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Das Luftverkehrsabkommen zwischen China und Deutschland regelte den Flugverkehr zwischen beiden Ländern bei je 55 Passagier- und 38 Frachtflüge pro Woche ab - bis jetzt.
Nach einer Übereinkunft der deutschen und chinesischen Regierung aus dieser Woche werden die Beschränkungen gelockert, der Frankfurter Flughafen rechnet unmittelbar mit einem Schub neuer Verbindungen chinesischer Airlines.
"Air China erhöht beispielsweise ab sofort ihre Flugfrequenzen von Frankfurt nach Peking von 10 auf 12 (pro Woche, Red.)", sagte Fraport-Finanzvorstand Matthias Zieschang am Dienstag in Frankfurt. "China Eastern wird ab dem 7. Juni die Flugfrequenzen von Frankfurt nach Shanghai von sieben auf neun erhöhen."
China Southern Airlines verdichtet laut Fraport ihre Frankfurt-Wochenfrequenz von drei auf sieben, baut dabei die Verbindung nach Guangzhou aus - und plant eine neue Strecke nach Urumqi. "Das sind gute Nachrichten", sagte Zieschang. "Wir werden mehr Ankünfte aus China verzeichnen."
Europäische Fluggesellschaften im Nachteil
Chinesische Fluggesellschaften nutzen auf Linien nach Europa weiterhin russischen Luftraum, der für europäische Fluggesellschaften gesperrt ist. Lufthansa und Air France-KLM sehen in den teuren Umwegen handfeste Wettbewerbsnachteile.
Lufthansa hat ihre Linie Frankfurt-Peking, einst eine frequenzstarke A380-Strecke, Ende 2024 eingestellt und plant aktuell auch keine Wiederaufnahme.
© aero.de | Abb.: Airbus | 08.05.2026 06:21







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Dieser Beitrag wurde am 08.05.2026 10:34 Uhr bearbeitet.