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Community / / Airbus darf auf Auftrag von American...

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Beitrag vom 30.06.2011 - 16:36 Uhr
Usermikebear62
User (107 Beiträge)
Hier hat der Schreiber wohl vergessen, dass AA mal eine grosse A300-600 Flotte hatte und somit schon Airbus-Kunde war.
Wenn der Deal Realität wird, dann wäre das eine weitere, niederschmetternde Niederlage für Boeing.
Beitrag vom 30.06.2011 - 17:09 Uhr
UserClemi
Elektroniker
User (1096 Beiträge)
Warum werde ich das Gefühl nicht los das sie bei Airbus ordern?

Auch wenns ein Teilauftrag geben könnte, NEIN!!!
AA darf kein Bus fliegen.
Beitrag vom 30.06.2011 - 17:09 Uhr
User
User ( Beiträge)
"Nach Informationen des "Wall Street Journal" plant die drittgrößte US-Fluglinie American Airlines, ihre Flotte von Grund auf zu erneuern und mindestens 250 Jets zu bestellen" und habe "bereits einen vorläufigen Vertrag mit Airbus geschlossen."

Das wäre für Boeing ja wirklich DER ABSACKER.

"Allerdings sei die Fluggesellschaft mit dem Papier zu Boeing gelaufen, um auch dort ein Angebot einzuholen." Ist es richtig, dass Ryanair sowas auch schon erfolgreich machte und deshalb bei Airbus in Ungnade gefallen ist?
Beitrag vom 30.06.2011 - 17:30 Uhr
User
User ( Beiträge)
Komm Hlemut gib dir ein bisschen Mühe, es kann doch nicht so schwer sein, herauszufinden, dass MOL nachdem Bekanntwerden des Vertragsentwurfes von Airbus an Boeing und der Rückmeldung von Boeing an Airbus kein einziges Flugzeug mehr bestellt hat.
Es ist doch nicht zuviel verlangt eine Quelle zu posten, die belegt, dass Airbus das Angebot gecancelt und Ryanair Hausverbot erteilt hat. Für den Mann der offensichtlichen vielleicht zutreffenden Schlussfolgerungen, ist es doch ein Leichtes zu erkennen, dass Boeing seine Flugzeuge an Ryanair mangels Konkurenz nur noch zum Listenpreis anbietet.

AA die gleiche Dummheit zu unterstellen..

Vielleicht ist es aber auch ein Test um zu sehen, ob der Hassgegner mitliest.
Beitrag vom 30.06.2011 - 17:40 Uhr
UserBeluga89
Europakorrespondent
User (39 Beiträge)
Ich glaube kaum, dass AA bei Airbus ordern wird. Man betrachte sich nur mal die Wirtschaftslage in den Staaten. Die Konjunkturdaten sind längst nicht so prickelnd wie in anderen Staaten. (Man sollte dort erstmal konsolidieren!)

Es wird, wie schon erwähnt, ein Druckmittel sein, damit Boeing den Preis senkt. Boeing braucht unbedingt gute Nachrichten zwecks Auftragseingängen.

Wenn AA sich trotzdem für Airbus entscheidet: Thumbs up!!
Beitrag vom 30.06.2011 - 18:12 Uhr
UserGustl
User (280 Beiträge)
Aus dem Nähkästchen als Vertriebsmann der jedoch in einer andern Branche der Großindustrie zu hause ist:

Als ein Wettbewerber über 80% Marktanteil hatte, lag bei meinem Kundenbesuch das Konkurrenzangebot sehr gut auf dem Kopf lesbar für mich auf dem Tisch. Diese seltenen Fälle gibt es also.

Hier ist die Situation m.E. ganz anders, weil AA kaufmännisch nur gewinnen kann, wenn man mit Airbus, Boeing und evtl. auch Bombardier wirklich ernsthaft verhandelt. Da geht es knallhart um Konditionen und Technik; umsomehr als AA gerade Verluste schreibt. Bei ähnlichen Konditionen gilt dann aber "Buy American".

