Community / / Verdi nimmt wieder Lufthansa-Passagi...

Beitrag 16 - 30 von 31
Beitrag vom 04.03.2024 - 13:53 Uhr
Usertop_pax
User (75 Beiträge)
Ist Verdi eigentlich schon einen Millimeter von der Forderung von insgesamt ca. einer viertel Milliarde innerhalb von 12 Monaten abgerückt?

@Ein Leser dieser.. Seite

wie kommst du auf 250 Mio Euro in 12 Monaten?
Bei 25.000 Beschäftigten und 12 Monaten Laufzeit, wären das 10k Pro Jahr und Mitarbeiter?
Beitrag vom 04.03.2024 - 14:06 Uhr
UserEin Leser dieser..
... Seite
User (660 Beiträge)

@Ein Leser dieser.. Seite

wie kommst du auf 250 Mio Euro in 12 Monaten?
Bei 25.000 Beschäftigten und 12 Monaten Laufzeit, wären das 10k Pro Jahr und Mitarbeiter?
(500 x 12 + 3.000) x 25,000 Mitarbeiter = 225 Mio Euro.
Die eigentlichen Mehrkosten liegen noch deutlich darüber, denn die 500 Euro sind 12,5 % aber mindestens 500 und die Arbeitgeberanteile der Sozialversicherungen kommen auch noch oben drauf.
Die Versuchung das auszusourcen wächst.
Beitrag vom 04.03.2024 - 14:12 Uhr
Usertop_pax
User (75 Beiträge)
Stimmt, Du Fuchs ;-)
Beitrag vom 04.03.2024 - 14:16 Uhr
UserEK787
User (100 Beiträge)
Ich habe die Schnauze von diesen Streiks so voll !!! Wie wäre es denn mal, wenn man zur Abwechslung mal gegen die Hauptursache des Problems streikt??? Unsere komplett inkompetente Regierung und nicht immer die Menschen schädigt, die für das Gehalt sorgen (Kunden)...

Und wieder einmal fehlt eine Alternative zur Lufthansa....
Beitrag vom 04.03.2024 - 14:28 Uhr
UserDaedalos1504
User (550 Beiträge)
Ich habe die Schnauze von diesen Streiks so voll !!! Wie wäre es denn mal, wenn man zur Abwechslung mal gegen die Hauptursache des Problems streikt??? Unsere komplett inkompetente Regierung und nicht immer die Menschen schädigt, die für das Gehalt sorgen (Kunden)...

Und wieder einmal fehlt eine Alternative zur Lufthansa....

Müssen wir jetzt wieder Alu-Hüte aufsetzen? Was hat denn die Regierung mit den Gehaltsverhandlungen der Lufthansa zu tun?

Und zur Lufthansa gibt es Alternativen. Ich nutze sie regelmäßig.
Beitrag vom 04.03.2024 - 14:29 Uhr
Userrambazamba123
User (531 Beiträge)
Genau das ist die Konsequenz wenn man versucht die Belegschaft zu spalten. Die einen werden ordentlich bezahlt, die anderen sollen dafür mit wenig zufrieden sein. Der GL sind letztlich die Fluggäste - so hießen die mal - egal.

Tja, ich würde sagen, dann steht es ja 1:1 - den Fluggästen ist die LH ja auch egal.

Warum sollten sie das tun, wenn LH keine verhandlungsfähige Angebote vorlegt? Immer wenn LH an einer Stelle erhöht, streichen sie an einer anderen Stelle. Das Angebot 3 zu 4 wurde unterm Strich um ganze 0,5% verbessert.

Das nennt man "Vehandlung" ... einfach auf jede Forderung eingehen, ist nicht die Aufgabe eines Vorstands. Und im übrigen, auch nicht dafür zu sorgen, dass es Kunden oder Mitarbeitern gut geht. Shareholder Value ist der einzige Messwert für einen Vorstand einer Aktiengesellschaft. Wenn die Zufriedenheit von Stakeholdern dort hin einzahlt, dann ist das ein gutes Beiwerk.Wenn nicht nötig, dann muss da auch kein Mehrwert drauf gelegt werden.

3 Monate Nullrunde
4% / 200€ ab März 2024
6% / 140€ ab Februar 2025
Laufzeit 28 Monate bis 30.04.2026

4% und 6% sind erst einmal für sich alleine genommen nicht niedrig.


