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Der Streik von Pilotinnen und Piloten bei der Kernmarke Deutsche Lufthansa, Lufthansa Cargo und Cityline begann kurz nach Mitternacht und soll an diesem Dienstag kurz vor Mitternacht enden. Bei Eurowings sind nur an diesem Montag alle Abflüge von deutschen Flughäfen betroffen.
An den größeren deutschen Airports wurden wegen des 48-stündigen Piloten-Streiks mehrere Flüge von und nach Frankfurt sowie von und nach München gestrichen, wie mehrere Flughäfen mitteilten.
Die Pilotengewerkschaft VC erwartet, dass Hunderte Flüge pro Tag ausfallen. Eurowings ging zuletzt davon aus, "einen großen Teil" des Flugprogramms durchführen zu können.
Hintergrund der aktuellen Piloten-Streiks sind Tarifkonflikte um die betriebliche Altersversorgung und die Vergütung bei der Regionaltochter Cityline. Es ist nach zwei Runden mit Piloten-Streiks und einem Streik des Kabinenpersonals bereits der vierte große Ausstand in diesem Jahr bei Deutschlands größter Fluggesellschaft.
Lufthansa-Vorstand kritisiert Streik
Lufthansa-Personalvorstand Michael Niggemann nannte den Streik "verantwortungslos". "Für eine Erhöhung der Arbeitgeberleistung (bei den Betriebsrenten, Red.) gibt es weder einen Grund noch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen", sagte der Manager in einem internen Interview.
© dpa, aero.de | Abb.: Lufthansa | 13.04.2026 06:13







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