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Community / / Manager spielen Schutzschirmverfahre...

Beitrag 31 - 45 von 68
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Beitrag vom 09.11.2020 - 17:00 Uhr
UserViri
User (1239 Beiträge)
Seit wann sind Fragen Argumente?

Warum sollte dann diese Frage einen Beißreflex darstellen?

Hatte da so ein Gefühl ;-)

Und was ist dann die Konsequenz, wenn die 9 Milliarden verbraucht sind?

Dieses Szenario müsste man sich während der Verhandlungen ja wohl angeschaut haben, oder? Wenn das Ergebnis dann ist, dass die LH trotzdem in die Insolvenz geht, hätte man sich die 9 Mrd. auch von vornherein sparen können.
Beitrag vom 09.11.2020 - 17:00 Uhr
Usercontrail55
User (3703 Beiträge)
NOCHMAL: Hätte man sich alles VORHER überlegen müssen. Erst mit Tarifpartnern reden, etc.! Aber bereitwillig 9Mrd. kassieren und dann kurz später trotzdem einen auf "Schutzschirmverfahren" zu machen? Nun ja...
Sie scheinen sich ja richtig auszukennen. Man kann nicht einfach einen "auf Schuzschirmverfahren machen". Da braucht es bestimmte Kriterien, einfach mal nachlesen.
Was das Reden mit den Tarifparneren angeht, das hat ja stattgefunden. Nur ohne Erfolg, bis auf eine Gewerkschaft. Wenn es da nicht weiter geht, was wäre die Lösung? Wie es nicht geht scheinen Sie ja zu wissen. Hilft aber niemandem.
Beitrag vom 09.11.2020 - 17:04 Uhr
UserSENflyer
User (187 Beiträge)
Es ist die Pflicht eines jeden Unternehmers, resp. der Geschäftsführung regelmäßig die Zukunftsaussichten zu bewerten und Szenarien zu validieren.

Was jetzt anders ist, als vor der Entscheidung zu den Staatshilfen ist, dass quasi wieder die Reiseverbote und Einschränkungen des 2. Quartals da sind und das 4. Quartal DEUTLICH unter den schlechtesten Prognosen liegt. Wir wissen auch jetzt, dass mit den aktuell guten Aussichten der Impfstofffront es noch gut und gerne bis Q3 2021 dauern werden wird, bis wir Licht am Ende des Tunnels sehen. Also mind. geht es 1 Jahr so weiter.

Wir wissen jetzt auch, dass die LH so ca. EUR 12 Mio pro Tag = EUR 360 Mio Monat verbrennt, somit wird schnell klar, dass die EUR 9 Mrd. Staatshilfe nicht ewig reichen werden, rund 3 sind schon weg. Und das auch nur, weil LH mit der Kurzarbeit Kosten massiv ausgelagert hat.

Aus meiner Sicht muss man offen die ENTSCHEIDENDEN Fragen diskutieren:
- Was soll aus der LH geschehen (Staatssicht)?
- Was will der Staat mit den 9 Mrd erreichen?
- Wie kann eine LH langfristig überleben?

Und zu guter letzt: Nach allem was wir aktuell wissen, werden die meisten Airlines nach Corona kleiner sein, also ist ziemlich klar, dass man zu viele Mitarbeiter hat.

Kleine Anmerkung: Die obigen Fragen wurden allerdings nicht offen im Rahmen der Staatshilfe diskutiert - warum nur.....
Beitrag vom 09.11.2020 - 17:50 Uhr
UserAirbus333
User (51 Beiträge)
ah wenn’s dir Regierung sag, na dann stimmt’s. Wenn man bedenkt, dass im Bundestag auch welche ohne Schulabschluss sitzen... fängt man an zu schaudern.

Aber schon klar, wer die Neiddebatte begonnen hat, oder?

