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Flughafen New York LaGuardia, 22. März 2026, später Abend: United Airlines 2384 nach Chicago kommt nicht vom Feld.
Zweimal bricht die Boeing 737 MAX 8 einen Startlauf ab, dann melden die Piloten eine Geruchsentwicklung im Cockpit - die Flughafenfeuerwehr rückt aus.
Um 23:37 Uhr (Ortszeit) setzt Air Canada Express 646 aus Montreal auf 04 auf. Die CRJ-900 kollidiert an der Kreuzung zu Taxiway Delta mit hoher Geschwindigkeit mit dem ersten Fahrzeug der Feuerwehrkolonne.
Beide Piloten im CRJ-Cockpit sind auf der Stelle tot, zahlreiche Personen werden teils schwer verletzt.
Der Tower hatte das Leitfahrzeug der Feuerwehr zur Pistenquerung freigegeben, dann noch versucht, die Kolonne zu stoppen. "Wir waren eben mit einem Notfall beschäftigt", sagt der Lotse laut Funkprotokoll zu einem Kollegen im Tower. "Ich habe es vermasselt."
Die US-Flugsicherung kämpft seit Jahren mit strukturellen Personalengpässen. Der Tower in LaGuardia war zum Unfallzeitpunkt nur mit zwei Fluglotsen besetzt. Laut Funkverkehr koordinierte ein Lotse den Verkehr am Boden, auf Start- und Landebahnen und im unmittelbaren Luftraum. Zeitgleich. Der zweite Lotse koordinierte Abflüge.
Das könnte gegen Regeln verstoßen haben, meldet "Reuters" unter Berufung auf die Standard-Betriebsverfahren für den Tower LaGuardia von 2023.
Laut Handbuch sei eine "Zusammenlegung" von Kontrollbereichen auf eine Tower-Position "nicht vor 0:00 Uhr (Ortszeit) oder 90 Minuten nach Schichtbeginn" vorgesehen. Beide Zeitschwellen waren um Unfallzeitpunkt noch nicht erreicht.
"Es ist nicht ganz klar, wer die Funktion des Ground Controllers ausübte", sagte NTSB-Direktorin Jennifer Homendy vergangene Woche bei einem Medienbriefing. Die US-Flugunfallbehörde ist mit mehreren Ermittlern vor Ort, um den Unfall aufzuklären.
© aero.de | Abb.: NTSB | 01.04.2026 10:54







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