Beitrag vom 17.04.2026 - 14:22 Uhr
Wo kein Geld verdient wird, kann keines verteilt werden.
Das hat die GW nicht verstanden, der Vorstand schon.
Gut, dann sehen Sie sich bitte einmal an, wie sich der Vorstand die Gehälter erhöht im Gegensatz zu den restlichen Angestellten. Hat es der Vorstand also wirklich verstanden?
Heiland, immer wieder dieselben Flosekln. Sie wissen schon, wie die Gehaltsgestaltung bei Vorständen in börsennotierten AG funktioniert oder? Da wissen Sie sicher ob der Long Term Komponente. Ein Blick ins Aktiengesetz erleichtert die Rechtsfindung. Und die Gehälter nimmt sich nicht der Vorstand aus der Kasse. 50% des Aufsichtsrats werden von Arbeitnehmern gestellt. Die haben dem doch zugestimmt. Wem das nicht passt, muss eben auch mal bei der Delegiertenwahl ein Kreuz machen und nicht an der Wahlurne vorbeilaufen.
Beitrag vom 17.04.2026 - 15:55 Uhr
Wo kein Geld verdient wird, kann keines verteilt werden.
Das hat die GW nicht verstanden, der Vorstand schon.
Gut, dann sehen Sie sich bitte einmal an, wie sich der Vorstand die Gehälter erhöht im Gegensatz zu den restlichen Angestellten. Hat es der Vorstand also wirklich verstanden?
Also erstmal erhöht der Vorstand sich nicht selbst die Gehälter, das macht der Aufsichtsrat. In dem sitzen 50% von den Arbeitnehmern gewählte Vertreter. Darüber hinaus wurde gar nichts erhöht, das Vergütungssystem des Vorstands ist seit Jahren unverändert. Die Vergütung beim Vorstand schwankt nur naturgemäß sehr stark mit der variablen Kompomente. Eine Erhöhung ist das nicht.
Beitrag vom 17.04.2026 - 20:10 Uhr
Beitrag vom 17.04.2026 - 20:50 Uhr
Für die Kollegen tut es mir wirklich leid, aber die Gewerkschaften haben es in diesem Fall einfach übertrieben. Auf beiden Seiten wird mit harten Bandagen gekämpft, und nun bekommen die Gewerkschaften die Quittung dafür. Leider wird die CL früher zugemacht.
Wenn sich die Gewerkschaft und der Chef persönlich hinstellen und öffentlich kundtun, dass sie sich darauf freuen, am Mittwoch auf der 100-Jahr-Feier zu streiken, brauchen sie sich jetzt nicht mit Krokodilstränen hinzustellen und zu behaupten, alles sei eskaliert und schrecklich. Es ist ganz einfach: Aktion und Reaktion.
Klar, es passt der LH jetzt gut ins Bild, die CL zu schließen, aber dass nun auch die A320 Frachter gegroundet werden, ist komplett neu und kam total überraschend. Ich glaube, jeder im Konzern wusste, dass Carsten Spohr die 100-Jahr-Feier sehr wichtig war. Er hat dort sehr viel Herzblut hineingesteckt, und für die Außendarstellung des Konzerns war das Event umso bedeutender. Wenn man sich dann als Gewerkschaft hinstellt, demonstriert und dabei auch noch hämisch freut – es tut mir leid, aber da hat man es einfach übertrieben. Dafür bekommt man jetzt die Quittung. Was ich noch wesentlich interessanter finde, ist der Punkt, dass Discover neun A350 bekommt. Das heißt, Wachstum und neue Flugzeuge gehen nicht an die Kernmarke – auch das wird hoffentlich registriert. Ich bin gespannt, wie es jetzt weitergeht. Ich glaube, die UFO und die VC geben in der medialen Welt und in der Außendarstellung bereits ein sehr schlechtes Bild ab. Ich bin gespannt, wie man da jetzt noch gesichtswahrend herauskommen möchte, was natürlich kaum möglich ist. Es geht wohl nur, wenn die Vorstände von VC und UFO zurücktreten und neu verhandelt wird. Neu verhandelt heißt für beide Seiten aber wohl, dass nur noch das Minimum herauskommt. Es wird jedenfalls sehr schwierig; ich glaube, in Zukunft werden die VC und die UFO einen sehr schweren Stand haben.