... egal. Die Piloten waren es nicht.
Beitrag vom 09.11.2020 - 18:13 Uhr
User
User ( Beiträge)
NOCHMAL: Hätte man sich alles VORHER überlegen müssen. Erst mit Tarifpartnern reden, etc.! Aber bereitwillig 9Mrd. kassieren und dann kurz später trotzdem einen auf "Schutzschirmverfahren" zu machen? Nun ja...
Und wenn es so kommen sollte, haben Sie irgendwelche Nachteile weil Sie später in den Genuss des Schutzschirmverfahrens kommen?
Beitrag vom 09.11.2020 - 18:16 Uhr
User
User ( Beiträge)
Dieses Szenario müsste man sich während der Verhandlungen ja wohl angeschaut haben, oder? Wenn das Ergebnis dann ist, dass die LH trotzdem in die Insolvenz geht, hätte man sich die 9 Mrd. auch von vornherein sparen können.
Wenn jemand zuverlässig in die Zukunft sehen könnte, hätte man das vielleicht auch so gemacht. Zu dieser Zeit waren Sie aber wohl einer von denen die aufgeatmet haben als der Steuerzahler einspringen durfte.
Beitrag vom 09.11.2020 - 18:17 Uhr
User
User ( Beiträge)
Am besten finde ich den Satz zum Thema weiterer Staatshilfen:

>>Das hohe Lohnniveau der Lufthansa birgt zudem politische Risiken, wenn weitere Staatshilfen nachgeschossen werden müssten. "Das ist Steuerzahlergeld, da steckt das Geld der Friseurmeisterin drin und dem Facharbeiter", heißt es in Regierungskreisen. Das könne man nicht so einfach an den gut situierten Piloten oder die Lufthansa-Aktionäre durchreichen.
Da ist etwas Wahres dran.

Das ist zwar inhaltlich richtig.

Nur leider planen die Herren gerade für fast eine Milliarde ein neues Kanzleramt.
Die Regierungsflieger waren auch nicht mehr gut genug.

etc.

Also verlogen wie immer.
Beitrag vom 09.11.2020 - 18:27 Uhr
User
User ( Beiträge)
Ich hoffe dass das Wirtschaften dieser Regierung nach Corona grundsätzlich in Frage gestellt werden wird.

9 Mrd. für eine Airline ... also im Grunde nur ein Dienstleister welcher für die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft mit ihren Hubs im Inland evtl. schon diverse Vorteile bringt aber nicht übermäßig wichtig ist ... wobei die produktiven Industrien zu oft im Regen stehn gelassen werden sind ja nur die Spitze des Eisbergs.

Die Art und Weise wie das Geld extrem ineffizient und einseitig verbrannt wird ist nicht mehr mit Überforderung/ Inkompetenz/ "aber die EU" oder äußeren Umständen zu entschuldigen.
Beitrag vom 09.11.2020 - 18:32 Uhr
Userichglaubdasnicht
User (455 Beiträge)
1. Management und Politik haben die Dauer und Schwere der Pandemie und die Auswirkungen auf die LH zu optimistisch eingeschätzt. Das ist unstreitig.
Allerdingsmuss man zur Entlastung sagen: es gab keine Erfahrungen mit einer solchen Situation.

2. Nunmehr steht fest, dass die nachhaltige Verbesserung der Zahlen sicherlich noch mindestens 2 weitere Bilanzjahre auf sich warten lässt.

3. Dafür ist kein Geld da und niemand finanziert das abwarten bis zur Sommersaison 2023. Das ist auch politisch unvertretbar.

4. Fest steht auch, dass dauerhaft (auf 5 Jahre) höchstens die Hälfte der Flugkapazität aus 2019 gebraucht wir.

5. Dass tausende von Tochterfirmen unnötig waren, ist merkwürdigerweise jetzt erst aufgefallen.

6. Natürlich müssen jetzt Arbeitsplätze wegfallen. Das ist hart aber unvermeidlich. Saniert wird mit dem Skalpell, nicht mit Niveacreme. Das Schutzschirmverfahren kommt.
Beitrag vom 09.11.2020 - 18:40 Uhr
UserKutscher777
User (49 Beiträge)
NOCHMAL: Hätte man sich alles VORHER überlegen müssen. Erst mit Tarifpartnern reden, etc.! Aber bereitwillig 9Mrd. kassieren und dann kurz später trotzdem einen auf "Schutzschirmverfahren" zu machen? Nun ja...
Sie scheinen sich ja richtig auszukennen. Man kann nicht einfach einen "auf Schuzschirmverfahren machen". Da braucht es bestimmte Kriterien, einfach mal nachlesen.
Was das Reden mit den Tarifparneren angeht, das hat ja stattgefunden. Nur ohne Erfolg, bis auf eine Gewerkschaft. Wenn es da nicht weiter geht, was wäre die Lösung? Wie es nicht geht scheinen Sie ja zu wissen. Hilft aber niemandem.