Deckt halt nicht mal im Ansatz den Inflationsverlust.

Die Grundlage sind ja nicht unbedingt Gehälter im Pilotenbereich

Und einfach auf den hingeworfenen abgenagten Knochen eingehen ist auf der Gegenseite auch nicht die Aufgabe der Gewerkschaft.

Man wird sich bewegen, wenn LH sich bewegt.

Und wenn nicht wird es beim nächsten mal 3 Tage Warnstreiks geben oder man geht zur Urabstimmung über.

LHs Verzögerungstaktik ist offensichtlich und am Verlauf der Verhandlungen mit UFO, Discover und Co. nachzuvollziehen.

Verdi bot an früher noch einmal zu verhandeln, um den Prozess zu beschleunigen, wollte LH nicht, also gibt es die dritte Streikrunde.
Beitrag vom 04.03.2024 - 14:41 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (1692 Beiträge)
Deckt halt nicht mal im Ansatz den Inflationsverlust.

Wer sagt denn eigentlich, dass das so sein muss? Ich mein, in Jahren, wo wir 2-3 Prozent Inflation haben, wird ja auch gerne mal mehr gefordert als nur der Inflationsausgleich, warum muss dann in diesen Ausnahmejahren, wo wir eine hohe Inflation haben, da unbedingt die Inflation als Pflicht herhalten?

Und einfach auf den hingeworfenen abgenagten Knochen eingehen ist auf der Gegenseite auch nicht die Aufgabe der Gewerkschaft.

Da verlangt ja auch keiner... aber man kann nicht von LH Bewegung verlangen und selbst stur bei den eigenen Forderungen bleiben. LH bewegt sich, ja, vielleicht nicht in großen Schritten, aber immerhin mehr als die GW. Und in der Außendarstellung sieht da LH dadurch besser aus. Zumindest in meinen Augen.

Man wird sich bewegen, wenn LH sich bewegt.

LH bewegt sich doch!

Und wenn nicht wird es beim nächsten mal 3 Tage Warnstreiks geben oder man geht zur Urabstimmung über.

Wieso? Man streikt doch jetzt auch schon, obwohl sich die LH bewegt... warum sollte man solchen Aussagen da noch glauben, dass das irgendwas mit dem Streikverhalten zu tun hat?

LHs Verzögerungstaktik ist offensichtlich und am Verlauf der Verhandlungen mit UFO, Discover und Co. nachzuvollziehen.

Die GEwerkschaften, zumindest bei den Runden, wo sie es selbst ja gerne noch nach Außen tragen, machen da durch Ihr stures Festhalten an den Forderungen keine sonderlich bessere Figur...

Verdi bot an früher noch einmal zu verhandeln, um den Prozess zu beschleunigen, wollte LH nicht, also gibt es die dritte Streikrunde.

Also einigt man sich ZUSAMMEN auf einen Plan und Termin und wenn die LH dann nicht zustimmt von diesem Plan nach einseitiger Forderung der GW abzuweichen, wird gestreikt? Okay... wenn Sie da wirklich glauben, dass die Gewerkschaft hier in der Außendarstellung eine bessere Figur macht...
Beitrag vom 04.03.2024 - 14:48 Uhr
Userrambazamba123
User (531 Beiträge)
Deckt halt nicht mal im Ansatz den Inflationsverlust.

Wer sagt denn eigentlich, dass das so sein muss? Ich mein, in Jahren, wo wir 2-3 Prozent Inflation haben, wird ja auch gerne mal mehr gefordert als nur der Inflationsausgleich, warum muss dann in diesen Ausnahmejahren, wo wir eine hohe Inflation haben, da unbedingt die Inflation als Pflicht herhalten?

Und einfach auf den hingeworfenen abgenagten Knochen eingehen ist auf der Gegenseite auch nicht die Aufgabe der Gewerkschaft.

Da verlangt ja auch keiner... aber man kann nicht von LH Bewegung verlangen und selbst stur bei den eigenen Forderungen bleiben. LH bewegt sich, ja, vielleicht nicht in großen Schritten, aber immerhin mehr als die GW. Und in der Außendarstellung sieht da LH dadurch besser aus. Zumindest in meinen Augen.

Man wird sich bewegen, wenn LH sich bewegt.

LH bewegt sich doch!

