Beitrag vom 24.09.2026 - 11:07 Uhr
Teyssen will auch auf eine internationalere Lufthansa-Kultur hinarbeiten. "Lufthansa ist so viel deutscher, als ich erwartet habe", stellt Teyssen fest. "In keinem der Unternehmen, wo ich bisher gearbeitet habe, begegnete mir so viel deutsche Kultur und wird auch so wenig Englisch geredet."
Sicherlich dürfte bei LH mehr Englisch als bei EO.N kommuniziert werden.Vieleicht fehlt Teyssen auch die Erfahrung bei einer Airline.
Wenn Sprache und Kultur dass dann sein soll, was der neue Aufsichtsratchef als Mitursache für die Schieflage ansieht, dann wäre es vielleicht besser alles gleich an die Emirate zu verscherbeln.
Beitrag vom 24.09.2026 - 11:24 Uhr
Diskriminierung und der nächste Schuss gegen die eigene Belegschaft statt mit ihr als Einstieg. Kann man so machen…
Beitrag vom 24.09.2026 - 11:54 Uhr
Diskriminierung und der nächste Schuss gegen die eigene Belegschaft statt mit ihr als Einstieg. Kann man so machen…
Was ist diskriminierend an einer Feststellung?
Die Lufthansa als Marke kann deutsch bleiben, die Konzernsteuerung muss es nicht unbedingt sein.
In der Luftfahrt verlaufen viele Karrieren bei einem einzigen Unternehmen. An sich nicht schlimm, aber das Risiko der Betriebsblindheit ist sehr gross.
Die Zahlen sprechen für sich.
Beitrag vom 24.09.2026 - 11:58 Uhr
Grandiose Aussagen!
Warum ist die Konzernspitze eigentlich so von ihren eigenen Mitarbeitern angewidert?
Beitrag vom 24.09.2026 - 12:35 Uhr
C.Franz als Beispiel nehmen? Mutig. Aber vielleicht hat sein Buddy bei Roche ja noch ein Plätzchen für ihn frei.
Dieser Menschentypus setzt sich halt gern ins gemachte Nest und kümmert sich gern um das reibungsfreie Alltagsgeschäft. Aber sobald (vor allem personelle) Herausforderungen anstehen und lösungsorientierte Kreativität gefragt ist, versagt diese überbezahlte Art von Verwalter kläglich.
Lange genug dabei, zu oft gesehen.
Beitrag vom 24.09.2026 - 12:42 Uhr
Grandiose Aussagen!
Warum ist die Konzernspitze eigentlich so von ihren eigenen Mitarbeitern angewidert?
Wo lesen sie da angewiedert?
Immer nur die Schuld oder Fehler bei anderen zu verorten bestätigt die angesprochene mangelnde Selbstreflexion. Da kommt jemand von Außen und hält einem knallhart den Spiegel vor. Im Umgang damit zeigt sich das wahre Gesicht.
Ein Zitat aus dem ganzen Interview, genau das beschreibt Hr. Teyssen hier... "Schwarze Peter Spiele bringen und nicht weiter. Wir müssen verstehen, dass jeder seinen Beitrag zu erbringen hat"
Beitrag vom 24.09.2026 - 13:22 Uhr
"Schwarze Peter Spiele bringen und nicht weiter. Wir müssen verstehen, dass jeder seinen Beitrag zu erbringen hat"
Das wäre ja mal ein Anfang...
Beitrag vom 24.09.2026 - 13:35 Uhr
Komplexität kostet, aber gerade Disco hat doch so ne andere Unternehmenskultur als die Zentrale. Da wird was verloren gehen
Beitrag vom 24.09.2026 - 13:40 Uhr
Natürlich verliert LH den Anschluss, weil sie in ihrer Kernmarke 2 Hubs an relativ kleinen Standorten bedienen müssen. Dagegen ist Wien von der AUA ja riesig.
Das Feeden nach Frankfurt/München wollen halt immer weniger Kunden mitmachen und steigen woanders um.
