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Beitrag vom 09.11.2019 - 18:49 Uhr
UserKahuna75
User (23 Beiträge)
Eigentlich muss man seine Preise so ansetzen, dass man sein Produkt los wird. Da ist erstmal völlig egal wie dieser im Verhältnis zur Konkurenz aussieht. Wird man sein Profukt los, hat man vieles richtig gemacht.
Ich glaube nicht. Alles andere sind Ihre ganz persönlichen Befindlichkeiten, die Sie hier, wie übrigenz viele heutzutage, als das Mass der Dinge hinstellen wollen.

Wenn das den Eindruck erweckt, möchte ich mich entschuldigen. Meine Befindlichkeiten sind keineswegs das Mass der Dinge. Ich sehe lediglich die Gefahr, dass die Lufthansa bei Fortsetzung dieses Weges irgendwann ein mit anderen Fluggesellschaften verglichen austauschbares Produkt zu einem höheren Preis anbietet. Ob dann die Passagierzahlen und Auslastung noch stimmen wird man sehen.

Wie sieht gleich die Auslastung und die Bilanz bei der LH Group aus? Zwischen 2 & 3 Milliarden Gewinn jährlich? Gibt es Anzeichen eines am Markt vorbei lancierten Produktes?

Ich darf doch sicherlich Ihren Kommentar zitieren, wenn bei den nächsten Tarifverhandlungen und Warnstreiks die Wellen hier im Forum wieder hochschlagen?
Beitrag vom 09.11.2019 - 20:23 Uhr
Usergordon
User (1613 Beiträge)
Wie sieht gleich die Auslastung und die Bilanz bei der LH Group aus? Zwischen 2 & 3 Milliarden Gewinn jährlich? Gibt es Anzeichen eines am Markt vorbei lancierten Produktes?

Ich darf doch sicherlich Ihren Kommentar zitieren, wenn bei den nächsten Tarifverhandlungen und Warnstreiks die Wellen hier im Forum wieder hochschlagen?

Natürlich dürfen Sie das!
Sie sollten aber bedenken, dass LH alleine jährlich 2 Mrd. Euro für Investitionen zum Substanzerhalt der über 700 Flugzeuge benötigt. Um nicht - auf Kosten zukünftiger Mitarbeiter - von einer immer älter werdenden Flotte zu zehren.

Und dann wollen die Mitarbeiter ja auch noch Geld von Gewinn sehen (dieses Jahr 500 Mio. Euro) und die Eigentümer haben ja auch noch darauf ein Anrecht (dieses Jahr 400 Millionen Euro).

Somit ist bei 3 Milliarden Euro Gewinn nicht viel Spielraum für tolle Tarifabschlüsse und fette Müsliriegel.

Dieser Beitrag wurde am 09.11.2019 20:24 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 10.11.2019 - 00:47 Uhr
UserLH830
👮👮👮
User (608 Beiträge)
Aber Erzählen Sie das doch mal Herrn MOL. Der wird sich kringeln vor Lachen. Und er hat auch allen Grund dazu, sein Kontoauszug ist sein bester Zeuge. Ich glaube der pfeift auf Ihre Freundschaft.
Da hat die LH ein ordentliches Problem. Bietet nicht das Preisniveau einer Ryanair, möchte aber die gleiche Art der Leistung erbringen? Da wird der Kunde immer das Original wählen, wenn er kann.
Wenn er kann. Genau. Wenn FR das Original ist, dann nehme ich die Fälschung. Habe kein Problem damit wenn die Fälschung bessere und öftere Verbindungen zum gleichen Preis anbieten kann. Wem das zu teuer ist, der nimmt eben das Original.
Da wird der Kunde immer das Original wählen, wenn er kann.
Zum Glück. Sonst stehen sich andere demnächst die Füße in den Bauch wenn sie mit LH fliegen möchten. FR und LH fliegen jeweils volle Flieger durch die Gegend und verdienen gutes Geld. Was ist dann das Problem? Stell Dir vor, alle wollen mit dem Original fliegen aber es gibt keine Plätze mehr. Grausam.
Beitrag vom 10.11.2019 - 00:49 Uhr
UserLH830
👮👮👮
User (608 Beiträge)
Wie sieht gleich die Auslastung und die Bilanz bei der LH Group aus? Zwischen 2 & 3 Milliarden Gewinn jährlich? Gibt es Anzeichen eines am Markt vorbei lancierten Produktes?
Ich darf doch sicherlich Ihren Kommentar zitieren, wenn bei den nächsten Tarifverhandlungen und Warnstreiks die Wellen hier im Forum wieder hochschlagen?
Ich glaube ich werde dabei etwas differenzieren, welche Leute welche Forderungen stellen werden. Und ob manche stur der Meinung sein werden, sie alleine hätten am meisten mit dem Unternehmensgewinn zu tun, obwohl genau diese Leute nichts, aber auch gar nichts anders gemacht haben als im Vorjahr.
Beitrag vom 10.11.2019 - 08:11 Uhr
Usercontrail55
User (1041 Beiträge)
Wenn das den Eindruck erweckt, möchte ich mich entschuldigen. Meine Befindlichkeiten sind keineswegs das Mass der Dinge. Ich sehe lediglich die Gefahr, dass die Lufthansa bei Fortsetzung dieses Weges irgendwann ein mit anderen Fluggesellschaften verglichen austauschbares Produkt zu einem höheren Preis anbietet. Ob dann die Passagierzahlen und Auslastung noch stimmen wird man sehen.
Tja, wenn wir das wüssten, würden wir alle Lotto spielen. Aber das klappt seit einigen Jahren schon ganz gut und da ist mir nicht Bange. Was für die eine Wankelmut und Inkonsequenz ist, ist für den anderen Agilität. Bisher schlägt sich, bei allen Fehlern die dabei passieren, Agilität in Summe nicht schlecht.