Und wenn nicht wird es beim nächsten mal 3 Tage Warnstreiks geben oder man geht zur Urabstimmung über.

Wieso? Man streikt doch jetzt auch schon, obwohl sich die LH bewegt... warum sollte man solchen Aussagen da noch glauben, dass das irgendwas mit dem Streikverhalten zu tun hat?

LHs Verzögerungstaktik ist offensichtlich und am Verlauf der Verhandlungen mit UFO, Discover und Co. nachzuvollziehen.

Die GEwerkschaften, zumindest bei den Runden, wo sie es selbst ja gerne noch nach Außen tragen, machen da durch Ihr stures Festhalten an den Forderungen keine sonderlich bessere Figur...

Verdi bot an früher noch einmal zu verhandeln, um den Prozess zu beschleunigen, wollte LH nicht, also gibt es die dritte Streikrunde.

Also einigt man sich ZUSAMMEN auf einen Plan und Termin und wenn die LH dann nicht zustimmt von diesem Plan nach einseitiger Forderung der GW abzuweichen, wird gestreikt? Okay... wenn Sie da wirklich glauben, dass die Gewerkschaft hier in der Außendarstellung eine bessere Figur macht...

Ja, ich sehe die Gewerkschaft hier eine bessere Figur machen.

Statt vergifteten Milimeterschritten sollte LH einfach von Beginn an ein anständiges Gebot abgeben, dass hat man aber bewusst nicht getan. Diese Taktik ist ja insbesondere bei LH seiner Belegschaft gegenüber hinreichend bekannt.

Und wenn im Konzern immer noch massiv Personalmangel herrscht, sind die Bedingungen offensichtlich nicht gut genug.

Und warum man aktuell mehr fordert: Mit zu wenig Geld bei hoher Inflation gibt es nichts zu beißen in den Mund. Umgekehrt besteht diese Gefahr offensichtlich nicht.

Es ist offensichtlich, dass wir hier nicht auf einen Nenner kommen, aber ich wünsche mir, dass sich die Belegschaft der LH in dieser Sache durchsetzen kann.
Beitrag vom 04.03.2024 - 15:25 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (1692 Beiträge)
Ja, ich sehe die Gewerkschaft hier eine bessere Figur machen.

Statt vergifteten Milimeterschritten sollte LH einfach von Beginn an ein anständiges Gebot abgeben, dass hat man aber bewusst nicht getan. Diese Taktik ist ja insbesondere bei LH seiner Belegschaft gegenüber hinreichend bekannt.

Was ein anständiges Angebot ist wird ja komischerweise auch immer nur von der Gewerkschaft definiert.

Und wenn im Konzern immer noch massiv Personalmangel herrscht, sind die Bedingungen offensichtlich nicht gut genug.

Und warum man aktuell mehr fordert: Mit zu wenig Geld bei hoher Inflation gibt es nichts zu beißen in den Mund. Umgekehrt besteht diese Gefahr offensichtlich nicht.

Es ist offensichtlich, dass wir hier nicht auf einen Nenner kommen, aber ich wünsche mir, dass sich die Belegschaft der LH in dieser Sache durchsetzen kann.

Mir ist es am Ende eigentlich egal. Ich kann beide Seiten verstehen. Was mich hier halt immer in vielen der Diskussionen stört, ist die fehlende Objektivität bzw. das Verständnis für das Gegenüber. Und da hier eigentlich kein Unternehmen an der Diskussion teilnimmt, sondern eher die Mitarbeiter/Gewerkschaftsseite, ist das dann schnell eine recht einseitige Diskussion die schnell in "Bashing" (passt nicht 100%, aber ein besseres Wort fällt mir gerade nicht ein) ausartet.
Wenn man dann mal versucht die Sicht des Unternehmens einzubringen, wird direkt daraus gemacht, dass man den Mitarbeitern die Lebensgrundlage absprechen will, ohne das hier eigentlich jemand etwas zur Höhe oder Berechtigung sagt (einige Trolle mal außenvor).

