Community / / Lufthansa verzichtet auf Linie Nürn...

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Beitrag vom 22.06.2021 - 17:38 Uhr
UserDavid_B
User (562 Beiträge)
Herrlich. Wer liebt es nicht, eine Flugreise mit einem Auftakt oder Schlussakt über 150 Kilometer in einem Bus zu verbringen.
Beitrag vom 22.06.2021 - 18:09 Uhr
Usertester2
User (30 Beiträge)
und wer liebt es nicht, anstatt in München jetzt dann lieber in Frankfurt, Zürich oder Wien umzusteigen.
den umwelttechnischen Vorteil verstehe ich da leider nicht ganz ;)
Beitrag vom 22.06.2021 - 19:33 Uhr
UserAfterburner
User (278 Beiträge)
und wer liebt es nicht, anstatt in München jetzt dann lieber in Frankfurt, Zürich oder Wien umzusteigen.
den umwelttechnischen Vorteil verstehe ich da leider nicht ganz ;)

Naja doch, es fliegt a) Kein Kleinflieger mehr mit vielleicht 20-30 Passagieren und b) sind die Flieger in die anderen Hubs jetzt stattdessen besser ausgelastet, ist auch umweltfreundlicher.
Beitrag vom 22.06.2021 - 20:27 Uhr
UserSENflyer
User (148 Beiträge)
und wer liebt es nicht, anstatt in München jetzt dann lieber in Frankfurt, Zürich oder Wien umzusteigen.
den umwelttechnischen Vorteil verstehe ich da leider nicht ganz ;)

Naja doch, es fliegt a) Kein Kleinflieger mehr mit vielleicht 20-30 Passagieren und b) sind die Flieger in die anderen Hubs jetzt stattdessen besser ausgelastet, ist auch umweltfreundlicher.

Hier die konkreten Zahlen.
NUE-MUC-NUE wurde mit CRJ 900 bedient (90 Sitze). Es gab bis zu 4 Umlaeufe am Tag, im Schnitt ca. 160 Fluege im Monat.
Im Nov 2018 sind 5488 Personen auf der Strecke gefolgen, davon waren 5300 Umsteiger mit durchgehendem Ticket und nur 155 mit Einzelticket (die aber ggf. auf eigenes Risiko umgestiegen sind). Somit waren rund 35 Personen an Board jedes Fluges.
Diese lassen sich leicht auf ein paar Umlaeufe nach FRA, VIE und ZRH aufteilen, ohne hier groesseres Geraet einsetzen zu muessen. Somit fallen also reell 160 Fluege im Monat weg. Bei den Fluegen nach FRA, VIE und ZRH steigt stattdesen die Auslastung ordentlich und der CO2 Ausstoss minimal
Beitrag vom 22.06.2021 - 20:40 Uhr
Usergordon
User (3032 Beiträge)
und wer liebt es nicht, anstatt in München jetzt dann lieber in Frankfurt, Zürich oder Wien umzusteigen.
den umwelttechnischen Vorteil verstehe ich da leider nicht ganz ;)

Naja doch, es fliegt a) Kein Kleinflieger mehr mit vielleicht 20-30 Passagieren und b) sind die Flieger in die anderen Hubs jetzt stattdessen besser ausgelastet, ist auch umweltfreundlicher.

Hier die konkreten Zahlen.
NUE-MUC-NUE wurde mit CRJ 900 bedient (90 Sitze). Es gab bis zu 4 Umlaeufe am Tag, im Schnitt ca. 160 Fluege im Monat.
Im Nov 2018 sind 5488 Personen auf der Strecke gefolgen, davon waren 5300 Umsteiger mit durchgehendem Ticket und nur 155 mit Einzelticket (die aber ggf. auf eigenes Risiko umgestiegen sind). Somit waren rund 35 Personen an Board jedes Fluges.
Diese lassen sich leicht auf ein paar Umlaeufe nach FRA, VIE und ZRH aufteilen, ohne hier groesseres Geraet einsetzen zu muessen. Somit fallen also reell 160 Fluege im Monat weg. Bei den Fluegen nach FRA, VIE und ZRH steigt stattdesen die Auslastung ordentlich und der CO2 Ausstoss minimal

Nur der Vollständigkeit halber: Neben den 160 Flügen im Monat fallen auch noch 25 bis 30 Arbeitsplätze weg.
Beitrag vom 22.06.2021 - 20:48 Uhr
UserKarl__Rapp
User (197 Beiträge)
und wer liebt es nicht, anstatt in München jetzt dann lieber in Frankfurt, Zürich oder Wien umzusteigen.
den umwelttechnischen Vorteil verstehe ich da leider nicht ganz ;)

Naja doch, es fliegt a) Kein Kleinflieger mehr mit vielleicht 20-30 Passagieren und b) sind die Flieger in die anderen Hubs jetzt stattdessen besser ausgelastet, ist auch umweltfreundlicher.

