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Beitrag 1 - 9 von 9
Beitrag vom 21.07.2026 - 09:49 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4329 Beiträge)
Um mal mit 'Anti-Langstrecken-vom-BER' Argumenten zu fragen:

Von wo in Deutschland kommt man denn nicht 'in alle Welt'?

Wo genau ist "Versorgungssicherheit und internationale Konnektivität ... " nicht vorhanden?

Und gerade FR & Co.:
"Das erklärt faktisch, warum wir für viele Fluggesellschaften, gerade für Low-Cost Carrier, uninteressant geworden sind"
sichern diese 'internationale Konnektivität' dann nachhaltig!?

EU- weite Angleichung, ja sicher!!!

Aber genau andersrum, als mit diesem erneuten Politik unterstützen Lobbyvorstoß gemeint: überall gleiche oder ähnlich hohe Steuern.
U.a. um die Kosten der nachweislichen (Klima)Schäden das Luftverkehrs halbwegs mildern zu können.

Immer wieder erstaunlich, wofür sich Politiker so missbrauchen lassen.


Und ich frage mich immer wieder warum alle deutschen Steuerzahler für das Flug'vergnügen' von prozentual anteilig wenigen Menschen zahlen sollen?
Beitrag vom 21.07.2026 - 10:14 Uhr
Usersuperflieger
User (117 Beiträge)
Es gibt nicht viel Sinnhaftigkeit in vielen Dingen; wie bei der Luftverkehrssteuer ist es zum Beispiel auch bei den ÖR- Zwangsgebühren: Ich frage mich auch immer wieder warum alle deutschen Zwangszahler für das Zwangsbelehrungsvergnügen von prozentual anteilig wenigen Menschen zahlen sollen...
Beitrag vom 21.07.2026 - 10:24 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2184 Beiträge)
Um mal mit 'Anti-Langstrecken-vom-BER' Argumenten zu fragen:

Von wo in Deutschland kommt man denn nicht 'in alle Welt'?

Wo genau ist "Versorgungssicherheit und internationale Konnektivität ... " nicht vorhanden?

Da muss man dann richtig lesen: Es geht darum, diese langfristig zu sichern, nicht darum diese zu schaffen, wie die Forderungen beim BER immer wieder lauten.

Und gerade FR & Co.:
"Das erklärt faktisch, warum wir für viele Fluggesellschaften, gerade für Low-Cost Carrier, uninteressant geworden sind"
sichern diese 'internationale Konnektivität' dann nachhaltig!?

Wenn sich nicht ständig die Rahmenparameter ändern würden, ja?

EU- weite Angleichung, ja sicher!!!

Aber genau andersrum, als mit diesem erneuten Politik unterstützen Lobbyvorstoß gemeint: überall gleiche oder ähnlich hohe Steuern.
U.a. um die Kosten der nachweislichen (Klima)Schäden das Luftverkehrs halbwegs mildern zu können.

Das klappt leider nur, wenn es dafür eine Mehrheit gibt. Demokratie und so. Wenn man das nicht durchgesetzt bekommt, dann bleibt nur, dass man mit den Nachteilen lebt oder versucht diese abzubauen, im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Immer wieder erstaunlich, wofür sich Politiker so missbrauchen lassen.

Sie meinen für Ihre Wählerschaft Forderungen zu stellen und Politik zu machen? Ja, echt erschreckend.

Und ich frage mich immer wieder warum alle deutschen Steuerzahler für das Flug'vergnügen' von prozentual anteilig wenigen Menschen zahlen sollen?

Am Ende ist es eine Mehrheitsentscheidung. Und derzeit gehen die Mehrheiten eher in diese Richtung. Das mag einem nicht gefallen, aber das ist am Ende die Demokratie, in der wir Leben.
Beitrag vom 21.07.2026 - 10:41 Uhr
Usercontrail55
User (6190 Beiträge)
Um mal mit 'Anti-Langstrecken-vom-BER' Argumenten zu fragen:

Von wo in Deutschland kommt man denn nicht 'in alle Welt'?

Wo genau ist "Versorgungssicherheit und internationale Konnektivität ... " nicht vorhanden?

Da muss man dann richtig lesen: Es geht darum, diese langfristig zu sichern, nicht darum diese zu schaffen, wie die Forderungen beim BER immer wieder lauten.
So sieht das aus. Was passiert, wenn man das vernachlässigt sieht man gerade schön in Dresden. Jetzt baut man das Terminal zurück, für weniger Passagiere, um Betriebskosten zu sparen. Damit hat man sich entschieden nichts für die Konnektivität zu tun. Was macht man, wenn es sich weiter nicht rechnet und weitere Airlines abziehen? Weiter zurückbauen?
Und gerade FR & Co.:
"Das erklärt faktisch, warum wir für viele Fluggesellschaften, gerade für Low-Cost Carrier, uninteressant geworden sind"
sichern diese 'internationale Konnektivität' dann nachhaltig!?