Also Sie meinen Herr Spohr hat quasi die Legitimation (und das Recht) seine AN zu bestrafen, weil sie ihm sein (Jubel)fest 'versaut' haben? Interessant Sichtweise, vor allem wenn man beachtet das von seinerseite nichts unternommen wurde (ausser Drohungen) um das (zum in Verhandlungen oder gar Schlichtungen) zu verhindern.
Sie thematisieren die 9 A359.
Das wirft doch m.E. Fragen auf wie das postulierte
'neue, spritsparendere Flugzeuge die die alten Möhren ablösen, werde zukünftig die Kosten der Mainline positiv beeinflussen'
gemeint ist!?
Statt zur Main gehen die zu den preiswerteren Töchtern, schon merkwürdig.
Es wurde niemand bestraft. Der Vorstand hat eine unternehmerische Entscheidung vor dem Hintergrund der durch die Gewerkschaften geschaffenen Umstände getätigt. Das ist sein Recht und seine Pflicht als Vorstand.
Beitrag vom 17.04.2026 - 22:44 Uhr
Für die Kollegen tut es mir wirklich leid, aber die Gewerkschaften haben es in diesem Fall einfach übertrieben. Auf beiden Seiten wird mit harten Bandagen gekämpft, und nun bekommen die Gewerkschaften die Quittung dafür. Leider wird die CL früher zugemacht.
Wenn sich die Gewerkschaft und der Chef persönlich hinstellen und öffentlich kundtun, dass sie sich darauf freuen, am Mittwoch auf der 100-Jahr-Feier zu streiken, brauchen sie sich jetzt nicht mit Krokodilstränen hinzustellen und zu behaupten, alles sei eskaliert und schrecklich. Es ist ganz einfach: Aktion und Reaktion.
Klar, es passt der LH jetzt gut ins Bild, die CL zu schließen, aber dass nun auch die A320 Frachter gegroundet werden, ist komplett neu und kam total überraschend. Ich glaube, jeder im Konzern wusste, dass Carsten Spohr die 100-Jahr-Feier sehr wichtig war. Er hat dort sehr viel Herzblut hineingesteckt, und für die Außendarstellung des Konzerns war das Event umso bedeutender. Wenn man sich dann als Gewerkschaft hinstellt, demonstriert und dabei auch noch hämisch freut – es tut mir leid, aber da hat man es einfach übertrieben. Dafür bekommt man jetzt die Quittung. Was ich noch wesentlich interessanter finde, ist der Punkt, dass Discover neun A350 bekommt. Das heißt, Wachstum und neue Flugzeuge gehen nicht an die Kernmarke – auch das wird hoffentlich registriert. Ich bin gespannt, wie es jetzt weitergeht. Ich glaube, die UFO und die VC geben in der medialen Welt und in der Außendarstellung bereits ein sehr schlechtes Bild ab. Ich bin gespannt, wie man da jetzt noch gesichtswahrend herauskommen möchte, was natürlich kaum möglich ist. Es geht wohl nur, wenn die Vorstände von VC und UFO zurücktreten und neu verhandelt wird. Neu verhandelt heißt für beide Seiten aber wohl, dass nur noch das Minimum herauskommt. Es wird jedenfalls sehr schwierig; ich glaube, in Zukunft werden die VC und die UFO einen sehr schweren Stand haben.
Guter Post
Spohr wird sicher niemals vergessen,wie seine eigenen Piloten ihm die 100J Feier versaut haben, und die Rechnung an die Classic Piloten wird noch kommen. Jetzt sind erstmal die citylinepiloten dran.
Schon einmal hat ein VV (J. Weber) "seinen" Piloten nicht verziehen, was sie ihm mit den Gewaltstreiks Anfang 2000 angetan haben. (und sich damals 28 % Gehaltssteigerung erstreikt haben)
Die Rechnung zahlen sie noch heute. Spohr wird dies nur viel härter und konsequenter fortsetzen. (Copiloten bekommen keine upgrades zum CPT mehr, da die Kurzstreckenexpansion wo anders (LH City Airline) stattfindet.
