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Der griechische Staatsfonds HGF schreibt eine auf 40 Jahre angelegte Konzession für den Betrieb von 22 Regionalflughäfen aus.
Wie das "Handelsblatt" berichtet, will Fraport an der Ausschreibung teilnehmen. Als weitere Bieter werden der Athener Flughafenbetreiber AIA sowie der indische Airportbetreiber GMR in einem Konsortium mit dem Baukonzern GEK Terna genannt.
Fraport kennt sich auf dem griechischen Markt gut aus - der Konzern hält seit 2017 über das Konsortium Fraport Greece Betriebskonzessionen für 14 Flughäfen, unter anderem für Airports auf den Ferieninseln Korfu, Kreta, Rhodos, Samos, Santorin und Kos.
Über die 14 Fraport-Flughäfen in Griechenland reisten im ersten Halbjahr 2026 13,7 Millionen Passagiere, das Plus von 5,4 Prozent im Jahresvergleich macht Griechenland zu einem starken Wachstumstreiber für den Konzern. Das Betriebsergebnis stieg von 45,5 auf 52,8 Millionen Euro, insgesamt hielt das Auslandsgeschäft den Konzern in der Spur.
Die neue Konzession für Betrieb und Flughafenentwicklung 22 weiterer Airports könnte das Fraport-Portfolio um touristisch interessante Flughäfen, unter anderem auf Naxos und Chios, erweitern.
Nur im Paket
Fraport werde hinsichtlich der "Regionalflughäfen in Griechenland" prüfen, "ob sie für uns interessant sind oder nicht", sagte Fraport-Finanzvorstand Matthias Zieschang im August 2026. "Wir führen eine gründliche Analyse durch."
Denn Griechenland vergibt die Konzession nur im Paket. Laut "Handelsblatt" muss sich Fraport bei einem erfolgreichen Gebot auch mit diversen Kleinstflughäfen mit unter 10.000 Jahrespassagieren auseinandersetzen, etwa mit den enthaltenen Flugplätzen in Kastoria und auf Kastelorizo. Eine Vergabeentscheidung wird für 2027 erwartet.
© aero.de | Abb.: Fraport | 10.10.2026 07:01







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