US-Flugunfallbehörde
Älter als 7 Tage
US-Regierung setzt NTSB-Vorstand Inman ab
WASHINGTON - In der US-Flugunfallbehörde NTSB liefen viele Fäden bei Todd Inman zusammen - jetzt hat die US-Regierung den NTSB-Vorstand überraschend abgesetzt.
Todd Inman gehört seit Freitag nicht mehr dem NTSB-Vorstand an. Gegenüber US-Medien bestätigte der Republikaner seine Abberufung durch die US-Regierung. Die Hintergründe sind unklar.
Inman gehörte zu den profiliertesten Ermittlungsleitern im NTSB-Vorstand - bei Inman liefen 2025 unter anderem die Fäden zu den Ermittlungen nach der Kollision eines Regionaljets und eines Black Hawk vor Washington D.C. und zum Absturz einer MD-11 von UPS zusammen.
2025 hatte die US-Regierung bereits überraschend NTSB-Vize Alvin Brown das Mandat entzogen.
© aero.de | 09.03.2026 11:11
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Beitrag vom 17.03.2026 - 08:07 Uhr
Simmt. EMPFEHLUNGEN: Und die Art der Umsetzung, die Vereinbarkeit der verschiedenen Empfehlungen ist Sache der der Luftfahretbehörde.
Die NTSB hat in der Zulassung der B777x nix zu tun, denn es ist ja kein Unfall mit diesem Modell passiert. Die Empfehlungen basieren IMMER auf Erkenntnissen nach Unfällen.
Tut mir leid: Ihre Aussage (Politische EInflussnahme) lässt sich nicht belegen.
Die NTSB kann gar nicht protestieren (Genauso wenig wie die BFU beim LBA) Unfalluntersuchungsbehörden / Unfalluntersuchungsstellen erstellen einen Bericht, über den ein Gericht entscheidet. in dieser Verhandlung werden auch die Empfehlungen berücksichtigt. Denn im Urteil werden den verschiedenen Faktoren anteiliges Verschulden zugeschrieben. Die entsprechenden Verantwortlichen müssen diese dann entsprechend anpassen. Wie und wodurch sie das machen, ist ihre Sache. Es wird nur interessant, wenn wieder ein Unfall passiert und wieder ein Verschulden aufgrund des gleichen Findings festegestellt wird.
Das NTSB die BFU oder BEA stellen KEINE Schuld fest und überwachen auch nicht die Abarbeitung der Schuldfrage nach Abschluss des Gerichtsprozesses.
Sie müssen den Behörden nur kritische Findings (Bsp MD11 Pylon Connection) mitteilen, ob das dann zu einer Reaktion, wie hier dem Grounding führt, hat die Untersuchende Stelle/Behörde nicht zu verantworten.
Dieser Beitrag wurde am 17.03.2026 09:12 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 17.03.2026 - 08:01 Uhr
Und die beiden sind entsprechend der UN Vorgaben völlig unabhängig von einander.
Das ist natürlich trotz oder gerade wegen der hochnäsigen Ausdrucksweise des Postings so nicht richtig. Die NTSB gibt der FAA Empfehlungen, die sich aus der Untersuchung von Flugunfällen ergeben.
Man kann sehr sicher davon ausgehen, dass die Software von Boeing-Flugzeugen heute für die Zertifizierung wesentlich gründlicher untersucht wird als vor den MCAS-bedingten Abstürzen.
Und man kann ziemlich sicher auch davon ausgehen, dass die NTSB-Leute sehr kritisch beobachten, ob ihre Empfehlungen von der FAA auch umgesetzt werden und ggf. protestieren falls das nicht geschieht.
Beitrag vom 12.03.2026 - 10:17 Uhr
Nur müssen Sie noch kurz erläutern, was das NTSB (National Transportation Safety Board) mit der Typenzulassung der B777x zu tun hat.
Ich nehme es vorweg: NIX. Die einen untersuchen Unfälle im Transportwesen (NTSB) und die anderen (FAA) machen die Luftfahrtzulassungen usw.
Und die beiden sind entsprechend der UN Vorgaben völlig unabhängig von einander.
Aber das sind vielleicht auch nur störenden Fakten.
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Die NTSB hat in der Zulassung der B777x nix zu tun, denn es ist ja kein Unfall mit diesem Modell passiert. Die Empfehlungen basieren IMMER auf Erkenntnissen nach Unfällen.
Tut mir leid: Ihre Aussage (Politische EInflussnahme) lässt sich nicht belegen.
Die NTSB kann gar nicht protestieren (Genauso wenig wie die BFU beim LBA) Unfalluntersuchungsbehörden / Unfalluntersuchungsstellen erstellen einen Bericht, über den ein Gericht entscheidet. in dieser Verhandlung werden auch die Empfehlungen berücksichtigt. Denn im Urteil werden den verschiedenen Faktoren anteiliges Verschulden zugeschrieben. Die entsprechenden Verantwortlichen müssen diese dann entsprechend anpassen. Wie und wodurch sie das machen, ist ihre Sache. Es wird nur interessant, wenn wieder ein Unfall passiert und wieder ein Verschulden aufgrund des gleichen Findings festegestellt wird.
Das NTSB die BFU oder BEA stellen KEINE Schuld fest und überwachen auch nicht die Abarbeitung der Schuldfrage nach Abschluss des Gerichtsprozesses.
Sie müssen den Behörden nur kritische Findings (Bsp MD11 Pylon Connection) mitteilen, ob das dann zu einer Reaktion, wie hier dem Grounding führt, hat die Untersuchende Stelle/Behörde nicht zu verantworten.
Dieser Beitrag wurde am 17.03.2026 09:12 Uhr bearbeitet.
Und die beiden sind entsprechend der UN Vorgaben völlig unabhängig von einander.
Das ist natürlich trotz oder gerade wegen der hochnäsigen Ausdrucksweise des Postings so nicht richtig. Die NTSB gibt der FAA Empfehlungen, die sich aus der Untersuchung von Flugunfällen ergeben.
Man kann sehr sicher davon ausgehen, dass die Software von Boeing-Flugzeugen heute für die Zertifizierung wesentlich gründlicher untersucht wird als vor den MCAS-bedingten Abstürzen.
Und man kann ziemlich sicher auch davon ausgehen, dass die NTSB-Leute sehr kritisch beobachten, ob ihre Empfehlungen von der FAA auch umgesetzt werden und ggf. protestieren falls das nicht geschieht.
Ich nehme es vorweg: NIX. Die einen untersuchen Unfälle im Transportwesen (NTSB) und die anderen (FAA) machen die Luftfahrtzulassungen usw.
Und die beiden sind entsprechend der UN Vorgaben völlig unabhängig von einander.
Aber das sind vielleicht auch nur störenden Fakten.