Das große heulen wird erst beginnen, wenn nun auch die Langstrecke langsam aber sicher ausgegliedert wird. ( A350 an Disco).>
Da haben Sie aber nicht aufgepasst, oder lange nicht mitgelesen. Den Piloten der LH Klassik ist lange klar, dasß dieses Szenario eintreten wird. Da redet Carsten Spohr schon lange von. Daher hat man sich für Geld und nicht für Privilegien entschieden. Damit hatte nun Spohr nicht gerechnet, denn das passt nicht so in seinen Plan.
Beitrag vom 18.04.2026 - 11:35 Uhr
VC und UFU sind Dummköpfe, die nicht begriffen haben, dass eine Gesellschaft ausschließlich vom Vorstand geführt wird. Der hat es Ihnen jetzt vermittelt. Eine halbtote Firma zu bestreiken, ist besonders dämlich.
Wo wollen denn die Herren und Damen mit einem CRJ Typerating fliegen? Wer wird denn noch Flugzeuge betreiben, die 50 % höhere Fuelkosten abweisen als neue Muster. Es gibt Zeiten in denen es für Mitarbeiter gesünder ist, in Deckung zu gehen, als das Maul aufzureißen.
Beitrag vom 18.04.2026 - 11:42 Uhr
VC und UFU sind Dummköpfe, die nicht begriffen haben, dass eine Gesellschaft ausschließlich vom Vorstand geführt wird. Der hat es Ihnen jetzt vermittelt. Eine halbtote Firma zu bestreiken, ist besonders dämlich.
Wo wollen denn die Herren und Damen mit einem CRJ Typerating fliegen? Wer wird denn noch Flugzeuge betreiben, die 50 % höhere Fuelkosten abweisen als neue Muster. Es gibt Zeiten in denen es für Mitarbeiter gesünder ist, in Deckung zu gehen, als das Maul aufzureißen.
Ich finde es spannend, dass der Autoritarismus wieder überall Einzug hält. Wir brauchen nur den obersten Führer, denn der weiß wo es lang geht oder was..... Junge, Junge..... zuviel auf Instagram bei Andrew Tate nachgelesen?
Es sind alle Mitarbeiter die eine Firma ausmachen. Oder kann Scheffe alles allein machen? Haha..... Aber nee, in Ihrer Vorstellung ist der MANN gaaaaanz weit oben, lehnt sich zurück, lässt andere erwirtschaften und streicht die Pfründe ein.
Ist das Ihr kleiner Traum? Kommen Sie auch mit Gegenworten und/oder Kritik nicht klar? Bestimmt nicht. Kritik muss im Keim erstickt werden, lese ich aus Ihrem Post.
Alles Gute, hdl.
PS.: In Coronazeiten war der CRJ ideal und spritsparend, jetzt auf einem Spritfresser.... kannste dir nicht ausdenken.
Beitrag vom 18.04.2026 - 12:01 Uhr
Für die Kollegen tut es mir wirklich leid, aber die Gewerkschaften haben es in diesem Fall einfach übertrieben. Auf beiden Seiten wird mit harten Bandagen gekämpft, und nun bekommen die Gewerkschaften die Quittung dafür. Leider wird die CL früher zugemacht.
Wenn sich die Gewerkschaft und der Chef persönlich hinstellen und öffentlich kundtun, dass sie sich darauf freuen, am Mittwoch auf der 100-Jahr-Feier zu streiken, brauchen sie sich jetzt nicht mit Krokodilstränen hinzustellen und zu behaupten, alles sei eskaliert und schrecklich. Es ist ganz einfach: Aktion und Reaktion.
Klar, es passt der LH jetzt gut ins Bild, die CL zu schließen, aber dass nun auch die A320 Frachter gegroundet werden, ist komplett neu und kam total überraschend. Ich glaube, jeder im Konzern wusste, dass Carsten Spohr die 100-Jahr-Feier sehr wichtig war. Er hat dort sehr viel Herzblut hineingesteckt, und für die Außendarstellung des Konzerns war das Event umso bedeutender. Wenn man sich dann als Gewerkschaft hinstellt, demonstriert und dabei auch noch hämisch freut – es tut mir leid, aber da hat man es einfach übertrieben. Dafür bekommt man jetzt die Quittung. Was ich noch wesentlich interessanter finde, ist der Punkt, dass Discover neun A350 bekommt. Das heißt, Wachstum und neue Flugzeuge gehen nicht an die Kernmarke – auch das wird hoffentlich registriert. Ich bin gespannt, wie es jetzt weitergeht. Ich glaube, die UFO und die VC geben in der medialen Welt und in der Außendarstellung bereits ein sehr schlechtes Bild ab. Ich bin gespannt, wie man da jetzt noch gesichtswahrend herauskommen möchte, was natürlich kaum möglich ist. Es geht wohl nur, wenn die Vorstände von VC und UFO zurücktreten und neu verhandelt wird. Neu verhandelt heißt für beide Seiten aber wohl, dass nur noch das Minimum herauskommt. Es wird jedenfalls sehr schwierig; ich glaube, in Zukunft werden die VC und die UFO einen sehr schweren Stand haben.
