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Lufthansa rechnet 2026 als Folge des Iran-Kriegs mit 1,7 Milliarden Euro Mehrkosten beim Kerosineinkauf. Der Konzern kommt dank umfangreicher Risikovorsorge damit noch vergleichsweise gut weg - und wird einen Teil der gestiegenen Tankrechnung über höhere Ticketpreise wettmachen.
So hat das Management um Konzernchef Carsten Spohr Gewinnziele für 2026 im Mai bestätigt. "Wir sind resilient aufgestellt, um diese Auswirkungen abzufedern", sagte Spohr mit Blick auf die Folgen des Iran-Kriegs.
Unterdessen bereitet Lufthansa offenbar die Ausgabe eines neuen Schuldtitels vor. Wie die Nachrichtenagentur "Bloomberg" unter Berufung auf Kreise meldet, hat Lufthansa Banken mit der Buchbildung für eine - Stand jetzt - bis Ende 2032 laufende Unternehmensanleihe beauftragt.
Lufthansa hatte zuletzt 2024 drei Anleihen mit vier, sechs und acht Jahren Laufzeit im Umfang von 1,75 Milliarden Euro begeben. Im vergangenen Jahr legte Lufthansa mit einer Hybridanleihe über 500 Millionen Euro mit 30 Jahren Laufzeit und einer unverzinsten Wandelanleihe über 600 Millionen Euro mit Fälligkeit 2032 nach.
Seit Ausbruch des Iran-Kriegs zogen Renditen der 2024 begebenen Lufthansa-Anleihen an - die Neuemission unter aktuellen Vorzeichen ist für Lufthansa daher auch ein wichtiger Refinanzierungstest.
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 18.05.2026 12:48







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