Community / / Qatar Airways schießt Giftpfeil auf...

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Beitrag vom 14.11.2022 - 12:13 Uhr
Userhamtlg
User (42 Beiträge)
Der Schuss kann aber für QATAR auch nach hinten losgehen. Eher stecken wohl QCAA hat QATAR unter einer Decke als Airbus und die EASA. Aber das ist jetzt sowieso alles egal. Entscheiden werden das die Gerichte und in der ganzen Sache gibt es nur Verlierer. Das schlimmste, was jetzt QATAR passieren kann, ist der Fakt, dass die Fussball WM veobei ist, man den Prozess verliert und die A350 dann instandsetzen und einsetzen muss.
Beitrag vom 14.11.2022 - 15:44 Uhr
UserSpeedbird 1
User (4 Beiträge)
Ich bin gerade mit einer 879 von Daudia geflogen, bei der man das Kupfer auf der Tragfläche sehen konnte, da war ein erhebliches Stück Lack weg. Das Thema ist also scheinbar kein reines AB Thema. Interessant ist auch, dass ander 35 Nutzer nicht die gleichen Gefahren beim Lack sehen. Da steht QR wohl allein da
Beitrag vom 14.11.2022 - 17:42 Uhr
Userswift1212
User (143 Beiträge)
Der Schuss kann aber für QATAR auch nach hinten losgehen. Eher stecken wohl QCAA hat QATAR unter einer Decke als Airbus und die EASA. Aber das ist jetzt sowieso alles egal. Entscheiden werden das die Gerichte und in der ganzen Sache gibt es nur Verlierer. Das schlimmste, was jetzt QATAR passieren kann, ist der Fakt, dass die Fussball WM veobei ist, man den Prozess verliert und die A350 dann instandsetzen und einsetzen muss.

Richtig - in Europa und den USA gibt es wohl nur VERLIERER und bei den Kunden, die diese Flugzeuge fliegen/gekauft/geleast haben!
- die GEWINNER sitzen in Russland und China, wenn Airbus und Boeing mit ihren Kunden so umgehen und solche Produkte ausliefern!

Das ist hier ein Design-Thema und die anderen A350 haben dann auch dieses Thema mit ihren A350!
Dass die Lackierung die FVB-Strukturen schützen muss und keine Risse haben soll, das ist seit Jahrzehnten bekannt. Das mussten die Tests von Airbus und der EASA VOR der Zulassung abbilden ob das Design für den vorgesehenen Flugbetrieb dies auch erfüllen kann.
Airbus hat hier keinen Metallflieger sondern einen CFK-Flieger gebaut und dann muss der Lack einfach rissfrei die FVB-Struktur vor Wassereintritt und Auffrieren schützen! - das ist nichts neues und das Problem ist reproduzierbar! - Bekannt war das immer und die Tests von Airbus und der EASA mussten das immer abbilden, was die da zusammenbaut haben.

Ergo, wenn diese Flugzeuge so fliegen sollen dann muss der Lack quasi immer rissfrei sein, bevor die FVB-Strukturen auffrieren! - Da werden die Flieger ständig zur Oberflächenkontrolle am Boden und zum Ausbessern in den Lackierhallen sein!

Diese A350-Flieger werden Airbus deutlich mehr Probleme machen, denn diese 2 Milliarden Euro werden bei Qatar ganz sicher nicht reichen, wenn diese A350-Flieger weiterhin fliegen sollen. - und dann kommen ja die anderen Flieger der anderen Betreiber auch noch dazu, die das gleiche Thema mit ihren Lackrissen lösen müssen!

Ein Airbus-Management, das bei einem solch sensiblen Thema sich nicht leise mit den Kunden einigen kann und dann öffentlich so streitet, das hat in keinem Management noch etwas zu suchen!
Beitrag vom 14.11.2022 - 18:05 Uhr
Userbinaerwesen
User (4 Beiträge)

Richtig - in Europa und den USA gibt es wohl nur VERLIERER und bei den Kunden, die diese Flugzeuge fliegen/gekauft/geleast haben!
- die GEWINNER sitzen in Russland und China, wenn Airbus und Boeing mit ihren Kunden so umgehen und solche Produkte ausliefern!

Das ist hier ein Design-Thema und die anderen A350 haben dann auch dieses Thema mit ihren A350!
Dass die Lackierung die FVB-Strukturen schützen muss und keine Risse haben soll, das ist seit Jahrzehnten bekannt. Das mussten die Tests von Airbus und der EASA VOR der Zulassung abbilden ob das Design für den vorgesehenen Flugbetrieb dies auch erfüllen kann.
Airbus hat hier keinen Metallflieger sondern einen CFK-Flieger gebaut und dann muss der Lack einfach rissfrei die FVB-Struktur vor Wassereintritt und Auffrieren schützen! - das ist nichts neues und das Problem ist reproduzierbar! - Bekannt war das immer und die Tests von Airbus und der EASA mussten das immer abbilden, was die da zusammenbaut haben.