Also Sie meinen Herr Spohr hat quasi die Legitimation (und das Recht) seine AN zu bestrafen, weil sie ihm sein (Jubel)fest 'versaut' haben? Interessant Sichtweise, vor allem wenn man beachtet das von seinerseite nichts unternommen wurde (ausser Drohungen) um das (zum in Verhandlungen oder gar Schlichtungen) zu verhindern.
Sie thematisieren die 9 A359.
Das wirft doch m.E. Fragen auf wie das postulierte
'neue, spritsparendere Flugzeuge die die alten Möhren ablösen, werde zukünftig die Kosten der Mainline positiv beeinflussen'
gemeint ist!?
Statt zur Main gehen die zu den preiswerteren Töchtern, schon merkwürdig.
Es wurde niemand bestraft. Der Vorstand hat eine unternehmerische Entscheidung vor dem Hintergrund der durch die Gewerkschaften geschaffenen Umstände getätigt. Das ist sein Recht und seine Pflicht als Vorstand.
Nicht?
Siehe die Einschätzung, von beiden (!) Experten wird das als Strafaktion gewertet, aus dem Link von @Jochen Hansen zu N-TV.
Beitrag vom 21.04.2026 - 09:00 Uhr
Was hier stets "vergessen" wird zu erwähnen, dass die Cockpit-Crews der CLH zwar mit sofortiger Wirkung frei gestellt wurden, aber für weitere 2 Jahre Kündigungs-Schutz genießen -also 2 Jahre weiterhin Ihr Grundgehalt kassieren -ohne auch nur den Daumen krumm machen zu müssen -auf Kosten der LH Group -die die 2 Jahre plus anschließender ges. Kündigungsfrist ohne Gegenleistung finanzieren muss…Sehr komfortabel für die Crews von CLH - bei der Kabine schaut es hingegen nicht so rosig aus -
…leider /die trifft der Streik-Ausgang zur Unzeit der 100 Jahrs Jubiläumsfeier ungleich härter !
Beitrag vom 21.04.2026 - 09:08 Uhr
Was hier stets "vergessen" wird zu erwähnen, dass die Cockpit-Crews der CLH zwar mit sofortiger Wirkung frei gestellt wurden, aber für weitere 2 Jahre Kündigungs-Schutz genießen -also 2 Jahre weiterhin Ihr Grundgehalt kassieren -ohne auch nur den Daumen krumm machen zu müssen -auf Kosten der LH Group -die die 2 Jahre plus anschließender ges. Kündigungsfrist ohne Gegenleistung finanzieren muss…Sehr komfortabel für die Crews von CLH - bei der Kabine schaut es hingegen nicht so rosig aus -
…leider /die trifft der Streik-Ausgang zur Unzeit der 100 Jahrs Jubiläumsfeier ungleich härter !
tatsächlich:
die kindische Strafaktion der GL.
Die von Ihnen thematisierten jahrelangen Gehalts-Belastungen für die Piloten (btw: warum nicht für die Kabine?) zeugen von unternehmerischer Weitsicht... .
Beitrag vom 21.04.2026 - 09:20 Uhr
Eine Freistellung ist keine Kündigung, sie befreit den Arbeitnehmer nur von der Erbringung seiner Arbeitsleistung.
Beitrag vom 21.04.2026 - 09:30 Uhr
tatsächlich:
die kindische Strafaktion der GL.
In der Tat: genauso kindisch wie die Streikaktion von VC zur 100 Jahresfeier. Kein Unterschied!