Beitrag vom 13.10.2025 - 19:43 Uhr
In der C und insb. F finde ich einen guten persönlichen Check-In Teil des Reiseerlebnis. Wie zum Beispiel bei TG in BKK.
Wenn es natürlich wie bei EK ist mit dem F-Check-Inn-Erlebnis in FRA oder DXB, dann ist am Ende der Automat auch nicht schlechter.
Effizienzen heben ist aber sicher nicht schlecht. Am Gate weniger Personal dürfte in der Regel wenig Probleme bereiten. Da leistet ja auch die Demographie ihren Beitrag, dass man schauen muss, was effizienter geht.
Zu geringeren Tarifen arbeiten lassen zu wollen sehe ich hingegen kritisch. Bei den Lebenshaltungskosten rund um FRA und MUC... Schlechtestenfalls sind das am Ende dann Gehälter, wo am Ende die Rente nicht reicht oder schon im Berufsleben aufgestockt werden muss.
Da sollte man lieber am oberen Ende sparen, z. B. bei den Pilotengehältern.
Beitrag vom 13.10.2025 - 19:58 Uhr
Klingt nach einem neuen Streik....
Wer sollte denn für was streiken?
Die Bodendienste, die ausgelagert werden sollen, gegen die Auslagerung.
Aha. Also die teureren Mitarbeiter sollen hunderte Millionen verbrennen, um gegen Auslagerungen zu einer 20% billigeren Plattform zu protestieren. Eine Entwicklung übrigens, die Verdi nach eigener Aussage "nicht aufhalten kann". Klingt erfolgversprechend.
Beitrag vom 13.10.2025 - 20:32 Uhr
Nach meiner persönlichen Erfahrung hat vor ca. 12 Jahren Tegel sehr gut gezeigt, wie der Service- und Dienstleistungsgedanke mit dem Wechsel vom Lufthansapersonal zum Dienstleister mindestens im gleichen Maße gesunken war wie die Kosten.
Wenn ich meinen Koffer eh selbst am Automaten einchecken soll, dann braucht es auch keine Auslagerung auf eine günstige Plattform. Und wie andere schon schrieben: hochpreisige Tickets verkaufen wollen, aber Service eines LCC, dann buche ich doch gleich dort.
Beitrag vom 13.10.2025 - 21:24 Uhr
Klingt nach einem neuen Streik....
Wer sollte denn für was streiken?
Die Bodendienste, die ausgelagert werden sollen, gegen die Auslagerung.
Das wird nicht funktionieren, das ist nicht bestreikbar. Das hat Verdi auch schon an die Mitglieder gemeldet. Streiken für mehr Geld und streiken um dann den Job zu retten?
Beitrag vom 13.10.2025 - 21:34 Uhr
In der C und insb. F finde ich einen guten persönlichen Check-In Teil des Reiseerlebnis. Wie zum Beispiel bei TG in BKK.
Wenn es natürlich wie bei EK ist mit dem F-Check-Inn-Erlebnis in FRA oder DXB, dann ist am Ende der Automat auch nicht schlechter.
Effizienzen heben ist aber sicher nicht schlecht. Am Gate weniger Personal dürfte in der Regel wenig Probleme bereiten. Da leistet ja auch die Demographie ihren Beitrag, dass man schauen muss, was effizienter geht.
Zu geringeren Tarifen arbeiten lassen zu wollen sehe ich hingegen kritisch. Bei den Lebenshaltungskosten rund um FRA und MUC... Schlechtestenfalls sind das am Ende dann Gehälter, wo am Ende die Rente nicht reicht oder schon im Berufsleben aufgestockt werden muss.
Es muss niemand aufstocken. Das ist echt nicht totzukriegen. Wissen Sie denn, was im Flächentarifvertrag Bodendienste verdient wird? Das bekommen alle in FRA und MUC, die nicht im TV der LH sind. Das heißt alle Airlines, die in D nicht von der LHA abgefertigt werden, zahlen für einen Turnaround weniger als LH selbst. Wie soll das funktionieren?
Da sollte man lieber am oberen Ende sparen, z. B. bei den Pilotengehältern.
Das funktioniert so aber nicht. Ich muss jede einzelne Position mit der gleichen Position im Markt vergleichen.
Beitrag vom 13.10.2025 - 21:50 Uhr
Also ich seh den Einsatz von weniger Agents beim Boarding eher unkritisch.
Der Engpass beim Boarding ist in der Maschine wenn Jeder versucht sein Gepäck zu verstauen und die Passagiere sich gegenseitig im Weg stehen und sich deswegen ein Rückstau bis in den Finger bildet.
