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Berliner CDU fordert neuen BER-Betreiber

Flughafen Berlin-Brandenburg
Flughafen Berlin-Brandenburg, © FBB, Günter Wicker

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BERLIN - Die CDU im Berliner Abgeordnetenhaus will den Betrieb des Hauptstadtflughafens BER in neue Hände legen.

Der Betrieb wie auch der mögliche Ausbau des Flughafens solle gesondert ausgeschrieben werden, forderte die Oppositionsfraktion am Mittwoch.

Die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) solle nur noch die Konzessionseinnahmen verwalten und sich um den Lärmschutz kümmern, dafür könne das Unternehmen von rund 2.000 Beschäftigten auf 50 schrumpfen.

"Unsere Idee eines Konzessionsmodells bietet die Chance, die Liquidität zu verbessern und die Kassen der Steuerzahler zu entlasten", sagte der Wirtschaftspolitiker Christian Gräff.

Ein Zehn-Punkte-Plan der Christdemokraten für einen besseren Betrieb des BER sieht vor, schon vor Weihnachten das zweite Terminal zu eröffnen und mehrere teils hochrangig besetzte Arbeitsgruppen für bessere Abläufe einzusetzen. Gefordert wird vollständige Transparenz über die Flughafen-Finanzen und die Verlängerung der U-Bahn-Linie U7 von Rudow zum Flughafen.

Die CDU rechnet damit, dass ein neuer Betreiber des BER jährlich 200 Millionen an Konzessionsentgelten überweist. Damit könne die FBB Zins und Tilgung für ihre Bankdarlehen bezahlen. Schulden bei den Eigentümern Berlin, Brandenburg und dem Bund sollen ebenfalls durch Konzessionsentgelte zurückgezahlt werden. Dazu sollen die Flächen rund um den Flughafen über eine Erbbaupacht an eine Entwicklungsgesellschaft vergeben werden.
© dpa-AFX | 17.11.2021 13:28

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Beitrag vom 17.11.2021 - 22:59 Uhr
18,1% der Stimmen bei der letzten Senatswahl

Was Sie meinen ist die Abgeordnetenhauswahl. Der Senat ist die Berliner Regierung. Das wäre so, als bezeichnete man die Bundestagswahl als "Bundesregierungswahl".

In der Sache haben Sie aber im Wesentlichen Recht.
Beitrag vom 17.11.2021 - 16:10 Uhr
Man kann auf diese Weise Ausgaben ein paar Jahre nach hinten schieben und sich von den Einnahmen aber sofort berauschen lassen. Nennt sich Wirtschaftskompetenz. Wir müssten uns eigentlich freuen über Politiker, die aus Schulden Einnahmen machen.

Das einzig Blöde ist nur, die einen gehören uns, die anderen den anderen.
Beitrag vom 17.11.2021 - 14:20 Uhr
Da muss man sich nicht wundern wieso die CDU in Berlin nur 18,1% der Stimmen bei der letzten Senatswahl bekam. Solch hirnrissige Vorschläge sind allerdings nicht mal 1/5 der Stimmen wert. 1950 Menschen werden entlassen oder wie ? Und welcher private Betreiber soll für mehrere Milliarden den Flughafen "kaufen" oder sollen wir die Schulden erlassen? Die Partei, die dafür sorgte, dass der Flughafen in Schönefeld landete und nicht schon vor 10 Jahren in Sperenberg mit 24h Betrieb und in direkter Konkurrenz zu München öffnete macht jetzt auf dicke Hose. Muss man nicht verstehen.


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