Wenn sich nicht ständig die Rahmenparameter ändern würden, ja?
Siehe oben.
ZB Ryanair eröffnet nächstes Jahr über 200 neue Strecken in Europa. Da sind auch ein paar Strecken nach/von D dabei. Allerdings nur Airports mit einer niedrigen Kostenstruktur
Karlsruhe/Baden-Baden
Memmingen
Frankfurt-Hahn
Saarbrücken
Friedrichshafen
Dresden ist nicht dabei.
Beitrag vom 21.07.2026 - 10:49 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4329 Beiträge)
Um mal mit 'Anti-Langstrecken-vom-BER' Argumenten zu fragen:

Von wo in Deutschland kommt man denn nicht 'in alle Welt'?

Wo genau ist "Versorgungssicherheit und internationale Konnektivität ... " nicht vorhanden?

Da muss man dann richtig lesen: Es geht darum, diese langfristig zu sichern, nicht darum diese zu schaffen, wie die Forderungen beim BER immer wieder lauten.

Sind ihnen denn konkrete Pläne dazu bekannt?
Und zu welchen HUB kommt man nicht mit Auto oder Bahn?

Und gerade FR & Co.:
"Das erklärt faktisch, warum wir für viele Fluggesellschaften, gerade für Low-Cost Carrier, uninteressant geworden sind"
sichern diese 'internationale Konnektivität' dann nachhaltig!?

Wenn sich nicht ständig die Rahmenparameter ändern würden, ja?

Sie meinen nicht wirklich FR, mit dem 'Subventions hopping' Geschäfts-Modell?

EU- weite Angleichung, ja sicher!!!

Aber genau andersrum, als mit diesem erneuten Politik unterstützen Lobbyvorstoß gemeint: überall gleiche oder ähnlich hohe Steuern.
U.a. um die Kosten der nachweislichen (Klima)Schäden das Luftverkehrs halbwegs mildern zu können.

Das klappt leider nur, wenn es dafür eine Mehrheit gibt. Demokratie und so. Wenn man das nicht durchgesetzt bekommt, dann bleibt nur, dass man mit den Nachteilen lebt oder versucht diese abzubauen, im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Sicher. Genau deshalb wären Forderungen und Initiativen, auch aus Deutschland von deutschen Politikern, sehr wichtig (und richtig).

Immer wieder erstaunlich, wofür sich Politiker so missbrauchen lassen.

Sie meinen für Ihre Wählerschaft Forderungen zu stellen und Politik zu machen? Ja, echt erschreckend.

Sind Sie sicher das die Mehrheit der Wähler dieser Politiker das so sieht. Ich nicht.

Und ich frage mich immer wieder warum alle deutschen Steuerzahler für das Flug'vergnügen' von prozentual anteilig wenigen Menschen zahlen sollen?

Am Ende ist es eine Mehrheitsentscheidung. Und derzeit gehen die Mehrheiten eher in diese Richtung. Das mag einem nicht gefallen, aber das ist am Ende die Demokratie, in der wir Leben.

Haben Sie dazu Quellen?
Beitrag vom 21.07.2026 - 11:14 Uhr
Useratc
User (763 Beiträge)
Es gibt nicht viel Sinnhaftigkeit in vielen Dingen; wie bei der Luftverkehrssteuer ist es zum Beispiel auch bei den ÖR- Zwangsgebühren: Ich frage mich auch immer wieder warum alle deutschen Zwangszahler für das Zwangsbelehrungsvergnügen von prozentual anteilig wenigen Menschen zahlen sollen...

Ein völlig sachfremdes, komplexes Thema hier mit populitischem Trara in die Debatte einzuführen hat echt Twitterniveau.
Beitrag vom 21.07.2026 - 11:19 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2184 Beiträge)
Da muss man dann richtig lesen: Es geht darum, diese langfristig zu sichern, nicht darum diese zu schaffen, wie die Forderungen beim BER immer wieder lauten.

Sind ihnen denn konkrete Pläne dazu bekannt?
Und zu welchen HUB kommt man nicht mit Auto oder Bahn?

Pläne wozu? Warum jetzt der Fokus auf Hubs? Darüber redet doch gar keiner. Es geht um die Gesamtheit und vor allem darum, dass Sie einen falschen Vergleich zwischen der BER Diskussion und diesem Thema aufgemacht haben.

Wenn sich nicht ständig die Rahmenparameter ändern würden, ja?

Sie meinen nicht wirklich FR, mit dem 'Subventions hopping' Geschäfts-Modell?

Genau, auch diese Subventionen sind einer der Rahmenparameter.

