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Beitrag 1 - 15 von 22
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Beitrag vom 17.06.2023 - 17:00 Uhr
Usertutnixzursache
User (281 Beiträge)
Hier gehören eigentlich immer auch die Airlines beim Namen genannt, die auf diese Art Geld sparen wollten und damit die Sicherheit ihrer Passagiere aufs Spiel setzt.
Beitrag vom 17.06.2023 - 18:09 Uhr
UserDüse
User (390 Beiträge)
Triebwerke werden mit Kettenzügen gewechselt.
Mit â??schnalzenden Gurtenâ??ist da nichts.

Vielleicht die übersetzung nochmal überdenken.
Beitrag vom 17.06.2023 - 18:22 Uhr
UserDaedalos1504
User (1010 Beiträge)
Hier gehören eigentlich immer auch die Airlines beim Namen genannt, die auf diese Art Geld sparen wollten und damit die Sicherheit ihrer Passagiere aufs Spiel setzt.

Jemanden an den Pranger zu stellen, widerspricht der Fehlerkultur in der Luftfahrt, zumal der Fehler auch bei einem Instandhaltungsbetrieb aufgetreten sein könnte und nicht bei der Fluggesellschaft.
Beitrag vom 17.06.2023 - 18:52 Uhr
UserGB
User (1068 Beiträge)
Diejenigen, die solche Aufträge vergeben, wissen schon, wer's verbockt hat.
Beitrag vom 17.06.2023 - 21:56 Uhr
UserCharlie-Alpha
User (345 Beiträge)
Ich bekomme große Bauchschmerzen, wenn ich daran denke, unter welchen Umständen in Russland Flugzeuge fliegen.
Beitrag vom 18.06.2023 - 01:07 Uhr
UserEricM
User (7195 Beiträge)
Hier gehören eigentlich immer auch die Airlines beim Namen genannt, die auf diese Art Geld sparen wollten und damit die Sicherheit ihrer Passagiere aufs Spiel setzt.

Wenn ich den Artikel richtig verstehe, dachten in beiden Beispielen ja die Anwender, dass sie zertifiziertes Gerät verwenden. Tatsächlich handelte es sich aber um "Fake" Teile, also billigere Nachbauten mit anderen Eigenschaften als den angegebenen und ohne Zertifizierung.
D.h. die Anwender der Fake Werkzeuge wurden betrogen.

Dieser Beitrag wurde am 18.06.2023 01:08 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 18.06.2023 - 07:12 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4336 Beiträge)
Hier gehören eigentlich immer auch die Airlines beim Namen genannt, die auf diese Art Geld sparen wollten und damit die Sicherheit ihrer Passagiere aufs Spiel setzt.

Wenn ich den Artikel richtig verstehe, dachten in beiden Beispielen ja die Anwender, dass sie zertifiziertes Gerät verwenden. Tatsächlich handelte es sich aber um "Fake" Teile, also billigere Nachbauten mit anderen Eigenschaften als den angegebenen und ohne Zertifizierung.
D.h. die Anwender der Fake Werkzeuge wurden betrogen.

...beziehungsweise 'haben sich betrügen lassen' (im Internet gekauft!).

Aber warum? Kostendruck?
Da 'der Markt verlangt das so'!?
Beitrag vom 18.06.2023 - 08:14 Uhr
UserEricM
User (7195 Beiträge)
Hier gehören eigentlich immer auch die Airlines beim Namen genannt, die auf diese Art Geld sparen wollten und damit die Sicherheit ihrer Passagiere aufs Spiel setzt.

Wenn ich den Artikel richtig verstehe, dachten in beiden Beispielen ja die Anwender, dass sie zertifiziertes Gerät verwenden. Tatsächlich handelte es sich aber um "Fake" Teile, also billigere Nachbauten mit anderen Eigenschaften als den angegebenen und ohne Zertifizierung.
D.h. die Anwender der Fake Werkzeuge wurden betrogen.

...beziehungsweise 'haben sich betrügen lassen' (im Internet gekauft!).

Nein, laut Artikel hatte der Kunde lediglich "den Lieferanten im Internet gefunden". Von "im Internet gekauft" steht zumindest im Artikel nichts.
Aber selbst wenn: Wir haben 2023. Welche Lieferanten von Teilen und Werkzeugen findet man denn realistisch gesehen heute nicht mehr "im Internet" und welcher Anbieter nutzt das Internet nicht als Vertriebskanal?
So wie das im Artikel genannt ist, wirkt es, als sei die Internet-Aktivität des Lieferanten eine der von Airbus erkannten Ursachen für den Betrug.
Das halte ich für ziemlich tendenziös. Entweder von Airbus oder vom Autor des Artikels.

