Swiss-Drehkreuz
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Flughafen Zürich treibt Pistenverlängerungen voran

Flughafen Zürich: Ausbauplan
Flughafen Zürich: Ausbauplan, © Flughafen Zürich

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ZÜRICH - Zehntausende Flugzeuge kreuzen am Flughafen Zürich pro Jahr die Piste 10-28. Eine Pistenverlängerung soll die latente Gefahrenstelle entschärfen. Das Projekt steckt in der Genehmigungsphase - der Flughafen Zürich hat jetzt Planungsunterlagen ausgelegt. Das hat das Swiss-Drehkreuz mit seinen Pisten vor.

400 Meter mehr Asphalt an 28 nach Westen und 280 Meter Extrapiste an 32 nach Norden: Der Flughafen Zürich hat konkrete Vorstellungen vom Ausbau von zwei der drei vorhandenen Start- und Landebahnen.

Über den doppelten Pistenstretch wird in der Schweiz bereits seit mehr als zehn Jahren intensiv und kontrovers beraten - das Projekt muss einen mehrstufigen Genehmigungsprozess durchlaufen. Bis 30. Juni 2026 liegen nun finale Planungsunterlagen aus.

10-28 ist die Lebensader des Flughafens - die Piste wird unter allen Betriebskonzepten für Starts und Landungen benötigt. Unter wechselnden Betriebskonzepten müssen Flugzeuge regelmäßig 10-28 kreuzen. Das Swiss-Drehkreuz betont die Vorteile des Ausbaus.

"Die Verlängerung der Piste 28 um 400 Meter nach Westen verbessert die Sicherheitsmargen bei Landungen sowie bei Startabbrüchen aufgrund des längeren möglichen Bremsweges", teilte der Flughafen Zürich mit. "Zudem erhöht sie die wetterbedingte Verfügbarkeit des Ostkonzepts (Landungen von Osten, Starts nach Norden, Red.)."

Mehr Großraumjets sollen auf 32 starten

Auf der um 280 Meter nach Norden verlängerten Piste 32 können laut Flughafen "künftig praktisch alle schweren Langstreckenflugzeuge starten". Dadurch kann vor allem am späten Abend statt auf der Piste 34 direkt auf der Piste 32 beim Dock E gestartet werden - was Pistenkreuzungen verhindert sowie die Sicherheitsmarge und die Pünktlichkeit verbessert.

"Weil sich durch die Verlängerung der Piste 32 die Startschwelle für Langstreckenflugzeuge um 280 Meter nach Norden verschiebt, muss auch der Sicherheitszonenplan entsprechend angepasst werden", teilte der Flughafen mit.

Der Flughafen Zürich hatte die Projektkosten 2024 auf rund 250 Millionen Schweizer Franken geschätzt, wovon allein 210 Millionen Schweizer Franken auf die Verlängerung von 28 entfallen. Die Betreibergesellschaft will den Ausbau aus eigener Kraft finanzieren.
© aero.de | Abb.: Flughafen Zürich | 30.05.2026 07:27

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Beitrag vom 01.06.2026 - 11:27 Uhr
"Zehntausende Flugzeuge kreuzen am Flughafen Zürich pro Jahr die Piste 10-28. Eine Pistenverlängerung soll die latente Gefahrenstelle entschärfen." - eine ungünstig gewählte Formulierung, weil man denken könnte, dass die 10-28 dazu verlängert werden soll. Dieses Problem wird aber mit der Verlängerung einer anderen Piste gelöst.


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