"Bird of Prey"
Älter als 7 Tage

Der Airbus-Greifvogel geht auf ersten Beutezug

Airbus Bird of Prey
Airbus Bird of Prey, © Airbus

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HAMBURG - Kamikazedrohnen verändern die Kriegsführung. Airbus stellt der Bedrohung durch "Loitering Munition" ein neues Abfangsystem entgegen. Nur neun Monate nach dem Programmstart hat die neue Airbus-Drohne "Bird of Prey" einen Testflug erfolgreich bestanden - und ein Ziel attackiert.

Irgendwo über Norddeutschland lauert eine gegnerische Kamikazedrohne auf ihre Gelegenheit - Airbus hat in einem "realistischen Einsatzszenario" die Fähigkeiten des neuen Abwehrsystems "Bird of Prey" (Greifvogel) unter Beweis gestellt.

Das System habe die "Einweg-Angriffsdrohne" dabei völlig autonom in seinem Revier "gesucht, aufgespürt und klassifiziert", teilte Airbus mit. Nach erfolgreicher Identifikation griff "Bird of Prey" die feindliche Drohne selbständig mit einer Luft-Luft-Rakete des Typs "Mark 1" von Frankenburg Technologies an.

"Vor dem aktuellen geopolitischen und militärischen Hintergrund ist die Abwehr von Kamikaze-Drohnen eine taktische Priorität, die dringend angegangen werden muss", sagte Airbus Defence and Space Vorstandschef Michael Schöllhorn. Der "Bird of Prey" schließe eine "wesentliche Fähigkkeitslücke auf asymetrischen Schlachtfeldern".

Technische Basis des Systems ist die Airbus-Drohne Do-DT25. Der Prototyp des "Bird of Prey" ist bei 2,5 Meter Spannweite nur 3,1 Meter lang und hat eine maximale Startmasse von 160 Kilogramm.

Das System kann vier Mark 1 Raketen tragen - die kostengünstigen "Fire and Forget"-Raketen sind 65 Zentimeter lang, wiegen je nur zwei Kilogramm und können Ziele in bis zu 1,5 Kilometer Entfernung ausschalten. Auf jedem Einsatzflug kann "Bird of Prey" laut Airbus mehrere Beutedrohnen reißen.

"Bird of Prey" werde sich "nahtlos" in die bestehende NATO-Verteidigungsarchitektur einfügen.

Bundeswehr beschafft eigene Kamikazedrohnen

Neben defensiven Systemen will die Bundeswehr auch eigene Kamikazedrohnen ins Arsenal nehmen, konkret die Modelle Stark Defence Virtus und Helsing HX-2.

Als "Kamikazedrohnen" oder "Loitering Munition" werden Angriffsdrohnen mit Sprengkopf bezeichnet, die KI-gesteuert längere Zeit über einem Missionsgebiet kreisen . bis ihnen per Datenlink ein konkretes Ziel zugewiesen und das Angriffskommando gegeben wird.
© aero.de | Abb.: Airbus | 30.03.2026 15:18

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Beitrag vom 02.04.2026 - 10:34 Uhr
Schön, aber was machen die, wenn ein paar Dutzend Lego-Drohnen anfliegen? Minidrohnen mit Maximalaufwand erledigen zu wollen, ist ökonomischer Harakiri

Das dürfte in der Tat nicht das angedachte Einsatzszenario für dieses Waffensystem sein.

Ein Gegner wird sich wohl kaum fairnesshalber nach dem angedachten Szenario verhalten.


Den komplett unsachlichen Rest des Posts hätte es aber jetzt nicht unbedingt gebraucht...

Das mit den Ukrainern ist verbürgt. Das mit Papperger ist nicht unsachlich, ist nur ie realistische Begründung für seine Aussage. Die ich ihm übrigens nicht übel nehme, aber man sollte unabhängig genug sein, sie auch so einzuschätzen wie sie ist.


Beitrag vom 31.03.2026 - 15:53 Uhr
Schön, aber was machen die, wenn ein paar Dutzend Lego-Drohnen anfliegen? Minidrohnen mit Maximalaufwand erledigen zu wollen, ist ökonomischer Harakiri

Das dürfte in der Tat nicht das angedachte Einsatzszenario für dieses Waffensystem sein.
Den komplett unsachlichen Rest des Posts hätte es aber jetzt nicht unbedingt gebraucht...
Beitrag vom 31.03.2026 - 12:57 Uhr
Schön, aber was machen die, wenn ein paar Dutzend Lego-Drohnen anfliegen? Die Strategie, Minidrohnen mit Maximalaufwand erledigen zu wollen, ist ökonomischer Harakiri und nur noch schlichte naive Hilflosigkeit.

Kein Wunder wollen die Ukrainer derlei Schrott nicht mal geschenkt, aber verständlich, dass Herr Papperger über anderer Leute Drohnen nur spotten kann, er steht ja nicht darunter, wenn die seinen die anderen nicht in ausreichendem Maße aufhalten können.


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