Die Einsparung könnte durchaus für ein entspannteres Einsteigen sorgen.
Ach so, ah ja, DAS hält also den Prozess auf. Na dann macht es ja voll total Sinn, dass beim Boarding noch weniger Personal da ist, weil 2 Augen sehen ja mehr als 4 - oder wie heißt das Sprichwort nochmal? :-))
Damit noch mehr Passagiere Ihre Trümmerteile von Handgepäck mit in den Flieger nehmen können, wenn keiner aufpasst. Irgendwie habe ich da die Logikkette nicht verstanden....
Beitrag vom 13.10.2025 - 22:24 Uhr
Da sollte man lieber am oberen Ende sparen, z. B. bei den Pilotengehältern.
Das funktioniert so aber nicht. Ich muss jede einzelne Position mit der gleichen Position im Markt vergleichen.
Nur gibt es bei Piloten ja gar keinen Markt!
Beitrag vom 13.10.2025 - 22:50 Uhr
Da sollte man lieber am oberen Ende sparen, z. B. bei den Pilotengehältern.
Das funktioniert so aber nicht. Ich muss jede einzelne Position mit der gleichen Position im Markt vergleichen.
Nur gibt es bei Piloten ja gar keinen Markt!
Global gesehen schon. LH erlebt ja gerade, dass sich immer mehr Interessenten für eine Ausbildung am freien Markt entscheiden, um sich Optionen offen zu halten. Die Zeiten in denen man eine im Vergleich gute und sichere Karriere geboten bekommen hat, sind beim Kranich eben leider auch vorbei.
Beitrag vom 14.10.2025 - 01:07 Uhr
Gatepersonal reduzieren? Wieder einmal totaler Unsinn von BWL Juppi Schreibtischtätern, die keine Ahnung haben, wie es "im Feld" aussieht. Abfertigung am Gate ist schon heute häufig katastrophal. Flieger verspäten sich, weil Personal fehlt, um kurzfristige, spontane Probleme zu lösen. Flightmanager sind schon jetzt für mehrere Flüge gleichzeitig zuständig und nicht vor Ort, wenn Entscheidungen getroffen werden müssen.
Das man am Check-in mittels Automaten sparen möchte mögen manche als problemlos sehen. In der Tat muss man sich fragen, wo da der Unterschied zu den Billigheimern bleibt. Und wo bleibt der Vorteil für den Gast? Finanziell? Nö, steckt sich LH ein, man möchte ja sparen. Geht schneller? Ginge auch mit mehr Personal an den Schaltern. Koscht aber. Unter dem Strich bleibt, weniger Leistung des Anbieter, gleicher Preis für den Kunden. Ähnliches beim umbuchen nach Streichung von Flügen. Früher Personal, heute App. Schön alles selbst organisieren und hinterher dem Geld hinterher laufen. Optional wäre das OK, aber nicht als Standard.
Leider immer wieder die alte Masche, mehr Mist für das gleiche Geld verhökern. Wann hat man endlich neue Ideen, wo der Gast mehr für sein Geld bekommt, dass er wertschätzt und deswegen bucht, oder für einen Mehrpreis eine Leistung bekommt, auf die er nicht verzichten möchte? Die letzte Innovation war wann? Muss so um 2000 mit dem HON Terminal gewesen sein. Seit dem null. Na ja man kann auch nicht alle 25 Jahre etwas neues erwarten.
Beitrag vom 14.10.2025 - 03:30 Uhr
Wird hier anscheinend gerne mal vermischt: Check-in/Drop-off und Boarding sind mal zwei ganz verschiedene Dinge.
Wenn am Gate weniger Leute sind, dann (wie schon geschrieben), werden halt alle mit ihrem "Handgepäck" durchgelesen, es gibt keine Zeit mehr, um irgendwelche Fragen der Passagiere zu beantworten und vor allem führt ein Problem viel schneller zu Verspätungen, weil halt nur Boarding oder Troubleshooting machbar sind, somit durch den einen Mitarbeiter nacheinander bearbeitet werden müssen.
Mir kann auch kein LH-Vorstand glaubhaft machen, dass derzeit 50% der Mitarbeiter am Gate einfach überflüssig sind. Also wo ist der Haken? Ist keiner, weil die verbleibenden 50% dann einfach schneller arbeiten? Alles klar...
Beitrag vom 14.10.2025 - 09:27 Uhr
Gatepersonal reduzieren? Wieder einmal totaler Unsinn von BWL Juppi Schreibtischtätern, die keine Ahnung haben, wie es "im Feld" aussieht. Abfertigung am Gate ist schon heute häufig katastrophal. Flieger verspäten sich, weil Personal fehlt, um kurzfristige, spontane Probleme zu lösen. Flightmanager sind schon jetzt für mehrere Flüge gleichzeitig zuständig und nicht vor Ort, wenn Entscheidungen getroffen werden müssen.
