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Ryanair streitet mit Fraport Greece über Gebühren

Ryanair Boeing 737 MAX 8200
Ryanair Boeing 737 MAX 8200, © Ryanair

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DUBLIN - Ryanair halbiert im Winter 2026/2027 ihr Griechenland-Angebot. Die Airline wirft dem Flughafenbetreiber Fraport Greece Preistreiberei vor.

Ryanair löst zum Winter 2026/2027 ihre Basis am Fraport-Flughafen Thessaloniki auf. Ein damit verbundener Entfall von 700.000 Sitzen werde das Griechenland-Angebot der Ryanair-Airlines um 45 Prozent gegenüber der letzten Wintersaison verringern, teilte Ryanair vor dem Wochenende mit.

Die Kapazität will Ryanair unter anderem nach Italien und Schweden umlenken.

Unter dem Flughafenbetreiber "Fraport Greece" seien die Entgelte in Thessaloniki seit 2019 um 66 Prozent gestiegen, rechnete Ryanair vor. Auch gebe Fraport Greece Entlastungen der griechischen Regierung bei der Abgabe zur Entwicklung der Flughafeninfrastruktur nicht an Airlines weiter.

Fraport Greece wies die Vorwürfe in einer Reaktion als "völlig unbegründet" zurück. Die Einschränkung des Ryanair-Winterflugplans in Griechenland sei eine "rein kommerzielle Entscheidung" der Fluggesellschaft, die man respektiere.

Der Flughafenbetreiber verweist auf eigene Investitionen im Umfang von 100 Millionen US-Dollar in Thessaloniki, durch die sich das Verkehrsaufkommen am Flughafen in den letzten neun Jahren um über 40 Prozent auf Rekordwerte gesteigert habe.
© aero.de | 11.05.2026 08:34


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