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Tarifverhandlungen zwischen Swiss und Piloten gestartet

Swiss Airbus A220-100
Swiss Airbus A220-100, © Swiss

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ZÜRICH - Im November 2025 haben die Piloten den Gesamtarbeitsvertrag zwischen Aeropers und Swiss gekündigt. Jetzt werden Gehälter und Arbeitsbedingungen neu verhandelt.

Das aktuelle Tarifwerk von 2023 gilt noch bis Ende 2026. Nun laufen Verhandlungen zwischen der Pilotengewerkschaft Aeropers und Swiss für den neuen Gesamtarbeitsvertrag.

Die Pilotinnen und Piloten fordern unter anderem mehr Einfluss auf den Einsatzplan, "weil die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben nicht gegeben ist", teilte Aeropers mit. Außerdem müsse die "Attraktivität der Arbeitsbedingungen deutlich steigen, damit es wieder genügend Nachwuchs gibt".

Aeropers wirft Swiss vor, Abmachungen aus dem letzten Tarifvertrag, der noch unter dem Eindruck der Covid-19-Pandemie geschlossen wurde, nicht umgesetzt zu haben.

"Das bestehende Personal leidet aktuell stark unter mangelnder Planbarkeit des Soziallebens und unter der übermäßigen Arbeitsbelastung", sagte Aeropers-Vorstand Thomas Steffen. "Gleichzeitig herrscht großer Pilotenmangel und Flüge müssen an Wetlease-Partner abgegeben oder ganz gestrichen werden."
© aero.de | 27.04.2026 06:45

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Beitrag vom 28.04.2026 - 09:50 Uhr
Ach, Ich vergaß, bei der Swiss gibt es auch was zu verteilen.

Die Swiss liefert ordentliche Ergebnisse auch dank ihres finanzstarken Heimatmarktes, man muss fairerweise aber auch sagen, dass die Swiss niemals diese Ergebnisse vorweisen könnte, wenn sie nicht Teil des LH-Konzerns (oder einer anderen Airline-Gruppe) wäre. Alleine hätte sie nicht die Marktmacht, um entsprechende Preise durchzusetzen und über die anderen Airlines im LH-Konzern werden auch durch die Swiss Ziele erreichbar, die sie alleine so wirtschaftlich ihren Kunden nicht bieten könnte.

Deswegen sind m. E. so Aussagen wie "Swiss hat etwas zu verteilen" oder dass Lufthansa dass wirtschaftlich marode sei oder so ähnlich etwas zu kurz gegriffen. Genauso wie die Lufthansa Airlines niemals noch so stark wäre, wenn sie nicht Teil des LH-Konzerns und durch andere Konzernairlines gestützt würde. Man muss das immer konzernweit sehen.

Was nichts daran ändert, dass die Konditionen bei Lufthansa Classic immer noch sehr gut sind und man an der Stelle m. E. eher mal die Füße still halten sollte und es seitens des Managements des LH-Konzerns keine echte Strategie gibt, wie man denn in Zukunft aufgestellt sein möchte. Kurzstrecke zu City, aber irgendwie auch nicht - ein Teil bleibt bei Classic - und die Eurowings gibt es auch noch irgendwie abseits der Hubs, fliegt aber auch Zubringer nach MUC - Discover fliegt für den Privat-Touristikverkehr - Eurowings aber auch - verstehe ich das nur ich nicht?).

Übrigens: wer sich über den "Krieg" des LH-Managements gegen die Belegschaft aufregt, sollte mal einen Blick nach Berlin zu Ryanair werfen: im Oktober schließt die Basis und die Mitarbeiter bekommen nicht einfach in Berlin bei einer anderen Konzerngesellschaft einen neuen Job, sondern irgendwo in Europa.

Ich wünsche den Beteiligten bei Swiss gutes Gelingen - ihr habt ja jetzt sowohl für Management als auch Gewerkschaften ein gutes Beispiel aus Deutschland, wie man es nicht machen sollte.


Dieser Beitrag wurde am 28.04.2026 09:52 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 28.04.2026 - 09:15 Uhr
- Gehaltstechnisch kann sich Swiss doch nicht wirklich beschweren oder?
Die LHA und vor allem deren Pilotinnen und Piloten aber schon???
Beitrag vom 28.04.2026 - 08:44 Uhr
Streiken als "Hobby". Auf sowas muss man erstmal kommen... *HandaufdieStirnEmoji*

Nun, ein altes Sprichwort sagt: „Wenn‘s der Geiß z‘wohl wird, fängt sie‘s Scherren an!“

Die Muttersöhnchen und Muttertöchterchen der Hansa bekommen den Kragen einfach nie voll und wollen überall Mitsprache erzwingen. Ich kenne die Tarifverträge der LH-Piloten, denen geht’s in Deutschland für relativ entspanntes Arbeiten EXTREM gut. Trotzdem wird gemotzt ohne Ende. Schreckliche Stimmung. Da wirkt jeder Streik für MEHR und MEHR tatsächlich, als ob es deren „Hobby“ wäre…

Die Schweizer liefern immerhin auf einem nicht ganz einfach zu betreibenden Airport (aktuell NOCH) ordentliche Rendite ab. - Streiks? Neue BOSS-Uniform? - Fehlanzeige.

Neidisch?
- LH hat die aktuelle Uniform schon ein paar Tage länger als die Swiss.
- Wer weiß, vielleicht streikt das Swiss Cockpit auch bald, dann hättet ihr ja das gleiche Hobby
- Gehaltstechnisch kann sich Swiss doch nicht wirklich beschweren oder?


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