Gibt es dazu irgendwelche belastbaren Zahlen, wie häufig ein Flug verspätet ist, weil es an Gate-Personal fehlt. Mein Eindruck ist, wie oben beschrieben, ein ganz anderer. Ich sehe kaum einen Unterschied zwischen einem LH Flug und einem EW Flug. Zumal bei EW (zumindest in Hamburg) in der Regel ein EW Mitarbeiter dazu kommt, sobald es mal wirklich zu größeren Problemen kommt.
ICh hatte aber bis jetzt nie den Eindruck, dass sich ein Flieger verspätet hat, weil bei EW nur eine Person am Gate steht und arbeitet.
Das man am Check-in mittels Automaten sparen möchte mögen manche als problemlos sehen. In der Tat muss man sich fragen, wo da der Unterschied zu den Billigheimern bleibt. Und wo bleibt der Vorteil für den Gast? Finanziell? Nö, steckt sich LH ein, man möchte ja sparen. Geht schneller? Ginge auch mit mehr Personal an den Schaltern. Koscht aber. Unter dem Strich bleibt, weniger Leistung des Anbieter, gleicher Preis für den Kunden. Ähnliches beim umbuchen nach Streichung von Flügen. Früher Personal, heute App. Schön alles selbst organisieren und hinterher dem Geld hinterher laufen. Optional wäre das OK, aber nicht als Standard.
Das scheint wiederum ein Generationsding zu sein. Ich sehe es als Mehrwert, dass ich online Einchecken kann und meine Boardkarte direkt auf dem Handy haben. Ich sehe es auch als Mehrwert an, dass ich mein Gepäck selbst aufgeben kann. Da brauche ich auch keine finanzielle Entschädigung dafür. Ich finde es auch, wenn es funktioniert, das umbuchen über die App deutlich angenehmer als über irgendeine Hotline oder einen Schalter. Ich muss nirgends anrufen, ich muss nirgendwo hinlaufen. Ich sehe direkt welche Möglichkeiten es gibt und kann mich in Ruhe für eine Entscheiden. Wenn es dann bei LH vielleicht irgendwann auch nochmal wie bei EW läuft, dass der Erstattungsprozess automatisch abläuft, umso besser. EW überweist mittlerweile automatisch Geld zurück, wenn man beispielsweise seinen Sitzplatz mit mehr Beinfreiheit nicht bekommen hat, obwohl man dafür bezahlt hat.
Wie gesagt, vielleicht ein Generationsding, aber ich sehe da sehr viele Vorteile. Zumal hier ja auc keiner gesagt hat, dass man alle Schalter abschaffen will, sondern dass man den Anteil der selbst aufgegebenen Gepäckstücke erhöhen will, was beispielsweise in Hamburg meines Wissens nach bei LH noch nicht einmal funktioniert. Von daher ist es einfach eine weitere Option, für die sich dann jeder Gast selbst entscheiden kann.
Beitrag vom 14.10.2025 - 09:28 Uhr
Gatepersonal reduzieren? Wieder einmal totaler Unsinn von BWL Juppi Schreibtischtätern, die keine Ahnung haben, wie es "im Feld" aussieht. Abfertigung am Gate ist schon heute häufig katastrophal. Flieger verspäten sich, weil Personal fehlt, um kurzfristige, spontane Probleme zu lösen. Flightmanager sind schon jetzt für mehrere Flüge gleichzeitig zuständig und nicht vor Ort, wenn Entscheidungen getroffen werden müssen.
Das ist das Eine: das Personal beim Boarding ist sicher weniger verzichtbar als beim Check-In
Das man am Check-in mittels Automaten sparen möchte mögen manche als problemlos sehen. In der Tat muss man sich fragen, wo da der Unterschied zu den Billigheimern bleibt.
Ihrer Meinung nach ist SIA also ein "Billigheimer", weil in SIN der Check-In mittels Automat verbreitet ist. Interssant!
Und wo bleibt der Vorteil für den Gast? Finanziell? Nö, steckt sich LH ein, man möchte ja sparen. Geht schneller? Ginge auch mit mehr Personal an den Schaltern. Koscht aber. Unter dem Strich bleibt, weniger Leistung des Anbieter, gleicher Preis für den Kunden. Ähnliches beim umbuchen nach Streichung von Flügen. Früher Personal, heute App. Schön alles selbst organisieren und hinterher dem Geld hinterher laufen. Optional wäre das OK, aber nicht als Standard.