Hier die konkreten Zahlen.
NUE-MUC-NUE wurde mit CRJ 900 bedient (90 Sitze). Es gab bis zu 4 Umlaeufe am Tag, im Schnitt ca. 160 Fluege im Monat.
Im Nov 2018 sind 5488 Personen auf der Strecke gefolgen, davon waren 5300 Umsteiger mit durchgehendem Ticket und nur 155 mit Einzelticket (die aber ggf. auf eigenes Risiko umgestiegen sind). Somit waren rund 35 Personen an Board jedes Fluges.
Diese lassen sich leicht auf ein paar Umlaeufe nach FRA, VIE und ZRH aufteilen, ohne hier groesseres Geraet einsetzen zu muessen. Somit fallen also reell 160 Fluege im Monat weg. Bei den Fluegen nach FRA, VIE und ZRH steigt stattdesen die Auslastung ordentlich und der CO2 Ausstoss minimal

Nur der Vollständigkeit halber: Neben den 160 Flügen im Monat fallen auch noch 25 bis 30 Arbeitsplätze weg.

Sofern das ganze nicht einfach eine andere Gesellschaft macht ...
Beitrag vom 22.06.2021 - 21:06 Uhr
UserVogel
User (3 Beiträge)
Nur zum Vergleich: die Strecke NUE-FRA ist rund 190km lang, also kaum länger als nach MUC. Die wurde kürzlich wieder aufgenommen - mit CRJ 900. Und da fährt ein ICE in zwei Stunden hin.
Beitrag vom 22.06.2021 - 21:23 Uhr
Usergordon
User (3032 Beiträge)
Nur zum Vergleich: die Strecke NUE-FRA ist rund 190km lang, also kaum länger als nach MUC. Die wurde kürzlich wieder aufgenommen - mit CRJ 900. Und da fährt ein ICE in zwei Stunden hin.

Von Nürnberg zum Flughafen Frankfurt benötigt der Zug ca. 2,5 Stunden.
Beitrag vom 22.06.2021 - 21:32 Uhr
UserSENflyer
User (148 Beiträge)
NUE-FRA hat aber mehr Umsteigemöglichkeiten in FRA als in MUC (zumindest aktuell) und weniger Gegenwind der Umweltschützer. Es verhält sich ähnlich wie FRA-PAD, die ist auch eingestellt und man Routed via MUC, und da hat man dann noch originäre Verkehre, aus der Wirtschaft in die jeweils andere Region.
Beitrag vom 23.06.2021 - 08:22 Uhr
Userneutraler Beobac..
selbstständig
User (344 Beiträge)
Nur zum Vergleich: die Strecke NUE-FRA ist rund 190km lang, also kaum länger als nach MUC. Die wurde kürzlich wieder aufgenommen - mit CRJ 900. Und da fährt ein ICE in zwei Stunden hin.

Wie in einem anderen Thread bereits diskutiert wurde: als P2P (egal ob jetzt 2 oder 2,5 Stunden) ist der Zug durchaus eine Alternative, als Zubringer zum Flug eher nicht, da viel zu unpraktisch. Die 'Verteilung' dieser Paxe auf die HUB's FRA, VIE und ZRH ist daher schon sinnvoll. Und aus Umweltaspekten auch besser (siehe Beitrag von @SENflyer).

Zu @Gordon richtiger Anmerkung (Verlust von Arbeitsplätzen): vielleicht wäre hier eine Möglichkeit, diese am Airport nicht mehr benötigten Mitarbeiter*Innen zukünftig, wenn die Bahn endlich WIRKLICHE Zubringerdienste leisten kann (nach MUC wird das vorerst nicht möglich, wegen der fehlenden Bahnanbindung), dort einzusetzen, für CheckIn und Gepäckaufgabe (am Bahnhof).
Das wäre doch möglicherweise ein Modell, ein neuer Dienstleister für (quasi) "Boden"dienstleistungen am Bahnhof. So dann auch für bereits jetzt bestehende Angebote "Zug zum Flug", auf bestimmten Strecken, auch für Ferienflieger.
Beitrag vom 23.06.2021 - 08:50 Uhr
Usergordon
User (3032 Beiträge)
Zu @Gordon richtiger Anmerkung (Verlust von Arbeitsplätzen): vielleicht wäre hier eine Möglichkeit, diese am Airport nicht mehr benötigten Mitarbeiter*Innen zukünftig, wenn die Bahn endlich WIRKLICHE Zubringerdienste leisten kann (nach MUC wird das vorerst nicht möglich, wegen der fehlenden Bahnanbindung), dort einzusetzen, für CheckIn und Gepäckaufgabe (am Bahnhof).
Das wäre doch möglicherweise ein Modell, ein neuer Dienstleister für (quasi) "Boden"dienstleistungen am Bahnhof. So dann auch für bereits jetzt bestehende Angebote "Zug zum Flug", auf bestimmten Strecken, auch für Ferienflieger.

