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Irgendwo über Norddeutschland lauert eine gegnerische Kamikazedrohne auf ihre Gelegenheit - Airbus hat in einem "realistischen Einsatzszenario" die Fähigkeiten des neuen Abwehrsystems "Bird of Prey" (Greifvogel) unter Beweis gestellt.
Das System habe die "Einweg-Angriffsdrohne" dabei völlig autonom in seinem Revier "gesucht, aufgespürt und klassifiziert", teilte Airbus mit. Nach erfolgreicher Identifikation griff "Bird of Prey" die feindliche Drohne selbständig mit einer Luft-Luft-Rakete des Typs "Mark 1" von Frankenburg Technologies an.
"Vor dem aktuellen geopolitischen und militärischen Hintergrund ist die Abwehr von Kamikaze-Drohnen eine taktische Priorität, die dringend angegangen werden muss", sagte Airbus Defence and Space Vorstandschef Michael Schöllhorn. Der "Bird of Prey" schließe eine "wesentliche Fähigkkeitslücke auf asymetrischen Schlachtfeldern".
Technische Basis des Systems ist die Airbus-Drohne Do-DT25. Der Prototyp des "Bird of Prey" ist bei 2,5 Meter Spannweite nur 3,1 Meter lang und hat eine maximale Startmasse von 160 Kilogramm.
Das System kann vier Mark 1 Raketen tragen - die kostengünstigen "Fire and Forget"-Raketen sind 65 Zentimeter lang, wiegen je nur zwei Kilogramm und können Ziele in bis zu 1,5 Kilometer Entfernung ausschalten. Auf jedem Einsatzflug kann "Bird of Prey" laut Airbus mehrere Beutedrohnen reißen.
"Bird of Prey" werde sich "nahtlos" in die bestehende NATO-Verteidigungsarchitektur einfügen.
Bundeswehr beschafft eigene Kamikazedrohnen
Neben defensiven Systemen will die Bundeswehr auch eigene Kamikazedrohnen ins Arsenal nehmen, konkret die Modelle Stark Defence Virtus und Helsing HX-2.
Als "Kamikazedrohnen" oder "Loitering Munition" werden Angriffsdrohnen mit Sprengkopf bezeichnet, die KI-gesteuert längere Zeit über einem Missionsgebiet kreisen . bis ihnen per Datenlink ein konkretes Ziel zugewiesen und das Angriffskommando gegeben wird.
© aero.de | Abb.: Airbus | 30.03.2026 15:18







Kommentare (6) Zur Startseite
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Das dürfte in der Tat nicht das angedachte Einsatzszenario für dieses Waffensystem sein.
Ein Gegner wird sich wohl kaum fairnesshalber nach dem angedachten Szenario verhalten.
Den komplett unsachlichen Rest des Posts hätte es aber jetzt nicht unbedingt gebraucht...
Das mit den Ukrainern ist verbürgt. Das mit Papperger ist nicht unsachlich, ist nur ie realistische Begründung für seine Aussage. Die ich ihm übrigens nicht übel nehme, aber man sollte unabhängig genug sein, sie auch so einzuschätzen wie sie ist.
Das dürfte in der Tat nicht das angedachte Einsatzszenario für dieses Waffensystem sein.
Den komplett unsachlichen Rest des Posts hätte es aber jetzt nicht unbedingt gebraucht...
Kein Wunder wollen die Ukrainer derlei Schrott nicht mal geschenkt, aber verständlich, dass Herr Papperger über anderer Leute Drohnen nur spotten kann, er steht ja nicht darunter, wenn die seinen die anderen nicht in ausreichendem Maße aufhalten können.