Aber warum? Kostendruck?
Da 'der Markt verlangt das so'!?

Ja sicher, denn auch das "unschlagbar günstig" im Artikel hat eine unsachliche Wirkung.
Wenn Sie egal welches Produkt kaufen, können Sie ganz generell davon ausgehen, dass jedes vom Anbieter eingekaufte Einzelteil aus dem es besteht, jedes benutzte Material und jedes benutzte Werkzeug vom jeweils billigsten Anbieter stammt.
Ob das jetzt ein Toaster ist, eine A350 oder ein Space Shuttle.

Zur Sicherstellung der notwendigen technischen Eigenschaften gibt es Zertifizierungen von Herstellern, Teilen, Werkzeugen und Material.

Sobald ein Hersteller diese fälscht, ist der Hersteller das Problem und nicht unbedingt der Kunde der drauf reingefallen ist.
Beitrag vom 18.06.2023 - 09:16 Uhr
Userkaktus100
User (31 Beiträge)
Die �berschrift und der Artikel zeigen wie schnell ein Fake in die Irre führen kann.
Das Bild zeigt auf keinen Fall einen A321!!!
Die Tragfläche gehört einem A340-211 oder 311. Zu erkennen an der Verkleidung inbord vom Pylon, außerdem sind die Ailerons beim A321 nicht direkt Outbord vom Pylon.
Auch passt das CFM Triebwerk nicht hochkant unter die A321 Fläche, bei A340 Position 4 passt das!
Auch der Motor selber gehört an den A340, weil deutlich der Mixer zu sehen ist und diesen gibt es nur bei Full-ducted Engines - also A340. Am A321 ist das CFM Triebwerk nicht Full-ducted.
Das nur am Rande.
Beitrag vom 18.06.2023 - 09:32 Uhr
UserA320Fam
User (2268 Beiträge)

Das Bild zeigt auf keinen Fall einen A321!!!

Sehr gut analysiert.
Beitrag vom 18.06.2023 - 09:40 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4336 Beiträge)
Hier gehören eigentlich immer auch die Airlines beim Namen genannt, die auf diese Art Geld sparen wollten und damit die Sicherheit ihrer Passagiere aufs Spiel setzt.

Wenn ich den Artikel richtig verstehe, dachten in beiden Beispielen ja die Anwender, dass sie zertifiziertes Gerät verwenden. Tatsächlich handelte es sich aber um "Fake" Teile, also billigere Nachbauten mit anderen Eigenschaften als den angegebenen und ohne Zertifizierung.
D.h. die Anwender der Fake Werkzeuge wurden betrogen.

...beziehungsweise 'haben sich betrügen lassen' (im Internet gekauft!).

Nein, laut Artikel hatte der Kunde lediglich "den Lieferanten im Internet gefunden". Von "im Internet gekauft" steht zumindest im Artikel nichts.
Aber selbst wenn: Wir haben 2023. Welche Lieferanten von Teilen und Werkzeugen findet man denn realistisch gesehen heute nicht mehr "im Internet" und welcher Anbieter nutzt das Internet nicht als Vertriebskanal?
So wie das im Artikel genannt ist, wirkt es, als sei die Internet-Aktivität des Lieferanten eine der von Airbus erkannten Ursachen für den Betrug.
Das halte ich für ziemlich tendenziös. Entweder von Airbus oder vom Autor des Artikels.

Aber warum? Kostendruck?
Da 'der Markt verlangt das so'!?

Ja sicher, denn auch das "unschlagbar günstig" im Artikel hat eine unsachliche Wirkung.
Wenn Sie egal welches Produkt kaufen, können Sie ganz generell davon ausgehen, dass jedes vom Anbieter eingekaufte Einzelteil aus dem es besteht, jedes benutzte Material und jedes benutzte Werkzeug vom jeweils billigsten Anbieter stammt.
Ob das jetzt ein Toaster ist, eine A350 oder ein Space Shuttle.

Zur Sicherstellung der notwendigen technischen Eigenschaften gibt es Zertifizierungen von Herstellern, Teilen, Werkzeugen und Material.

Sobald ein Hersteller diese fälscht, ist der Hersteller das Problem und nicht unbedingt der Kunde der drauf reingefallen ist.

Absolut richtig. Sie können heute fast alles irgendwo im Internet als "Fake" Produkt finden.