Gute Idee!
Ich bin jetzt schon gespannt auf Kommentare 'unserer' Piloten zu diesem grandiosen Vorschlag :)
Beitrag vom 23.06.2021 - 09:21 Uhr
Userneutraler Beobac..
selbstständig
User (344 Beiträge)
Zu @Gordon richtiger Anmerkung (Verlust von Arbeitsplätzen): vielleicht wäre hier eine Möglichkeit, diese am Airport nicht mehr benötigten Mitarbeiter*Innen zukünftig, wenn die Bahn endlich WIRKLICHE Zubringerdienste leisten kann (nach MUC wird das vorerst nicht möglich, wegen der fehlenden Bahnanbindung), dort einzusetzen, für CheckIn und Gepäckaufgabe (am Bahnhof).
Das wäre doch möglicherweise ein Modell, ein neuer Dienstleister für (quasi) "Boden"dienstleistungen am Bahnhof. So dann auch für bereits jetzt bestehende Angebote "Zug zum Flug", auf bestimmten Strecken, auch für Ferienflieger.

Gute Idee!
Ich bin jetzt schon gespannt auf Kommentare 'unserer' Piloten zu diesem grandiosen Vorschlag :)

Naja, an Pilot*Innen dachte ich dabei eher weniger, eher an die Bodenkräfte, die dann vermutlich keine Arbeit am Airport mehr haben werden...und wenn bereits outgesourcst, dann hätten diese neue Aufgaben und müssten nicht entlassen werden.
Beitrag vom 23.06.2021 - 09:27 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (801 Beiträge)
Habe ich etwas nicht mitbekommen? Bietet die Bahn jetzt am Bahnhof Nürnberg Check-In und Gepäckaufgabe an? Wohin?

Laden die das Gepäck dann vorne in die Lok oder hat man da einen Gepäckwagen im ICE installiert?
Beitrag vom 23.06.2021 - 09:38 Uhr
Usergordon
User (3032 Beiträge)
Zu @Gordon richtiger Anmerkung (Verlust von Arbeitsplätzen): vielleicht wäre hier eine Möglichkeit, diese am Airport nicht mehr benötigten Mitarbeiter*Innen zukünftig, wenn die Bahn endlich WIRKLICHE Zubringerdienste leisten kann (nach MUC wird das vorerst nicht möglich, wegen der fehlenden Bahnanbindung), dort einzusetzen, für CheckIn und Gepäckaufgabe (am Bahnhof).
Das wäre doch möglicherweise ein Modell, ein neuer Dienstleister für (quasi) "Boden"dienstleistungen am Bahnhof. So dann auch für bereits jetzt bestehende Angebote "Zug zum Flug", auf bestimmten Strecken, auch für Ferienflieger.

Gute Idee!
Ich bin jetzt schon gespannt auf Kommentare 'unserer' Piloten zu diesem grandiosen Vorschlag :)

Naja, an Pilot*Innen dachte ich dabei eher weniger, eher an die Bodenkräfte, die dann vermutlich keine Arbeit am Airport mehr haben werden...und wenn bereits outgesourcst, dann hätten diese neue Aufgaben und müssten nicht entlassen werden.

Da können Sie mal sehen;)
'Bodenkräfte' (Check-in, Technik etc.) sind übrigens eher wenige betroffen, aber die Besatzung für ein Flugzeug ist dann - genau wie das Flugzeug selbst - überflüssig.

Aber ... passt schon ... vor allem, wenn man auf dem Sofa sitzt und selbst nicht betroffen ist .... wie hatten Sie es so schön beschrieben:
Es ist aber auch ein Fakt das in der Entwicklung der Menschheit es schon immer- entwicklungsbedingt - Veränderungen gegeben hat. Es gab und gibt Millionen von Menschen die Ihre Berufe aufgeben mussten, weil Ihre Tätigkeiten obsolet wurden.
Beitrag vom 23.06.2021 - 09:44 Uhr
UserSaintEx
User (280 Beiträge)
Dass es zur Abschaffung solcher Kurzstrecken überhaupt noch Diskussionen gibt, zeigt doch nur, wie unfähig die meisten Menschen immer noch sind zu begreifen, welcher (Umwelt-)Tsunami auf sie und ihre Kinder zurollt. Im Zuge dessen auf die Bedrohung einzelner Arbeitsplätze hinzuweisen, ist der blanke Zynismus.
Auf die Fliegerei bezogen kommt mir das so vor wie ein Pilot, der sich verzweifelt mit der Bearbeitung eines amber Door-Lights beschäftigt, obwohl gerade alle 4 Triebwerke brennen.
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