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Der Iran-Krieg hat zum heftigsten Kapazitätsschock im Luftverkehr seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie 2020 geführt.
Nach einer Auswertung des Luftfahrt-Datendienstes "Cirium", die "Bloomberg" heranzieht, brachen zwischen 28. Februar und 11. März 2026 rund 46.000 Flüge im globalen Netzwerk weg, rund zehn Prozent der weltweiten Airlinekapazät.
In Normalzeiten atmen die Golfdrehkreuze in Dubai, Doha und Abu Dhabi wie Lungen Interkontverkehr in zwei großen An- und Abflugwellen täglich ein und aus - und entpuppen sich zu Kriegszeiten als schwaches Glied in den Flugketten von Emirates, Qatar Airways und Etihad Airways.
Ein Totalausfall der Drehkreuze durch Luftraumsperren und iranische Drohnenattacken ließ die Transitsysteme der Airlines kollabieren, durch einen Dominoeffekt strandeten Passagiere auch fernab der Drehkreuze - allein Emirates vernetzt über Dubai mehr als 150 Ziele auf der Weltkarte miteinander.
Während der Verkehr in Dubai langsam wieder anläuft, verharren Doha und Abu Dhabi im Notbetrieb.
Run auf Lufthansa-Tickets
Lufthansa lädt ihr System zwar um Zusatzflüge nach Singapur, Bangkok, Riad und Kapstadt auf. Kurzfristig können Nonstop-Anbieter den Golfausfall aber nicht kompensieren.
Innerhalb der ersten fünf Tage nach Ausbruch des Iran-Kriegs habe Lufthansa für Flüge im März "60 Prozent" und für Flüge bis Jahresende "20 Prozent" mehr Tickets verkauft als ein Jahr zuvor, sagte Lufthansa-Finanzvorstand Till Streichert vergangene Woche in Frankfurt.
Der Run auf Nonstopflüge nach Fernost befeuert die Ticketpreise - wer kurzfristig reisen will oder muss, bezahlt auf einigen Strecken für ein reguläres Economy-Ticket bis zu 100 Prozent mehr als noch vor ein paar Wochen.
© aero.de | Abb.: Airbus | 12.03.2026 14:40







Kommentare (2) Zur Startseite
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???? Das dumme Gewäsch kann ja kein Mensch mehr lesen.
Wenn ich Golfairline gebucht habe oder gebucht hätte greife ich nicht automatisch nur auf den Kranich zurück, zumal dem Unternehmen die aktuellen Streiks auch keinen Gefallen tun.
Intrakont- geht super ohne Kranich und Interkontverkehr geht schließlich auch über (Ost-)Asien. Der Service des Kranichs ist sowieso Ansichtssache.