Aber wenn diese Artikel jetzt schon in Sicherheits relevanten Branchen ankommen, dann wird das m.E. sehr problematisch.

Glücklicherweise hst das Triebwerk niemanden verletzt oder getötet und der A319 ist nicht abgestürzt.

Doch wenn keine Mittel und Wege gefunden werden, so etwas (Fakewerkzeuge, -teile) auszuschließen, dann werden Katastrophen über kurz oder lang passieren.

Womit wir wieder beim Kostendruck und den "Gesetzen des Marktes" wären.
Beitrag vom 18.06.2023 - 10:32 Uhr
UserEricM
User (7195 Beiträge)
Doch wenn keine Mittel und Wege gefunden werden, so etwas (Fakewerkzeuge, -teile) auszuschließen, dann werden Katastrophen über kurz oder lang passieren.

Da ist die Art, wie heute Zertifizierungen in der Supply Chain erteilt und verwaltet werden, denke ich Teil des Problems.
Auch das ist nämlich ein "Markt" in dem oft der billigste Anbieter das Rennen macht. Konsequenterweise ist das Fälschen eines erteilten Zertifikats nicht unbedingt schwierig, denn die zur Verhinderung von Fälschungen notwendigen Kontrollen (zB Logging und Tracking der hergestellten Seriennummern) wären wiederum teuer.

Womit wir wieder beim Kostendruck und den "Gesetzen des Marktes" wären.

Sicher. Aber das ist ein Problem, das jedes einzelne Unternehmen hat.
Und hätten wir den "Markt" nicht, hätten wir ganz andere Probleme :-)
Beitrag vom 18.06.2023 - 11:01 Uhr
UserBoeingMD11F
User (148 Beiträge)
Wenn der Praktikant auf Wish und Alibaba bestellt... Unfassbar
Beitrag vom 18.06.2023 - 11:03 Uhr
UserBoeingMD11F
User (148 Beiträge)
Hier gehören eigentlich immer auch die Airlines beim Namen genannt, die auf diese Art Geld sparen wollten und damit die Sicherheit ihrer Passagiere aufs Spiel setzt.

Wenn ich den Artikel richtig verstehe, dachten in beiden Beispielen ja die Anwender, dass sie zertifiziertes Gerät verwenden. Tatsächlich handelte es sich aber um "Fake" Teile, also billigere Nachbauten mit anderen Eigenschaften als den angegebenen und ohne Zertifizierung.
D.h. die Anwender der Fake Werkzeuge wurden betrogen.

...beziehungsweise 'haben sich betrügen lassen' (im Internet gekauft!).

Nein, laut Artikel hatte der Kunde lediglich "den Lieferanten im Internet gefunden". Von "im Internet gekauft" steht zumindest im Artikel nichts.
Aber selbst wenn: Wir haben 2023. Welche Lieferanten von Teilen und Werkzeugen findet man denn realistisch gesehen heute nicht mehr "im Internet" und welcher Anbieter nutzt das Internet nicht als Vertriebskanal?
So wie das im Artikel genannt ist, wirkt es, als sei die Internet-Aktivität des Lieferanten eine der von Airbus erkannten Ursachen für den Betrug.
Das halte ich für ziemlich tendenziös. Entweder von Airbus oder vom Autor des Artikels.

Aber warum? Kostendruck?
Da 'der Markt verlangt das so'!?

Ja sicher, denn auch das "unschlagbar günstig" im Artikel hat eine unsachliche Wirkung.
Wenn Sie egal welches Produkt kaufen, können Sie ganz generell davon ausgehen, dass jedes vom Anbieter eingekaufte Einzelteil aus dem es besteht, jedes benutzte Material und jedes benutzte Werkzeug vom jeweils billigsten Anbieter stammt.
Ob das jetzt ein Toaster ist, eine A350 oder ein Space Shuttle.

Zur Sicherstellung der notwendigen technischen Eigenschaften gibt es Zertifizierungen von Herstellern, Teilen, Werkzeugen und Material.

Sobald ein Hersteller diese fälscht, ist der Hersteller das Problem und nicht unbedingt der Kunde der drauf reingefallen ist.


Naja, eventuell sollte man aber auch Produkte prüfen, wenn man sie von einem neuen Hersteller bezieht... Kostet anfangs Geld, spart mittelfristig...
Beitrag vom 18.06.2023 - 11:12 Uhr
UserGroße Krüg..
User (1383 Beiträge)
Das Thema gab es doch schonmal mit nocht orginalen Ersatzteilen, da gibt es eine Maday Folge drüber wenn ich mich richtig erinnere.
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