Da die Luftfahrt wie mehrfach gesagt ein Dorf ist, mußte AA nicht mit dem Airbus-Angebot zu Boeing latschen. Quatschende Dritte tragen bei Bedarf eine gewünschte Nachricht von AA zum Hersteller.

In monatelangen Verhandlungen werden mit den potentiellen Lieferanten, Technik und kaufmännische Konditionen festgeschrieben. Ich erlaube mir zu vermuten, daß AA mit Airbus und Boeing bereits solche Vereinbarungen/Besprechungsprotokolle unterzeichnet hat. Dann ist es für AA nämlich ein Leichtes, in der Endverhandlung die letzten Punkte und den ultimativen Rabatt in 1 – 2 Stunden auszuhandeln und zu entscheiden, ob bei A oder B bestellt wird.

Das Verhalten von AA hat m.E. keinerlei Parallelen zu Ryanair.

Gruß Gustl

Dieser Beitrag wurde am 30.06.2011 18:21 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 30.06.2011 - 19:13 Uhr
Userth4
User (104 Beiträge)
Ich sehe das eher wie Beluga, AA hat sich bei Airbus ein Angebot erstellen lassen und benutzt dieses jetzt in den Verhandlungen mit Boeing mit dem Ziel bei Boeing bessere Konditionen zu bekommen. Dort gilt in erster Linie z. Zt. das von Gustl schon erwähnte 'buy american' .
Allerdings wenn Boeing wirklich jetzt ein schlechtes Angebot macht ^^^was ich nicht glaube, dann kann Airbus hoffen. Die meisten Amerikaner sind doch recht patriotisch eingestellt und das muss eine Airline bei solchen Aufträgen auch mit einbeziehen.
Beitrag vom 30.06.2011 - 20:58 Uhr
UserKlaus Ermecke
KE Research
User (124 Beiträge)
Meine Einschätzung: Airbus.

Im Gegensatz z.B. zur deutschen Energiepolitik, die gerade in eine reine Planwirtschaft á la DDR verwandelt wird, sind US-Fluglinien in ihren Entscheidungen frei und nur ihren Aktionären verantwortlich. Eine ganze Reihe anderer Airlines haben sich in den letzten 20 Jahren entschieden, A320 und A330 zu kaufen. Da galt keineswegs "buy American", sondern einfach nur "shareholder value".

Die US-Konsumenten sind extrem preissensitiv - mehr als die deutschen.

Nun behauptet Airbus, sie könnten mit dem NEO 15% Sprit sparen. Und das zu einer Zeit, in der wegen vorausgegangener Wirtschaftskrisen die US-Fluglinien notwendige Generationswechsel hinausgeschoben hatten. MD-80- und 757-Anwender fallen gegenüber anderen potentiellen NEO-Nutzern (Frontier u.a.) um zwei Generationen von Flugzeugen zurück. Da selbst nach einer zu erwartenden massiven Kapazitätsaufstockung bei Airbus Slots knapp sind, müssen Airlines JETZT ordern, um nicht in 5 oder 7 Jahren kostenmäßig von den Mitbewerbern stranguliert zu werden. Und Boeing hat auf 10 Jahre hinaus kein geeignetes Produkt, und die 737 ist nach Le Bourget imagemäßig tot.

Also - mein Tip - siehe oben. Alles andere wäre eine Überraschung.

Beitrag vom 30.06.2011 - 22:45 Uhr
UserHaSt
Moderator
Es wäre gut zu wissen auf welchen Routen diese neuen Flugzeuge eingesetzt werden sollen.
Auf den kürzeren und "dünnen" Strecken kann die Neo ihre Stärken nicht voll ausspielen.
Daher kann ich mir gut vorstellen das der Bedarf von AA nicht mit der 737 oder der 32x alleine abgedeckt werden kann.
Ein Mix aus E19x oder Cx00 mit 737 oder 32x und 32xNeo könnte gut passen.
Auch ich glaube das fast kein wirtschaftlich sinnvoller Weg an der 32xNeo vorbeiführt.