Wie sieht gleich die Auslastung und die Bilanz bei der LH Group aus? Zwischen 2 & 3 Milliarden Gewinn jährlich? Gibt es Anzeichen eines am Markt vorbei lancierten Produktes?
Ich darf doch sicherlich Ihren Kommentar zitieren, wenn bei den nächsten Tarifverhandlungen und Warnstreiks die Wellen hier im Forum wieder hochschlagen?

Ach das Forum, das ist nicht das Maß aller Dinge. Hier kann jede und jeder etwas fordern, muss aber nicht die Entscheidung verantworten oder mit dem Ergebnis leben. Das sehe ich ganz entspannt.
Beitrag vom 10.11.2019 - 08:46 Uhr
UserWMJH
User (40 Beiträge)
Wir alle hier im Forum können uns pro oder contra der LH-Entscheidung einen Wolf diskutieren; am Ende wird der Markt (Kunde) die Entscheidung praktisch bewerten, und erst dann wird man sehen ob diese Entscheidung richtig oder falsch war....
Beitrag vom 10.11.2019 - 09:44 Uhr
UserJoachimE
User (73 Beiträge)
Ich glaube MoL würde sich totlachen wenn er diese Diskussion liest.
Er bietet GAR NIX und "alle" buchen bei IHM und ER macht die dicken Gewinne ...
Beitrag vom 10.11.2019 - 09:59 Uhr
Usergordon
User (1613 Beiträge)
@ Kahuna75
Wenn das den Eindruck erweckt, möchte ich mich entschuldigen. Meine Befindlichkeiten sind keineswegs das Mass der Dinge. Ich sehe lediglich die Gefahr, dass die Lufthansa bei Fortsetzung dieses Weges irgendwann ein mit anderen Fluggesellschaften verglichen austauschbares Produkt zu einem höheren Preis anbietet. Ob dann die Passagierzahlen und Auslastung noch stimmen wird man sehen.

Vielleicht liegt unsere unterschiedliche Sichtweise am Verständnis der Begriffe Leistung, Service, Qualität.

Aus meiner Sicht liegt die Qualität einer Lufthansa nicht in der Größe des Müsliriegels, sondern in der Größe des Flugangebotes. Lufthansa bietet zum Beispiel Passagieren aus Hamburg, Berlin, Manchester oder Nürnberg die Möglichkeit, über den Tag verteilt, 150 bis 200 verschieden Ziele auf der ganzen Welt zu erreichen.

Damit konkurriert Lufthansa nicht mit einer Ryanair oder Easyjet, die diese Leistung in dieser Qualität nicht annähernd anbieten können, sondern mit Airlines wie IAG, AF/KLM sowie amerikanischen und asiatischen Fluggesellschaften, die teilweise in staatlicher Hand sind.

Eine derartige Leistung/Qualität/Service hat allerdings ihren Preis, da optimale Umsteigeverbindungen einen hochproduktiven, kostenoptimalen Einsatz von Mensch und Maschine nicht zulassen.

Dass es auf einer Strecke wie TXL-FRA zu einer direkten Konkurrenzsituation kommt, trifft doch nur auf eine Minderheit der Passagiere zu. Und hier wird – nein – muss Lufthansa den Preis so setzen, dass die Kunden ihn akzeptieren. Das hat nichts mit Müsliriegeln oder Schokoherzen, mit Original oder Fälschung zu tun.

Kurz: Die Qualität der Lufthansa besteht für die meisten Lufthansapassagiere nicht im warmen Abendessen, sondern im Gesamtpaket, das den Kunden zu seinem Zielort bringt.

Und was die Qualität dieses Pakets angeht muss sich Lufthansa bzgl. des Preis-Leistungsverhältnisses wirklich nicht verstecken. Ganz im Gegenteil.


Dieser Beitrag wurde am 10.11.2019 10:01 Uhr bearbeitet.
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