Das klappt leider nur, wenn es dafür eine Mehrheit gibt. Demokratie und so. Wenn man das nicht durchgesetzt bekommt, dann bleibt nur, dass man mit den Nachteilen lebt oder versucht diese abzubauen, im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Sicher. Genau deshalb wären Forderungen und Initiativen, auch aus Deutschland von deutschen Politikern, sehr wichtig (und richtig).

Unbestritten, aber warum ausgerechnet von denen, die eher der Wirtschaft nahe stehen und nicht denen, die aus dem grünen/sozialen Bereich kommen? Hier geht es um CDU/CSUler... die werden sowas nicht fordern/fördern, weil es nicht zu Ihrer Wählerschaft passt.

Sie meinen für Ihre Wählerschaft Forderungen zu stellen und Politik zu machen? Ja, echt erschreckend.

Sind Sie sicher das die Mehrheit der Wähler dieser Politiker das so sieht. Ich nicht.

Dann werden wir das bei der nächsten Wahl ja sehen, dass es eine große Wählerbewegung von der CDU/CSU zu bspw. den Grünen gibt. Diese sehe ich aber gerade nicht unbedingt. Bei der letzten Bundestagswahl gab es ein paar Hunderttausend, die von den Grünen zur CDU gewandert sind, nicht aber andersrum. Die CDU Wähler wander hauptsächlich in Richtung AfD, die jetzt nicht gerade für ihr ausgeprägtes Umweltschutz-Wahlprogramm bekannt sind. Also nein, ich weiß es nicht, aber die Indizien lassen deutlich eher darauf schließen, dass die Mehrheit dafür ist, als dagegen.

Am Ende ist es eine Mehrheitsentscheidung. Und derzeit gehen die Mehrheiten eher in diese Richtung. Das mag einem nicht gefallen, aber das ist am Ende die Demokratie, in der wir Leben.

Haben Sie dazu Quellen?

Schauen Sie sich die Sonntagsfragen und sonstige Umfragen an. Wenn Sie da wirklich die Augen vor verschließen, dass gerade eher die Parteien die Wählerstimmen bekommen, die pro Liberalisierung der Wirtschaft, Abbau/Begrenzung von Sozialstaat und gegen weitere Umweltschutzmaßnahmen sind, dann ok. Aber für mich ist es gerade ganz eindeutig, wo die Prioritäten der Wähler liegen.

In diesem speziellen Fall: Die CDU konnte mehr Wähler als die SPD und Grünen mobilisieren. Und diese Forderung nach Abbau der Luftverkehrssteuer war ein durchaus prominentes Thema im Wahlprogramm. Ja, auch da kann man wieder die Wahrheiten nicht sehen wollen und sich einreden, dass die Wähler alle bestimmt trotzdem eine andere Meinung und Vorstellung haben... dann verkennt man aber einfach die Realitäten.
Beitrag vom 21.07.2026 - 13:38 Uhr
UserEricM
User (7180 Beiträge)
Abschaffung der Luftverkehrssteuer
dass der Bund bauliche Sicherheitsinvestitionen übernimmt
Förderung von Regionalflughäfen

Liest sich alles aus Sicht eines Steuerzahlers nicht so prickelnd. Auf der einen Seite sollen Einnahmen wegfallen (Luftverkehrssteuer), auf der anderen Seite soll der Bund aus Steueraufkommen (was anderes hat er ja nicht) Investitionen an Flughäfen zahlen und Regionalflughäfen mit mehr Geld fördern, damit Ryanair was zum rauspressen findet.

Als Ergebnis haben wir dann nicht nur die anhaltende Bevorzugung des Flugverkehrs ggü dem ÖPNV bei den Energiesteuern im 2-stelligen Milliardenbereich pro Jahr, sondern Steuerzahler auch der untersten Einkommensgruppen finanzieren den besserverdienenden Flugreisenden auch noch einen Teil der Tickets.

Und wer spart daran besonders viel? Ausgerechnet die geschäftlichen und privaten Vielflieger, die eine finanzielle Unterstützung gar nicht nötig haben, bekommen ihre Tickets dank der Steuer-Euros von Krankenschwestern und Müllfahrern billiger, während wir uns soziale Aspekte unserer Gesellschaft (Krankenversicherung, Pflege oder so ganz banale Dinge wie ein funktionierendes Hallenbad) "nicht mehr leisten können".

Toller Plan, liebe Union.

Dieser Beitrag wurde am 21.07.2026 13:45 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 21.07.2026 - 14:01 Uhr
UserADie
User (79 Beiträge)
Liest sich alles aus Sicht eines Steuerzahlers nicht so prickelnd.

Ja, wir sollten halt die Schuldenbremse abschaffen um Ryanair zu subventionieren.