Aber ja, wir kommen nicht auf einen Nenner und das finde ich auch gar nicht wichtig.
Beitrag vom 04.03.2024 - 15:26 Uhr
UserEin Leser dieser..
... Seite
User (660 Beiträge)
...
Verdi bot an früher noch einmal zu verhandeln, um den Prozess zu beschleunigen, wollte LH nicht, also gibt es die dritte Streikrunde.
Genau das ist das Problem für LH. Man hat einen Zeitplan vereinbart, diese Vereinbarung passt jetzt einem nicht mehr und man fängt jetzt an zu streiken, nicht um den Inhalt, sondern um den Zeitplan.
Vereinbarungen kann man auch ändern, wenn beide Seiten wollen. So ist es Erpressung.
Beitrag vom 04.03.2024 - 15:34 Uhr
UserF11
einfach nur interessierter Pax
User (342 Beiträge)
Ich habe die Schnauze von diesen Streiks so voll !!! Wie wäre es denn mal, wenn man zur Abwechslung mal gegen die Hauptursache des Problems streikt??? Unsere komplett inkompetente Regierung und nicht immer die Menschen schädigt, die für das Gehalt sorgen (Kunden)...

Und wieder einmal fehlt eine Alternative zur Lufthansa....

Uiii, da leidet jemand unter schwerem Realitätsverlust und träumt von einer Zentralregierung, die alles richtet. Hatten wir das nicht schon einmal... nannte sich real existierender Sozialismus!
Beitrag vom 04.03.2024 - 15:45 Uhr
Userrambazamba123
User (531 Beiträge)
Was ein anständiges Angebot ist wird ja komischerweise auch immer nur von der Gewerkschaft definiert.

Das ist ja bei dieser Verhandlung scheinbar anders.

Statt auf eigene Faust in Verhandlungen zu gehen und nach den Runden zu definieren, ob es passt, definiert man bei dieser Runde die Gewerkschaftsmitglieder (Mitarbeiter LHs) selbst in jeweils Rückmeldungen konsolidiert als Grundlage.

Was man so mitbekommen hat, gab es vor Aufstellung der Verhandlungen Informationen von tausenden Mitarbeitern auf deren Basis man in die Verhandlungen ging.

Und nach jeder Runde werden tausende MA befragt, was sie vom neuerlichen Angebot halten.

Danach wird im Auftrag entschieden und/oder weiterverhandelt.

Wie in der Vergangenheit üblich selbst agieren und dann nur noch zur Ja/Nein Abstimmung hinstellen macht man wohl nkvhz mehr.

Zum aktuellen Angebot sagten wohl über 90% nein, zum vorherigen Angebot 96%.

Es muss wohl zu dieser Verhandlungsrunde auch eine massive Eintrittswelle in die Gewerkschaft gegeben haben, die es so noch nie in dieser Masse gab.

Das erscheint mir ebenfalls ein guter Indikator für den Zufriedenheitsgrad in der Belegschaft.
Beitrag vom 04.03.2024 - 15:59 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (1692 Beiträge)
Was ein anständiges Angebot ist wird ja komischerweise auch immer nur von der Gewerkschaft definiert.

Das ist ja bei dieser Verhandlung scheinbar anders.

Statt auf eigene Faust in Verhandlungen zu gehen und nach den Runden zu definieren, ob es passt, definiert man bei dieser Runde die Gewerkschaftsmitglieder (Mitarbeiter LHs) selbst in jeweils Rückmeldungen konsolidiert als Grundlage.

Was man so mitbekommen hat, gab es vor Aufstellung der Verhandlungen Informationen von tausenden Mitarbeitern auf deren Basis man in die Verhandlungen ging.

Und nach jeder Runde werden tausende MA befragt, was sie vom neuerlichen Angebot halten.

Danach wird im Auftrag entschieden und/oder weiterverhandelt.

Wie in der Vergangenheit üblich selbst agieren und dann nur noch zur Ja/Nein Abstimmung hinstellen macht man wohl nkvhz mehr.

Zum aktuellen Angebot sagten wohl über 90% nein, zum vorherigen Angebot 96%.

Es muss wohl zu dieser Verhandlungsrunde auch eine massive Eintrittswelle in die Gewerkschaft gegeben haben, die es so noch nie in dieser Masse gab.

Das erscheint mir ebenfalls ein guter Indikator für den Zufriedenheitsgrad in der Belegschaft.

