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Airbus liefert viertes Modul für Mondlandung

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ESM 4, © Airbus

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BREMEN - Das Bremer Airbus-Werk liefert das nächste wichtige Bauteil für die geplante Mondlandung.

Das vierte Europäische Servicemodul (ESM) für das Orion-Raumschiff soll am Wochenende mit dem Schiff nach Florida gebracht werden, wie das Unternehmen mitteilte. Mit dem Raumschiff sollen Astronauten zum ersten Mal seit den 1970er Jahren auf die Mondoberfläche zurückkehren.

Das Modul soll das US-Raumschiff Orion und seine Besatzung während des Flugs mit Strom, Wasser und Sauerstoff versorgen. Experten der Raumfahrtbehörde Nasa werden das Bauteil nun testen und unterhalb der Astronautenkapsel installieren. Beide Teile bilden zusammen das Orion-Raumschiff.

Bei der Artemis-IV-Mission sollen nach mehr als 50 Jahren wieder Astronauten die Oberfläche des Mondes betreten und dort auch länger bleiben. Sie sollen in der ersten Mondraumstation überhaupt, dem sogenannten Gateway, leben und arbeiten. So sollen neue wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen und bemannte Missionen zum Mars vorbereitet werden.

ESA möchte Modul weiterentwickeln

Airbus baut das Modul im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation (Esa), die neben der amerikanischen Mission auch eigene Pläne verfolgt. "Wir wollen bis 2040 den Mond verstehen", sagte Daniel Neuenschwander, Direktor für bemannte und robotergestützte Exploration bei der Esa. Experten sollen den Mond wissenschaftlich untersuchen, kritische Infrastruktur aufbauen und so längere Aufenthalte von Europäern auf dem Mond ermöglichen.

 Dabei setzt die Esa auch auf die Bremer Technik. "Wir wollen ESM weiterentwickeln", kündigte Neuenschwander an. Für Airbus ist das ein wichtiges Signal, denn die Allianz mit Amerika droht zu zerbrechen. Bisher ist nur die Finanzierung des fünften Moduls gesichert. Das Unternehmen geht zwar nach eigenen Angaben davon aus, dass eines Tages auch das sechste Modul nach Amerika geliefert werden wird. Wie es mit den Plänen für das siebte, achte und neunte Modul weitergeht, ist jedoch noch unklar./
© dpa-AFX | 11.11.2025 10:19

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Beitrag vom 11.11.2025 - 14:55 Uhr
Nichts nach Artemis 3 ist sicher. Weder ist SLS Block 1b im Zeitplan noch die erforderliche neue Startanlage.
Beitrag vom 11.11.2025 - 13:06 Uhr
naja, es mag auch daran liegen, dass die Flüge nach Artemis VI alle noch ein recht großes Fragezeichen haben. Geplant sind diese Flüge ab Frühjahr 2032, stellt sich die Frage ob man für solche Missionen (selbst wenn sie sicher stattfinden würden) schon heute Hardware bauen will....immerhin ist das ESM noch nie bemenscht unterwegs gewesen und es mag ja noch die ein oder andere "lesson learned" dazu kommen.

Außerdem kann man sich auf die US Raumfahrtpolitik aktuell nicht verlassen. Nachdem Starship hoch im Kurs, und SLS schon vor dem Abgrund stand, scheint man davon abgerückt zu sein, aber wie lange das halten mag.... Hinzu kommen weitere mögliche Verzögerungen durch denkbare Fehlschläge und vielleicht ist das ganze Theater um ein neues Wettrennen zum Mond eh Geschichte, wenn die chinesen zu erst dort landen....



Dieser Beitrag wurde am 11.11.2025 13:26 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.11.2025 - 10:53 Uhr
Noch keine Folgeaufträge? Ja, hat denn die ESA noch nichts für den Epstein-Memorial-Ballroom gespendet?


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