Ergo, wenn diese Flugzeuge so fliegen sollen dann muss der Lack quasi immer rissfrei sein, bevor die FVB-Strukturen auffrieren! - Da werden die Flieger ständig zur Oberflächenkontrolle am Boden und zum Ausbessern in den Lackierhallen sein!

Diese A350-Flieger werden Airbus deutlich mehr Probleme machen, denn diese 2 Milliarden Euro werden bei Qatar ganz sicher nicht reichen, wenn diese A350-Flieger weiterhin fliegen sollen. - und dann kommen ja die anderen Flieger der anderen Betreiber auch noch dazu, die das gleiche Thema mit ihren Lackrissen lösen müssen!

Ein Airbus-Management, das bei einem solch sensiblen Thema sich nicht leise mit den Kunden einigen kann und dann öffentlich so streitet, das hat in keinem Management noch etwas zu suchen!

Russland-Trolls jetzt auch hier? Was für eine inhaltsleere Antwort, nur um Russland als Gewinner darzustellen? Mit welchen Fliegerb denn?
Beitrag vom 14.11.2022 - 18:13 Uhr
UserEricM
User (4298 Beiträge)
Mit welchen Fliegerb denn?

Wollte nicht Russland bis nächsten Monat eine völlig eigenständige Luftfahrtindustrie aus dem Boden stampfen? Geht auch sicher alles nach Plan. Genau wie die 3-tägige "Sonderoperation" seit Februar ...
Beitrag vom 14.11.2022 - 19:46 Uhr
UserA320Fam
User (1510 Beiträge)
Weiss einer warum QR sich ähnliche Lackprobleme von Boeing auf den 787 Tragflachen gefallen lässt. Bzw wieso QR mit den Boeings mit riesigen offen liegendem Composite, nur teilweise provisorisch mit Highspeedtape abgedeckt, rumfliegt?
Beitrag vom 14.11.2022 - 21:23 Uhr
Usermpilot
User (236 Beiträge)
->Das Expertenteam (EASA) habe dabei einen "verschlechterten Lackzustand" festgestellt, hege aber "keine Zweifel an der Lufttüchtigkeit der A350"

Solche aalglatten Aussagen lassen schon den Eindruck entstehen, dass EASA das Schönreden von Airbus unterstützt. Die Lackschäden stellen nicht nur eine Gefahr von "Korrosion" der CFK Konstruktion dar, vielmehr beeinflussen diese auch die Grenzschichtströmung, was bei hohen Anstellwinkeln nahe Stall sich unangenehm bemerkbar machen kann. Mit "keinen Zweifel" handelt die EASA sehr fahrlässig, es erinnert an FAA mit 737 - Behörden lassen sich bekanntlich leicht korrumpieren.
Beitrag vom 14.11.2022 - 22:11 Uhr
UserA320Fam
User (1510 Beiträge)
... Grenzschichtströmung, was bei hohen Anstellwinkeln ...

Am Rumpf?
Beitrag vom 14.11.2022 - 23:18 Uhr
UserGroße Krügerkl..
User (920 Beiträge)
Das Thema war halt von Airbus nicht sonderlich gut gemacht.

Erst das Lack Problem kleinreden und dann bei den Schädem am Blitzschutz Mesh die Schadensdefinition ändern. Das ist halt keine Vorgehensweise.

Da wäre ich als Kunde auch skeptisch. Stellen sie sich vor sie kaufen ein Auto, das hat einen Fehler im Lack. Dann fällt ihnen was an der Grundierung auf, und es kommt vom hersteller zurück: Ne das ist kein Fehler, wir haben die Fehlerdefinition geändert. Das macht nichts.
Da wären sie auch nicht glücklich.
Ob man es dann soweit eskalieren lassen muss, ich weiss es nicht.

Jedenfalls fliegen knapp 500 A350 und das aktuell sicher ohne Zwischenfälle.
Beitrag vom 14.11.2022 - 23:20 Uhr
Userswift1212
User (143 Beiträge)

Russland-Trolls jetzt auch hier? Was für eine inhaltsleere Antwort, nur um Russland als Gewinner darzustellen? Mit welchen Flieger denn?

Das ist ein reines Design-Thema und das sollte mit Sachverstand bei diesen FVK-Werkstoffen auch zu verstehen sein.
Gut, dass dieses Thema die Anwälte von QR mit Airbus klären werden und wir das hier nicht ausdiskutieren müssen.
QR ist schon auf den richtigen Weg und hat den Finger genau an der richtigen Stelle bei Airbus in der Wunde.