Beitrag vom 24.09.2026 - 14:08 Uhr
Vlt. sollte man nicht nur beim Vorstand, sondern auch beim Aufsichtsrat eine Altersgrenze einführen. Mit 68 noch so einen Posten antreten, weil man den Hals nicht vollbekommt.
Das die Kurzstrecke keine Gewinne macht ist schon seit den 90ern so, siehe die Experimente mit LH Express.
Beitrag vom 24.09.2026 - 14:13 Uhr
Das die Kurzstrecke keine Gewinne macht ist schon seit den 90ern so, siehe die Experimente mit LH Express.
Und was sollte Ihrer Meinung nach die Konsequenz aus dieser Erkenntnis bzgl. der Dimensionierung des Zubringernetzes sein?
Beitrag vom 24.09.2026 - 14:37 Uhr
Welche Sprache ist doch letztendlich egal.
Viel wichtiger doch, WAS gesagt wird.
Solange die "deutsche Kultur" bei LH darin besteht, das Stammpersonal unter Druck zu setzen, um Zugeständnisse abzupressen - und das OHNE entsprechende BELASTBARE Zusagen(Flottengröße, Perspektiven....) getätigt werden, kann die Sprache auch klingonisch sein. Und nein, nur ein Stoppen des Schrumpfungsprozesses reicht bei weitem nicht aus.
Es interessiert niemand und die Passage-Belegschaft wird weiter daran arbeiten, den Käfig, in den man sie gesperrt hat, weiter zu vergolden.
Kann Teyssen dann ja auch gerne in Englisch beigebracht werden.
Beitrag vom 24.09.2026 - 14:55 Uhr
Das Feeden nach Frankfurt/München wollen halt immer weniger Kunden mitmachen und steigen woanders um.
Und diese Aussage beruht worauf genau? Haben Sie da zahlen?
Wo wollen die Kunden lieber umsteigen als in Frankfurt oder München?
Beitrag vom 24.09.2026 - 15:45 Uhr
Das die Kurzstrecke keine Gewinne macht ist schon seit den 90ern so, siehe die Experimente mit LH Express.
Und was sollte Ihrer Meinung nach die Konsequenz aus dieser Erkenntnis bzgl. der Dimensionierung des Zubringernetzes sein?
Die Konsequenz wäre, die Kurzstrecke als Bestandteil des Betriebs zu betrachten, der notwendig ist, um die Langstrecke voll zu bekommen.
Die Aufteilung in Lang- und Kurzstrecke jeweils als eigenständige P&L Einheit ergibt dann keinen Sinn, da eine auf Profit runter gesparte Kurzstrecke die Auslastung der Langstrecke in den unprofitablen Bereich senkt.
Was man glaube ich bei LH in den letzten Jahren exakt so beobachten konnte...
Beitrag vom 24.09.2026 - 16:17 Uhr
Das die Kurzstrecke keine Gewinne macht ist schon seit den 90ern so, siehe die Experimente mit LH Express.
Und was sollte Ihrer Meinung nach die Konsequenz aus dieser Erkenntnis bzgl. der Dimensionierung des Zubringernetzes sein?
Die Konsequenz wäre, die Kurzstrecke als Bestandteil des Betriebs zu betrachten, der notwendig ist, um die Langstrecke voll zu bekommen.
Die Aufteilung in Lang- und Kurzstrecke jeweils als eigenständige P&L Einheit ergibt dann keinen Sinn, da eine auf Profit runter gesparte Kurzstrecke die Auslastung der Langstrecke in den unprofitablen Bereich senkt.
Was man glaube ich bei LH in den letzten Jahren exakt so beobachten konnte...
Wurde nicht gerade in den letzten Tagen hier sehr ausführlich diskutiert, dass LH eben solch eine Mischkalkulation durchführt und es eben NICHT separat in Kurz- und Langstrecke als eigene P&L Einheiten sieht?