Luna-Mission
Älter als 7 Tage

Esa stoppt Mond-Projekt mit Russland

ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher
ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher, © ESA

Verwandte Themen

PARIS - Angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine hat die europäische Raumfahrtagentur Esa die Zusammenarbeit mit Russland bei deren Mondmissionen "Luna" eingestellt.

Die Technologien, die die Esa mit den russischen Missionen mitschicken sollte, werden nun anderweitig ins All gebracht. Wie die Esa mit Sitz in Paris am Mittwoch mitteilte, soll etwa ein Bohr- und Analysepaket nun mit Hilfe der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde Nasa auf den Mond fliegen.

Auch für das präzise Landesystem Pilot arbeite man an einem alternativen Weg auf den Mond.

Esa-Generaldirektor Josef Aschbacher schrieb zu den Entscheidungen des Esa-Rats auf Twitter: "Die Zeit, unsere Ambitionen für ein starkes, autonomes und widerstandsfähiges Europa im Weltraum zu verwirklichen, war noch nie so wichtig wie heute."

Bereits zuvor hatte die Esa das gemeinsame europäisch-russische Weltraumprojekt "Exomars" zur Suche nach Spuren von Leben auf dem Mars ausgesetzt.
© dpa-AFX | 19.04.2022 06:27


Kommentare (0) Zur Startseite

Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de registrieren oder einloggen.

Stellenmarkt

Schlagzeilen

aero.uk

schiene.de

Meistgelesene Artikel

Community

Thema: Pilotenausbildung

PaxEx.de Passenger Experience

FLUGREVUE 11/2022

Shop

Es gibt neue
Nachrichten bei aero.de

Startseite neu laden