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Airbus fährt Produktion langsamer hoch als gedacht

Roboter unterstützen auf der vierten A320-Linie in Hamburg
Roboter unterstützen auf der vierten A320-Linie in Hamburg, © Airbus

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TOULOUSE - Der Flugzeugbauer Airbus will die Produktion seiner Mittelstreckenjets wegen der Verschärfung der Corona-Krise in diesem Jahr doch nicht so stark hochfahren wie zunächst gedacht.

Ab dem dritten Quartal soll die Produktion der Modellfamilie A320 von derzeit 40 auf dann 43 Maschinen pro Monat steigen, teilte der Flugzeughersteller überraschend am Donnerstagabend in Toulouse mit. Im vierten Quartal soll es dann auf monatlich 45 Exemplare nach oben gehen. Zuletzt hatte das Management schon für Juli eine Ausweitung auf 47 Jets ins Auge gefasst.

Bei den kleineren Maschinen der A220-Reihe hält die Airbus-Führung an der vorgesehenen Steigerung von vier auf fünf Jets pro Monat ab Ende des ersten Quartals fest.

Auch bei den Großraumjets bleibt es bei der bisherigen Drosselung auf fünf A350 und zwei A330 pro Monat. Damit verschiebe sich auch eine mögliche Ausweitung der A350-Produktion auf einen späteren Zeitpunkt, hieß es.

Die Airbus-Spitze erwartet, dass der Markt für Verkehrsflugzeuge erst in den Jahren 2023 bis 2025 wieder auf das Niveau aus der Zeit vor der Corona-Krise zurückkehrt.
© dpa-AFX | 21.01.2021 18:05


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