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Reisen im Privatjet stark gefragt

Air Hamburg Embraer Praetor 600
Air Hamburg Embraer Praetor 600, © Air Hamburg

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FRANKFURT - Flüge mit Privatjets sind im vergangenen Jahr in Deutschland auf ein Rekordniveau gestiegen.

Der Rechercheverbund von NDR und "Süddeutscher Zeitung" nannte am Donnerstag unter Berufung auf die Europäische Flugsicherheitsorganisation Eurocontrol die Zahl von mehr als 94 000 Starts von Business-Flugzeugen in Deutschland - etwa 8000 mehr als im Vorjahr.

Dem Bericht zufolge haben Privatjets europaweit im vergangenen Jahr Treibhausgas-Emissionen von etwa 10 Millionen Tonnen CO2 verursacht.

Fast drei Viertel der in Deutschland gestarteten Flüge seien kürzer als 500 Kilometer gewesen. Häufig geflogene Strecken waren demnach Hamburg - Sylt oder Berlin - München. Bei längeren Flügen war der mit Abstand häufigste Zielort Mallorca.

Der Klima-Forscher Stefan Gössling kritisierte in dem Beitrag die Flüge als meist überflüssig. "Wir können aus Klima-Perspektive nicht länger zuschauen, dass viele Reisen mit dem Flugzeug gemacht werden, gerade mit Privat-Flugzeugen, die auch genauso gut mit der Bahn absolvierbar wären oder meinetwegen mit dem Privatwagen", sagte der Professor der schwedischen Linnaeus-Universität in Schweden.

Kleinere Betreiber von Privatjets sind vom europäischen Emissionshandel befreit, der eigentlich für Luftverkehrsunternehmen obligatorisch ist. 
© dpa-AFX | 12.01.2023 13:21

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Beitrag vom 17.01.2023 - 07:59 Uhr
Kleine Jets sind notwendig

* für medizinische Notfälle

Ende der Liste.

Die Zahl der weltweit für medizinische Zwecke eingesetzten Business Jets dürfte nicht einmal dreistellig sein. Warum ist das wichtig? Weil erst die Stars und Sternchen, die Manager und Politiker, die Bizjets fliegen wollen, das Konzept für Hersteller attraktiv machen. Fällt dieser Kundenkreis aus "Flugscham" oder wegen Gesetzesänderungen weg, bleiben auch die Flying Doctors am Boden. Denn dann baut Ihnen niemand mehr eine Citation oder Gulfstream, weil es sich nicht lohnt.

Bissel extrem, diese Vorhersage, oder?
Für die nächsten 30 Jahre gäbe es schon jetzt genug Hardware um flying Doctors in der Luft zu halten. Und natürlich würde sich der Markt auch auf eine niedrigere Nachfrage einstellen, ohne dass 100% der Marktteilnehmer und des Angebots verschwinden.
Aber ja, der aktuell sehr lukrative Markt mit vielen Teilnehmern und das Angebot an verschiedenen Typen würden deutlich schrumpfen.


Dieser Beitrag wurde am 17.01.2023 08:00 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 17.01.2023 - 01:58 Uhr
Kleine Jets sind notwendig

* für medizinische Notfälle

Ende der Liste.

Die Zahl der weltweit für medizinische Zwecke eingesetzten Business Jets dürfte nicht einmal dreistellig sein. Warum ist das wichtig? Weil erst die Stars und Sternchen, die Manager und Politiker, die Bizjets fliegen wollen, das Konzept für Hersteller attraktiv machen. Fällt dieser Kundenkreis aus "Flugscham" oder wegen Gesetzesänderungen weg, bleiben auch die Flying Doctors am Boden. Denn dann baut Ihnen niemand mehr eine Citation oder Gulfstream, weil es sich nicht lohnt.
Beitrag vom 16.01.2023 - 16:25 Uhr
Kleine Jets sind notwendig

* für medizinische Notfälle

Ende der Liste.


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