Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Airbus A320 in Hudson River notgewas...

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Beitrag vom 16.01.2009 - 16:42 Uhr
UserRunway
User (2952 Beiträge)
El Al Amsterdam war anders. Ein Triebwerk hatte sich auf Grund beschädigter Bolzen gelöst und im Absturz ein weiteres Triebwerk abgehauen. Es gibt natürlich auch andere Möglichkeiten eines doppelten Ausfalls (Siehe BA777)

Ist von einem zweiten Fall doppelter Vogelschlag mit Triebwerksausfall etwas bekannt?
Beitrag vom 16.01.2009 - 17:21 Uhr
UserAviatorNZ
Moderator
Naja, die Ryanair von Hahn nach Rom hatte auch multiple bird strikes, aber in diesem Fall ist ja bei der Landung zum Glück nur ein Teil des Hauptfahrwerkes kollabiert.

Ich erinnere aber gerne an den Gimli Glider. Hier gab es zwar keinen bird strike, sondern es war einfach nur eine Verkettung von menschlichem Versagen und Prozeduren, die zu falschen Berechnungen führten (von Seiten der Tankmannschaften), ohne dass diese auffielen (den Piloten). Das Ende ist ja bekannt...es wurde ein Segelflug mit einer 767. Ist ja alles gut gegangen :wink:
Beitrag vom 16.01.2009 - 18:31 Uhr
Userwibbel2004
User (48 Beiträge)
[quote]Zweitens: Wie oft passiert ein kompletter Triebwerksausfall über Wasser, sodass man Notwassern muss?[/quote]
Mir fällt da zum Beispiel noch der Air Transat 330er auf dem Weg von Toronto nach Lissabon ein...... die konnten damals froh sein, daß der liebe Gott die Azoren geschaffen hat. Da hat die Kabine mit Taschenlampen in einem stockdunklen Flieger die Paxe auf eine Notwasserung vorbereitet.....
Beitrag vom 16.01.2009 - 23:55 Uhr
Userletsee
User (38 Beiträge)
Der A320 hat schon beim Air France Crash in Mulhouse bewiesen, wie langsam er (notfalls) noch einigermassen stabil in der Luft "hängen" kann - wahrscheinlich jenseits aller geforderten Mindesgeschwindigkeiten - bin überzeugt: Sullenberger hat die (gute) Flugeigenschaft knapp über dem Wasser bis zum Geht-nicht-mehr ausgereizt - jeder Knoten weniger steigert bei Wasserlandungen wohl die �berlebenschancen um das x-fache ---- :wink:
Beitrag vom 17.01.2009 - 10:29 Uhr
Userbuslover
Pensionär
User (231 Beiträge)
@SDFlight: Lass' mal, Laien haben nun mal keine Fachvorstellung, geht mir in allen anderen Berufen mehr oder weniger auch so. Außerdem sind Querdenker grundsätzlich immer gut - gerade auch auch bei konsequenter Anwendung des CRM.

CRM = Crew Resource Management
Beitrag vom 17.01.2009 - 13:53 Uhr
UserNok
User (1746 Beiträge)
@buslover und @SDFlight

Ist Stressresistenz der Piloten und natürlich auch der kompletten Crew ein Kriterium bei der - ich weiß es nicht besser - Lufttüchtigkeits-Untersuchung? Wie kann denn Stressresistenz nachgewiesen werden?

Und wenn ich laienhaft, aber sehr interessiert noch einmal nachhaken darf: Ist es für einen Piloten nicht ein großer Unterschied in der psychischen Belastung, ob er ohne Paxe einen Streckenerfahrungsflug durchführt oder Linie fliegt?

Und, werden Piloten, die z.B. in einem A380-Airbus die Verantwortung für bis zu 800 Menschen haben (abgesehen von der fachlichen Zulassung für das Muster) nach anderen Kriterien ausgewählt, als Flugzeugführer, die meinetwegen "nur" einen A-319 steuern?

Danke!

mfg n
Beitrag vom 17.01.2009 - 14:22 Uhr
UserCharlie-Alpha
User (333 Beiträge)
Ich ziehe meinen Hut vor dieser Leistung!!! Großartig !!!!

Ich fliege täglich als Cabincrew mit unserem A 320 und die Procedures für ein Ditching werden einem schon so eingetrichtert, dass man sie selbst Nachts und bei 40° Fieber noch abspulen kann. Außerdem sind sie Teil von bestimmt jedem dritten Briefing (genauso wie Feuer oder Decompression, usw.). Aber ehrlich gesagt, ich habe vorher nicht damit gerechnet, dass der Rumpf beim Aufprall auf die Wasseroberfläche wirklich (wie versprochen) intakt bleiben kann. Eher dann damit, dass ein Triebwerk zuerst Kontakt mit der Oberfläche bekommt und die Maschine dadurch beim Drehen in mehrere Teile zerbricht. Ein Cockpit-Kollege meinte übrigens, dass die vollen Tanks der Maschine (als träge Masse in den Flügeln) beim Eintauchen der Triebwerke positiv auf die Integrität der Flügel gewirkt haben könnten, auf die somit beim Abreißen der Triebwerke weniger Momente gewirkt haben könnten.

LG




Beitrag vom 17.01.2009 - 14:34 Uhr
UserNok
User (1746 Beiträge)
Ja, neben der fliegerischen Leistung ist das auch eine Bestätigung für das Können der Leute bei Airbus und eine ungewollte Werbung für das Produkt A-320. Chapeau :!:
Beitrag vom 17.01.2009 - 18:17 Uhr
UserDebaser
User (423 Beiträge)
[quote]Ja, neben der fliegerischen Leistung ist das auch eine Bestätigung für das Können der Leute bei Airbus und eine ungewollte Werbung für das Produkt A-320.[/quote]


Nok, bitte nichts behaupten, was Du nicht wissen kannst, und was durch nichts bewiesen ist. Keiner kann sagen, ob es z.B. mit einer 737 genauso gut, besser oder schlechter gelaufen wäre.
Beitrag vom 17.01.2009 - 21:22 Uhr
UserNok
User (1746 Beiträge)
ok; war nicht so gut - sorry .

mfg n
Beitrag vom 17.01.2009 - 22:59 Uhr
Userletsee
User (38 Beiträge)
... auch Boeings können das ..... 8)

 http://www.airdisaster.com/photos/st-apy/photo.shtml
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