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Ein Öltanker steht in der Nordsee nahe der britischen Küste in Flammen. Die "Stena Immaculate" kollidierte am Montagvormittag aus bislang nicht geklärter Ursache mit dem Frachtschiff "Solong" und geriet in Brand.
Auf Fotos und Videos, die Aufnahmen von der Unglücksstelle zeigen sollen, sind dichte Rauchschwaden zu sehen. Die Umrisse der Schiffe sind teilweise nur zu erahnen.
Mehr als 30 Menschen seien von anderen Schiffen an Land gebracht worden, schrieb die Nachrichtenagentur PA am Mittag. Der BBC zufolge, die sich auf die Reederei Stena Bulk beruft, ist die Besatzung der "Stena Immaculate" in Sicherheit.
Zum Gesundheitszustand der an Land gebrachten Menschen gab es zunächst keine Informationen. Es soll noch Vermisste geben.
Greenpeace: Anlass zu großer Sorge
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace in Großbritannien teilte mit, man beobachte die Berichte genau. "Sowohl die hohe Geschwindigkeit als auch die Videos von den Folgen geben Anlass zu großer Sorge", sagte ein Sprecher.
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— OSINT Expert (@OsintExperts) March 10, 2025
Major maritime disaster off the coast of Hull, Kingdom of England, after a collision between a cargo ship and an oil tanker.
The fire can be seen from miles away. pic.twitter.com/2RZ5Nje2Rr
Nach inzwischen bestätigten Medieninformationen hatte die "Stena Immaculate" Kerosin geladen, das jetzt aus einem aufgerissenen Tank in die Nordsee austritt.
Wie sich ein Austritt auswirke, hänge auch stark von den Wetterbedingungen ab, heißt es von Greenpeace. "Im Falle eines Verlusts von Gefahrgut aus dem betroffenen Containerschiff wird auch die Schnelligkeit der Reaktion entscheidend sein, um Auswirkungen zu begrenzen", sagte der Greenpeace-Sprecher.
Unglücksursache unklar
Es sei zu früh, um über die Unglücksursache zu spekulieren, sagte der Geschäftsführer der Reederei, Erik Hanell. An Bord des Tankers seien mehr als 20 Menschen gewesen. Der Leiter des Hafens von Grimsby äußerte, ihm sei von einem "Feuerball" berichtet worden.
Der Vorsitzende des Stadtrates der nahegelegenen Stadt Hull sprach in der BBC von einer "verheerenden" Lage. Die potenziellen Umweltfolgen seien besorgniserregend, in den kommenden Tagen müsse "sehr schnell" daran gearbeitet werden, diese zu verstehen.
Die Küstenwache prüft, ob und welche Maßnahmen zur Bekämpfung von Umweltbedrohungen erforderlich sein könnten. Alarm am Vormittag
Auf Internetseiten, die Schiffsrouten detailreich verfolgen, ist zu sehen, wie mehrere Schiffe in der Nähe vor Ort sind. Die "Stena Immaculate" fährt unter US-Flagge, die "Solong" unter portugiesischer. Der erste Alarm war um kurz vor 11 Uhr MEZ ausgelöst worden. Die PA berichtete, die "Stena Immaculate" habe vor Anker gelegen.
Die britische Verkehrsministerin Heidi Alexander schrieb bei X, sie sei "besorgt" und in Kontakt mit den Behörden und der Küstenwache. Sie dankte allen beteiligten Rettungskräften für deren Einsatz.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Stena Bulk | 10.03.2025 17:31







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