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Swiss baut ihre A220-Flotte auf 21 A220-300 zurück - und versetzt ihre neun A220-100 in eine längere Zwangspause. Erste Flugzeuge hat Swiss seit Ankündigung der Maßnahme bereits geparkt. Einige A220-100 braucht die Schweizer Lufthansa-Tochter zwar noch im Sommer.
Das kleinste Muster bei Swiss geht bei Swiss aber bis 2027 in Pause - und mindestens zwei Flugzeuge kehren gar nicht mehr zurück.
Die in Toulouse-Fracazal abgestellten HB-JBC und HB-JBD werden zur Ersatzteilgewinnung zerlegt, bestätigte Swiss dem Magazin "Aviation Week". Die Komponenten, insbesondere wohl die Triebwerke, will Swiss an anderen A220 selbst weiternutzen. Beide Maschinen stammen aus den Produktionsjahr 2016.
Ganz verzichtet Swiss auf die A220-100 noch nicht. "Im Sommerflugplan 2026 (...) werden wir drei Flugzeuge des Typs einsetzen", sagte eine Swiss-Sprecherin aero.de im Februar. Nach und nach zieht Swiss aber auch diese Flugzeuge für 18 Monate ab.
Swiss nutzt die A220-100 seit 2016 - und war weltweiter Erstbetreiber des Typs, der damals noch als Bombardier CS100 firmierte. Die Flugzeuge lösten die betagten Avro RJ100 ab. Zunächst plante Swiss mit 15 A220-100 und 15 A220-300, justierte den Auftrag mit der Zeit aber auf neun A220-100 und 21 A220-300 nach.
A220-100 für London-City
Mit je nur 125 Sitzen spielen die neun A220-100 in der Swiss-Strategie eher eine Nebenrolle. Als Bankershuttle für Flüge nach London-City ist das Flugzeug aber wichtig - nur die A220-100 ist in der Swiss-Flotte für das steile An- und Abflugprofil auf den Flughafen in den Docklands zugelassen.
Hier hat Swiss Ersatz: Die lukrativen Flüge mitten ins Londoner Finanzzentrums lagert Swiss an den Partner Helvetic Airways aus. Der kann mit Embraer E190-E2 und E195-E2 in London-City starten und landen.
© aero.de | Abb.: Swiss | 29.05.2026 14:35







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