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Die Bundeswehr verstärkt ihr Arsenal um Loitering Munition. Der Haushaltsausschuss hat nach Medieninformationen am Mittwoch entsprechende Beschaffungspläne des Verteidigungsministeriums finanziert.
Als Loitering Munition werden "Kamikazedrohnen" mit einem Sprengkopf bezeichnet, die KI-gesteuert längere Zeit über einem Zielgebiet kreisen können, bis ihnen per Datenlink ein Ziel zugewiesen und das Angriffskommando gegeben wird.
Die Hersteller Stark Defence und Helsing teilen sich den Auftrag über rund 536 Millionen Euro für die Systeme Virtus und HX-2.
Nach "Spiegel"-Informationen ist das Stark-Modell Virtus mit 92.000 Euro Stückpreis rund 40.000 Euro teurer als die Helsing HX-2, kann aber im Übungsbetrieb mehrfach eingesetzt werden.
Wie das Magazin weiter schreibt, haben die Haushälter Rahmenverträge mit den Herstellern auf je eine Milliarde Euro gedeckelt. Das Verteidigungsministerium hatte laut "Spiegel" zuvor beantragt, mit Stark Defence über bis zu 2,86 Milliarden Euro und mit Helsing über bis zu 1,46 Milliarden Euro abzuschließen.
© aero.de | Abb.: Stark Defence | 25.02.2026 17:47







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