Flug KU-103
Älter als 7 Tage

Kampfjets steigen zu 777-300ER bei Frankfurt auf

Eurofighter
Eurofighter, © Airbus

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FRANKFURT - Am Mittwochmorgen war in großen Teilen des Rhein-Main-Gebiets ein lauter Knall zu hören. Das war der Grund.

Die Alarmbereitschaft der Luftwaffe hat am Mittwochmorgen auf einen Zwischenfall im deutschen Luftraum reagiert.

Trotz mehrerer Versuche konnte die Flugsicherung keinen Kontakt zu Kuwait Airlines Flug 103 nach London-Heathrow herstellen, deswegen hefteten sich zwei deutsche Kampfjets an die Fersen der Boeing 777-300ER.

Ein Flugzeug durchbrach dabei die Schallmauer. Beim Fliegen wird der Schall als Druckwelle vor dem Flugzeug hergeschoben. "Hierbei verdichten sich die Schallwellen zu einer kompakten Schallmauer", erklärt die Bundeswehr.

Beschleunigt ein Flugzeug auf Überschallgeschwindigkeit, also je nach Umgebung etwa 1.200 Stundenkilometer, wird diese durchbrochen. Hinter dem Flugzeug breitet sich trichterförmig eine Druckwelle aus Schall aus, die am Boden als lauter Knall wahrgenommen wird.

Der Funkkontakt zur 777-300ER wurde letztlich wieder hergestellt. Das Flugzeug landete später sicher an seinem Ziel.

Erst im August waren zwei deutsche Eurofighter zu einer Boeing 737-800 der Ryanair-Tochter Buzz aufgestiegen. Nach Medieninformationen war zuvor gegen den Flug eine Anschlagsdrohung eingegangen, die sich später als Fehlalarm entpuppte.
© aero.de, dpa | 18.09.2025 10:27


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