"Einfach mal nachlesen..."

Puh... Da ich bereits Opfer einer Insolvenz in Eigenverwaltung geworden bin, können sie einfach mal davon ausgehen, dass ich tiefer in der Materie stecke als sie. Es sei denn: Sie sind Insolvenzanwalt?

"Bestimmte Kriterien..." Und Sie glauben schon, dass da immer alles mit Rechten Dingen zugeht?

Wie erwähnt: Ich habe das ganze durchmachen müssen. Einer Ihrer Vorredner (ein wahrer Schlaubi- Schlumpf) fragte, welche persönliche Nachteile ich hätte, wenn dieses Verfahren nun bei der Lufthansa Anwendung finden würde. Antwort: Gar keine. Da ich aber ein emphatischer Mensch bin, würde ich es den Kollegen (berufsgruppenübergreifend) gern ersparen.

Abgesehen davon: Bei der Dimension LH wäre ich auf das juristische Nachspiel gespannt. Erneut: Viel Spaß...

Ich halte das Ganze nur für "Säbelrasseln" bei laufenden Tarifverhandlungen.
Beitrag vom 09.11.2020 - 18:51 Uhr
User
User ( Beiträge)
1. Management und Politik haben die Dauer und Schwere der Pandemie und die Auswirkungen auf die LH zu optimistisch eingeschätzt. Das ist unstreitig.
Allerdingsmuss man zur Entlastung sagen: es gab keine Erfahrungen mit einer solchen Situation.
Klar. Alle haben es mit einer neuen Dimension zu tun. Die Schlauberger kommen auch erst jetzt aus der Deckung, vorher war nichts zu sehen.
2. Nunmehr steht fest, dass die nachhaltige Verbesserung der Zahlen sicherlich noch mindestens 2 weitere Bilanzjahre auf sich warten lässt.
Damit gehören Sie eher noch zu den Optimisten.
3. Dafür ist kein Geld da und niemand finanziert das abwarten bis zur Sommersaison 2023. Das ist auch politisch unvertretbar.
Bis 2023 hat der Staat enorme Schulden auf sich genommen.
4. Fest steht auch, dass dauerhaft (auf 5 Jahre) höchstens die Hälfte der Flugkapazität aus 2019 gebraucht wir.
Ob das fest steht, kann ich nicht sagen. Aber es wird eine Trockenzeit auf uns alle zukommen.
5. Dass tausende von Tochterfirmen unnötig waren, ist merkwürdigerweise jetzt erst aufgefallen.
Unnötig waren die eher nicht. Man hat Arbeitsplätze geschaffen, und man musste mit den Billigheimern irgendwie gegenhalten. Mit LH war das nicht möglich wegen der Kostenstruktur. Hat schon alles seinen Sinn.
6. Natürlich müssen jetzt Arbeitsplätze wegfallen. Das ist hart aber unvermeidlich. Saniert wird mit dem Skalpell, nicht mit Niveacreme.
Man wird aber nicht die günstigen Arbeitnehmer wegfallen lassen. Übrig sind erst einmal viele. Teure Jobs sind wohl eher im Focus der Arbeitgeber als die günstigen Mitarbeiter die den gleichen Job machen.
Das Schutzschirmverfahren kommt.
Vielleicht wartet man noch bis ins neue Jahr damit, aber da kommt noch einiges auf die LH Angestellten zu.
Beitrag vom 09.11.2020 - 18:59 Uhr
User
User ( Beiträge)
"Bestimmte Kriterien..." Und Sie glauben schon, dass da immer alles mit Rechten Dingen zugeht?
Sollte der Staat ein echtes Interesse haben dass LH den Schirm aufspannt? Kann ich mir irgendwie nicht richtig vorstellen.
Wie erwähnt: Ich habe das ganze durchmachen müssen. Einer Ihrer Vorredner (ein wahrer Schlaubi- Schlumpf) fragte, welche persönliche Nachteile ich hätte, wenn dieses Verfahren nun bei der Lufthansa Anwendung finden würde. Antwort: Gar keine.
Die Frage war ob Sie Nachteile hätten wenn das Schutzschirmverfahren einige Monate später als sonst zum Zuge kommt. Davon ausgehend, dass es so oder so kommt, nur eben um Monate versetzt. Ich glaube beim Schutzschirmverfahren wird es keine üppigen KUG Aufstockungen geben. Also noch ein paar Monate kräftig zugelangt.
Abgesehen davon: Bei der Dimension LH wäre ich auf das juristische Nachspiel gespannt. Erneut: Viel Spaß...
Ich glaube das geht ganz schnell. Wenn die ersten Kläger abgefertigt sind, ist das nur noch Standardsache.
Ich halte das Ganze nur für "Säbelrasseln" bei laufenden Tarifverhandlungen.
Vielleicht haben Sie recht. Aber ob es beim Säbelrasseln bleiben wird?
Beitrag vom 09.11.2020 - 19:18 Uhr
UserKutscher777
User (49 Beiträge)
@100-58

