisch übernommen bezeichnet. Daher die Frage, was wäre im Ergebnis anders, wenn man es mal kritisch beleuchtet? Wenn die GL etwas reduziert formuliert ist es ja nicht zwangsläufig falsch, nur weil mir das Ergebnis nicht passt.
Solche sehr vereinfachenden, pointierten Aussagen werden aber idR primär durch Interessen getrieben. Eben durch Gewerkschaften oder Geschäftsleitung, die im akuten Konflikt stehen.
Unbeteiligte Beobachter äußern sich idR differenzierter. Auch passt diese sehr eindeutige Aussage schlecht zur 2 Posts darüber geäußerten Meinung als Mediator.
Daher meine Frage an @F11.
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