Sie wissen aber schon, dass hoher Personaleinsatz zu höheren Kosten führt und die will der durchschnittliche Pax nun mal nicht zahlen. Und der in C legt mehr Wert auf tolle Lounges.
Leider immer wieder die alte Masche, mehr Mist für das gleiche Geld verhökern. Wann hat man endlich neue Ideen, wo der Gast mehr für sein Geld bekommt, dass er wertschätzt und deswegen bucht, oder für einen Mehrpreis eine Leistung bekommt, auf die er nicht verzichten möchte?
Da wird es interessant: ist der durchschnittliche deutsche Pax wirklich bereit für mehr Service mehr zu zahlen? Ich halte das in dieser "Geiz-ist-geil!"-Zeit für utopisch.
Die letzte Innovation war wann? Muss so um 2000 mit dem HON Terminal gewesen sein. Seit dem null. Na ja man kann auch nicht alle 25 Jahre etwas neues erwarten.
Eine ausreichende Anzahl an Drop-off-Automaten an allen deutschen Flughäfen wäre DIE Innovation des Jahres 2025!
Beitrag vom 14.10.2025 - 09:31 Uhr
Wird hier anscheinend gerne mal vermischt: Check-in/Drop-off und Boarding sind mal zwei ganz verschiedene Dinge.
Wenn am Gate weniger Leute sind, dann (wie schon geschrieben), werden halt alle mit ihrem "Handgepäck" durchgelesen, es gibt keine Zeit mehr, um irgendwelche Fragen der Passagiere zu beantworten und vor allem führt ein Problem viel schneller zu Verspätungen, weil halt nur Boarding oder Troubleshooting machbar sind, somit durch den einen Mitarbeiter nacheinander bearbeitet werden müssen.
Mal ehrlich: Das Handgepäck wird doch sowieso nur sehr sporadisch geprüft. Dass da wirklich mal jemand durch den Wartebereich geht, ist doch eher die Ausnahme; auch bei LH. Letztens gerade mal wieder mit LH geflogen ab FRA; selbst dort, am Heimatdrehkreuz, wo 3! Mitarbeiter am Gate standen, wurde dies nicht kontrolliert, sondern lediglich durchsagen gemacht, dass man doch bitte Gepäck abgeben solle, da der FLug ausgebucht sei.
Also ja, wenn das wirklich mal kontrolliert werden würde mit dem zusätzlichen Personal, ok, aber die Realität sieht da doch eher anders aus.
Mir kann auch kein LH-Vorstand glaubhaft machen, dass derzeit 50% der Mitarbeiter am Gate einfach überflüssig sind. Also wo ist der Haken? Ist keiner, weil die verbleibenden 50% dann einfach schneller arbeiten? Alles klar...
Warum klappt es denn bei den anderen mit nur einem MA?
Beitrag vom 14.10.2025 - 09:34 Uhr
Achja, noch vor Kurzem hat man festgestellt, dass man mehr Mitarbeiter am Gate braucht, weil durch das fehlende Check-in Personal bereits jetzt wesentlich mehr große und/oder überzählige Handgepäckstücke durchkommen. Wenn das erst die Crews dann lösen müssen, ist Verspätung und Ärger an Bord vorprogrammiert.
Auch das Vorabscreening von potentiellen Unrulies, oder auch berauschten Personen, findet häufig schon am Gate statt. Gutes Personal dort verhindert mitunter Eskalationen an Bord, bis hin zur Vermeidung von Diversions.
Ein absoluter Vorteil für alle Beteiligten, könnte man meinen. Vor der Langeweile unnötiger Projektgruppen ist jedoch kein noch so vernünftiges Konzept gefeit.
Beitrag vom 14.10.2025 - 18:14 Uhr
Das man am Check-in mittels Automaten sparen möchte mögen manche als problemlos sehen. In der Tat muss man sich fragen, wo da der Unterschied zu den Billigheimern bleibt. Und wo bleibt der Vorteil für den Gast? Finanziell? Nö, steckt sich LH ein, man möchte ja sparen. Geht schneller? Ginge auch mit mehr Personal an den Schaltern. Koscht aber. Unter dem Strich bleibt, weniger Leistung des Anbieter, gleicher Preis für den Kunden. Ähnliches beim umbuchen nach Streichung von Flügen. Früher Personal, heute App. Schön alles selbst organisieren und hinterher dem Geld hinterher laufen. Optional wäre das OK, aber nicht als Standard.
Nach früheren Zeiten sehnen sich nur die, die sie nicht erlebt haben.