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Whiteout am KLM-Drehkreuz: Amsterdam-Schiphol kämpfte zwischen 3. und 9. Januar 2026 mit Schnee, Eis und Starkwinden. Allein KLM sagte mehr als 1.750 Flüge ab, in der Spitze fielen 600 Verbindungen an einem Flugtag dem Wintereinbruch zum Opfer. Zahlllose Flüge starteten um Stunden verspätet.
Auch andere Airlines litten in Amsterdam unter den Folgen des Winters. Emirates 147, ein Airbus A380 aus Dubai, musste nach einer Landung rund drei Stunden auf ein freies Gate warten.
Einen drohenden Engpass bei Enteisungsflüssigkeit konnte KLM nur mit einer eilig organisierten Nachlieferung aus Deutschland entschärfen. Gestrandete Passagiere flog KLM in günstigen Wetterfenstern zwischenzeitlich mit Großraumjets aus.
KLM will das Winterchaos jetzt zusammen mit dem Flughafenmanagement und einer externen Unternehmensberatung aufarbeiten. Immerhin dürfte der Airline gleich zu Jahresbeginn ein hoher Millionenschaden entstanden sei.
Die gemeinsame Analyse werde sich auf die "Effektivität der Betriebs- und Kommunikationsprozesse" mit besonderem Augenmerk auf "die Kapazitäten der Start- und Landebahnen und Vorfelder, die Enteisung und die Kommunikation mit den Passagieren" konzentrieren, teilten KLM und der Flughafen Amsterdam-Schiphol mit.
Ziel der Bewertung sei es, für die Zukunft "Verbesserungspozenziale" bei vergleichbaren Wetterereignissen zu identifizieren. Der Bericht soll bis Ende März vorliegen.
© aero.de | Abb.: Amsterdam-Schiphol | 02.02.2026 06:22







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