Aber: Wir wissen leider Alle nicht, welchen Hasen man bei Boeing noch aus dem Hut zaubert. Und in Verschleierungstaktiken sind diese Jungs(und Mädchen) topfitt. (Tankerbattle)

Let the show go on....
Beitrag vom 30.06.2011 - 23:28 Uhr
Userbluedanube
User (555 Beiträge)
Natürlich kann AA ihr hybrides Netz nicht mit EINER 'neuen' Standardmaschine abdecken. Primär geht es aber um Ersatz der MDs und 737Classic, und das muss für gut 20 Jahre halten. Der Austausch einer kompletten Flotte mit einer Maschine, die trotz aller Meritten inzwischen fast 50 Jahre am Buckel hat, ist schwer vorstellbar. Da heißt's jetzt nicht 'Buy American', sondern 'American buys'. Und da zählt, was sich über ein Flottenalter rechnet.

Kein Zufall, dass das Pariser Match 10:1 für die Neo ausgegangen ist. Boeing hat bis 2016 genug zu tun, dann aber muss was Neues her, spätestens bis 2018. Sonst steht die 737-Line still. Airbus hat bei American gute Karten, weil Boeing JETZT kein adequates Angebot machen KANN. Mich würds wundern, wenn AA sich auf einen AB/BA Mix einlässt, eher mit Bombardier. Letztlich kommt für ein so umfassendes Replacement auch Embraer zu spät, abgesehn davon, dass sie in der Klasse 150 Sitze +/- kein Angebot haben. Die 190/195 ist für AA (Mainline) schlicht zu klein.

Bezüglich der Boeing NSA dürfen wir wohl mit einigen (spektakulären) Überraschungen rechnen, das stemmt Boeing nicht allein, no way. Das neue Programm muss mindestens 30 Jahre halten, mit neuen Technologien, deren (Entwicklungs-) Kosten heute keiner garantieren kann.
Beitrag vom 01.07.2011 - 10:00 Uhr
UserAviatorNZ
Moderator
Ich denke auch, dass die Embraer, die derzeit auf dem Markt sind, die Passagiervolumen auf vielen Strecken nicht bedienen können. Außerdem ist die Frage, ob AA es sich wirklich antun möchte, eine sehr heterogene Flotte zu haben (wie es die amerikanischen Airlines in den vergangen Jahrzehnten praktiziert haben), oder ob sie sich mittlerweile auf einen Wechsel besinnt haben und zukünftig eine homogenere Flotte betreiben möchten.

Wenn es schon auf Kostenersparnisse hinauslaufen soll, dann wäre eine große, einheitlichere Flotte (im Inlandsverkehr), sei es nun Boeing oder Airbus, auf jeden Fall eine sinnvolle Entscheidung. Ein Mix aus z.B. Embraer und Airbus würde wieder zuviel Komplexität in die Flotte bringen...zumindest in Anbetracht der jetzigen Flottenstruktur.

Dieser Beitrag wurde am 01.07.2011 10:10 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 01.07.2011 - 10:19 Uhr
UserHaSt
Moderator
Bombardier hat ja in Paris eine Bestellung bekannt gegeben, wobei der Kunde noch nicht ganannt werden will.

Ich kann mir gut vorstellen das es wirtschaftlich sinnvoll ist eine Flotte aus C x00 und A32x zu betreiben.
Embraer und Boeing sind derzeit etwas "hinten dran".

Was mich aber sehr beschäftigt, ist die Frage wie der enorm steigende Bedarf an neuen Flugzeugen dedeckt werden kann. Bei BBD habe ich gar keine Idee.
Bei Airbus kann ich mir vorstellen das die bestehenden drei Linien so an die 45 Flugzeuge pro Monat schaffen können. Eine zusätzliche Kapazität von 15 - 20 A32x würde JL wohl einen Jubelschrei entlocken.
Dies würde natürlich erhebliche Investitionen (auch bei den Zulieferern) notwendig machen. Für einen Produktionszeitraum von 10-15 Jahren kann sich das aber rechnen.
Nun ist die Frage:
Wo bestehnen denn noch derartige Erweiterungsmöglichkeiten?
Müsste ein komlett neues Werk entstehen?
Beitrag vom 01.07.2011 - 10:29 Uhr
UserFlugente
User (395 Beiträge)
Bei 250 Einheiten muss man zumindest nicht aus Kostengründen nur einen Typ fliegen. Ich meine mal einen Kommentar von einer Airline gelesen zu haben, dass ab 25 Flugzeugen eines Typs bereits fast alle Skaleneffekte (bzgl. Wartung, usw.) gehoben werden können. Die Frage ist nur, ob sich diese Aussage vllt. nicht auf die Stationierung an nur einem Hub bezieht... AA und Delta haben davon aber mehrere...