Es bedarf keiner Trolle, wenn Airbus und Boeing sich mit ihren Produkten selbst die Probleme machen und ihre Gelder selbst verbrennen.
Die schaffen selbst die Freiräume für die anderen Marktteilnehmer.
Beitrag vom 14.11.2022 - 23:32 Uhr
Userswift1212
User (143 Beiträge)
Jedenfalls fliegen knapp 500 A350 und das aktuell sicher ohne Zwischenfälle.

Wenn es nur der Lack wäre, dann wäre das eigentlich ohne Diskussionen erledigt worden und dann würde Airbus auch nicht so herumeiern.
Wenn QR mehr als 2 Milliarden Euro für 29 ausgefallene Flieger geltend macht, dann kann man sich schon mal die Dimension dieses Themas auf die ca. 500 Flieger hochrechnen.- So etwas tut in der Bilanz richtig weh. - Egal auf welcher Seite diese Kosten einschlagen!
Beitrag vom 15.11.2022 - 00:01 Uhr
UserEricM
User (4298 Beiträge)
Wenn es nur der Lack wäre, dann wäre das eigentlich ohne Diskussionen erledigt worden

Genau das hatte Airbus angeboten, hat QT aber abgelehnt und stattdessen ein riesen Fass aufgemacht. Aber nach allem, was bekannt ist und was auch jetzt im Artikel steht: Ja es ist "nur" der Lack.
Wäre da wirkich mehr dahinter, wären weitere Anschuldigungen spätestens bei der geschilderten Anhörung vorgebracht worden. Da kam aber nichts.
So richtig rational wirkt das nicht mehr.
Beitrag vom 15.11.2022 - 05:16 Uhr
User2heavy4u
User (27 Beiträge)
Jedenfalls fliegen knapp 500 A350 und das aktuell sicher ohne Zwischenfälle.

Wenn es nur der Lack wäre, dann wäre das eigentlich ohne Diskussionen erledigt worden und dann würde Airbus auch nicht so herumeiern.
Wenn QR mehr als 2 Milliarden Euro für 29 ausgefallene Flieger geltend macht, dann kann man sich schon mal die Dimension dieses Themas auf die ca. 500 Flieger hochrechnen.- So etwas tut in der Bilanz richtig weh. - Egal auf welcher Seite diese Kosten einschlagen!


Die Dimension auf 500 Flieger kann man sich sehr leicht ausrechnen: Maximal 2 Milliarden Euro. Denn von den 500 Flugzeugen sind 29 gegrounded, bei Qatar Airways und sonst nirgends.
Man sollte halt schon einfache Zusammenhänge verstehen können, bevor man im Internet einen auf dicken Max macht und eigentlich nur planlosen Müll redet
Beitrag vom 15.11.2022 - 08:21 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (1141 Beiträge)
Passt doch dazu:

 https://www.aero.de/news-43915/Boeing-will-die-787-vor-Sonnenbrand-schuetzen.html

Mit Tape abgeklebte Stellen! Erinnerert mich irgendwie an "Aeroflot" in den 80iger... :)
Beitrag vom 15.11.2022 - 08:22 Uhr
Usermenschmeier
User (665 Beiträge)
Warum muss es hier immer diese halbwissende Polemik sein?

Airbus hat ein Lacksystemproblem bei den A350. Dieses Problem wird von Airbus nirgends bestritten oder abgetan.

Airbus hat allen Kunden ein kostenlose Übergangsreparatur angeboten. Die ist bis zum nächsten Lackiertermin ausreichend.

Airbus übernimmt zusätzlich die Materialkosten bei der nächsten regulären Neulackierung. Bei dieser wird dann ein verbessertes Lacksystem verwendet. Die Arbeitsstunden fallen dem Kunden zu, da diese sowieso anfallen. Eine Neulackierung ist bei CFK Flugzeug immer im festgelegten Interval zu prüfen und evtl durchzuführen. Das gilt für die 787 ganz genauso.

Einzig und allein Qatar verwehrt Airbus die Nachbesserung bzw Reparatur. Stattdessen lassen sie von der Behörde ein Grounding aussprechen und fordern massive Ausgleichszahlungen. Die EASA, die FAA und auch CAA sehen kein Sicherheitsproblem, das Fluggefährdend wäre.

Airbus bestreitet also nur dass eine Reparatur nicht ausreichend ist und eine Strukturgefährdumg vorliegt. Hätte Qatar die Reparatur akzeptiert, gebe es ihre angebliche Gefährdung überhaupt nicht. Und ich würde, anhand der Bilder und Berufserfahrung davon ausgehen, dass diese weltweite Behördeneinschätzung schon vernünftig ist.

Reparieren auf jeden Fall, Neulackierung zu passendem Zeitpunkt ebenfalls aber gravierendes Sicherheitsrisiko das ein Grounding erfordert (wie MCAS bei 737Max oder Batteriebrände der 787) und somit massiv Menschenleben gefährdet, das garantiert nicht.
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