Flug DE2402
Gestern, 13:10 Uhr

Airbus A330-900 von Condor bricht Flug kurz nach Start ab

Condor Airbus A330-900
Condor Airbus A330-900, © Airbus

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FRANKFURT - Ein Airbus A330-900 von Condor kehrt kurz nach dem Start nach Frankfurt um. Das ist passiert.

Flughafen Frankfurt, 7. Januar 2026: Condor 2402 hebt auf 25C zum Flug nach Toronto ab. Auf FL280 bricht die Crew den Steigflug ab. Nach Informationen des "Aviation Herald" setzen die Piloten Sauerstoffmasken auf und erklären eine PAN-PAN-Lage, rund 55 Minuten nach dem Start landet die D-ANRL wieder in Frankfurt.

"Auf dem Condor-Flug DE2402 von Frankfurt nach Toronto am 07. Januar 2026 kam es nach dem Start zu einer technischen Unregelmäßigkeit", ordnete Condor den Zwischenfall gegenüber aero.de ein. "Da Sicherheit im Flugbetrieb zu jedem Zeitpunkt höchste Priorität hat, entschied sich die Cockpitcrew vorsorglich nach Frankfurt zurückzukehren."

Der Airbus sei sicher gegen 13:55 Uhr wieder am Flughafen Frankfurt gelandet. "Die 308 Passagiere und elf Crewmitglieder haben die Maschine an der Parkposition regulär verlassen", so Condor. "Die Sicherheit der Gäste und Crewmitglieder an Bord war zu keiner Zeit beeinträchtigt. Für den Weiterflug wurde ein Ersatzflugzeug organisiert, das die Gäste nach Toronto brachte."
© aero.de | 09.01.2026 13:10

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Beitrag vom 09.01.2026 - 22:17 Uhr
Typisch deutscher "Bild-Zeitung Journalismus:

Mit: "Das ist passiert" wird Interesse geweckt.
Alles was berichtet wird: "ES kam zu technischen Unregelmäßigkeiten"

Auch wird im Artikel nicht über einen "medizinischen Notfall" berichtet.

Der Autor sollte seinen Lesern durchaus "zumuten" dass sie aus eigenem Verständnis davon ausgehen, dass der Grund für die Umkehr nach Frankfurt nicht die vergessene Zahnbürste eines Crew-Mitglieds war.

Also, dieser Bericht ist überhaupt nicht Bild-Zeitungs-Journalismus, ganz im Gegenteil: Es wird zunächst kurz der Bericht des Aviation Herald über das Vorgefallene wiedergegeben. Der Aviation Herald gilt bekanntlich als einschlägiges Fachmagazin bei solchen Vorfällen. Dann wird eine Presseerklärung der Condor zu dem Vorfall zitiert. Das ist alles. Der Artikel enthält sich jeder Vermischung von Bericht und Meinungsäußerung, aller emotionalisierender Halbsätze, aller Clickbait-Hyperbeln, jeden "Ausrufezeichen-Lautsprechs" und aller Off-Topics - mithin aller typischen Bestandteile des Bildzeitungs-Stils.

Wäre der Vorfall im Bildzeitungs-Stil geschrieben worden, dann würde man hier in etwa Folgendes zu lesen bekommen:

"ENTSETZLICH!!! GRAUENVOLL!!! FURCHTBAR!!!

Condor-Passagiere wieder in Frankfurt gelandet: Todesangst!!! Deutsche Mutter (38): Panik an Bord!!! Piloten dem Erstickungstod nah!!! Mussten Sauerstoffmasken aufsetzen!!! Experte (53): Terroranschlag kann sein!!! Wurde möglicher Condor-Terror von SPD-Bürgergeld finanziert??? Alice Weidel fordert sofortigen Merz-Rücktritt!!!"

So liest sich dieser Text nun aber gerade nicht.

Dieser Beitrag wurde am 09.01.2026 22:32 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 09.01.2026 - 18:00 Uhr
Typisch deutscher "Bild-Zeitung Journalismus:

Mit: "Das ist passiert" wird Interesse geweckt.
Alles was berichtet wird: "ES kam zu technischen Unregelmäßigkeiten"

Auch wird im Artikel nicht über einen "medizinischen Notfall" berichtet.

Der Autor sollte seinen Lesern durchaus "zumuten" dass sie aus eigenem Verständnis davon ausgehen, dass der Grund für die Umkehr nach Frankfurt nicht die vergessene Zahnbürste eines Crew-Mitglieds war.


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