Sorry, das wurde vielleicht nicht ganz klar: Ich meine damit die Gewerkschaft, zu der dann natürlich auch die Mitarbeiter gehören.
Man hört hier in der Diskussion immer wieder nur von "(un)anständiges Angebot", "nicht verhandelfähiges Angebot" etc. Das wird aber nur von der Gewerkschaft bzw.deren Mitglieder definiert... da fängt die Einseitigkeit an. Komischerweise wird dabei jede Diskussion über die Forderung immer abgebügelt, wenn dann mal eine ähnliche Frage danach kommt. Das ist das, was diese Diskussion hier so schwer macht... es gibt eine Meinung auf Seiten der Gewerkschaft/Mitarbeiter und alles andere oder alle anderen, die eine andere Meinung haben, werden versucht niederzumachen.
Beitrag vom 04.03.2024 - 17:39 Uhr
UserCargo50
User (7 Beiträge)
Was ein anständiges Angebot ist wird ja komischerweise auch immer nur von der Gewerkschaft definiert.

Das ist ja bei dieser Verhandlung scheinbar anders.

Statt auf eigene Faust in Verhandlungen zu gehen und nach den Runden zu definieren, ob es passt, definiert man bei dieser Runde die Gewerkschaftsmitglieder (Mitarbeiter LHs) selbst in jeweils Rückmeldungen konsolidiert als Grundlage.

Was man so mitbekommen hat, gab es vor Aufstellung der Verhandlungen Informationen von tausenden Mitarbeitern auf deren Basis man in die Verhandlungen ging.

Und nach jeder Runde werden tausende MA befragt, was sie vom neuerlichen Angebot halten.

Danach wird im Auftrag entschieden und/oder weiterverhandelt.

Wie in der Vergangenheit üblich selbst agieren und dann nur noch zur Ja/Nein Abstimmung hinstellen macht man wohl nkvhz mehr.

Zum aktuellen Angebot sagten wohl über 90% nein, zum vorherigen Angebot 96%.

Es muss wohl zu dieser Verhandlungsrunde auch eine massive Eintrittswelle in die Gewerkschaft gegeben haben, die es so noch nie in dieser Masse gab.

Das erscheint mir ebenfalls ein guter Indikator für den Zufriedenheitsgrad in der Belegschaft.

Streikbereitschaft unter den Tarifmitarbeiter im LAC gleich Null. Bei der Cargo, wenn überhaupt 50%. 90% der Verdi sind Wunschdenken. Viele frühere Verdi Anhänger waren diesmal nicht mit dabei.
Habe heute erlebt wie der Tarifbotschafter mit seinen Argumenten im Büro keinen Anklang mehr fand. Die Länge und Häufigkeit befürworten immer weniger.
Beitrag vom 04.03.2024 - 17:45 Uhr
Userrambazamba123
User (531 Beiträge)
Was ein anständiges Angebot ist wird ja komischerweise auch immer nur von der Gewerkschaft definiert.

Das ist ja bei dieser Verhandlung scheinbar anders.

Statt auf eigene Faust in Verhandlungen zu gehen und nach den Runden zu definieren, ob es passt, definiert man bei dieser Runde die Gewerkschaftsmitglieder (Mitarbeiter LHs) selbst in jeweils Rückmeldungen konsolidiert als Grundlage.

Was man so mitbekommen hat, gab es vor Aufstellung der Verhandlungen Informationen von tausenden Mitarbeitern auf deren Basis man in die Verhandlungen ging.

Und nach jeder Runde werden tausende MA befragt, was sie vom neuerlichen Angebot halten.

Danach wird im Auftrag entschieden und/oder weiterverhandelt.

Wie in der Vergangenheit üblich selbst agieren und dann nur noch zur Ja/Nein Abstimmung hinstellen macht man wohl nkvhz mehr.

Zum aktuellen Angebot sagten wohl über 90% nein, zum vorherigen Angebot 96%.

Es muss wohl zu dieser Verhandlungsrunde auch eine massive Eintrittswelle in die Gewerkschaft gegeben haben, die es so noch nie in dieser Masse gab.

Das erscheint mir ebenfalls ein guter Indikator für den Zufriedenheitsgrad in der Belegschaft.

Streikbereitschaft unter den Tarifmitarbeiter im LAC gleich Null. Bei der Cargo, wenn überhaupt 50%. 90% der Verdi sind Wunschdenken. Viele frühere Verdi Anhänger waren diesmal nicht mit dabei.
Habe heute erlebt wie der Tarifbotschafter mit seinen Argumenten im Büro keinen Anklang mehr fand. Die Länge und Häufigkeit befürworten immer weniger.

Interessant, man hört genau anderes