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Die obere Raketenstufe stürzte dann rund eine Stunde später wie geplant kontrolliert in den Indischen Ozean. Die untere Raketenstufe war bereits kurz nach dem Start planmäßig ins Meer in der Nähe des Startplatzes gestürzt.
Auch das Aussetzen von Satelliten wurde wieder simuliert. Diesmal handelte es sich um 20 funktionierende "Starlink"-Internet-Satelliten, die allerdings wie geplant kurz nach dem Aussetzen in der Atmosphäre verglühten.
Der 13. Testflug hätte eigentlich bereits vor rund einer Woche stattfinden sollen, musste dann aber kurz vor dem Start abgebrochen worden, weil einige Triebwerke nicht zündeten.
Liftoff of Starship! pic.twitter.com/RdieYIh6Fd
— SpaceX (@SpaceX) July 24, 2026
Anschließend gab es noch eine weitere wetterbedingte Verschiebung. Zum zweiten Mal kam bei diesem Test die "Version 3" des Starship zum Einsatz. Dabei handelt es sich nach Angaben des Unternehmens um eine unter anderem im Hinblick auf Design und Leistungsfähigkeit komplett überarbeitete Version der Riesen-Rakete.
Starship soll eines Tages zum Mars
Das Raketensystem Starship ist größer als die Freiheitsstatue in New York. Es besteht aus zwei Teilen, die sich nach dem Start trennen: Dem etwa 70 Meter langen Booster Super Heavy und der - ebenfalls Starship genannten - oberen Stufe, die rund 50 Meter misst.
Beide Teile sind so konzipiert, dass sie nach der Rückkehr zur Erde wiederverwendet werden können. Die US-Raumfahrtbehörde NASA will mit dem Starship Astronauten zum Mond schicken, während SpaceX zudem das Ziel verfolgt, eines Tages den Mars zu erreichen.
Splashdown confirmed! Congratulations to the entire SpaceX team on the 13th flight test of Starship! pic.twitter.com/g27YJCQgiN
— SpaceX (@SpaceX) July 24, 2026
Erstmals war das Raketensystem im April 2023 getestet worden - und damals nach wenigen Minuten komplett explodiert. Bei weiteren Tests erreichte die obere Stufe das All und landete auch schon kontrolliert im Indischen Ozean. Mehrere Testflüge waren allerdings auch bereits deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben
SpaceX hatte vor kurzem den bislang größten Börsengang hingelegt, zuletzt war die Aktie allerdings unter den Ausgabepreis gefallen.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: SpaceX | 25.07.2026 13:07







Kommentare (3) Zur Startseite
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Geld für einige Versuche sollte doch noch vorhanden sein.
Wäre das eine Landung am Startturm gewesen, wäre der jetzt Schrott.
Es waren nur 8 von 13 Triebwerken, die gezündet hatten, siehe den Screenshot hier:
Aber die Konsequenz daraus ist korrekt.
Die Raptors sind auch in der überarbeiteten Variante weit weg davon, zuverlässig (wieder-)zündbar zu sein. Und das wäre die Grundvoraussetzung für das ganze Konzept der Wiederverwendbarkeit und vor allem der schnellen Wiederstartbarkeit des Starships ohne zeitraubende Triebwerkswechsel und aufwändige Wartungen. Bei sovielen Ausfällen frage ich mich, was SpaceX eigentlich in Testen und Validierung investiert. Die angedachten Tankflüge für das Lunar-Starship sind so noch unmöglich, ganz zu schweigen von einem human-rated System zum Transport von Menschen.
Und immer noch hat das Starship keinen Orbit erreicht, wenn auch so geplant, nur einen Suborbit.
Es sieht eher danach aus, dass die entwicklungstechnischen Abkürzungen, die SpaceX offensichtlich nimmt im Vergleich zu international in den Engineering-Wissenschaften anerkannten Vorgehen, wie ein Bumerang in weiteren Verzögerungen, Nichteinhaltung von Leistungsdaten (z.B. Payload 100t in den LEO, wo auch das Starship V3 weit drunter liegen dürfte) zurückkommt.
Das ist nicht ganz richtig. Der Booster sollte eigentlich eine Landung am Turm simulieren, d.h. vor dem Sturz ins Wasser auf Schwebeflug abbremsen.
Allerdings haben sowohl beim Boostback als auch bei der simulierten Landung wieder nur ein Teil der Raptor Triebwerke durchgehalten. Nur 10 von 13 haben für die Landung überhaupt gezündet, nach wenigen Sekunden sind davon nochmal 5 ausgefallen, so dass der Booster nicht genug abbremsen konnte und mit einer erheblichen Restgeschwindigkeit aufs Wasser aufgeschlagen ist.
Wäre das eine Landung am Startturm gewesen, wäre der jetzt Schrott.
Auch der Hitzeschild hat sich wohl beim Wiedereintritt so weit zerlegt, dass eine Wiederverwendung ohne Reparatur/Ersatz nicht möglich ist.
Dieser Beitrag wurde am 25.07.2026 14:15 Uhr bearbeitet.