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Lufthansa lässt auf Nahost-Strecken weiter Vorsicht walten. "Bis einschließlich Samstag, 31. Januar, finden die Lufthansa-Flüge nach und von Tel Aviv sowie Amman als Tagflüge statt", sagte ein Lufthansa-Sprecher aero.de am Mittwoch. "Dies bedeutet, dass Crews direkt und ohne Übernachtung den Rückflug antreten."
Aus "operationellem Grund" lässt Lufthansa ihre Flüge nach Teheran bis zum Ende des Winterflugplans am 28. März ruhen. Austrian Airlines setze, ebenfalls aus operationellen Gründen, ihre Flüge bis einschließlich 16. Februar aus.
Im Buchungsystem hat Lufthansa allerdings eine durchaus pragmatische Ersatzlösung hinterlegt: Lufthansa bucht Teheran-Passagiere auf die eigene Linie Frankfurt-Dubai - und koppelt die Verbindung dort an Emirates-Flüge nach Teheran. Details zur Kooperation mit Emirates auf der Teheran-Strecke nennt Lufthansa nicht.
"Der iranische Luftraum wird weiterhin nicht für Überflüge genutzt", stellte der Sprecher klar. "Demgegenüber können alle Fluggesellschaften der Lufthansa Group den irakischen Luftraum ab sofort wieder nutzen."
Bis 31. Januar finden bei Lufthansa Flüge nach und von Tel Aviv sowie Amman als Tagflüge statt - Flugbesatzungen können so direkt und ohne Übernachtung den Rückflug antreten.
Lufthansa: Sicherheit hat oberste Priorität
"Die Lufthansa Group beobachtet die Situation weiterhin intensiv und wird die Lage in den kommenden Tagen weiter bewerten", sagte der Sprecher. "Betroffene Fluggäste werden automatisch umgebucht und proaktiv kontaktiert. Alternativ können Gäste auf ein späteres Reisedatum umbuchen. Die Sicherheit unserer Gäste und Crewmitglieder hat stets oberste Priorität."
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 21.01.2026 14:49







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