Argus Interception
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Bundespolizei setzt auf Abfangdrohnen aus Niedersachsen

Argus A1 Interceptor
Argus A1 Interceptor, © Argus Interception

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ROTENBURG - Die Bundespolizei setzt bei der Drohnenabwehr auf neue Abfangdrohnen mit Netztechnik. Dabei handelt es sich um Drohnen des Start-ups Argus Interception aus dem niedersächsischen Rotenburg an der Wümme, wie die Bundespolizei auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Angaben zu Stückzahl und Kosten machten weder die Behörde noch das Unternehmen.

Im vergangenen Dezember stellte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) eine Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei in Dienst. Die neue Einheit soll unter anderem Abfangdrohnen einsetzen und etwa an Flughäfen stationiert sein. Dabei will Dobrindt auf ein klares Prinzip setzen: "aufspüren, abwehren, abfangen!"

Nach Herstellerangaben erkennen die Drohnen des Typs A1-Falke unkooperative Fluggeräte, fangen sie mit einem Netz in der Luft und setzen sie kontrolliert am Boden ab. So sollen Schäden durch abstürzende Teile vermieden werden. Die abgefangenen Geräte blieben dabei intakt und könnten anschließend technisch untersucht werden, etwa zur Herkunft oder Nutzung.

Die Drohnen seien für wiederholte Einsätze ausgelegt. Nach einem Abfangvorgang werde nur das Netz ausgetauscht. Das System überwache mithilfe einer Bodenstation einen festgelegten Luftraum und arbeite weitgehend automatisiert. Für den Betrieb sei nur wenig Personal erforderlich.

Argus Interception wurde nach eigenen Angaben 2023 von vier ehemaligen Offizieren der Bundeswehr gegründet. Die Drohnen werden demnach in Rotenburg entwickelt und gefertigt. Zu den Kunden zählten Streitkräfte, Behörden und Betreiber kritischer Infrastruktur. Auch die Bundeswehr nutze die Technik.
© dpa | Abb.: Argus Interception | 02.02.2026 06:41

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Beitrag vom 02.02.2026 - 20:18 Uhr
Das Start-up "Argus Interception" reiht sich in die zahlreichen newcomer ein, die bisher noch keine beständigen Umsatzzahlen publiziert haben. Start-up hat immer den touch von "man entwickelt noch und hoffentlich springen die Kapitalgeber nicht ab".
Angaben zu Stückzahl und Kosten machten weder die Bundespolizei noch Argus. Das ist nicht unbedingt vertrauensfördernd.



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