Thema "Standardsache": Die airberlin Pleite ist nun 3 Jahre her. Nun wurden alle Kündigungen für unwirksam erklärt. Lucas Flöther hat gepatzt. Das BAG hat nun sogar schon das 1. Urteil (zugunsten eines Piloten) auf Betriebsübergang gefällt.

Von daher: Es ist nicht immer alles so einfach. Auf ein juristisches Nachspiel bei LH wäre ich gespannt- glaube aber nicht daran, dass es dazu kommen wird.
Beitrag vom 09.11.2020 - 19:29 Uhr
Usercontrail55
User (3703 Beiträge)
NOCHMAL: Hätte man sich alles VORHER überlegen müssen. Erst mit Tarifpartnern reden, etc.! Aber bereitwillig 9Mrd. kassieren und dann kurz später trotzdem einen auf "Schutzschirmverfahren" zu machen? Nun ja...
Sie scheinen sich ja richtig auszukennen. Man kann nicht einfach einen "auf Schuzschirmverfahren machen". Da braucht es bestimmte Kriterien, einfach mal nachlesen.
Was das Reden mit den Tarifparneren angeht, das hat ja stattgefunden. Nur ohne Erfolg, bis auf eine Gewerkschaft. Wenn es da nicht weiter geht, was wäre die Lösung? Wie es nicht geht scheinen Sie ja zu wissen. Hilft aber niemandem.

"Einfach mal nachlesen..."

Puh... Da ich bereits Opfer einer Insolvenz in Eigenverwaltung geworden bin, können sie einfach mal davon ausgehen, dass ich tiefer in der Materie stecke als sie. Es sei denn: Sie sind Insolvenzanwalt?
Das streitet ja niemnd ab oder behauptet es. Vor diesem Hintergrund erscheint Ihr Aussage "einen auf Schutzschirm" machen noch abstruser.
"Bestimmte Kriterien..." Und Sie glauben schon, dass da immer alles mit Rechten Dingen zugeht?
Ah, das Killerargument.
Wie erwähnt: Ich habe das ganze durchmachen müssen. Einer Ihrer Vorredner (ein wahrer Schlaubi- Schlumpf) fragte, welche persönliche Nachteile ich hätte, wenn dieses Verfahren nun bei der Lufthansa Anwendung finden würde. Antwort: Gar keine. Da ich aber ein emphatischer Mensch bin, würde ich es den Kollegen (berufsgruppenübergreifend) gern ersparen.

Abgesehen davon: Bei der Dimension LH wäre ich auf das juristische Nachspiel gespannt. Erneut: Viel Spaß...

Ich halte das Ganze nur für "Säbelrasseln" bei laufenden Tarifverhandlungen.
Da wären wir einer Meinung. Aber wenn das Ihre Meinung ist, dann verstehe ich Ihre Aufregung nicht. Wegen Säbelrasseln?
Beitrag vom 09.11.2020 - 19:43 Uhr
UserKutscher777
User (49 Beiträge)
2erlei:

Meine Aufregung? Dadurch begründet, dass die Pleite der zweitgrößten deutschen Airline noch nicht ausgestanden ist. Nun droht man (bei einer zugegebenermaßen gänzlich anderen Situation) an, es bei der Nr.1 ähnlich (sicherlich anders) machen zu wollen. Interessant...

Interessant ebenfalls: Es bedarf wenig Fantasie, wer bzgl. eines Schutzschirmverfahrens beratend zur Seite steht...;-)
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