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Der Airbus A350F kommt dem Erstflug näher. "Wir erwartet den Erstflug vor Ende dieses Jahres", sagte Airbus-Konzernchef Guillaume Faury diese Woche nach Vorlage starker Halbjahreszahlen vor Analysten in Amsterdam.
Die A350F werde ein "eng getaktetes Flugerprobungprogramms" durchlaufen - und könnte "im Idealfall schon Ende nächsten Jahres" die EASA-Zulassung erhalten.
Anschließend will Airbus die Produktion hochfahren. "Damit sollen bereits ab 2028 Flugzeuge in durchaus bedeutender Stückzahl ausgeliefert werden", sagte Faury.
Die A350F ist die Frachtflugzeugversion der A350-Familie, basiert auf der A350-1000 - und tritt in unmittelbare Konkurrenz zur Boeing 777-8F. A350F-Erstbetreiber soll CMA CGM werden.
Zwei Prototypen für die Flugerprobung
Der erste Prototyp MSN700 wird aktuell in Toulouse fertig. Das Flugzeug nimmt im dritten Quartal 2026 die Flugerprobung auf - und wird drei Viertel des auf rund 400 Flugstunden veranschlagten Zulassungsprogramms mit Schwerpunkt auf die Flugeigenschaften übernehmen. Mit der MSN701 hält Airbus noch eine zweite A350F für Funktionstests vor.
Airbus will trotz einer Verzögerung mit der A350F eher im Markt sein als Boeing mit der 777-8F. Mit 111 Tonnen Nutzlast und 8.700 Kilometer Nonstop-Reichweite trifft die A350F laut Airbus die Anforderungen globaler Frachtairlines. Fahrwerke und Trent XWB-97 Triebwerk holt sich die A350F aus dem Baukasten der A350-1000.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Airbus | 31.07.2026 11:48







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