Verwandte Themen
Seit Februar bedient Lufthansa Cargo mit der A321F auch Rom und Algier - inzwischen ist das System der Europafrachter über die Drehkreuze Frankfurt und München auf 33 Verbindungen angewachen. Betreiber der Flugzeuge ist allerdings nicht Lufthansa Cargo selbst, sondern Lufthansa Cityline.
Das ist ein Problem: Lufthansa Cityline stellt ihren Flugbetrieb von heute auf morgen ein.
"Davon sind auch die vier A321-Frachter betroffen", heißt es in einem internen Memo von Lufthansa Cargo, das aero.de vorliegt. Lufthansa Cargo will jetzt zusammen mit dem Konzern eine Anschlusslösung suchen, um die A321F-Kapazität "schnellstmöglich" wieder anzubieten.
Mit den A321F hat Lufthansa Cargo einen Nerv getroffen - die Linien sind inzwischen fest in vielen Lieferketten verankert.
Derzeit würden "verschiedene Szenarien" in Hinblick auf die A321F geprüft, sagte eine Lufthansa-Cargo-Sprecherin aero.de am Freitag. "Konkrete Entscheidungen" gebe es zum gegenwärtigen Zeitpunkt aber noch nicht.
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 17.04.2026 15:46







Kommentare (24) Zur Startseite
Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de registrieren oder einloggen.
Das ist die eine Sichtweise. Die andere beklagt, dass die Eskalation seitens der LH durch Verweigerungshaltung bewusst gefördert wenn nicht sogar herbeigeführt wurde. Das kann sein oder auch nicht, ich kann beide Standpunkt mangels ausreichender Information nicht widerlegen.
Aber wenn ich davon ausgehe, dass der LH-Vorstand nicht aus Zockern besteht. sondern nach rationalen Gesichtspunkten entscheidet, dann war die Reaktion in Form von vorgezogener Einstellung der CityLine nur konsequent und somit erwartbar. Mir ist schleierhaft, wie man als Gewerkschaft der LH soweit entgegen kommen konnte.
-Kurzschlussreaktion Urteil: Bescheuert
-Von langer Hand geplant: Urteil: Immer noch bescheuert
Sagt wer?
Na dann. Der eine Branchenkenner sagt so, der Andere das Gegenteil. Suchen Sie sich was aus. Immerhin, der mit dem Schwachsinn empfiehlt das „LH Grundgesetz“ neu aufzusetzen. Da liegt er wieder mit LH auf einer Linie.
Yup, ein Artikel, zwei verschiedene „Experten“-Meinungen. Aber wenn man nur Überschriften liest und ganz allgemein einen Umgangston aus der Gosse pflegt, dann führt das hier in der Regel auch zu einem bescheuerten Kommentar.
Nunja, beide Experten kennzeichnen die Schließung als Strafaktion. So hatte ich das interpretiert (und dafür 'Prügel' ;) einstecken müssen).
„Betriebswirtschaftlich gibt es dafür keinen Grund."
-und-
„Der PR-Berater findet die Entscheidung betriebswirtschaftlich allerdings nachvollziehbar.“
Das ist die gegensätzliche Meinung.
Interessant auch diese Aussagen (des Pro- LH- Experten):
"Die Streiks während einer Krise und der 100-Jahr-Feier zeigen, wie groß der Unmut in der Konzernbelegschaft ist."... und man auf diesen 'Unmut' nicht eingeht / eingehen will.
Demo und Streik zur 100-Jahr-Feier zeigt mir vor allem ein unmögliches Benehmen und eine unfassbare Stillosigkeit der Gewerkschaft und der betreffenden Mitarbeiter.
Und:
"Zu Zeiten vorheriger Vorstandschefs wäre dies undenkbar gewesen", sagt Wissel.".
Das ist doch eine klare Spitze in Richtung heutiger Konzernlenker.
Das kann er ja gerne so sehen. Herr Wissel war mal bei der Lufthansa. Von ehemaligen Managern, für die im Unternehmen vielleicht kein Platz war, werden gerne mal Spitzen verteilt. Das sollte man nicht so hoch hängen.
Nunja, beide Experten kennzeichnen die Schließung als Strafaktion. So hatte ich das interpretiert (und dafür 'Prügel' ;) einstecken müssen).
Interessant auch diese Aussagen (des Pro- LH- Experten):
"Die Streiks während einer Krise und der 100-Jahr-Feier zeigen, wie groß der Unmut in der Konzernbelegschaft ist."... und man auf diesen 'Unmut' nicht eingeht / eingehen will.
Wenn eine 100 Jahr Feier mit Promis bis zum Kanzler veranstaltet wird, und ein großer Teil der Belegschaft zeigt dem Management vor den Toren unüberseh- oder hörbar den STINKEFINGER zeigt MUSS das eine Reaktion des CEO nach sich ziehen. Und das hat er gemacht.
Beide, Spohr und die GW Führer haben nicht mit der jeweils anderen Reaktion gerechnet.
Und:
"Zu Zeiten vorheriger Vorstandschefs wäre dies undenkbar gewesen", sagt Wissel.".
Ja, damals war eine solche Demonstration auch eher nicht "üblich".
Das ist doch eine klare Spitze in Richtung heutiger Konzernlenker.
Stimmt, aber die Spitze in Richtung GW fehlt. Ich hatte gestern ein Gespräch mit 2 Handwerksmeister mit zusammen um 30 Mitarbeitern. Für die ist es ganz klar, dass eine solche geschäftsschädigende Vorgehensweise (nicht der Streik an sich) NOCH härte Sanktionen nach sich ziehen müsste. Und in kleineren Betrieben wird das auch entsprechend durch gezogen. Kann man schlecht oder gut finden. Ist so.
Ich kenne jemanden der hat über 100 Mitarbeiter entlassen, war richtig teuer für ihn aber es hat es gemacht. Beleidigen und Beschimpfen lassen wollte er sich nicht. Die Firma ist heute gesund und hat mehr Mitarbeiter als zuvor.
Sind eigentlich öffentlich vorgebrachte geschäftschädigende Handlungen Äußerungen von den Streikgesetzen oder der Meinungsfreiheit geschützt?
Dieser Beitrag wurde am 18.04.2026 14:11 Uhr bearbeitet.