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Die Vestmannaeyjar liegen rund 30 Kilometer vor der isländischen Küste. Rund 4.500 Einwohner zählt die kleine Inselgruppe, die im April 2026 weltweit Aufmerksamkeit erhielt.
Grund dafür war ein Tiefflug einer Boeing 757-200 über Dächer der Vestmannaeyjar-Insel Heimaey: Icelandair 521 aus Frankfurt war der letzte Flug des Kapitäns vor dem Ruhestand, der Abstecher führte nach Medienberichten über sein Heimatdorf.
Icelandair ließ den Zwischenfall behördlich untersuchen. Das Manöver sei nicht mit der Fluggesellschaft abgestimmt gewesen. "Das ist auch nichts, was wir genehmigen würden", beeilte sich Icelandair zu versichern.
Low Pass on Final Flight Sparks Investigation
— AirwayBuzz (@AirwayBuzz) April 12, 2026
An Icelandair flight (#FI521) operating from Frankfurt to Keflavík, performed by a Boeing 757 registered TF-ISR, has come under scrutiny after conducting a low-altitude pass over the Vestmannaeyjar settlement in Iceland.
The… pic.twitter.com/DXKQBkilHz
Flug 521 hat für die Piloten Konsequenzen. Die isländische Luftfahrtaufsicht hat die Lizenz des Kapitäns für 24 Monate eingezogen, der Erste Offizier erhielt zwölf Monate Flugverbot.
© aero.de | 22.07.2026 15:47






Kommentare (4) Zur Startseite
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Naja, dem FO kommt ja schon etwas mehr Verantwortung zu, als nur die Händen in den Schoß zu legen und sich dem Schicksal zu ergeben. Zumindest müsste er vorweisen im Rahmen der Möglichkeiten alles getan zu haben, um den Kapitän von diesem offensichtlich illegalen Manöver abzuhalten. Dies scheint wohl nicht gelungen zu sein.