Fraglich ist dann auch, welcher Mix wirklich Sinn machen würde? Delta äußerte sich ja bereits, dass man sowohl die 320NEO als auch die Bombardier CS100/300 betrachte. Das macht sicher am meisten Sinn, weil sich die Cockpits eher ähnlich sind (alle Neuerscheinungen orientieren sich ja eher an den gläsernen Airbus-Cockpits), als wenn man B737 mit CS100/300 kombinieren würde. Zudem könnte mit der Airbus/Bombardier-Lösung trotzdem die kompette Flotte mit nur einer Triebwerksfamilie (PWG1000/1500) fliegen und mit der A321NEO steht definitiv ein besserer Ersatz für die alten B757 zur Verfügung, als es die B737-900ER sein könnte.

Im Gegensatz zu Delta hat AA aber das Problem, dass bisher alle Piloten Boeing fliegen. Der gesamte Umschulungsaufwand ist bei Ihnen daher deutlich höher! Deshalb räume ich der Delta-Order aus meiner Sicht höhere Chancen ein als bei AA. Die versuchen am Ende wirklich nur, den Preis bei Boeing zu drücken...
Beitrag vom 01.07.2011 - 11:17 Uhr
Userflo2323
User (260 Beiträge)
Patriotismus schön und gut. Letztlich endet aber auch der Patriotismus der Amerikaner bei ihrem Geldbeutel. Sie werden ihre Tickets bei der Airline buchen, die die attraktivsten Angebote machen kann.

Ergo wird sich AA für den Flugzeugtyp entscheiden, der sich bei einer wirtschaftlichen Gesamtbetrachtung über die gesamte Einsatzdauer wirtschaftlicher betreiben lässt. Soll heissen:

- Airbus hat die Nase was den Spritverbrauch angeht gegenüber der B737 marginal vorne.

Demgegenüber stehen aber andere Faktoren:
- Die B737 dürfte deutlich günstiger zu haben sein.
- Extrem hohe Umschulungskosten für die Piloten der AA, die lediglich Boeing-Flugzeuge fliegen können.
- Extrem hohe Kosten zur Umschulung der Techniker, die lediglich mit der Wartung von Boeing-Flugzeugen vertraut sind.

Man wird sehen, welche der beiden Seiten letztlich überwiegt. Ich denke aber schon, dass letztlich rein wirtschaftliche Aspekte entscheiden.
Beitrag vom 01.07.2011 - 11:24 Uhr
Userunknown
User (21 Beiträge)
Hi,
wie auch HaSt, brennt mir auch die Frage der Kapazitäten bei Airbus bzgl. der A320 Familie unter den Nägeln.
An welchem Standort sind den die bereits geplanten Steigerungen der Kapazität vorgesehen. Finden die hauptsächlich in Finkenwerderstatt oder auch in T?
Ich meine vor einiger Zeit gelesen zu haben, dass Frankreich und Deutschland sich geeinigt haben, dass die A350 Endmontage nach T kommt, dafür aber die gesamte neue A320 Familie, sobald sie dann entwickelt ist in der Zukunft in Hamburg gebaut wird. Müsste zu diesem Zweck eine Erweiterung des Werkes vorgenommen werden in Finkenwerder, bzw. hat man bei der Erweiterung für den A380 damals genug Platz gelassen?
Und wenn genug Platz da ist, könnte bei dem Auftragsboom eine weiter Produktionslinie in Finkenwerder schon jetzt sinn machen?

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